Tesla-Fabrik in Grünheide - Wirtschaftsminister sieht 95 Prozent Wahrscheinlichkeit für Tesla-Genehmigung

Die Baustelle der Tesla-Gigafactory in Grünheide am 02.09.2021 (Bild: dpa/Thomas Bartilla)
dpa/Thomas Bartilla
Audio: Antenne Brandenburg | 13.09.2021 | Phil Beng | Bild: dpa/Thomas Bartilla

Das Autowerk ist so gut wie fertig und Tesla baut schon an der Batteriefabrik. Alles mit vorläufigen Zulassungen. Brandenburgs Wirtschaftsminister ist dennoch zuversichtlich, was die finale Genehmigung angeht. Noch aber sind nicht alle Hürden genommen.

Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach sieht die Wahrscheinlichkeit, dass die in Grünheide entstehende Tesla-Fabrik genehmigt wird, bei 95 Prozent. Das sagte der SPD-Politiker am Montag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Steinbach, der als großer Befürworter des Tesla-Projekts in Brandenburg gilt, übte allerdings auch Kritik an dem US-Unternehmen: "Ich hätte mir gewünscht, dass Tesla die Sorgen der Bevölkerung ernster nimmt." Gegenüber dem rbb sagte Steinbach, er rechne damit dass Tesla noch in diesem Jahr die ersten Autos in Grünheide produzieren könne, wenn der geplante Erörterungstermin keine Überraschungen hervorbringe.

Tesla muss Fragen beantworten

Der Erörterungstermin startet aller Voraussicht nach in der kommenden Woche. In den vergangenen Monaten hatten 813 Bürger und Verbände Einwendungen - etwa Kritik, Fragen oder Anmerkungen - zu dem Tesla-Projekt bei den Behörden eingereicht. Diese müssen - so sieht es das Genehmigungsrecht vor - öffentlich diskutiert werden. Landesumweltminister Axel Vogel rechnet damit, dass die Diskussion "frühestens am 23. September" beginnt, wie er am Donnerstag mitteilte. Dabei werden auch Tesla-Vertreter Rede und Antwort stehen müssen.

Online-Debatte über drei Wochen geplant

Die Behörden hatten für die Diskussion zunächst die Stadthalle in Erkner gemietet. Aber wegen Bedenken angesichts der Corona-Sicherheitsabstände sollen Einwender, Tesla und die zuständigen Behörden nun online ihre Argumente austauschen. Umweltverbände kritisieren diesen Plan. Wie das Landesumweltministerium dem rbb mitteilte, sollen alle Einwendungen zu Themenblöcken zusammengefasst und dann von Tesla und den jeweils zuständigen Behörden kommentiert werden.

Die Antworten werden im Internet veröffentlicht, sodass die Einwender dann auf sie abermals per Email oder Brief reagieren können. Für diese Debatte veranschlagt das Umweltministerium bis zu drei Wochen. Erst wenn alle Einwendungen erörtert wurden, dürfen die Behörden die Tesla-Fabrik gesetzlich genehmigen.

 

 

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64 Kommentare

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  1. 64.

    Alle 2 Minuten?Ich wohne auch im Einzugsbereich, aber diese Taktung wäre mir neu.
    Und so schlimm finde ich es nicht, ist aber wahrscheinlich eine subjektive Wahrnehmung.
    Ein Wohngebiet an der A10 wäre schlimmer.

  2. 63.

    Herr Dominik, ich könnte mehrere Stellen nennen, wo man statt auf der Grünen Wiese in Grünheide geeignetere Industriestandorte findet. Noch besser weiß es unser Wirtschaftsminister. Im frühen Sommer 2018 hat in einer z.T. spektakulären Aktion eine große Menschenmenge, es sollen über 100.000 gewesen sein, Herrn Musk in die Lausitz gelockt. An die Spitze dieses Bündnisses setzte sich der damalige Präsident der BTU Cottbus und übernahm die Verhandlungen mit uns bekanntem Ausgang. Die Lausitzer wurden ausgebootet. Ihnen wurde, wie man so treffend sagt "vor den Koffer ges...". Stattdessen wurde Herrn Musk Freienbrink angeboten.
    Er hat zugegriffen, da er den liebreizenden Worten unseres Ministerpräsidenten nicht widerstehen konnte, der mit zuckersüßer und schmalziger Stimme mit den Worten warb, dass nur Brandenburg solch wunderschöne, grüne Wälder bieten kann. Diese Worte nahm der Guru gleich als Ansporn, daraus ihm genehme, graue, wüstenhafte Landschaften zu formen.

