Besuch in Brandenburg - Tesla-Chef Musk drängt auf Einhaltung des Zeitplans in Grünheide

Do 12.08.21 | 11:57 Uhr
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Archivbild: Elon Musk, Tesla-Chef, steht auf der Baustelle der Tesla Fabrik und hält seinen Schutzhelm im Arm. (Quelle: dpa/Christophe Gateau)
Audio: Antenne Brandenburg | 12.08.2021 | Stefan Kunze | Bild: dpa/Christophe Gateau

Tech-Milliardär Elon Musk ist am Mittwochabend in der Hauptstadtregion gelandet. Der Tesla-Chef hat sich bereits mit Vertretern der Brandenburger Landesregierung getroffen. Dabei drängte er auf einen Produktionsstart noch in diesem Jahr.

Der Chef des US-Elektroautobauers Tesla, Elon Musk, ist erneut zu Besuch in Brandenburg. Musk habe sich am Mittwochabend mit Vertretern der Landesregierung getroffen, schrieb Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) auf Twitter.

Steinbach berichtete von einem "entspannten abendlichen Treffen", an dem auch der Brandenburger Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) teilgenommen habe. Dabei habe Musk betont, wie wichtig der Produktionsstart noch in diesem Jahr sei, sagte Steinbach der DPA. Außerdem habe der Tesla-Chef seine Bereitschaft erklärt, die Kommunikation am Standort der Fabrik in Grünheide (Oder-Spree) zu intensivieren.

Musk hat bereits mehrfach die im Bau befindliche Fabrik nahe Berlin besucht und Einstellungsgespräche geführt. In der Fabrik sollen künftig pro Jahr nicht nur 500.000 Elektroautos, sondern auch Batterien produziert werden. Allerdings gibt es weiterhin keine endgültige Baugenehmigung. Deswegen ist fraglich, ob die Fabrik, deren wichtigste Bereiche hochgezogen sind und in der bereits Tests laufen, Ende des Jahres mit der Produktion starten kann. Zumal weiterhin Einwände gegen den Bau eingereicht werden können.

44 Einwendungen gegen Tesla-Bau

Bislang sind nur 44 Einwendungen beim Brandenburger Landesamt für Umwelt (LfU) eingegangen. Die Frist für Einwendungen ende allerdings erst am 19. August. "Erfahrungsgemäß kommen in den letzten Tagen vor dem Ende der Frist immer noch einige Einwendungen", sagte Umweltminister Axel Vogel (Grüne).

Nach dem Ende der Frist werde das LfU entscheiden, ob es einen weiteren öffentlichen Erörterungstermin geben werde, erklärte der Minister. Sollte dies erforderlich sein, solle die öffentliche Anhörung am 13. September in der Stadthalle Erkner laufen.

Armin Laschet will am Freitag Tesla besuchen

Vogel sagte, wann die endgültige Entscheidung über die umweltrechtliche Genehmigung der Fabrik falle, sei wegen des laufenden Verfahrens noch nicht absehbar. Im September 2020 hatte die Anhörung von Kritikern des Projekts mehrere Tage gedauert.

Ebenfalls zu einem Besuch auf der Tesla-Baustelle hat sich Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet für am Freitag angekündigt. Im Rahmen eines Wahlkampftermins ist ein Gespräch mit Führungskräften und Beschäftigten geplant. Ob Musk dabei ist, war zunächst unklar.

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Sendung: Antenne Brandenburg, 12.08.2021, 07:30 Uhr

48 Kommentare

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  1. 48.

    Die zwei Gutachten stehen in den Antragsunterlagen. Auf deren Basis kam die Genehmigung durch das LfU, welche die Umweltverbände stillschweigend abgenickt haben. Was soll da jetzt an der Stelle anders sein?
    Bezüglich der Fahrzeugfertigung ist nichts Neues ausgelegt. Die Anlagen sind gebaut und werden getestet. Ich sehe nichts, was einem Produktionsstart entgegen steht.
    Die Batteriefertigung wird spannend.

  2. 47.

    Kleine Anfrage der Linken-Abgeordneten Christian Görke und Thomas Domres. Quelle: ntv Digitaltext heute unter Brandenburg hilft Tesla mit Geld

  3. 46.

