Mehr als 500 Einwände werden diskutiert - Ministerium verteidigt digitale Erörterung zu Tesla nach Kritik

Fr 27.08.21 | 17:15 Uhr
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Viel Betrieb herrscht am Rohbau für die künftige Batteriefabrik auf dem Baugelände der Tesla-Autofabrik. (Quelle: dpa/Patrick Pleul)
Bild: dpa/Patrick Pleul

Über die mehr als 500 neuen Einwendungen zu der geplanten Tesla-Fabrik soll wie schon zuvor diskutiert werden - diesmal allerdings nur per Mail. Nach heftiger Kritik hat das Ministerium am Freitag dazu Stellung genommen.

Das Brandenburger Umweltministerium hat am Freitag den Plan verteidigt, die eingereichten Einwendungen zum Tesla-Werk digital diskutieren zu lassen. Bei inzwischen 814 Personen, die Einwendungen eingereicht hätten, würden die bisher geplanten Raumkapazitäten für eine Debatte vor Ort nicht ausreichen.

Bürger- und Umweltverbände hatten kritisiert, dass eine echte Diskussion nicht stattfinden könne, wenn über die Einwendungen der 814 Personen nur in einem E-Mail Austausch diskutiert werde. Gerade ältere Menschen schließe dieses Verfahren aus, kritisierte Steffen Schocht von der Bürgerinitiative Grünheide.

Die Oppositionspartei Die Linke bezeichnete die Entscheidung am Freitag als nicht nachvollziehbar. "Schließlich habe auch der letzte Erörterungstermin in der Stadthalle Erkner unter Pandemiebedingungen stattgefunden", heißt es in einem Brief der Linken an das Landesumweltministerium.

Das Ministerium dagegen rechtfertigte sich in einer Mitteilung am Freitag, dass die Stadthalle in Erkner als größter Veranstaltungsort der Region bereits für einen Präsenz-Termin reserviert gewesen sei. Da zum Ende der Einspruchsfrist jedoch noch so viele Einwendungen eingegangen seien, reiche die Halle nicht mehr aus.

Es müsse aber den 814 Personen "der Zugang zur Erörterung gewährt werden, um das Verfahren rechtssicher durchzuführen. Selbst wenn nur ein Teil der Einwenderinnen und Einwender persönlich teilnehmen wird, ist das Interesse am Verfahren so hoch einzuschätzen, dass die Raumkapazitäten in Erkner nicht ausreichen", teilte das Ministerium mit. Eine Splittung des Erörterungstermins sei nicht möglich, da diese im Gesetz nicht vorgesehen sei.

Die Transparenz der Online-Konsultation schätzt das Landesumweltministerium "mindestens so hoch" ein wie ein Vor-Ort-Termin, da sowohl die Stellungnahmen von Tesla als auch der Behörde öffentlich einsehbar seien.

Tesla musste seine Pläne zum dritten Mal auslegen

Der Erörterungstermin ist Teil der Öffentlichkeitsbeteiligung im Genehmigungsverfahren für das neue Tesla-Werk in Grünheide. Da Tesla seine Pläne immer wieder geändert hatte, musste das Unternehmen die Bauanträge im Juni ein drittes Mal auslegen. Ein Erörterungstermin zu früheren Plänen hatte sich über acht Tage gezogen.

 

Sendung: Antenne Brandenburg, 27.08.2021, 14:30 Uhr

55 Kommentare

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  1. 55.

    Welchen Brandschutznutzen haben FIs? Brandschutzschalter (AFDD) sind noch relativ selten, selbst Überspannungsschutz ist noch längst nicht Standard im Bestand.

    Zwischen planen und haben vergehen bei AKWs aktuell oft Jahrzehnte. Viel Zeit für die Polen zu erkennen, dass thermische Kraftwerke nicht mehr wirtschaftlich sein werden....es steht nichtmal der Ort fest. Geschweige denn was für ein Modell gebaut werden sollten. EPR? Läuft ja grad in Finnland und GB. Was russisches? Wohl niemals. Amis oder Japaner? Auf die Ausschreibung bin ich gespannt....



