Antenne-Stammtisch in Grünheide - Tesla will sich Betriebsratsbildung nicht in den Weg stellen

Mi 18.08.21 | 23:02 Uhr
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wirtschaftsminister steinbach im antenne interview
Audio: Antenne Brandenburg | 19.08.2021 | Jörg Steinbach | Bild: Georg-Stefan Russew/rbb

US-Autobauer Tesla will nach Aussagen von Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach einen Betriebsrat zulassen. Ob das Unternehmen Tarifpartner werde, sei damit noch nicht gesagt. Zuständig für die Verhandlungen ist die IG Metall. Von Georg-Stefan Russew

Der US-Elektro-Autobauer Tesla will sich einer Betriebsratsbildung an seinem künftigen Produktionsstandort in Grünheide (Oder-Spree) nicht in den Weg stellen. Dies sagte Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) am Mittwoch dem rbb in Grünheide. Dies sei auch bei einer anderen Tesla-Tochter in Westdeutschland der Fall. "Man darf das aber bitte nicht gleich mit der Zusage zu einer Tarifbildung gleichsetzen", so Steinbach. Das sei etwas anderes.

Tesla will deutsches Arbeitsrecht respektieren

Steinbach habe in langen Gesprächen mit dem Arbeitsdirektor von Tesla die Zusage erhalten, dass der US-Konzern in Grünheide die Anwendung deutschen Arbeitsrechts zulassen und die hiesigen Institutionen repektieren will. "Ich bin sehr froh, dass bei Tesla ein Arbeitsdirektor eingestellt worden ist, der auch Erfahrung mit der deutschen Gesetzgebung hat. Ich finde die Aussage, dass hier alle Spielregeln eingehalten werden zumindestens vertrauensbildend", sagte er dem rbb.

Die Industriegewerkschaft (IG) Metall selbst will sich in der Nähe des Grünheider Tesla-Werks ansiedeln. Dafür hat die Gewerkschaft ein Haus am Bahnhof Fangschleuse gemietet. Jörg Hoffmann von IG Metall hatte zuletzt im Mai betont, seine Gewerkschaft werde mit den Tesla-Beschäftigten einen Betriebsrat gründen und die Belegschaft organisieren.

Gespräche über Tesla-Gehälter

Steinbach betonte, dass die Verhandlung über mögliche Tarife dann Sache der Gewerkschaften und Tesla sei. "Wir respektieren die Tarifautonomie. Das müssen die Tarifpartner selbst miteinander ausmachen. Die IG Metall möchte gerne Tarifpartner werden. Dann muss sie sich darum bemühen." Allerdings seien die bisherigen Gespräche durchaus als ein positiver Anfang zu bewerten. Ob es zu einer echten Tarifpartnerschaft kommen werde, müsse aber abgewartet werden.

Medien berichteten in der Vergangenheit davon, dass Tesla-Chef Elon Musk kein Freund von Gewerkschaften sei. Durch diese komme es seiner Ansicht nach nur zu kostspieligen Tarifverträgen für den Arbeitgeber.

Sendung: Antenne Brandenburg, 19.08.2021, 05:30 Uhr

33 Kommentare

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  1. 33.

    Na dann schaun ma Mal was so alles Commandante Elon zuläßt. Hoffentlich wird der Betriebsrat später nicht ausgelacht oder sollte sich schämen.

  2. 32.

    Genau, wozu sich aus der Presse informieren, wenn man der eh nicht glaubt.

  3. 31.

    Über unseren Wasserverband erfahre ich alles direkt. Benötige da keine Presseinfo. Ist mir alles bekannt. Keine Milchmädchenrechnungen; bleiben sie mal bei max. 2000 000; wie bei VW. Da sind doch wohl Verbrenner dabei. Iich kenne hier keinen einzigen Teslakunden, der gierig auf den Produktionsbeginn wartet. Es ist auch ein Unding, dass der Staat sich erlaubt die Steuerzahler so zu plündern für Autowünsche anderer. Bei Mieten habe ich Verständnis. Es müssen so viele auf der Parkbank schlafen. Beschämend.

  4. 30.

    "Die schaffen wir gerade ab, Ihre sogenannte FDGO" Dass Sie die FDGO gerne abschaffen wollen, überrascht mich nicht. Ich bekenne mich insofern schuldig, dass ich hier Menschen wie Sie auf die Palme bringe, weil ich deren bewusste Falschbehauptungen regelmäßig entlarve.