    Für mich persönlich ist einerseits Herr Elon Musk eine schillernde Figur, andererseits aber ein knallharter Geschäftsmann. Er gibt sich als Mann von Welt, welcher großzügig etwas mit seinen Ideen für die Umwelt tut. Dabei setzt er sich publikumswirksam gekonnt in Szene und inszeniert sich gern selbst. Er hat seine Fans, aber ich werde nicht dazugehören. Die Wirklichkeit ist anders. Finanzielle Mittel werden von ihm überall zusammengekratzt. Immer wieder neue Versprechen gemacht, aber kaum Gewinne gemacht. Es wird alles mit vorläufigen Teilgenehmigungen gebaut, wo jeder Beamter irgendwann den Überblick verliert. Heute berichtet das Nachrichtenportal mit dem rot weißem Logo, dass das Land Brandenburg Tesla finanziell unter die Arme greift. Laut Baugesetzbuch ist eine Ausgleichszahlung von 12 Millionen Euro fällig, diese werden mit 8 Millionen Euro aus einem alten Fond aus altem SED-Vermögen von der Landesregierung übernommen. Wie finanziell klamm ist Tesla? Dazu das amerikanische Prinzip "Hire and fire". Bei deutschen Gesetzen und Regelungen wird versucht, diese zu unterhöhlen und zu umgehen. Eigentlich sollte jeder wissen, dass wenn sich die Fabrik in Grünheide nicht rechnet, sie sehr schnell geschlossen wird und dort eine riesige Industriebrache übrig bleibt...! Mit all diesen Fakten, sollte man als Behörde und Landesregierung in all den Dingen etwas weniger blauäugig heran gehen!

  4. 45.

    Ich glaube, die Autorin meinte das anders. Ich verstehe es so:

    Es gibt eine Co2-Menge, die im Schnitt jeder im Jahr verbrauchen kann, die noch tolerabel ist. Solche Rechnungen schlagen sich z.B. auch im Earth Overshoot Day nieder.

    Diese Co2-Menge kann man selbst verbrauchen (Essen, Heizen, Verkehr, Konsum, ...) und muss natürlich einen Anteil für gemeinschaftlichen Verbrauch abgeben (z.B. Bau+Betrieb von Feuerwehren, Krankenhäusern, etc.).

    Will jemand wie Sie beruflich reisen, muss irgendwoher ja die Co2-Menge dafür herkommen. Entweder aus der eigenen Tasche oder von anderen. Die anderen können ihm diesen Verbrauchsanteil schenken oder verkaufen.

    Co2-neutraler Treibstoff schön und gut. Aber woher nehmen? Wir brauchen grüne Energie erstmal für so viel andere Orte, um fossilen Brennstoff zu ersetzen. Für Fliegerei sehe ich da im Moment keinen Spielraum.

  5. 44.

    Es kann doch nicht so schwer sein zu begreifen dass der WSE die Verantwortung für die Wasserversorgung von mehr als 160000 Anwohnern hat. Es ist seine verdammte Pflicht, hier Gefahren abzuwenden.
    Der Bau dieser Fabrik verstößt in vielfacher Hinsicht gegen die erst vor 2 Jahren verabschiedete WSG-VO und zahlreiche andere Umweltvorschriften.
    Ist Ihnen vielleicht entgangen, dass in den Antragsunterlagen nun doch eine "Befreiung vom Verbot der Errichtung einer Anlage zum Umgang mit chemischen Betriebsstoffen in großem Umfang" beantragt worden ist, was Sie hier immer vehement bestritten haben?
    Vielleicht haben Sie in einigen Dingen Nachholebedarf, was Sie immer anderen hier unterstellen?

  6. 41.

    Die Einhaltung des Zeitplanes liegt allein in der Hand von Tesla. Wenn dort kompetent und sauber nach hiesigen Regeln geplant und gearbeitet worden wäre, gäbe es keine Verzögerung. Also Herr Musk, im eigenen Hause Druck machen und sich an die eigene Nase fassen könnte helfen.

  7. 40.

    Wie sollen die "kleinen" Angestellten die nach jahrelangen sparen sich gerademal einen Kleinstwagen für 10.000,00 Euro leisten können dann einen Tesla für über 30.000,00 Euro kaufen? Ganz zu schweigen von Steuern, Versicherung usw..
    Und wo sollen diese dann ihren Tesla aufladen wenn man in Neubaugebieten schon kaum "normale" Parkplätze findet - geschweige denn eine Ladesäule? Alles echt intelligent gemacht (Sarkasmus!)!

  8. 39.

    War er auch schon in der Chemiefabrik mitten in Erkner?

    Vielleicht noch einn kurzer Halt bei dem Sanierungsbrunnen?