  2. 54.

    Mit Sicherheit werden auch fleißige Polen bei Tesla anfangen. Wieviele? Bestimmt nicht der Großteil.

    Wenn ihr "Macht nix" wenigstens ehrlich gemeint wäre....

    PS: Informieren Sie sich mal über Steuer und Sozialversicherungsabkommen. Vielleicht macht der RBB mit der Beratungsdame in Frankfurt Oder nochmal was darüber, was da so zu beachten ist.

  3. 53.

    Sie würden sich wohl wundern wieviele Tschechen und Polen bei uns arbeiten zum deutschen Mindestlohn, trotz teilweise 1,5 h einfachem Arbeitsweg.

    So viel hat sich in Tschechien nicht geändert....580 Euro Mindestlohn sind nicht viel. Knapp 1300 Euro Durchschnittslohn auch nicht wirklich viel. Kostet das Bier immernoch nur 1 Euro im Lokal? 28-30 Kronen?

  4. 52.

    Noch ein 6. Vorschlag:

    6. Außerdem sollte gewährleistet sein, dass die Leitung und Moderation der Erörterungsveranstaltung durch eine fachlich kompetente, jedoch politisch unabhängige Person bzw. Kommission erfolgt.

    In der Hoffnung, dass meine obigen Worte nicht ungehört verhallen, was unerhört wäre, verabschiede ich mich ganz freundlich. So endeten mein Schreiben an s MLUK und ans LfU.

    Vielleicht gibt es noch andere Ideen, wo die Erörterung stattfinden kann. Helft den Politikern und Behörden. Es zeigt sich immer mehr, dass sie von Tesla überfordert sind.

  5. 51.

    4. Falls das MLUK auf der angekündigten Online-Konsultation beharrt, dann erwarte ich von den Organisatoren, dass mir ein entsprechend ausgerüsteter Platz mit der dafür erforderlichen, funktionierenden Technik an geeigneter Stelle mit sach- und fachkundiger Anleitung für die Dauer der sogenannten Online-Konsultation zur Verfügung gestellt wird. Diese Forderung ist für alle Einwender mit unzureichender Online-Ausrüstung zu erfüllen, da ihnen sonst ihr Recht auf öffentliche Darlegung ihrer Betroffenheit verwehrt wird.
    5. Desweiteren erwarte ich, dass die öffentliche Erörterung der Einwende der Bevölkerung besser vorbereitet wird als bei der Veranstaltung am 23.09.2020. Dazu sind sämtliche eingegangenen Einwände systematisch geordnet aufzulisten, jeweils dazu kodiert die Einwender-Nummer anzugeben und Grad der Berücksichtigung des Einwandes durch die Behörde hinzuzufügen. Diese Zusammenstellung ist den Einwendern vorher, möglichst 14 Tage vorher, zuzusenden.

  6. 50.

    Weitere Vorschläge für Erörterungslokalitäten:

    2. Falls die anvisierte Halle in Erkner zu klein sein sollte, so könnte man zusätzlich das große Gelände vor und hinter der Halle nutzen, um dort Zelte aufzubauen, wo die Veranstaltungsteilnehmer platziert werden können. Die wechselseitige Kommunikation zwischen den beiden Lokalitäten ist durch geeigtnete Technik zu gewährleisten, was heutzutage kein Problem mehr darstellen sollte.
    3. Falls die anvisierte Halle in Erkner zu klein sein sollte, kann man die Erörterungsveranstaltung auch in zwei Veranstaltungen mit jeweils 400 Teilnehmern splitten.

    Fortsetzung folgt

  7. 49.

