E-Autowerk in Grünheide - Behörden erteilen Tesla zwei weitere Vorab-Zulassungen

Die Baustelle der Tesla Gigafactory in Grünheide (Bild: dpa/Thomas Bartilla)
Bild: dpa/Thomas Bartilla

Das Brandenburger Landesumweltamt hat Tesla zwei weitere vorzeitige Zulassungen erteilt. Das teilte das Amt am Montag mit. Damit kann das Tesla mehrere Becken etwa für Regen- und Löschwasser bauen. Außerdem darf der Elektroautohersteller eine andere Hülle am Gebäude für die Batteriefabrik installieren. Tesla hatte dieses Gebäude zunächst als Lagerhalle beim Landkreis beantragt. Nun möchte das Unternehmen dort aber Batterien herstellen. Dafür ist unter anderem eine andere Hülle als bei einer Lagerhalle nötig.

Gesamtgenehmigung ist wahrscheinlich

Nachdem Tesla die beiden Zulassungen schon vor mehreren Monaten beantragt hatte, ließen sich die Behörden diesmal mehr Zeit als bei dem guten Dutzend vorher schon erteilter Vorab-Zulassungen für Tesla. Das liegt laut Landesumwelt daran, dass die Beamten zunächst die im Sommer zu dem Projekt eingegangenen Einwendungen von Bürgern und Verbänden prüfen wollten. Nun hätten all beteiligten Behörden bestätigt, dass die finale Gesamtgenehmigung für das Tesla-Projekt wahrscheinlich ist.

Ohne diese sogenannte vorzeitige Genehmigungsprognose darf das Amt keine Vorab-Zulassungen erteilen. Sollte die finale Genehmigung wider Erwarten doch ausbleiben, muss Tesla alle Gebäude auf eigene Kosten wieder abreißen.

Sendung: Antenne Brandenburg, 13.09.2021, 18:30 Uhr.

 

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49 Kommentare

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  1. 49.

    Wem gehört eigentlich das Grundwasser hier im Bereich des WSE ? Uns Bürgern oder Herrn Steinbach-Musk ? Wer ein solch riesiges Autowerk baut hat uns Bürger nicht in Bedrängnis zu bringen; womöglich noch vorzuschreiben ob wir überhaupt noch Körperpflege betreiben dürfen oder die Waschmaschine benutzen dürfen. Holt euch das Wasser aus Überflutungsgebieten ehe es in die Ostsee fließt. Wieviel grüne Golfplätze gibt es in LOS/MOL ? Wer golft da stets ?

  2. 48.

    @Klink Werner: Sie sollten dann aber auch liefern bei der Anhörung.Befürworter, Gegner und die Umweltverbände warten durchaus gespannt auf Ihre Expertise.

  3. 47.

    Zunächst nochmals: Als Berline ( ehemals Westberliner ) sollten sie hier absolut ruhiger treten. Hier ist unser Brandenburg und hier im ehemaligen Urstromtal hat man nicht ohne Trixerei Tatsachen geschaffen, die hier noch große Probleme bereiten werden. Der Grundwasserspiegel sinkt seit Jahren und deshalb ist ein so großer "Wasserfresser" wie Tesla nicht die kluge Entscheidung. Niemand weiss was derzeit unter der riesigen Betonplatte und durch die Rammpfähle passiert. Tausende Liefer-LKW ( Dieselstinker ) täglich-mit Abgasen und Reifenabrieb kontaminieren hier das Land wo einst Kiefern wuchsen und Moose den Boden bedeckten. Ein einziger Unfall mit einem dieser LKW kann schwerste Folgen haben. Was sonst noch alles ins Grundwasser oder auch ins Berliner Trinkwasser gelangt interessiert den Musk doch nicht die Bohne.

  4. 46.

    "Ach ja, man gewährt den Gegnern immer wieder ein Möglichkeit vor Gericht zu ziehen,
    das denen das bisher nichts gebracht, bei so vielen Chancen???"

    Eine, schon fast kabarettistische Leistung, Ihrerseits.
    Und weil man die Kritiker und Gegner nicht allzu sehr verwöhnen möchte, ist man auf deren Wunsch, den Erörterungstermin im Rahmen einer Präsenzveranstaltung stattfinden zu lassen, gar nicht erst eingegangen.

  5. 45.