  9. 38.

    Ist es nicht grundsätzlich eher verwerflich, durch berufliche Vielfliegerei ein besonders hohes Einkommen zu erzielen? Das Einkommen wandert in die eigene Tasche, während man den Planeten für alle damit nachhaltig zerstört …

    Noch vor hundert Jahren gab es überhaupt keinen touristischen Luftverkehr. Damals ist man ganz einfach deshalb nicht geflogen, weil es nicht möglich war. Und – oh Wunder – und unsere Vorfahren haben es überlebt! Heutzutage sollte man ebenfalls aufs Fliegen verzichten, wo es nur möglich ist – weil es eben nicht möglich ist zu fliegen, ohne diesen Planeten, der unsere Lebensgrundlage ist, massiv zu schädigen.

  10. 37.

    Hier zeigt sich das dieses System völlig veraltet ist und geändert werden muss.
    1. es dürfte auf einer Welt mit Hunger und Kriegen keine Milliardäre geben
    2. Wie kann ein Mensch so viel Macht haben und die einzelnen Menschen so wenig
    3. Globalisierung zerstört die Welt und läßt den Konkurrenz Kampf nach immer mehr und immer schnell zu sein alles hinter sich, die Natur, die Tiere, das Meer sollten in den Vordergrund kommen sonst verlieren wir unser Luft zum atmen und das worauf wir leben.
    4. Tiere nehmen nur das was sie brauchen wir Menschen rauben alles aus und geben nichts zurück.

  11. 36.

    Ich stimme den beiden Gutachtern zu. Das wird auf der ganzen Welt doch gemacht, nur bei uns in Deutschland ist die Bürokratie sooooo groß wie sonst nirgends.
    Ein Globalplayer investiert in Deutschland und in die ZUKUNFT.
    Unsere heilige deutsche Autoindustrie braucht da mal Konkurenz das sich da vielleicht auch mal was bewegt!

  12. 35.

    Wieso soll da nichts geklärt sein. Die beiden Gutachten stehen in den Antragsunterlagen. Das Presswerk ist auf den Pfählen errichtet. Die Teilgenehmigung dafür haben die Umweltverbände stillschweigend abgenickt.

  13. 34.

    Weil das Land Brandenburg die Wiederaufforstung übernimmt, wird nachts in Dörfern das Licht abgestellt? Das erscheint mir ja nun doch ein bisschen sehr an den Haaren herbeigezogen … Woher haben Sie das denn, bitteschön?

    Im Verhältnis zu diesem Milliardenprojekt sind 8 Millionen übrigens wirklich nicht allzu viel. Ich könnte mir vorstellen, dass dieses Geld bei dem, was in Zukunft durch Steuereinnahmen, etc. zurückkommen wird, alles andere als schlecht investiert ist.

  14. 33.

    Laschet scheint gern Orte mit massiver Zerstörung der Natur zu besuchen.

  15. 32.

    Gibts dazu eine Quelle?

    Oder nur übliche Behauptungen ala es gäbe gar keine Aufforstungen?

  16. 31.

    Ist ja interessant, also derjenige der als erfolgreicher Manager/Consultant viel rumkommt, darf dann nicht mehr fürs Wochenende nach Malle wie die Sauftouris? weil der ist ja schon beruflich viel geflogen?

    Wie wäre es einfach dafür zu sorgen, dass ganz schnell in der Luftfahrt tatsächlich CO2-neutraler Treibstoff eingesetzt wird. Kostet der Flug eben rund 50% mehr (bei dreifachen Treibstoffkosten, rund 20-25% machen die bei einem Flug aus.). Musk würde wohl gerne Synfuel tanken wenn der Pflicht wäre, aber oh gott der Sauftouri kann sich natürlich nicht 50 Euro mehr pro Flug leisten.....

  17. 30.

    "Die Geschichte mit den Pfählen und Spundwänden ist doch kalter Kaffee. Da gibt es 2 Gutachten, die bestätigen dass diese keinen negativen Einfluss auf den Grundwasserleiter haben. Das ist die gleiche Stelle."
    Hier ist noch nichts geklärt, gar nichts und Ja, das ist immer noch dasselbe Wasserschutzgebiet und nun kommen an der "gleichen Stelle" noch einmal 1800 + X Pfähle hinzu.
    Im Übrigen ließ sich Ihr Anführer noch im letzten Jahr für das Weglassen dieser Pfähle medienwirksam feiern.