    Die Ausrede des MLUK sich auf die Regelungen der Zweiten SARS-CoV-2-Umgangsverordnung zu berufen, sind nicht akzeptabel. Mittlerweile können Sportvereine Stadien und Hallen mit mehreren zehntausend Leuten füllen, damit sie gemeinsam 22 Spielern dabei zusehen können, wie sie einem runden Ball hinterherlaufen. Die Brandenburger Regierung ist dagegen nicht in der Lage, eine Veranstaltung mit maximal 800, wahrscheinlich weniger Leuten zu organisieren, damit die ihr gesetzlich verbrieftes Recht wahrnehmen können, ihre Betroffenheit öffentlich zu bekunden. Hierzu meine Vorschläge bzw. Forderungen:
    1. Falls die anvisierte Halle in Erkner zu klein sein sollte, dann sollte man sich vielleicht mal im Nachbarort umsehen. In Berlin z. B. gibt es bestimmt Lokalitäten mit größerem Fassungsvermögen.

    Fortsetzung folgt

  8. 48.

    Richtig, der Antrag zur Befreiung vom Verbot der Errichtung oder Erweiterung von Industrieanlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen in großem Umfang, wie zum Beispiel in Raffinerien, Metallhütten oder chemischen Fabriken, wurde von Tesla nur "vorsorglich" gestellt - für den Fall, dass man auch beim LfU nicht begreift, dass es sich bei der geplanten Batteriefabrik nicht um eine Chemiebude handelt.
    Der Antrag ist Ihnen doch nicht etwa "entgangen", so intensiv wie Sie die Antragsunterlagen studiert haben?

  9. 47.

    Und wieder zig alte und längst widerlegte Falschbehauptungen! Das Industriegebiet ist seit rd. zwei Dekaden überplant und liegt abseits von Naturschutzgebieten. Tesla kam erst viel später und hat auch noch keine tausende Pfähle in den Boden gerammt. Für die bisherigen lag, soweit erforderlich, eine Zulassung vor. Dass das Setzen solcher Pfähle in WSG üblich ist, kann auch ein unbedarfte Laie, der wie Sie Probleme mit Fachausdrücken hat, leicht erkennen, da es dafür technische Regelwerke gibt. Hinweise darauf findet man in den Anträgen von Tesla und in den Zuöassungsbescheiden, die Sie aber offensichtlich nicht interessieren.

  10. 46.

    Sie glauben offensichtlich der WSE nur dann, wenn dass Ihrem Bestreben zum Schutz der Heimat nutzt. Komische Nachbarn haben Sie auch, die nur manchmal nach der anstrengenden Arbeit duschen und sich meist nur alle paar Tage frische Wäsche anziehen.

  11. 45.

    Dem Klima ist es immer noch egal, wo in Deutschland Holz eingeschlagen wird solange Nachpflanzungen erfolgen. Das ist hier der Fall, auch wenn Sie das in den Kommentaren zu den entsprechenden RBB-Artikeln zunächst geleugnet hatten.

    Gerne nochmals zum Vergleich allein due Zahlen allein von Brandenburg mit 3,5 Mio. Festmetern jährlich und den 50.000 FM im Industriegebiet Freienbrink-Nord.

  12. 44.

    Brandenburger sind Nimby. Anstelle von Tesla wäre ich gleich nach Polen gegangen. Brandenburg kann keine Wirtschaftsförderung.

  13. 43.

    Tesla hatte von Anfang in den Unterlagen die späteren Erweiterungen eingetragen wie auch in der ersten Auslage eine Batteriefabrik enthalten gewesen ist. Hatten Sie sich etwa die Pläne nicht angeschaut? Sie wissen auch nach fast zwei Jahren Grubdsatzdiskussion immer noch nicht, dass anders als von Ihnen ständig falsch behauptet eben nicht in einem Naturschutzgebiet gebaut wird. Dass die Fabrik grundsätzlich in einem WSG zulässig ist, hatten wir auch schon damals gehabt. Sie hätten also viel Zeit gehabt, belastbare Gründe zu finden, warum die Fabrik dort nicht gebaut werden darf. Nur den Suppenkaspar zu geben, reicht in einem rechtsstaatlichen Verfahren nicht aus.

  14. 42.