  5. 29.

    Dass die WSE längst geholfen hat, den Wasser-Popanz zu relativieren, ist Ihnen entgangen. Hier ein längerer Artikel aus der Zeit:
    https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2021-03/tesla-fabrik-gigafactory-gruenheide-brandenburg-wasserbedarf-bohrungen/komplettansicht
    Auch darin wird deutlich, dass er vor allem ein Zeitproblem sieht, wobei ja bekanntlich die Ver- und Entsorgung für das laufende Verfahren gesichert ist.

    Tesla: 1,45 Mio m³/a
    BASF Schwarzheide: 3 Mio
    Leipa: 6 Mio
    Stahlwerk Eisenhüttenstadt: 7 Mio.
    PCK: 20 Mio.
    LEAG: 114 Mio.


    500000 PKW aus Grünheide entsprechen einem Marktanteil von 0,5/18 = 3 % Das ist überschaubar. Zum Vergleich VW-Konzern in 2019: 4.552.800 PKW für Europa.
    Haben Sie mitbekommen, was die Verbrenner-Konzerne planen oder ist für Sie nur der Strom von Belang, mit dem die Autos aus der "Fremdlandbude" geladen werden?
    https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/alternative-antriebe/verbrenner-ausstieg-auto-hersteller-elektro-zukunft/

  6. 28.

    Die schaffen wir gerade ab, Ihre sogenannte FDGO.
    Und bitte, vergessen Sie nicht, dass ein kleiner Teil auch an Ihre Adresse geht.

  7. 27.

    Oh, Sie haben aber schnell vergessen, auf wesen Kommentar Sie geantwortet haben. Ich glaube übrigens an die FDGO, während Sie ja z.B. Berichte des RBB in Zweifel ziehen.

  8. 26.

    Nö, von Ihnen sowieso nicht, denn scheinbar sind Sie irgendwie im Spätherbst 2019 hängengeblieben.
    Bald haben wir wieder Spätherbst, nur müssen Sie und Ihre Glaubensgemeinschaft mit deutlicherem Gegenwind rechnen, als es noch im Spätherbst 2019 der Fall war.

  9. 25.

    Da faselt der Minister Steinbach schon von Betriebsrat obwohl imer noch nicht abschließend festgestellt wurde, das das gesamte Werk dort überhaupt produzieren darf. Uns hat man alle an der Nase rumgeführt. Was jetzt noch nicht passt wird auf dem Papier passend gemacht. Erst wenn das letzte wertvolle Grundwasser in Hangelsberg-Nord abgesaugt ist wird man erwachen. Aber es gibt ja überall Wasser-ringsum; so viele Seen. Wir sind ja nicht in der Wüste sagte der E-Guru zum kleinen Laschet...Die richtige Durchsicht hat nur unser Wasserverband. Wer hat den nur gezwungen gute Miene zu machen ? Wer kauft außerdem 500 000 bis 2000 000 Teslas und das jahrelang ? Mit Spargelstrom wird das nix sagte außerdem er Teslaguru. Da rettet uns Polen mit Atomstrom ? Tollste Zukunft aller Zeiten.

  10. 24.

    Übrigens wird auch viel Soja und Palmöl auch benötigt, um den Biosprit-Anteil für die Verbrenner herzustellen.
    Die Werksfeuerwehr von Tesla ist auch schon im Einsatz gewesen. Es brannte ein Verbrenner an der Autobahn. Schauen Sie mal auf Facebook bei der FFW Erkner vorbei. Und so etwas ist auch Alltag:
    https://www.pz-news.de/bildergalerie_fotos,-Hyundai-brennt-auf-A8-_mediagalid,54606.html

  11. 23.

    "Das Werk steht..."

    ...höchstens zum Teil.

    Das vergaßen Sie zu erwähnen. Aber lassen Sie mal. Es macht Ihnen niemand einen Verwurf, dass Sie Derartiges verkünden müssen und andere das glauben sollen.

  12. 22.

    Zum x-ten Mal. Das Werk steht, die meisten Anlagen sind installiert und werden getestet, mehr als 1000 Mitarbeiter sind eingestellt.

    Jetzt muss diese Investition ein Erfolg werden. Dazu ist auch ein Betriebsrat wichtig.

    Gegen das Werk zu sein ist Ihr gutes Recht, interessiert aber keinen mehr.

  13. 21.