    "Die Umweltverbände haben die Zulassungen abgenickt."
    Bitte was?
    Woher nehmen Sie diese absurde Behauptung?
    Mir sind nur Klagen der Umweltverbände gegen einige ZvB bekannt, die jedoch auf Grund der massiven politischen Einflussnahme auf Ämter und Behörden widerrechtlich abgewiesen wurden.

  6. 44.

    "Herr Bählers sinnlose Einwendungen..."

    Schön, dass Sie kompetent genug sind, dieses einzuschätzen.
    Solange sich Ihr Wasserhahn in Dresden befindet und nicht vor Ihrer Haustür eine derart umweltverachtende Dreckschleuder gebaut, wird wie es hier der Fall ist, brauchen Sie sich anscheinend noch keine Sorgen machen.

  7. 43.

    Ich freue mich darauf, Ihren qualifizierten Einwand bei der Erörterung online lesen zu können. Diesmal haben Sie ja Glück und können nicht erneut in Konflikt mit der Polizei kommen. Dabei hatten Sie das Gutachten schon früh angegriffen, indem Sie z.B. behaupteten, dass der Boden gar nicht untersucht wurde, später haben Sie das im Widerspruch dazu für illegal erklärt. Sie würden dabei aber eh nur ein Gutachten akzeptieren, dass Ihre persönliche Meinung zur Energiewende im Allgemeinen und zu der Fabrik für "E-Monster" im Speziellen bestätigt.

  8. 42.

    Nochmal, das LfU stützt sich auf die Zuarbeit vereidigter Gutachter. Das war nicht nur Fugro, die Gutachter sind auch bei RBB im Fernsehen aufgetreten. Die Umweltverbände haben die Zulassungen abgenickt. Sie hätten ja mit Ihrer Expertise ein Gegengutachten erstellen können.
    Für die Inbetriebnahme wird ein Monitoring in Form von Messstellen eingerichtet. Auf die Ergebnisse in den nächsten Jahren bin ich auch gespannt.

  9. 41.

    Also 18 Vorzeitige Zulassungen Beweisen nur:
    - Man findet nichts, was dagegen spricht
    - Man ist schlicht zu lahm um die Endgültige Genehmigung zu erteilen.
    Ansonsten??
    Ach ja, man gewährt den Gegnern immer wieder ein Möglichkeit vor Gericht zu ziehen,
    das denen das bisher nichts gebracht, bei so vielen Chancen???

  10. 40.

    Und am Ende hungern dann alle um die Wette, den Gahndi hats vorgemacht, ...

  11. 39.

    Tja, gäbe es eine Mehrheit mit Ihren Ansichten, dann hätte Deutschland wohl
    eine andere Regierung und somit auch andere Gesetze.
    Nur irgendwie scheint es beides nicht zu geben,
    Daher mein Rat, hier nicht groß Rummaulen sondern Wahlkampf betreiben, hier ist klar wer Sie wählt,
    und wer nicht, Für eine Mehrheit brauchts aber MASSIV mehr, ...

  12. 38.

    "Tesla hatte dieses Gebäude zunächst als Lagerhalle beim Landkreis beantragt. Nun möchte das Unternehmen dort aber Batterien herstellen."

    Da fragt man sich, warum die Tesla Manufacturing Brandenburg SE überhaupt erst den Umweg über eine Lagerhalle beschritten hat.
    WER sollte da über WAS hinweggetäuscht werden? Die Politik, die sich als hervorragender Erfüllungsgehilfe eines nach Profit strebenden Milliardärs erweist, wohl kaum.
    Warum spielt man nicht mit offenen Karten? Vor wem fürchten sich die Herren? Sind es die Umweltverbände, Kritiker, Gegner oder gar die Einwohner?
    Solch ein Verhalten hinterlässt grundsätzlich einen faden Beigeschmack mit dem Eindruck, dass doch nicht alles so koscher ist wie uns ständig vorgegaukelt wird.

  13. 37.

    Falsch.

    Was dann rauskommen kann sieht man in islamistischen Ländern, wo die Politik zum Hüter über Moral und Anstand aufschwingt.

    Und der moralische Kompass einer vergangenen deutschen Demokratie, bzw. des damaligen Wahlvolkes war wohl auch komplett defekt, sofern vorhanden.