    Der Betonklotz steht nur am falschen Ort. Der BER auch. Da wäre aber Tesla richtig. Die Mehrzahl der Bandarbeiter die werden wohl nicht aus Deutschland kommen. Macht nix, die geben das Geld eben woanders aus.

  15. 39.

    Das schlägt dem Fass den Boden aus. Vor ein paar Tagen sagte mir meine Nachbarin, dass sie eben auch noch schnell eine Ladung Wäsche in die WM stecken will; sie kam gerade von der Arbeit. Sie sind ja grünerlinks als linksgrün. Mein Satz kam aus frischer Erinnerung.

  16. 38.

    Was sie da faseln ist ja blanker Unsinn. Welch Art von PKW wird denn von den allermeisten Politikern hier im Land bevorzugt ? Ich ersehne ebenfalls eine abgasfreie Atemluft. Deshalb wird der kleine i10 auch sehr wenig benutzt. Ihr Gesabbel betr. Stromunfälle ist kennzeichnend für derartige Sinnverdreher wie sie. Benutzen sie überall einen vorschaltbaren Fi-Schalter ? Polen soll AKW planen; noch nichts vernommen ?

  17. 37.

    Ich, höre täglich Radio etc., diese Fabbrik soll Skoda bauen, und natürlich werden da Fachkräfte gesuchcht und nach den in derAutoindustrie üblich hohen Löhnen bezahlt.
    Diese Fabrik + Bateriefabrik wird zügig gebaut, da ist Tschechien flink, und das ist gut so.
    Ich weis nicht wann Sie dort als Produktionshelfer beschäftigt waren aber die Zeiten ändern sich.

  18. 36.

    Darf ich Ihnen meine Strafanzeigen der LEAG schicken?

    Ist ja nicht so, dass niemand gegen die LEAG protestiert, dafür lasse ich mich auch gerne von Gewerkschaftlern beschimpfen, obwohl ich bis dato selbst in dieser Gewerkschaft war.

    Ist doch schön wie in Brandenburg/Sachsen, Braunkohlegegner kriminalisiert werden....

  19. 35.

    Für den B-Plan wurde das Gebiet aus dem LSG herrausgelöst. NSG sind weit genug entfernt, und bis auf wenn Sie die LEAG sind können Sie an NSG kaum was ändern. Das WSG kam erst 2019 dazu....

    Sie Lügen wie gedruckt...

  20. 34.

    Was ist ein Wald? Sie meinen doch nicht den Kiefernforst? Ach ja ich diskutiere mit Ihnen gerne bis aufs Blut über die ökologische Bedeutung des Kiefernforstes. Heute morgen im rbb Fernsehen gab es einen schönen Beitrag so um kurz nach 7 Uhr.....

    Das Naturschutzgebiet ist über 1km entfernt, warum behaupten Sie immer wieder, dass hier im NSG gebaut würde?

    In der ersten Auslegung war doch schon alles später geplante mit enthalten. 4 entsprechende gespiegelte Fabrikteile, Zellfabrik uvm. Zu den 4 Fabrikteilen kann es schon gar nicht mehr kommen, eher max 3 (oder auch nur 2). Spanien, Tschechien, Slowenien, Ungarn sind alles günstigere Länder mit bestehender Autoindustrie und keiner Angst vor ehrlicher Industriearbeit. 1 Mio Autos an einem Standort ist schon durchaus eine Größe, Man muss es nicht übertreiben.

  21. 33.

    Habe ich gesehen, die planen ja auch auf einem leeren Acker. Komischerweise wird erst vernünftig geplant und dann gebaut... Können sie ja mal darüber nachdenken...ach so einen b Plan kann man relativ schnell an die Planung mit anpassen. Hat man ja in Grünheide gesehen, wie Naturschutzgebiete Landschaftsschutzgebiete und Trinkwasserschutzgebiete einfach ignoriert werden nach Herr Neumanns Worten ...überplant werden, nachdem illegal tausende Pfähle in den Grundwasserleiter gerammt wurden und das Werk steht. Dumm gelaufen???

  22. 32.