  3. 62.

    Herr Neumann hören sie auf mit ihrem Gesülze. Sie wissen ganz genau, wie die Abhängigkeiten im Staate Deutschland sind. Nicht nur im State Dänemark ist was faul. Die Naturschutzverbände werden teilweise vom Parteienklüngel bevormundet bzw. hängen am Geldhahn der Landesregierung, der schnell mal zugedreht werden kann. Den Verbänden werden auch schnell ihre Grenzen aufgezeigt. Sie dürfen sich zwar über Naturfrevel muckieren, aber sobald das politische Dimensionen annimmt, bekommen sie die rote Karte gezeigt und dürfen das Spielfeld verlassen. Vor Gericht wird ihnen kein fairer Prozess geboten, wie auch der Deutsche Richterbund zu bedenken gibt, da die zuständigen Richter und deren finanzielle Ausstattung von der Justizministerin bestimmt wird, die über einen Koalitionsvertrag wiederum mit dem Wirtschafts-, Umwelt- und Verkehrsminister verbunden ist. Muss ich noch weiter sprechen Herr Neumann? Sie wissen doch, was die Krähen untereinander nicht machen.

  4. 61.

    "Inwiefern ist der BER am falschen Standort?"

    Sie können hier gern Probewohnen und alle 2min ihre Uhr nach jedem Flugzeug neu kalibrieren, dann wissen Sie wie das gemeint war!

  5. 60.

    "Sie wissen aber schon, dass der BM nicht allein über den B-Plan entscheidet, oder?"

    Und Sie, auch Sie wissen, wie das läuft und wer die Fäden in der Hand hält. Nicht ohne Hintergrund musste der amtierende Bürgermeister in Grünheide seine Wiederwahl im September 2019 gewinnen.

  6. 59.

    Schauen Sie mal in die Verfassung des Landes Brandenburg.

  7. 58.

    Also es soll alles so bleiben wie es ist? Überzeugt Nogvfier denn Tram88 endlich sein Auto abzuschaffen?

    Nö.

    bzw. fahren Sie als entschiedener Autowerkgegner denn Auto?

    hoffentlich nicht bei der perfekten Anbindung von Erkner an den ÖPNV.

    Auf jeden Fall muss es die Technik halbwegs richten, also Eautos und erneuerbare Energien, um halbwegs unseren Wohlstand zu erhalten und gleichzeitig das stabile (Welt)Klima nicht komplett zu zerstören. Nicht jeder wohnt in einem gut angebundenen Vorstädtchen mit super ÖPNV.....

  8. 57.

    In welcher Welt leben Sie eigentlich? In einer Traumwelt?

    Was bitte soll ein Sonnenflieger sein?

    Inwiefern ist der BER am falschen Standort? welcher wäre denn "der Richtige" gewesen? Ist Erkner so stark belastet?

  9. 56.

    Auch zu diesem Artikel trifft für die Tesla Manufaktur in Freienbrink folgende Weisheit des Dalai Lama zu:
    "Der Planet braucht keine erfolgreichen Menschen mehr. Der Planet braucht dringend Friedensstifter, Heiler, Erneuerer, Geschichtenerzähler und Liebende aller Arten."

  10. 55.

    Ein guter Vergleich mit dem BER, da hat man die Anwohner auch hinters Licht geführt und später sagt der ehemalige AR-Chef - falscher Standort!
    Tesla sollte besser neue, bessere Technologien anwenden, z. B. Sonnenflieger. Dann wäre mehr Nachtruhe in Erkner zu erwarten! Schaun ma mal!

  11. 54.

    Bitte liefern Sie Belege, dass die Abwasserrohre nicht entsprechend der Zulassung ausgeführt wurden. Die doppelwandige Ausführung war monatelang in den Drohnenvideos zu sehen. Auch die Tanks für die Abwasserbehandlung sind doppelwandig ausgeführt.
    Die Umweltverbände hätten gegen diese vorläufige Zulassung gerichtlich vorgehen können. Wenn Sie die beraten hätten, wären diese vielleicht nicht vor dem OVG gescheitert.

  12. 53.