    Insofern hoffe ich, dass eine Demokratie noch andere Schutzmechanismen hat und dem Wahlvolk nicht schutzlos ausgeliefert ist (siehe Polen, Ungarn). Man nennt das z. B. Ewigkeitklausel im Grundgesetz.

  14. 36.

    Sie werden es nicht verstehen. Auch die Zulassung vorzeitigen Beginns ist von Anfang an nichts "politisches" sondern immer nach Recht und Gesetz handelnde Verwaltungspraxis. Etwas anderes würden die Verwaltungsbeamten im LfU niemals machen, warum sollten Sie auch? dafür sind Sie Beamte!

  15. 35.

    Jetzt erklären Sie mir bitte mal wie ein Unternehmen hoheitliche Rechte in Form von Kompetenzen haben soll? Wurde unser Grundwasser schon privatisiert? Sie überschätzen den WSE. Herr Bählers sinnlose Einwendungen wurden von der unteren und oberen (W11) Wasserbehörde regelmäßig sehr ausführlich widerlegt.

    Und genau diese obere Wasserbehörde W11 hat die Kompetenz (hoheitliche Aufgabe) Grundwasserschutz NICHT der WSE als öffentlich rechtliches Unternehmen.

  16. 34.

    Herr Josti es gibt keine unabhängigen hydrogeologischen Gutachten in den Antragsunterlagen von Tesla. Den Inhalt der 400 bis 600 Seiten, die die Firma Fugro für Tesla verfasst hat, hat Tesla vorgegeben. Das LfU hat sich nicht die Mühe gemacht, die eingereichten Pamphlete fachlich zu prüfen. Keine Ahnung, ob sie es wegen dem auf sie lastenden zeitlichen und politischen Druck unterlassen haben oder ob der Behörde der erforderliche Sach- und Fachverstand fehlt. Egal was die Ursachen für die Fehlentscheidungen in Freienbrink sind, die Ernüchterung wird eintreten, spätestens wenn die Karre im Dreck stecken bleibt. Dieses Horrorszenario wird ganz sicher eintreten. Der Zeitpunkt steht noch nicht fest. Leider werden die Kutscher rechtzeitig abgesprungen sein und sich aus dem Staub gemacht haben und sich in ihren Vorsorgeeinrichtungen in der Sonne ahlen.

  17. 33.

    @Dominik, während sie hier den “Brandenburger Einwohner“ ständig diffamieren und auch noch unterstellen, im Zusammenhang mit den Erörterungen in erkner, er hätte kein Interesse sich an den Corona regeln zu halten, rufen sie an anderer Stelle dazu auf, zur geplanten Eröffnungsfeier des E.M. einfach so zu erscheinen... wird wohl keiner kontrollieren der Aufwand wäre viel zu groß. Ich hoffe nur, dass Tesla bei den Baubestimmungen im Hinblick auf Umweltschutz und Trinkwasser Schutz nicht genau so gedacht hat und sich den Mehraufwand gespart hat.

  18. 32.

    oh, ist es Ihnen peinlich, dass ich andere auf eine Ihrer Halbwahrheiten aufmerksam mache?

  19. 31.

    Wo werden wessen demokratischen Rechte beschnitten? Das BImSchG wurde ebenso in einem demokratischen Verfahren verabschiedet wie auch der B-Plan, die Wasserverordnung etc. Nur weil Ihnen das Ergebnis nicht gefällt, ist es deshalb noch lange nicht undemokratisch.

  20. 30.

    Wo werden wessen demokratischen Rechte beschnitten? Das BImSchG wurde ebenso in einem demokratischen Verfahren verabschiedet wie auch der B-Plan, die Wasserverordnung etc. Nur weil Ihnen das Ergebnis nicht gefällt, ist es deshalb noch lange nicht undemokratisch.

  21. 29.

    Auch für Sie der Tipp: Schauen Sie in die Verfassung. Das Volk wählt dazu seine Volksvertreter. Wenn die aber nicht das tun, was gewisse Kreise erwarten, reden die schnell von einem abgekaterten Spiel und versuchen sich in plumpen Diffamierungen.

  22. 28.

    "Von einem Nein ist rational nicht mehr auszugehen."