    Können Sie noch was anderes, außer beleidigen und ihr antiquiertes Frauenbild zu verbreiten?

    Sinnvolles kommt von Ihnen sowieso nicht, warum die Moderation Ihnen jeden Mist durchgehen lässt?

  23. 31.

    Also doch salami Taktik. Erstmal ohne Batterie Fabrik, dann erstmal “nur“ 500.000 Autos,... Nein Herr Neumann, das sind Schildbürgerstreiche. Es ist abzusehen, dass das Werk an diesem Standort mehr vernichtet als nutzt. Wenn es nicht wachsen kann aufgrund aufgebrauchter Ressourcen, ist es wirtschaftlich gesehen jetzt schon pleite. Also kann jeder davon ausgehen, dass wie es jetzt schon heißt, “nun steht es, nun muss es auch weiter gehen. So etwas darf in einem Wald und Naturschutzgebiet und TRINKWASSERSCHUTZGEBIET keine Genehmigung erhalten!

  24. 30.

    Da ich mal in Tschechien gearbeitet habe in der Werksleitung eines Chemiewerkes, muss man aber wissen was tschechische Produktionshelfer verdienen. Da fragt man sich wirklich wie die damit über die Runden kommen.

    Wo soll dieses Werk überhaupt entstehen? Ich verfolge entsprechende Nachrichten, eine entsprechende Meldung ist mir nicht bekannt, nur willensbekundungen, z.B. für ein Zellwerk von VW/Skoda.

  25. 29.

    https://www.leag.de/de/geschaeftsfelder/bergbau/

    Ich verstehe nicht warum hier niemand auf die Barrikaden geht. Evtl. nicht medienwirksam genug. Für das Land allerdings eine Absolute Katastrophe. Für Jahrhunderte!

  26. 28.

    Das, was Sie schreiben ist zwar richtig, dennoch ist die flächendeckende Rodung zusammenhängender Waldgebiete für die wirkungsvolle Bekämpfung des Klimawandels das falsche Signal.
    Die tatsächliche Einsparung an CO2-Emissionen vom E-Fahrzeug gegenüber den Verbrenner steht in keinem Verhältnis zur bereits erfolgten und noch weniger zur geplanten Waldumwandlung.
    Wieder einmal geht es um die Wahrung wirtschaftlicher und monetärer Interessen, dafür jedes Mittel recht zu sein scheint.

  27. 27.

    Alles in Ordnung.
    Wer bei Tesla arbeiten will , hat mit dem E-Auto zu kommen , oder mit den Öffis.
    So wird ein Schuh draus.

  28. 26.

    Dass Verbrenner noch viel häufiger einfach so verbrennen und deshalb die Tesla-Feuerwehr schon Einsatz gewesen ist, hatten doch neulich erst.

    BEV von Tesla bekommen den gleichen Strom wie andere E-Autos, so z.B. der von Ihnen gelobte BMW i3. Aber da sind wir wieder bei der "Fremdlandbude" und ihren Bestrebungen, die Heimat zu schützen und das als Besitzer einer asiatischen CO2-Schleuder.

  29. 25.

    Wieder einer, der eine Batteriefabrik nicht von einer(Batterie)Zellfabrik unterscheiden kann.

    Und NEIN, beides sind laut Definition keine Chemiefabriken.

  30. 24.

    Ihnen sind zwei Dkbgen entgangen:
    Auch wegen der Batteriefabrik gab es die dritte Auslage.
    Das Klärwerk plant der WSE zu errichten.

  31. 23.

    Von den 10tausenden Verbrennerbränden in Deutschland hören Sie wohl nix. Von den 40 bis 50 Litern extrem entzündbaren Flüssigkeiten, die noch dazu WGK I sind haben Sie bei diesen Bränden auch noch nie was gehört.

    Im übrigen sind im Haushalt und Gewerbe auch Elektrobrände die Hauptursache für Brandkatastrophen. Schaffen wir jetzt Stron einfach ab? (Neben der sowieso schon gefährlichen Körperdurchströmung ;) )

    Am lustigsten finde ich immer ihren Atomstrom aus Polen....wo zaubern Sie den denn eigentlich her?