    Sie wissen aber schon, dass der BM nicht allein über den B-Plan entscheidet, oder?

  13. 52.

    "Ist eben eine Möglichkeit im Immissionsschutzgesetz."

    Dasselbe Gesetz soll durch die Aufrechterhaltung der Rückbaufähigkeit möglichen Schaden an der Natur unterbinden. Hier aber, wurden durch das Überstrapazieren des § 8a im BImSchG und die Übermacht des Geldes vollendete Tatsachen zum Nachteil der Umwelt geschaffen.

  14. 51.

    Die fehlenden 5% sollen dem unmündigen Bürger suggerieren, dass die Landesregierung und politisch Verantwortlichen ihre Seelen doch noch nicht Herrn Musk verkauft haben.
    Dass solche Aussagen nichts als Heuchelei sind, hat man doch schon beim Thema BER erkannt. Stolpe, Hildebrand und Wicklein haben dort seinerzeit geheuchelt, dass sich die Balken biegen. Wer glaubt, bei Tesla sei das anders, der sollte weiterträumen.

  15. 50.

    "Bin ich er?"

    Wer weiß das schon, zudem ist mir neu, dass Sie befugt sind, über die Qualität etwaiger Einwendungen zu urteilen.

  16. 49.

    Bin ich er? Ich kenne aber auch die aktuelle Berichterstattung des RBB zur weiterhin bestehenden positiven Genehmigungsprognose. Wären die Einwände von der gleichen Qualität wie Ihre Dystopien, hätte der Minister gegenüber der FAZ sicherlich von 99 % Genehmigungswahrscheinlichkeit gesprochen. Es gibt auch Medienberichte, die auf Einwände mit zumindest so viel Substanz hindeuten, dass es die Genehmigung wohl nur mit Auflagen geben wird.

  17. 48.

    Die Wurstverkäufer waren nicht voll legitimiert. Jedes Stück Brandenburg gehört allen Brandenburgern. Der seltsame BM hat bei unseren Nachbarn in NL bleibende Beweise hinterlassen. Nun weiss die Welt wer der ist.

  18. 47.

    Dass hier im Osten gerne Abschätzig über die "Demokratie" gesprochen wird, ist mir schon aufgefallen.

    Den Typus "Demokrat" der sich für das Volk hielt, konnte man hier immer Montags in der Innenstadt bewundern

  19. 46.

    "Warum fand sich dann sogar noch eine demokratische Mehrheit für eine Änderung des B-Planes?"

    Das war keine demokratische Mehrheit, das war abgekartetes Spiel.
    Ihnen sollten doch die antidemokratischen Äußerungen des Bürgermeisters von Grünheide und seine Einstellung dazu bekannt sein.

  20. 44.

    Na dann mal Butter bei die Fische.....Wo ist denn das riesige zu bebauende Gebiet?

    Meine Frau ist Brandenburgerin, ich bin regelmäßig privat wie beruflich in Brandenburg. Woher sonst sollte ich die sterbenden Kiefernwälder Südbrandenburgs kennen.

    Früher sogar mal Wasser aus den Braunkohlerestseen untersucht. Brandenburger und Wasser muss wohl eine besondere Beziehung sein, bei dem was die Braunkohle da anrichtet, aber Tesla der Bösewicht ist....

  21. 43.

    Lassen sie die Dummfragen. Die Partei hat immer recht. Diesmal war es nur eine andere. Als Wessi kennen sie doch "Demokratie".?

  22. 42.

    Der Bürger, der sich für das Volk hält, hätte besser gleich mal in die Unterlagen schauen sollen. Dann wäre Ihnen, Herr 88 aufgefallen, dass Tesla von vorn herein die ganze Wurst gekauft hat. In unserer Demokratie darf aber eben jeder zum Leidwesen des BM rumpöbeln.

  23. 41.

    "Er wird die Einwände sicherlich schon kennen oder zumindest den Eindruck des LfU zu deren Substanz. Offensichtlich sind welche dabei, die von höherer Qualität sind als die Ihren..."

    Ach, Sie kennen die Einwendungen der Kritiker und Gegner?

  24. 40.

    Was hat sie anderer Leute Zukunft und Entscheidungen zu interessieren ? Haben sie am WE vor ihrer Haustür den vielen Alltagsdreck der Dresdner beseitigt ? Nööö? Dann mal raus und gleich jetzt nach 21:15 Uhr.