    Wenn, dann nur, weil das Projekt offiziell seit November 2019 - unter Zuhilfenahme einer Vielzahl an neuen undemokratischen Reglements - politisch durchgepeitscht wird und nicht, weil Ihnen oder den Entscheidungsträgern "ein Großteil der Einwendungen obsolet" erscheinen lässt.
    Dass an diesem Projekt die Beschneidung der Demokratie geübt wird, ist Ihnen scheinbar noch nicht in den Sinn gekommen.

  23. 27.

    Für die hydrologischen Verhältnisse gibt es mehrere Gutachten, nachzulesen schon in den Antragsunterlagen vom vergangenen Jahr. Das war auch ausführlich Thema bei der Erörterung im vergangenen September. Die Zulassungen für die Pfähle basieren auf den Gutachten und die Umweltverbände sind nicht dagegen juristisch vorgegangen.

    Ach hätten Sie doch die Umweltverbände mit Ihrem Expertenwissen beraten. Dann wären die nicht so grandios vor dem OVG gescheitert.

  24. 26.

    "Wer bestimmt, was ethisch und moralisch in einer Demokratie zu beachten ist?"

    In einer Demokratie, eindeutig das Volk.

  25. 25.

    Von einem Nein ist rational nicht mehr auszugehen. Das PKW-Werk ist zu 90 % fertig. Dadurch ist ein Großteil der Einwendungen schon obsolet, weil längst erörtert, zugelassen und gebaut. Da kann eigentlich nichts mehr kommen.

    Bei der Batteriefertigung stehen die Karten für die Einwender auch schlecht. Das Gebäude steht am Rande des Schutzgebietes, Trockenverfahren bei der Fertigung und die Bodenplatte ist zweischalig ausgeführt. Da kann es keine Gefährdung des Grundwassers geben.

  26. 24.

    "Aber was würde geschehen, wenn es ein NEIN würde?
    Würden dann noch Investoren nach Germany kommen?"

    Sind das nicht Dinge, die man besser vor der Erteilung der 1. ZvB hätte klären müssen.
    Weil man nun mit dem Rücken zur Wand steht, wird mit der politischen Brechstange entschieden.
    Die Zerstörung von Natur- und Lebensraum und der Unmut der betroffenen Bevölkerung scheint hier das kleinere Übel zu sein und wird zudem billigend in Kauf genommen.

  27. 23.

    Herr Josti,
    es ist eine Unverschämtheit im Zusammenhang mit den vorzeitigen Zulassungen im Genehmigungsverfahren "Gigafactory Berlin" zu behaupten , dass irgendwelche Umweltstandards eingehalten werden. Allein 18 vorzeitige Zulassungen zeigen, dass es in diesem Verfahren an allen Ecken und Enden stinkt. Mir ist schon ganz schlecht. Nach 1,75 Jahren ist es dem LfU bisher noch nicht gelungen, ein hydrogeologisches Gutachten erstellen zu lassen, dass nicht durch die Antragstellerin geschönt wurde. Bisher weiß niemand, obwohl die Bude schon steht, wie die hydrogeologischen Verhältnisse im Untergrund unterhalb der Fabrik beschaffen sind. Keiner weiß, welcher Schaden schon während des Baus entstanden ist und keiner weiß, wie das Wasser in Zukunft reagieren wird und wie man es vor den Scharlatanen schützen kann. Was hier abläuft ist ein Unding. Alle Beteiligten hallten ihre schützende Hand drüber, dass möglichst wenig an die Öffentlichkeit dringt.

  28. 22.

    @Herr Werner: Bitte nicht behaupten, dass es diese Standorte mit B-Plan gäbe sondern endlich mal liefern.

    so hat das was von "also ich hab da ganz viele, aber sagen tue ich die Ihnen nicht"

    Zur Not mal einen Bericht über eine solch große Fläche...wenigstens....zur allergrößten Not dann ohne B-Plan, aber im Besitz des Landes, sonst geht sowas praktisch gar nicht, wenn Sie erst 20 Besitzer der Flächen fragen wollen.....

    PS: Ich würde immernoch LEAG Jänschwalde plattmachen .....B97 richtig fett ausbauen....naja wir werden ja erleben wo die nächsten Großinvestitionen in der EU stattfinden werden.....

  29. 21.

    Garantiert NEIN.

    Das Projekt ist so schon eine komplette Blamage für das deutsche Genehmigungsrecht. International wird Deutschland dafür gerupft....einfach mal amerikanische oder britische Wirtschaftsnachrichten lesen, grausam.....