    Äh, erwartete Sie ernsthaft in einem Kommentar zum Sinn eines Betriebsrates Gründe für die Ansiedlung von Tesla im vor rd. zwei Dekaden nach öffentlicher Beteiligung für ein Automobilwerk überplantem Industriegebiet Freienbrink-Nord? Die finden Sie in den alten Grundsatzdiskussionen vom Spätherbst 2019 - falls die Sie überhaupt interessieren.

  14. 20.

    Es gibt so viele Fragen: Wofür hat man denn so viel Urwald vernichtet ? Um danach SOJA anzubauen ? Wer begehrt denn auf dem Weltmarkt so viel davon ? Etwa auch Europa, sprich Deutschland ? Etwa für die Schweinezucht; sprich für den Fleischexport nach China ? Dann noch was für den E-Autoexperten. Es war zwar kein Tesla aber 4 Sitze hatte der auch. Einer vom VW-Konzern. Der brannte plötzlich lichterloh und mit dicker Rußwolke. In den Niederlanden. Die Mutti konnte gerade noch ihr Kleinkind aus dem Auto holen. Nun warte ich auf die Bestimmung: Nie ein Kind oder alte Oma allein im Elektroauto lassen. Lästern sie nun über VW oder wissen sie, dass Teslas auch so enden können ?

  15. 19.

    Ja, ich habe Ihren Post gelesen und bin wiederholt zum unabänderlichen Schluss gekommen, dass keines der vorgeschobenen Gründe seitens der Politik, Wirtschaft und auch die der Tesla-Jünger nicht einmal im Ansatz den Bau dieser Fabrik im Landschafts- und Wasserschutzgebiet rechtfertigen würde.
    Es sei denn, es handele sich um rein monetäre Interessen, also Gewinnmaximierung, Monopolstellung und am Ende Machtausübung.

  16. 18.

    Das ist Verzweiflung Ihrerseits! Oder erkennen Sie wirklich nicht die Unterschiede? 11.000 km² ersatzlos allein in 2020 vernichtetem Urwald setzen Sie dem Industriegebiet Freienbrink-Nord gleich, dessen öffentliche Überplanung Ihnen als Ortsfremden ebenso entgangen sein will wie die öffentlichen Anhörungen zur Wasserverordnung und leugnen zudem die höherwertigen Neuaufforstungen und weitere Maßnahmen als Ersatz für den monokulturellen Kiefernnutzforst mit geringer Artenvielfalt und dadurch niedrigem ökologischer Bedeutung. Die Kiefer ist dabei bekanntlich mit 80 - 140 Jahren hiebreif. Deren schädlichen Einfluss auf das Grundwasser hatten wir dabei ja auch im Spätgeherbst 2019 wie das auch neulich vom RBB bestätigt worden ist. Oder wollen Sie das ebenso wie die Berichte über die Neuaufforstungen in Zweifel ziehen?

  17. 17.

    Bitte meinen Post lesen. Ich habe das begründet.
    1. Die Unternehmenskultur. Elon Musk ist ein Unternehmensgründer, der für sein Unternehmen lebt und das auch von seinen Mitarbeitern verlangt. Nur hat jeder Arbeitseinsatz auch physische Grenzen. Da hat ein Betriebsrat auf die Einhaltung der Vorschriften zu achten. Qualität hat auch was mit Arbeitsorganisation zu tun.
    2. Die neue Belegschaft muss sich finden. Es werden unterschiedlichste Kulturen aufeinandertreffen. Das kann am Ende nur gut sein.

  18. 16.

    Machen die ja auch, s. das im Artikel erwähnte Werk in Westdeutschland.

  19. 15.

    "Bolsonaro ist ein ebenso alter wie verleumderischer Hut, der nur Ihre Verzweiflung ob Ihres Unrechtes aufzeigt."

    Der eine bezeichnet den Wald in seinem Herrschaftsgebiet als Gestrüpp.
    Ein Anderer - unabhängig vom tatsächlichen Alter der Bäume - als erntereif und minderwertig.
    In meinen Augen ist das geistige Brandstiftung und deshalb sollten sich beide von ihren eigenen Aussagen distanzieren, oder wenigstens dafür schämen.

  20. 14.

    "Ich finde es gut und wichtig, dass es hier einen Betriebsrat gibt."
    Wie kommen Sie darauf?
    Weil es in der Überschrift steht?
    Auch hier berufen Sie sich wie Ihre Glaubensbrüder auf Annahmen und Vermutungen.