    Dass Sie Energiewende und Verkehrswende Gegner sind ist ja hinlänglich bekannt. Sie politisch einzuordnen fällt da nicht schwer....(kommt mir bekannt vor von der blauen Post hier in Sachsen)

  32. 22.

    https://www.leag.de/de/geschaeftsfelder/bergbau/

    Ich verstehe nicht warum hier niemand auf die Barrikaden geht. Evtl. nicht medienwirksam genug. Für das Land allerdings eine Absolute Katastrophe. Für Jahrhunderte!

  33. 21.

    Ihr Kommentar erinnert mich an die Erörterung vor einem Jahr - auf die Frage nach der Batteriefabrik hieß es damals auch: "Nicht Verfahrensbestandteil" bzw. "Niemand hat die Absicht, eine Batteriefabrik zu errichten."
    Den Wahrheitsgehalt derartiger Sprüche kennt man aus der Geschichte nun wirklich zur Genüge.
    Wahrscheinlich wird das Klärwerk auch noch mit 8a-Zulassungen gebaut, also kann man sich gar nicht früh genug damit befassen.

  34. 20.

    Nun schon wieder über 500 neue Einwendungen gegen Tesla - Fabrik, wer soll es noch verstehen, einerseits möchte der Osten die Lebensverhältnise zum Westen angeglichen wissen, andererseits soll es ohne Schaffung von Arbeitsplätzen geschehen. So wird es nichts.
    Beispielsweise Tschechien plant die gleiche Fabrik mit dazugehöriger Baterie Produktion, und da gibt es keine Proteste. Wohl bemerkt, dort gibt es eine Vollbeschäftigung.

  35. 19.

    Das Forum verkommt ja hier zum "Neumann-Journal". Zu dieser Zeit kommen auch viele Berufstätige nachhause und fühlen sich nicht wohl in den Arbeitsklamotten, die schweißdurchtränkt stinken. Endlich Feierabend und duschen. Frauen machen schnell noch eine Ladung mit der Waschmaschine wieder frisch. Habe die Nase von Neumann so voll. Ich sehe wie es meinen Nachbarn geht.

  36. 18.

    Dafür haben die Bürger 1989 "gekämpft". Jetzt kommt die Rechnung. Wasserschutzgebiet geht unseren Herrschaften am a.... vorbei. Die Trinkwassersituation ist allen bekannt. Nun noch mehr Menschen in diese Gegend ? Wie lange wird das alles gut gehen ? Dann zieht Tesla eben weiter ? Erklärt doch endlich mal die gesamte Energiesituation in Bbrandenburg, Berlin und ganz Deutschland. Atomstrom aus Polen oder Frankreich-nur damit dicke TESLAS fahren dürfen ? Mitunter brennt ein e-Auto-einfach so ab und es bleibt nur die Flucht.

  37. 17.

    Aktuell ist geplant, dass die Abwässer der hier beantragten Fabrik wie auch die Abwässer vieler Einwohner der WSE vom Nachbar-Wasserbetrieb in Münchehofe geklärt werden. Die Leitung dazu ist im Bau.

    Das neue Klärwerk ist nicht Bestandteil dieses Verfahrens. Gerne können Sie aber Ihren Einwände dagegen zu gegebener Zeit vorbringen.

  38. 16.

    Die Linke heuchelt wieder Umweltengagement vor, weil es um eine US Firma geht. Wo war das Engagement ihrer Väter als ihre politischen Vorgänger, zwecks Mauerbau, die Bahnumfahrung quer durch Hohen Neuendorf bauten und für sämtliche Teiche das Grundwasser abgesenkt wurde?

  39. 15.

    Vielleicht kann man ja mal vernünftig diskutieren?
    Warum haben wir denn in Brandenburg Wassermangel bzw. weniger Niederschläge?Klimawandel?Forciert durch das Verbrennen fossiler Brennstoffe?Braunkohle?Erdöl?Erdgas?Massentierhaltung?Zersiedelungen?6spurige Autobahnen?Spielt das nicht alles mit rein?
    Wie kann man da Umsteuern ohne Verbote oder Zwang?
    Technologie ändern oder Umerziehen wären vielleicht Möglichkeiten.