  18. 29.

    und schwupp weiß man über ihr PS woher der Wind weht. Bloß nicht über Inhalte diskutieren, da könnte ja herauskommen, dass die CDU eigentlich nur "wir machen so weiter wie bisher" in petto hat.....

    Wozu auch Inhalte?

    PS: Laschets verlorene aber trotzdem beurteilte/benotete Prüfungen schon vergessen? Sein Innenminister in NRW mit zweifelhaftem Polizeigesetz oder seinen "erzkonservativen" Redenschreiber dem schwule Leid tun?

  19. 28.

    Wieso wird hier nicht erwähnt, das die Brandenburger Regierung die Aufforstungsarbeiten selbst bezahlt, jedenfalls den größten Teil mit sage und schreibe 8 Millionen!! Mit unserem Steuergeld. Dafür wird dann eben mal nachts in den Dörfern das Licht abgestellt, weil es zu teuer ist! Geht's noch???? Die Wahl im September wird sehr spannend! Danke für nichts, SPD!

  20. 27.

    Die Geschichte mit den Pfählen und Spundwänden ist doch kalter Kaffee. Da gibt es 2 Gutachten, die bestätigen dass diese keinen negativen Einfluss auf den Grundwasserleiter haben. Das ist die gleiche Stelle.
    Bei der Wasserversorgung hat Herr Bähler vom WSE Tesla-Geschwindigkeit gefordert und meint damit das LfU. Die Wasserproblematik muss seiner Meinung nach nächstes Jahr gelöst werden und nicht in 5 Jahren.

  21. 26.

    Ja, mein Gott. Der liebe Gott ist da und Woidke und Steinbach küssen ihm die Füße

  22. 25.

    Haben Sie diese Einwendung gelesen? findet man die irgendwo?

    Das sich Bähler das nochmal traut - Respekt. Nachdem ihm seine bisherigen Einwendungen immer um die Ohren geflogen waren und er von der Wasserbehörde gut begründet vorgeführt wurde ist das mutig es immer weiter zu treiben.

    Das lustige ist, dass die gleichen fachlichen, rechtlichen und technischen Gründe mit denen die untere Wasserbehörde Bähler schon oft vorgeführt hatte, jetzt einfach wieder genommen werden können. Das war ja alles in den veröffentlichten Unterlagen und sah mehr als peinlich für Bähler aus. Man konnte fast den Eindruck bekommen, dass Bähler die Rechtslage einfach nicht kennt und sich mit anerkannten Regeln der Technik noch weniger auskennt.

    Ein "heul heul" ich will da keine Fabrik ist eben kein ausreichender Grund, dass sollte Bähler langsam auch kapiert haben.

  23. 24.

    Vollkommen egal, ob "Flüge mit beruflichem Kontext auf die private CO2 BIlanz" gehen oder nicht. Sie schaden in jedem Fall der Erde und damit - nach allem, was die Wissenschaft der letzten Jahrzehnte proklamiert - auch uns als Menschheit insgesamt.
    Jeder Mensch sollte einen jährlichen "CO2-Koffer" mit den ihm zustehenden Emissionsanteilen bekommen, aus dem alle CO2-Emissionen beglichen werden müssten. Dann müsste genau belegt werden, ob wir als Gesellschaft konkret Ihre Flüge für sinnvoll erachten und von unserem individuellen CO2-Budget unseren kleinen Anteil dafür abgeben oder nicht. Ich bin mir sicher, viele beruflichen Flüge würden damit ganz rasch obsolet. Das wäre hart und manchmal alles andere als schön, aber so wie bisher, geht es jedenfalls nicht weiter.

  24. 23.

    Es steht doch im Bericht eindeutig geschrieben, was Armin Laschet in Brandenburg macht: Wahlkampfauftritt!

    Ich würde mich auch lieber mit Leuten wie Musk & Co unterhalten. Mit Leuten, die Milliarden investieren, damit viele Menschen einer gutbezahlten Arbeit nachgehen können.

    P.S. Fernsehduell mit wem? Olaf Scholz? Annalena Blärrbock? Die ist doch nur mit ihrem Lebenslauf und dem Nachmelden von finanziellen Zuwendungen beschäftigt.

  25. 22.

    Wenn die "schweigende Mehrheit" wie einige Tesla-Gegner hier fabulieren, was im übrigen sonst AFD Sprech ist, doch fanatische Tesla Gegner und Gegner des amerikanischen Großinvestors persönlich sind, warum sollte man sich dann im Wahlkampf mit diesem blicken lassen?