    "die Anwendung deutschen Arbeitsrechts zulassen und die hiesigen Institutionen respektieren"
    - heißt im Grunde nichts anderes, als sein Gegenüber zu respektieren oder einfach nur zu achten.

    Sicherlich werden Sie z.B. Allgemeine Geschäftsbedingungen vor Vertragsabschluss respektieren, nützt nur nichts, denn diese müssen Sie akzeptieren.

  21. 13.

    "Steinbach habe in langen Gesprächen mit dem Arbeitsdirektor von Tesla die Zusage erhalten, dass der US-Konzern in Grünheide die Anwendung deutschen Arbeitsrechts zulassen und die hiesigen Institutionen respektieren will. "

    Verstehe ich da was falsch? Die Fabrik steht in Deutschland, und da freut sich Herr Steinbach, dass Tesla das deutsche Arbeitsrecht anerkennen möchte, wie großzügig von denen... - Ich habe immer gedacht, dass die das anerkennen müssen incl. Betriebsverfassungsgesetz usw.

  22. 12.

    in Großstädten und Metropolen liegt der Vorteil der BEV aber vor allem darin begründet, dass der Ausbau des ÖPNV nur schleppend vorankommt. Für die Fläche schlug Tina Velo anlässlich der IAA 2019 "neuartige Sammeltransportsysteme" als Alternative zum MIV vor ohne dabei jedoch ins Detail gehen zu können. Das überließ sie großzügig anderen.

  23. 11.

    ...Steinbach habe in langen Gesprächen mit dem Arbeitsdirektor von Tesla die Zusage erhalten, dass der US-Konzern in Grünheide die Anwendung deutschen Arbeitsrechts zulassen und die hiesigen Institutionen repektieren will...

    Hallo, dies ist ein dt. Gesetz und gilt selbtsverständlich für jeden in Deutschland. Das hat absolut nichts mit "good will" zu tun. Schlimm wenn darüber lange Gespräch geführt werden müssen.

  24. 10.

    Die meisten Menschen sind nicht einsam sind, sondern haben das Fahrzeug auch, um mit der Familie oder Freunden etwas zu unternehmen. Deshalb sind die allermeisten PKW Vier- oder Fünf-Sitzer. Reichweite, Ladenetz und -dauer werden bekanntlich in hier z.B. von Klaus S. und Co. vorgestellten Umfragen auch immer wieder als Hauptargumente genannt, sich eine CO2-Schleuder statt ein BEV zu kaufen. Tesla wäre schön blöd, wenn die Produkte bauen würden, die die Kunden nicht wollen. Den Markt für Zweitwagen haben die anderen überlassen. Und bei etwas Interesse für die technischen Daten wäre Ihne aufgefallen, dass das Model Y zu den leichteren BEV seiner Klasse gehört und auf gleichen Gewichtsniveau liegt wie ähnliche Fahrzeuge der Verbrenner-Konkurrenz. 'Nen id.4 oder iX3 wiegt bis zu fünf Zentner mehr, 'nen EQC sogar rd zehn Zentner mehr.

    Sie leugnen weiterhin die Neuaufforstungen. Bolsonaro ist ein ebenso alter wie verleumderischer Hut, der nur Ihre Verzweiflung ob Ihres Unrechtes aufzeigt.

  25. 9.

    Was hat das alles hier mal wieder mit dem Thema zu tun?

    Das Werk wird in diesem Jahr in Betrieb gehen. Aktuell sind E-Fahrzeuge die wirtschaftlichste und umweltschonendste Alternative zu den Verbrennern. Da können Sie auch weiterhin wie Rumpelstielzchen ums Feuer tanzen.

    Ich finde es gut und wichtig, dass es hier einen Betriebsrat gibt. Nicht nur weil hier unterschiedliche Unternehmenskulturen aufeinander treffen, sondern auch weil sich hier Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen finden müssen.

  26. 8.

    Herr Neumann, Sie brauchen nicht jedes Mal erneut daran erinnern, dass es nur wenig Sinn macht, wenn ca. 600kg Akku 50-100kg Mensch von A nach B befördern.
    Dieses einer breiten Bevölkerungsschicht als Einleitung der Verkehrs- und Energiewende zu verkaufen, ist zudem schon sehr zweifelhaft.
    Wenn aber für den Bau und Betrieb dieser angeblich - allenfalls nach politischen Maßstäben - nachhaltigen Produkte im großen Stil nach bolsonarischem Vorbild Natur und Lebensraum vernichtet wird, ist das im juristischen Sinn als grob fahrlässig zu bewerten.
    Bei Vorsatz wäre das ein Verbrechen gegen die Umwelt.