  30. 20.

    Bei irgendjemandem sitzt der Frust so tief, dass er die anmeldefreie Kommentarfunktion wieder missbraucht und unter fremdem Namen postet.

  31. 19.

    Sie behaupten doch immer soviel Ahnung zu haben?

    Dann sollte Ihnen doch bewusst sein, dass vor der Erörterung die grundsätzlichen Zustimmungen der beteiligten Behörden eingeholt werden muss. Z. B. wird dann noch die genauen Einleitvorschriften für Tesla geklärt mit den Berliner Wasserbetrieben, bis die vor der Erörterung schon sagen OK.

    Die finale Zustimmung kommt dann erst nach der Erörterung.

    "Nun hätten alle beteiligten Behörden bestätigt, dass die finale Gesamtgenehmigung für das Tesla-Projekt wahrscheinlich ist."

    nichts anderes sagt dieser Satz aus.

  32. 18.

    Es werden die Einwände der Bevölkerung erörtert. Die Stellungnahmen der Behörden spielen dabei nur eine Nebenrolle.

  33. 17.

    Wer bestimmt, was ethisch und moralisch in einer Demokratie zu beachten ist? Immerhin entnehme ich Ihrem Kommentar, dass Sie erkannt haben, dass Sie keine rechtssicheren Gründe gegen die Fabrik mehr sehen.

  34. 16.

    "Teilweise wurde das auf 30 und mehr Seiten umfangreich begründet."

    Dann sollte Ihnen auch aufgefallen sein, dass z. B. der WSE den - für seinen Kompetenzbereich - relevanten vorzeitigen Zulassungen nicht zugestimmt hat.

  35. 14.

    Man soll bekanntlich nie nie sagen, auch wenn viele von einer letztlich positiven Bescheidung ausgehen.
    Aber was würde geschehen, wenn es ein NEIN würde?
    Würden dann noch Investoren nach Germany kommen?

  36. 13.

    "Ihre Sorge als jemand von außerhalb "Tesla-Region"...

    Herr Neumann, was anfangs noch - vor allem für Sie - amüsant war, wird auf Dauer langweilig...oder haben Sie nichts Konstruktives beizutragen.

  37. 12.

    "Nun hätten all beteiligten Behörden bestätigt, dass die finale Gesamtgenehmigung für das Tesla-Projekt wahrscheinlich ist."
    Ohne die Möglichkeit einer öffentlichen Erörterung, denn die Batteriefabrik war Bestandteil der Antragsunterlagen.
    Wenn hier nur noch das Geld regiert, kann man sich das Demokratiegetue wie "Bürgerbeteiligung" zukünftig sparen.

  38. 11.

    Ihre Sorge als jemand von außerhalb "Tesla-Region", dass die Zahl der PKW weiter zunimmt, ist dabei aber rechtlich nicht von Belang.

  39. 10.

    Haben Sie sich die ausgelegten Unterlagen angeschaut?

    Da waren auch die Begründungen für die bis Sommer 21 erteilten Zulassungen vorzeitigen Beginns mit ausgelegt. War ziemlich klar, warum die Behörden allgemein davon ausgegangen sind, dass das Projekt Genehmigungsfähig ist. Teilweise wurde das auf 30 und mehr Seiten umfangreich begründet. Praktisch kann die Behörde gar nicht mehr anders als zu Genehmigen wenn Tesla alle Auflagen erfüllt. So doof könnte Tesla gar nicht sein, sich weigern zu wollen die Auflagen von der Wasserbehörde oder dem Referat T23 einzuhalten.

    Das es für solche Projekte Auflagen geben würde war vorher klar und absolut gewöhnlich. Tesla wird ein Grundwassermonitoring durchführen lassen müssen, genauso wie permanente Abwasseruntersuchungen. Sogar Fristen für die Kontrolle der Abdichtungen von Rohren können behördlich festgelegt werden.....den Behörden wird schon genug einfallen um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten......

  40. 9.

    "Tesla hat keine Zeit mit Streit über Genehmigungen zu verschwenden."

    Genau, schließlich geht es um ausschließlich monetäre Interessen, was interessieren da schon die unwichtigen Sorgen und Belange der einheimischen Bevölkerung.