  40. 14.

    So langsam kann ich es nicht mehr hören. Der Bau ist fast fertig, Mitarbeiter gefunden und eingestellt...wer glaubt denn noch ernsthaft irgendwas andern oder gar rückgängig zu machen? Der Drops ist gelutscht. Warten wir ab was passiert und sehen auch das positive im Ganzen negativen.

  41. 13.

    Die mögliche Erweiterung innerhalb des Werksgeländes ist lange bekannt und wurde im Rahmen der B-Plan-Änderung der interessierten Öffentlichkeit zur Stellungnahme vorgelegt. Hier kann nur das behandelt werden, was Tesla aktuell beantragt hat.

    Glaubt man zudem einigen Kritikern hier, wird es eh nicht zur Erweiterung kommen, da Tesla bereits die jetzt beantragte Produktionskapazitäten nicht wird ausschöpfen können. Sie glauben denen offensichtlich nicht.

  42. 12.

    Für Lügen waren zumindest hier eher die Fabrik-Gegner zuständig, bei Ihnen angefangen mit Ihnen angefangen bei der nur unter Kryotobiologen bekannten Coronella Phantastica bis hin zum angeblich heimlich entfernten Unterholz, dass auch im Beitrag des niederländische TV nicht zu sehen ist.

  43. 11.

    Die Fabrik wird ihre "gereinigten" Abwässer - wenn das geplante neue Klärwerk in Freienbrink gebaut ist - ca. 2km vor dem Wasserschutzgebiet Erkner und ca. 5km vor dem größten Wasserschutzgebiet Berlins Friedrichshagen/Müggelsee in die Müggelspree einleiten. Betroffen sind damit ca. 160.000 + ca. 3,5 Mill. Anwohner:
    https://bravors.brandenburg.de/br2/sixcms/media.php/68/GVBl_II_24_2019
    https://klassewasser.de/content/language1/downloads/berlins-wasserschutzgebiete.pdf

    Die Argumente, die Müggelspree wäre sowieso schon vorbelastet oder die Qualität des eingeleiteten "gereinigten" Abwassers wäre so gut, dass keine zusätzliche Belastung erfolgt, kann ich nicht nachvollziehen.
    Wie oft und auf welche Schadstoffe wird die Qualität des eingeleiteten Abwassers kontrolliert? Was passiert, wenn eine Überschreitung "zulässiger" Grenzwerte festgestellt wird? Wird dann die Produktion gestoppt? Das Abwasser per Tankwagen zur "Entsorgung" abtransportiert?

  44. 10.

    Rund 100 reale Einwohner haben mit der Verwendung des Musterbriefes der BI versucht, mit der dritten Chance ein Zeichen gegen die Fabrik im Industriegebiet Freienbrink-Nord zu setzen.

    Neben solch symbolischen Einwänden, die eher die Quantität der Ablehnung widerspiegeln, sind die qualitativ wertigen Einwände eher von Belang. Der Hinweis des IGB zur sehr hohen Vorbelastung der Spree mit Sulfat deutet die Richtung an, auf die es ankommt.

  45. 9.

    Natürlich ist eine Präsenzveranstaltung für Politik und auch Tesla Mitarbeitern unbedingt zu vermeiden. Der direkte Kontakt von Angesicht zu Angesicht ist für genau diese Verantwortlichen schwer auszuhalten bei soviel Lügen und hinterhältigen Absprachen ohne demokratische Beteiligung. Und wie wir wissen, ist die Angst vor Gruppenbildung sehr groß zumal hier mehr als zwei Personen zusammen kommen könnten. Es wird Zeit die “Hose herunter zu lassen“ und damit das wahnwitzige Unternehmen abzubrechen. Zudem wird im Moment kein Wort über die geplante Erweiterung der Produktion und damit der Flächen und benötigen Produktioshallen sowie Mitarbeiter (um die 40.000) auf 2 Millionen Fahrzeuge pro Jahr verloren. Das vernichtet DAS Grünheide auf jeden Fall.