  25. 39.

    BASF hat zb auch mit Zulassungen vorzeitigen Beginns angefangen zu bauen.

    Ist eben eine Möglichkeit im Immissionsschutzgesetz.

  26. 38.

    "jetzt nach dem Motto, doppelt gemoppelt hält besser oder wie?"

    Wenn es nicht der Tesla-Alfred begreifen möchte, dann wenigstens Sie!
    "Sinnlos" deshalb, weil staatlich geförderte 600kg Akku ca. 50-100kg Mensch durch die Gegend karren müssen.
    "Überflüssig", weil man doch wenigstens - aus ökologischen Gründen - eher darauf bedacht sein oder den Versuch unternehmen sollte, die bereits zugelassenen Kfz zu minimieren.
    Derzeit sind weltweit ca. 1,3Mrd. Fahrzeuge zugelassen, wobei der Fahrzeugbestand um ein Auto pro Sekunde zunimmt!


  27. 37.

    Zweifel taugen aber nur, wenn man die auch begründen kann. Die Linke hat die eigenen Zweifel durch ein selbst in Auftrag gegebenen Rechtsgutachten beseitigt und danach noch eins anfertigen lassen, dass die Verlegung des Bahnhofes nicht nur zum Vorteil von Tesla empfiehlt. Stöbern Sie dazu mal in den Grundsatzdiskussionen von Anfang 2020.

  28. 36.

    Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach sieht die Wahrscheinlichkeit, dass die in Grünheide entstehende Tesla-Fabrik genehmigt wird, bei 95 Prozent.
    Diese Aussage zeigt, dass er von Wahrscheinlichkeitsrechnung keine Ahnung hat. Trotzdem würden mich interessieren an welchen Dingen die 5 % hängen. Das verrät er mir nicht, denn sein Schicksal und das seiner Vasallen hängt davon ab. Einzige Alternative wäre abzutreten. Vernünftige Argumente prallen an seiner aufgebauten, geistigen Betonwand ab, die mächtiger wie sämtlicher in der Tesla-Gigafactory verbauter Beton ist.
    Apropos Beton, von Interesse ist, warum Tesla solche gigamächtigen Betonbaugrundplatten für seine auf Schwindel basierende, vom Wirtschaftsminister gedeckte, zur Batteriefabrik mutierte Lagerhalle gießen ließ. Der Untergrund ist anscheinend instabil, dass Statiker diese Maßnahmen forderten. Auswirkungen auf`s Grundwasser blieben ungeklärt, da In diesem Bereich gibt es keine einzige Bohrung existiert.

  29. 35.

    Warum hat sich dann niemand demokratisch dafür eingesetzt den B-Plan zurückzunehmen?

    Warum fand sich dann sogar noch eine demokratische Mehrheit für eine Änderung des B-Planes?

  30. 34.

    Kein Problem; die Lausitz ist groß. Aber sie Wessi in Dresden "kümmern" sich zu viel um usere Probleme. Sind sie im Westen abgeblitzt ? Man hätte eine Erklärung.

  31. 33.

    Ich finde den politischen Willen nicht verwerflich, auch dass im Vorfeld geheim agiert wird. Aber losbaurn ohne Genehmigung ist schon krass. Das ganze kann doch überhaupt nicht mehr objektiv betrachtet werden, denn das Werk ist quasi fertig.

    Ich bin ja auch ein Befürworter für Industrie in der Region, aber hier ost der Beigeschmack sehr korrupt.

  32. 32.

    Salamitaktik war schon immer etwas was Bürger alsbald erkannten. Wie viele Menschen haben nun aber darüber entschieden, dass aus einem nach 2000 in Betracht gezogenen Waldgebiet mit Wasserschutzanteil ein "Industriegebiet" werden soll und dann so ein Rammpfahltrinkwassergefährderbau mit anliegender Chemieakkubude realisiert wird ? Ist das wirklich noch "Demokratie" ? Nöööööööööö sagte der ehemalige FDJ-Freund. Das ist das vereinigte Deutschland ?

  33. 31.

    jetzt nach dem Motto, doppelt gemoppelt hält besser oder wie?

    ich warte noch auf die 500 ha Standorte für Intel. Soll doch noch was werden mit der Chipfabrik in Brandenburg.