    Merken Sie es noch selbst?

    Im übrigen finde ich es unverschämt, wenn ein Kandidat wie Laschet solche Besuche macht, da er einfach kein offizielles Regierungsamt hat. Soll er sich doch in den Tagebau Garzweiler stellen und begründen warum die Braunkohle eine so tolle Industrie ist. (Gilt auch für Woidtke)

  26. 21.

    Sagen Sie gehen Flüge mit beruflichem Kontext auf die private CO2 BIlanz?

    Muss ich mich dann für meine früheren Audittätigkeiten in der zb. Türkei, Pakistan, Bangladesch oder China rechtfertigen? Hätte ich dorthin mit dem Fahrrad fahren sollen?

    Na wohl eher nicht oder?

    Ansonsten gibt es zu Musk noch so seltsame Meldungen bezüglich seines Wohnortes. Wenn das stimmt sollten die Villenbesitzer am See/Bach in Grünheide mit massenweise Wasserverbrauch für den grünen Rasen und den Privatpool eher still sein....

  27. 20.

    Da wird gar nichts zurückgebaut. Die Hallen finden auch anderweitige Verwendung, sollte Tesla keine Genehmigung bekommen, was sicherlich nicht passieren wird.

  28. 19.

    ..dürfte die Stellungnahme des WSE sein...da steht genau drin,was alles nicht geht und ein Schelm wer böses dabei denkt,das Herr M. genau jetzt einfliegt,da muss doch was zu machen sein. Das da in der Stellungnahme steht wie negativ die Pfähle und Spundwände den Grundwasserleiter beeinflussen und wo das Wasser fehlt...wie ungewiss das Wasservorkommen in Hangelsberg ist usw....das geht doch so nicht,was sollen denn die Anwohner denken*Ironie* Zumal doch immer von allen Seiten der Politik verkündet wurde,das das Wasserproblem geklärt ist....

  29. 18.

    Tech-Milliardär Elon Musk ist überraschend in der Hauptstadtregion gelandet. Der Tesla-Chef hat sich bereits mit Vertretern der Brandenburger Landesregierung getroffen. Auch ein Wahlkampftermin soll auf dem Programm stehen.“
    So lautet der Vorspann oben von rbb24: Spätestens hier sollten alle wach werden. Nachdem dem Versuch mit einem Brandbrief die deutschen Gerichte zu vereinnahmen, mischt sich der Visiokrat nun in den Wahlkampf von Deutschland ein. Es ist noch nicht lange her, als wir verfolgen durften, wie allergisch in Amerika reagiert wurde, als vermutet wurde, dass durch Russland oder die Ukraine, die Wahl in den USA beeinflusst wurde. Solche "Nebensächlichkeiten"? lassen deutsche Politiker kalt, sogar wenn das Handy der Bundeskanzlerin vom amerikanischen Geheimdienst abgehört wird. Da wundert es nicht, wenn Brandenburgs Minister sich einer Industrielobby unterwerfen, damit die ihren Wahlkampf bestreiten.

  30. 17.

    Ick freu mir, wenn die Fabrik bald fertig ist und wir auf emissionsfreie Autos Made in Brandenburg umsteigen können. Das wird der kimaneutralen Zukunft der Hauptstadtregion einen enormen Zug verleihen!

  31. 16.

    ach wie süß....

    naja ihr Tesla Gegner könnt ja weiter Musk als Gott huldigen....

    (der Brandenburger folgt ihm natürlich als von Gott gesalbten Führer)

    PS: mir ist klar dass nur 20% der Brandenburger Führerkult gut finden....aber hier wird ja auch permanent gegen Menschen gehetzt die Arbeitsplätze, Energiewende oder einfach nur EAutos gut finden

  32. 15.

    "Komisch, verstehe wer will was Luschet dann in Brandenburg verloren hat."
    Ganz klar, er möchte das Beton-Monster noch vor den demnächst einzuleitenden Rückbau gesehen haben.

  33. 14.

    Ach wie ich mich freue, der Elon wieder in Grünheide. Toll. Ich hoffe, alle Teslajünger durften auch zum Abendessen, um ihren Heilsbringer zu huldigen. Ach nee, war ja nur für die Vertreter der Landesregierung. Na immerhin konnte Herr Steinbach seinen besten Freund wiedersehen.

    "Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

  34. 13.