  46. 8.

    Die MOZ hatte übrigens auch einen Artikel zum Rekordwasswasserverbrauch im Juni geschrieben. Da hinter Paypal, hier die PM der WSE: "Problematisch sind insbesondere die enormen Schwankungen und vor allem der sprunghafte Anstieg in den Abendstunden zwischen 17 und 21 Uhr, wenn alle Haushalte gleichzeitig nach Wasser verlangen. Das bringt uns an unsere Leistungsgrenzen, zumal bei paralleler Betrachtung der Niederschläge deutlich wird, dass das Trinkwasser schlicht im Garten landet."
    https://www.w-s-e.de/aktuelles/news-detail?tx_news_pi1%5Bnews%5D=49&cHash=c7c8720025ccd7754e4de98bd453c9b6

  47. 7.

    Das kann ruhig digital bearbeitet und abgehandelt werden. Der Vorteil einer Präsenzveranstaltung erschließt sich einem hier nicht!

  48. 6.

    Hier, macht euch mal n Kopp und stoppt dieses schreckliche Tesla- Dingsbums: Wandlitz ist auch nur um die Ecke!!!
    https://www.moz.de/lokales/bernau/wassermangel-stehen-wegen-trinkwasser-knappheit-baugebiete-in-wandlitz-vor-dem-aus_-59093871.html

  49. 5.

    Für mich persönlich ist Tesla und Grünheide ganz weit weg und ich werde in absehbarer Zeit auch kein Auto von Tesla fahren. Die Amerikaner haben noch nie vernünftige Fahrzeuge gebaut. Die geplante Erörterung ist für mich nur eine Farce denn hier wird längst nur noch der Schein gewahrt. Alle Entscheidungen sind längst getroffen und da wird auch nichts mehr geändert durch die Erörterung, dieser Drops ist längst gelutscht. Die Brandenburger Regierung wurde durch das Bautempo völlig überrollt, dazu die Unfähigkeit zügig zu arbeiten und der fehlende Mut mal Stopp zu sagen, sind die Ursachen für diesen jammervollen Zustand.

  50. 4.

    Erst das: „Der Ministerpräsident und der Wirtschaftsminister müssen dahinter stehen, und sie müssen alle Ressorts in ihrem Kabinett dahin bringen (!), dass es einheitlich gewollt ist, ebenso der Landkreis und die Kommune“, sagte Christiani. „Und nur, wenn alle sagen, „ja wir wollen es“, dann scheitert es nicht an der Bürokratie.“ Weswegen eine Kommune aus seiner Sicht stets einen guten Draht zur Kreis- und Landesebene haben sollte. „Ich bin kein großer Freund von Rechtsstreitigkeiten zwischen den einzelnen Ebenen“, sagt Christiani."

    Und nun wird einfach per Mail "diskutiert". Zum Glück zieht die Politik für die Wirschaft an einem Strang - wenn das mal für den Bürger erfolgen würde, es wäre nicht auszuhalten ...

  51. 3.

    Klären Sie uns auf!

    Bin Ihrem Rat gefolgt und habe den Artikel mehrmals gelesen. Das einzigste , was mir aufgefallen ist, Sie haben falsch zitiert. Der Fehler ist mir aufgefallen!

  52. 2.

    welche der "knapp 400 neuen Einwendungen" stammen von betroffenen Bewohnern? Oder sind das Öko-Hipster aus ganz Deutschland?

  53. 1.

    Den ersten Satz des Artikels sollte sich nochmal jemand vornehmen: "Das Brandenburger Umweltministerium hat am Freitag den Plan verteidigt, die eingereichten Einwendungen zu, Tesla-Werk digital diskutieren zu lassen." Der Fehler dürfte schon beim ersten Lesen auffallen... ;-}

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