    Sonst geht die noch nach Bayern auf den alten Fliegerhorst....

  34. 30.

    Ich erinnere mich an eine Einwohnerversammlung in Erkner Ende 2019, wo verkündet würde, dass zwei Jahre geheim (am Bürger vorbei) verhandelt worden ist und das Tesla kommt, unter Beachtung......
    Also, schon 2019 war klar, das es politischer Wille ist, das Tesla produzieren wird. Bestätigt wird das jetzt noch durch einen Bürgermeister, der es mit der Demokratie nicht so genau nimmt, die Besorgnis der Anwohner überhaupt keinen Politiker der regierenden Parteien interessiert, der Wünschelrutengänger Elon und sein Gehilfe lachen über Wasserknappheit in Brandenburg und freuen sich über den CO 2 - Verschiebebahnhof Freienbrink. Also, alles mit der UVP u. ä. hätte man sich sparen können. Einfach losbauen für eine alte Technologie, auf Teufel komm raus. Egal was sich in ein paar Jahren als richtig herausstellt. Das scheint Demokratie zu sein. Schaun ma mal!

  35. 29.

    "Nennen Sie doch bitte nochmal ihre Alternativstandorte."
    Hier handelt es sich um Wald innerhalb eines Landschaftsschutzgebietes und zudem noch Wasserschutzgebiet.
    Nehmen Sie es mir nicht übel, aber bekloppter kann man nun mal nicht bauen bzw. den Bau (vorzeitig) genehmigen.
    Wahrscheinlich wäre jedes andere x-beliebige Grundstück die bessere Wahl gewesen, u.U. hätte es auch nicht so groß sein müssen.
    Aber in einer vom Größenwahn getriebenen Gesellschaft, scheint das Größte gerade gut genug zu sein.

  36. 28.

    Welcher Otto-Nirmal-Bürger baut nach BImSchG seinen Carport? Was haben Sie für ein Auto, dass der nicht mehr unter die LBO fallen würde? Hühnerställe war aber immerhin schon mal Verfahrensgegenstand.

  37. 27.

    Den Kopf über Alternativstandorte müssen sich andere zerbrechen. Grünheide ist definitiv der falsche Standort. Und nun kommen Sie bitte nicht wieder mit Industriegebiet und B- Plan, an dessen Rechtmäßigkeit stark gezweifelt werden darf

  38. 26.

    Welche Naturschutzbelange finden Sie denn missachtet?

    Und welche dieser Naturschutzbelange beachten Sie in ihrem Alltag denn selbst?

  39. 25.

    "Dann würden die in Ihren Augen "sinnlosen Produkte"

    Nicht nur sinnlos, zudem noch komplett überflüssig!

  40. 24.

    Was soll sich der Otto-Normal-Bürger trauen?

    Ein großes Autowerk nach Immissionschutzgesetz bauen. Mache Sie mal, bevor Sie rummotzen....

    Die meisten hier kennen sich nicht einmal mit Baurecht aus, geschweige denn mit Störfallverordnung. Also wenn man keine Ahnung hat.....

  41. 23.

    Als selbsternannter Verwaltungsfreund sollten Sie allerdings für rechtssichere Handeln eintreten und haben Ihre behauptete Rücksichtslosigkeit gegenüber Naturschutzbelangen auch an das LfU gerichtet ausreichend begründet. Jetzt wäre es zu spät. Ich lasse mich dazu demnächst gerne überraschen. Aktuelle Hinweise seitens der Behörde deuten aber in eine andere Richtung. Die Grüne Liga wäre sicherlich auch für Tipps in der Hinsicht offen gewesen, da die mehrfach vor den OVG gescheitert ist.

  42. 22.

    DER Entscheidende Punkt, hier geht es am Ende nur um die Frage, Teslas aus China oder Grünheide.
    Gekauft werden die so oder so, Entweder mit Massiv Kohlestrom und CO2 Monster Kähnen herangebracht,
    oder mit halbwegs Sinnvollen Umweltauflagen hier gebaut. Naja und auch mit Deutschen Arbeitern statt
    mit Chinesischen, ... Nichts gegen die Chinesen, aber Jeder Job dort, ist hier einer weniger.

  43. 21.