    Herr Laschet wird nun unter dem Druck sinkender Umfragewerte auch unter den Tesla-Fans auf Wählerstimmenfang gehen wollen.
    Das ist nachvollziehbar und durchaus legitim. Zunächst wird es ihm auch gelingen, denn mit Umweltschutz haben die Tesla-Jünger genauso wenig am Hut, wie die CDU.
    Allerdings hat man vergessen, ihm schon vor Reiseantritt mitzuteilen, dass es deutlich weniger sein werden als angenommen.

  35. 12.

    Wenn man de Planeten retten will, muss man ja beweglich sein. Am schnellsten geht das mit dem Flieger. Unsere Grünen sind da immer vorne mit dabei.

  36. 11.

    Wo kann ich ihm huldigen?
    Darf ich in Zukunft gen Grünheide beten oder in Richtung Westen?

  37. 10.

    Laschet, unser Grinsemann, schön, dass er sich so kümmert (um seine Wahl).

  38. 9.

    Wie kommt Herr Musk eigentlich regelmäßig nach Berlin? Mit dem E-Flugzeug? Oder verpestet er mit seiner Jetsetterei schön unseren Planeten?

  39. 8.

    Zwei anderer Aspekte aus den Tagessouegel-Arikel sind auch bemerkenswert:
    Zum einen ist das die negative Stellungnahme des WSE, die das LfU weiter betrachten muss.
    Zu anderen ist es der Verzicht der Grünen Liga auf eine Verfassungsbeschwerde gegen die Einschränkung der Klagebefugnis durch das OVG.

  40. 7.

    Naja, das ganze Projekt ist getragen von persönlichen Eitelkeiten. Angefangen von einem Elon Musk, der das Blaue vom Himmel verspricht, Brandenburger Politikern, die sich über das Interesse eines windigen US-Investors geschmeichelt fühlen. Da darf Herr Laschet sich dann auch etwas im Glanz einer neuen, noch immer nicht entgültig genehmigten aber schon gebauten Fabrik sonnen.
    Man stelle sich vor, den Einwendungen würde stattgegeben.
    Zum Wohle von Natur und Umwelt.

  41. 6.

    Ich denke mit dem Produktionsstart wird sich einiges verzögern. Selbst wenn Tesla genügend Mikrochips bestellt hat, gilt das noch lange nicht für alle Anlagenbauer. Auch im Maschinenenbau fehlt es an allen Ecken und Enden an Mikrochips, d. h. selbst wenn nur ein kleiner Maschinenbauer, der irgendeine kleine Maschine für Tesla noch nicht fertig gebaut hat, keine Mikrochips mehr bekommt, werden die Autos nicht fertig, weil Teil xyz eben nicht produziert werden kann.

    Wohl dem, der seine Anlagen vor Corona fertig hatte.....

    PS: Wir wollten z. B. Sicherheitsbeleuchtung erneuern, der Startpunkt der Baumaßnahmen ist jetzt schon 9 Monate in Verzug weil die Teile fehlen.....

  42. 5.

    Zumal Luschet ja massenweise Wahlkampfauftritte und Fernsehduelle absagt, mit der Begründung die Flut hätte Priorität...

    Komisch, verstehe wer will was Luschet dann in Brandenburg verloren hat.

    PS: Das mit den Spenden haben Grüne Liga und NABU bestimmt auch schon mehrfach versucht zu erklären ;)..."Liebes Tesla schaut mal was wir pro Standort von VW, BMW und Daimler so an Spenden bekommen, ihr wollt euch doch bestimmt auch beteiligen oder? - 6 stellig wäre schön"

  43. 4.

    Wieviel CO2- emittiert eigentlich der Privatjet von Herr Musk?

    Seine persönliche CO2-Bilanz dürfte auch negativ sein.
    Das spielt aber keiner Rolle, nur der "Otto-Normalbürger" soll schließlich das Weltklima retten.
    Wir schaffen das als Deutsche ganz alleine!

  44. 3.

    Sie meinen wenig jenseits des 30- Mrd-Fond, der beschlossen wurde, oder? An welche akuten Dinge denken Sie noch, um die sich Herr Laschet akut kümmern müsste?

  45. 2.

    Und was will der Herr Kanzlerkandidat und Landesvater besprechen? Wie man Parteispenden steuerlich geltend macht? Der Herr Kanzlerkandidat und Landesvater sollte sich lieber um seine Flutopfer kümmern. Aber bei denen ist im Moment wohl weniger zu holen.

  46. 1.

    Schon wieder, warum denn?

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