  41. 8.

    Habe mir den Paragrafen 8a des BImSch-Gesetzes nochmal angeschaut, nach dem hier diese "Zulassungen vorzeitigen Beginns" so reihenweise erteilt werden.
    https://www.gesetze-im-internet.de/bimschg/__8a.html
    Der besagt u. a., dass diese Zulassungen erteilt werden sollen, wenn "mit einer Entscheidung zugunsten des Antragstellers gerechnet werden kann". Es ist nicht gesagt, wann mit einer Entscheidung zu rechnen sein soll und ob damit gerechnet werden soll, dass diese Entscheidung auch rechtlichen Bestand haben wird.
    Also - ganz entspannt bleiben, Leute!

  42. 7.

    Ich habe nichts anderes erwartet. Tesla hat keine Zeit mit Streit über Genehmigungen zu verschwenden. Wie man in Norwegen sieht verkauft sich das Model Y wie geschnitten Brot. Tesla wird alles daran setzen, so schnell wie möglich fertig zu werden, um zu produzieren und deshalb keine Tricks versuchen.

  43. 6.

    Ich sehe das Problem so. Heute, im Zeitalter des Internetz und Google, glaubt jeder mitentscheiden zu MÜSSEN. Das ist aber gar nicht so. Selbstverständlich sollte jeder seine Meinung äussern, aber Menschen, die keine Ahnung haben, sollten sich erstmal informieren, anstatt eine feste, aber komplett falsche Meinung zu verbreiten. Für die eigendliche Durchführung wählen wir dann eine Regierung.
    Leider wurde die Transformation zur Abwendung der Klimakrise 30 Jahre verschleppt. Jedes Jahr, das wir abwarten, wird dazu führen, dass danach die Maßnahmen noch härter werden müssen.

    Sicher drückt Tesla auf das Tempo, weil sie versuchen so früh wie möglich E-Autos aus der EU anzubieten. Andere Hersteller werden. Trotzdem ist diese Firma nicht verrückt. Milliardeninvestitionen müssen sich rechnen, auch trotz Subventionen. Deshalb sehe ich eine sehr große Chance auf eine endgültige Genehmigung, weil die Pläne immer wieder so angepasst werden, dass sie genehmigungsfähig sind.

  44. 5.

    Die Vorabgenehmigungen waren die einzige Möglichkeit das Werk in dieser Geschwindigkeit zu errichten und dabei trotzdem höchste Umweltstandards einzuhalten. Ansonsten hätte die Planung bis jetzt angehalten, dann monatelang Anhörung und Gerichtsprozesse. Darauf hätte sich kein Investor vom Schlage Musk eingelassen.

    Die noch offenen Fragen sind zu klären und dann geht es endlich im Oktober los.

  45. 4.

    Auch hier wurde streng nach Umweltrecht geprüft. Zwei weitere Anträge nach 8a sind noch in der Bearbeitung. Auch wenn sich die Erörterung verzögert, ist Tesla fast im neuen Zeitplan.

  46. 3.

    Passend zu Tesla Freienbrink:
    "Der Planet braucht keine erfolgreichen Menschen mehr. Der Planet braucht dringend Friedensstifter, Heiler, Erneurer, Geschichtenerzähler und Liebende aller Art."
    Dalai Lama

  47. 2.

    Das bedeutet weiterhin nach Sichtung aller Einwendungen weiterhin positive Genehmigungsprognose von allen beteiligten Ämtern.

    Super dann kann es wohl Ende Oktober endlich richtig losgehen.

    PS: Wie funktioniert das nun eigentlich mit dem Tag der offenen Tür den Musk angekündigt hatte.

  48. 1.

    Ich verstehe unsere Behörden inzwischen gar nicht mehr. Das gesamte Bauvorhaben Tesla besteht nur aus Vorabgenehmigungen. Sind wir wirklich nicht in der Lage ein Bauvorhaben ordnungsgemäß zu prüfen und eine Baugenehmigung zu erteilen. Für mich hat das Ganze ein übles Geschmäckle. Unsere Politiker drehen und winden sich wie die Aale wenn es um Tesla geht. Oder ist es wirklich Unfähigkeit, dann sollten Einige ganz schnell ihren Hut nehmen. Dann hört auch die Kriecherei vor Herrn Musk
    endlich auf.

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