    Abwasserleitungen für Industrieabwässer in einem sensiblen Bereich wurden aber vom WSE entsprechend in Doppelwandufer Ausführung gem Standard und Vorgaben verlangt und nicht wie ausgeführt "Einwandig"
    Ausserdem ist die Kreuzung von Tunnelbauwerken nicht zulässig außer für Elons Chemiebude. Das ist alles sehr fraglich und äußerst bedenklich.
    Aber Sie Herr Dr. A.N. haben ja sicher wieder Erklärungen und Weisheiten parat,wie das so geht?

  44. 20.
    Antwort auf [nogfvier] vom 13.09.2021 um 17:32

    Nennen Sie doch bitte nochmal ihre Alternativstandorte. Natürlich in Brandenburg, gerne auch der Lausitz. Bitte am besten gleich den gültigen Bebauungsplan mit verlinken.

    Intel ist ja auf der Suche nach 500 ha. Bitte schnell nochmal SINNVOLLE Gebiete benennen es drängt. Beachten Sie bitte dabei, dass schon ein kleineres Chipwerk wie Infineon Dresden ein Störfallbetrieb der höheren Klasse ist und die TA Abstand vielleicht irgendwann mal verabschiedet wird, bis dahin aber sowieso schon einen gewissen "Schatten" voraus wirft.

    Vielleicht fragen Sie auch nochmal bei Wossi in Luckenwalde nach wie es mit den alten Russenstandorten in der Region (Jüterborg ist ja um die Ecke) aussieht.

  45. 19.

    Das ein derart einflußreicher Investor wie Herr Musk jede von ihm gewünschte Genehmigung ohne Rücksicht auf Naturschutzbelange erhält, war doch von vornherein völlig klar.

  46. 18.

    Wo steht denn überhaupt die zulässige Höhe ihres Carportes, der noch dazu wohl auch in Brandenburg in üblicher Größe keinen Bauantrag braucht.....

  47. 17.

    Genau DAS ist die riesen Schweinerei, die anscheinend niemanden zu Jucken scheint. Wofür gibt es eigentlich die Presse? Das was Tesla hier abzieht, müsste sich mal der Otto-Normal-Bürger erlauben.

  48. 16.

    Dann würden die in Ihren Augen "sinnlosen Produkte" halt andernorts gebaut werden und Sie hätten in Bezug auf Ihr Hauptmotiv als Anwohner von irgendwas außerhalb der "Tesla-Region" nichts gewonnen. Die Autofähren, die neulich aus China kamen, sollten Ihnen die Sinnlosigkeit Ihres - um bei Ihren Worten zu bleiben - Krieges gegen die Wahrheit vor Augen geführt haben.

  49. 15.

    Äh, Tesla darf bekanntlich auch nur das bauen, was beantragt und zugelassen bzw. genehmigt wurde.

  50. 14.

    Das die Abwasserleitung seit einiger Zeit verlegt wird, verwundert nicht. Bekanntlich hat der WSE einen Erschliessungsvertrag mit Tesla geschlossen. Der beinhaltet auch die Abwasserentsorgung.

  51. 13.

    "Wann können wir uns hier endlich den offiziellen Eröffnungstermin in den Kalender eintragen, noch in 2020 oder doch erst in 2021."
    noch in 2120! - so wird wenigstens weniger Natur- und Lebensraum zerstört.

  52. 12.

    …Gleichzeitig bekommt Fritzchen Lehmann 100% sicher die Anordnung vom Bauamt, seinen um 2,8 cm zu hoch gebauten Carport sofort abzureißen, weil sonst größere Ersparnisse einkassiert würden.

    Es ist einfach WIDERLICH, meine sehr verehrten Damen und Herren!

  53. 11.

    Und wer hat die Deutungshoheit, was „Verstand“ gennau ist? 100% ist die Wahrscheinlichkeit der Genehmigung und nicht 95%? Die „taktische“ 5% zählen nicht.

  54. 10.

    Schade, dass Sie sich in den letzten knapp zwei Jahren nur wenig mit dem Ablauf des Genehmigungsverfahrens beschäftigt haben. Die UVP ist weiterhin Bestandteil damit auch der Anhörung. Ziel des BImSchG ist die Bündelung der versch. Einzelverfahren.

  55. 9.

    Gestern erst wieder an diesem Monumental-Bauwerk vorbeigefahren. Es ist immer wieder toll, was in Deutschland so alles mit politischer und wirtschaftlicher Rückendeckung in einem Grundwasserschutzgebiet möglich ist.