  27. 7.

    Anscheinend wissen die Journalisten nicht, dass ein Arbeitgeber sich eigentlich nicht gegen die Bildung eines Betriebsrates wehren darf. Wie sonst ist die Schlagzeile zu verstehen? Bei Tarifverträgen sieht es anders aus. Die geht der Arbeitgeber freiwillig mit einer Gewerkschaft ein. Eine gesetzliche Pflicht zum Abschluss eine Tarifvertrages gibt aber nicht. Tesla hat jedoch angekündigt, sich an dem der IG Metall für die Industrie freiwillig anzulehnen.

  28. 6.

    Echt jetzt? Finden Sie das wirklich? Meine Firma hat seit Jahrzehnten einen Betriebsrat und ich bin darüber sehr froh. Und unserer Firma geht es gut! Keine Spur von Stillstand und Korruption. Sie haben scheinbar sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Wir, die Belegschaft, sind froh, dass sich unser Betriebsrat um die Belange der Beschäftigten kümmert und zeitweise für uns kämpft. Ansonsten würden wir sehr wahrscheinlich jährlich mit fast Nullrunden, wenn es zur Gehaltserhöhung kommt, von der Konzernleitung abgespeist. Zum Glück arbeiten unser BR und die Geschäftsleitung vertrauensvoll zusammen und konnten sich in der Vergangenheit immer einvernehmlich einigen.

    Also, ein Hoch auf Betriebsräte!

  29. 5.

    Da dies nicht die erste Fabrik von Tesla in D. ist, kann man durchaus qualifizierte Vermutungen anstellen. Dass Ihnen das schwer fällt, verwundert angesichts dessen, dass Sie die Produkte dieser Fabrik für sinnlos halten, nicht. Sie wollten sich deshalb ja neulich nicht daran erinnern, dass die Öffentlichkeit bereits frühzeitig bei der Erstaufstellung des B-Planes wie auch der Wasserverordnung beteiligt gewesen ist. Dass Sie das nicht waren, überrascht dabei wenig, da Sie ja kein Anwohner von irgendwas innerhalb der "Tesla-Region" sind. Hier ist dad aber schon länger bekannt wie auch vielen tatsächlichen Einwohnern der Region.

  30. 4.

    Was will uns Alfred Neumann damit sagen?

  31. 3.

    In der Eifel gibt es bei Tesla auch ohne IGM einen Betriebsrat und 30 % höhere Entgelte auf Tarifniveau als beim deutschen Alteigentümer.

    Bei Firmen wie VW, BMW und Mercedes ist in USA die UAW außen vor. Die Arbeitnehmer haben sich mehrheitlich dagegen entschieden. Insbesondere in den Südstaaten sind Gewerkschaften generell schlecht angesehen. Es wird denen durch den Einfluß auf die Politik und den daraus resultierenden Protektionismus von vielen die Schuld am Niedergang der Autoindustrie rund um Detroit gegeben. Dabei haben die aktuell aber auch erreicht, dass im Entwurf von Biden für die Förderung der E-Mobilität höhere Fördersätze für E-PKW made in USA vorgesehen sind wie auch für US-Firmen, in denen die UAW vertreten ist. Hierzulande haben die Streiks bei Amazon Tradition, was aber weder Auswirkungen auf deren Geschäft noch deren Beliebtheit bei den Kunden hatte. Man schaue sich dazu auch den Organisationsgrad in den Neuen Ländern an. Auch sein an die Allianz SE erinnert.

  32. 2.

    Wieder einmal mehr wird sich in Bezug auf die Tesla-Ansiedlung auf Vermutungen und Annahmen gestützt.

    Am Ende wird man bei angeblich nachhaltig agierenden Fabriken die Arbeitnehmerrechte genauso in die Schranken weisen wollen, wie man das beim Umweltrecht oder dem Verbandsklagerecht der Umweltverbände angekündigt hat.

    Nur, wer entscheidet wann eine Fabrik nachhaltig ist.

  33. 1.

    Ein Betriebsrat bedeutet immer Ärger und Stillstand. Am besten zum Anwalt und Firma verklagen, klappt am Besten. Ein Betriebsrat steckt i.d.R. mit der Firma für kleine Leckerli unter einer Decke! Korrupte Personalvertretung...

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