    Herr Steinbach hat einen neuen Freund gefunden, der Bürgermeister konnte sich auch "verewigen" und alle sind somit glücklich, Herr Laschet lächelt und die Bürger fühlen sich vom grinsenden Elon voll ernst genommen.

    Hurra. Glaubt im Ernst noch einer, dass, wenn bisher alles vorab durchgewunken wurde, noch irgendwas für die Verantwortlichen dagegen spricht? Die Sorgen sind doch eh alle unrelevant und rückwärtsgerichtet, gegen den Aufschwung, die Energiewende und überhaupt gegen den Fortschritt.

  56. 8.

    So, nun hat Herr Steinbach sich wieder einmal eingemischt zum Thema Genehmigung. Noch während der Auslegung der 3. UVP hat er ja schon einmal davon gesprochen, womit er natürlich (nicht) die Bürger von ihren Einwendungen abbringen wollte.
    Und nun, wo es nur eine Online-Erörterung gibt, äußert er sich wieder dazu. Will er den Einwendern, die ihre berechtigten kritischen Bedenken geäußert haben, gleich wieder mitteilen "egal was ihr macht es kommt doch"? Oder hat er im LfU schon Bescheid gegeben, wie die Erörterung zur größten Umweltfrevelei seines Freundes Elon zu laufen hat? In seiner Eigenschaft als gewählter Volksvertreter, sollte er sich auch mehr den Bedenken der Bevölkerung und insbesondere dem Störfallgutachten widmen.

  57. 7.

    Wann können wir uns hier endlich den offiziellen Eröffnungstermin in den Kalender eintragen, noch in 2020 oder doch erst in 2021. Wir freuen uns schon sehr darauf. Für diese strukturschwache Region wird es eine tolle Erfolgsgeschichte!

  58. 6.
    Antwort auf [nogfvier] vom 13.09.2021 um 17:32

    Nun muss ich ihnen aber mitteilen, dass man schon lange in Erkner an der Abwasserpumpstation baut / erweitert mit stärkeren Abwasserpumpen und die Abwasserleitung ( ist wohl aus PP und so 40er Durchmesser ) auf "gutem Weg" nach Freienbrink ist. Das Pumpwerk steht schon immer an der Woltersdorfer Landstraße- gleich neben dem Ärztehaus / NORMA.

  59. 5.
    Antwort auf [nogfvier] vom 13.09.2021 um 17:32

    Er wird die Einwände sicherlich schon kennen oder zumindest den Eindruck des LfU zu deren Substanz. Offensichtlich sind welche dabei, die von höherer Qualität sind als die Ihren, weswegen der Minister nur von 95% gesprochen hat. Formaljuristisch dient dieses Verfahren dazu, auf die realen Sorgen der Bürger einzugehen. Ihre persönliche Sorge, dass Mittelklasse-BEV Ihrer Meinung nach sinnlos seien, werden Ihnen aber weder Tesla noch der Minister nehmen können noch ist das rechtlich von Belang.

  60. 4.

    Am 9.Sept. 2021 lag die umweltrechtliche Prüfung noch nicht vor. Da "fehlte" aber schon der Hinweis, dass Tesla bei Nichtgenehmigung alles wieder zurück bauen muss. Allerdings ist man in Erkner emsig dabei leistungsfähigere Abwasserförderpumpen zu installieren und die ca 40 cm starke Abwasserleitung ist schon weit verlegt. Ich gehe zu 100% davon aus, dass dort in Grünheide alsbald Autos und Batterien gebaut werden.

  61. 3.

    Witzig der Steinbach! Warum sollte Tesla die Sorgen der Bevölkerung ernst nehmen, wenn nicht mal unsere Politiker das tun… Da fällt mir nix mehr zu ein! Der Eine mag sowieso keine Demokratie, der Andere verlagert die Verantwortung für die Sorgen der Bevölkerung auf die Schultern eines Menschen, der viel Geld verdienen will… Sind das nicht gewählte Vertreter des Volkes? Das Werk steht gleich und ist immer noch nicht genehmigt… Die Schildbürger könnten das nicht besser!!!

  62. 2.

    Ohne diese Einsendungen wäre das Werk von den Behörden längst genehmigt ? Umweltprüfung ist demnach erfolgt ?

  63. 1.

    Dann können wir also auf die 5% Verstand hoffen!

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