Wasserverband Strausberg Erkner - Bürgern und Unternehmen in Ostbrandenburg droht Wasser-Rationierung

Do 02.12.21 | 10:02 Uhr | Von Philip Barnstorf
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Boote am Straussee liegen teilweise auf dem Trockenen. (Quelle: dpa/Patrick Pleul)
Audio: Antenne Brandenburg | 02.12.2021 | Philip Barnstorf | Bild: dpa/Patrick Pleul

Das Wasser wird knapp in Ostbrandenburg. Nicht nur wegen Tesla. Der Wasserverband Strausberg Erkner greift deshalb zu einer drastischen Maßnahme: In Zukunft soll der Wasserverbrauch für alle Anwohner und Unternehmen gedeckelt werden. Von Philip Barnstorf

Der Wasserverband Strausberg Erkner (WSE) hat beschlossen, Wasser für seine Kunden in Zukunft zu rationieren. Das hat die Verbandsversammlung, bestehend aus den Bürgermeistern und Amtsdirektoren der 16 Mitgliedsgemeinden, am Mittwoch entschieden.

Der WSE versorgt rund 170.000 Menschen mit Wasser und will nun bis 2025 für jedes Grundstück eine Maximalmenge Wasser pro Jahr festlegen. Dabei soll vor allem die Zahl der Bewohner ausschlaggebend sein. Auch für Unternehmen im Verbandsgebiet soll es Kontingente geben.

"Wir wollen nicht den Menschen das Wasser wegnehmen, sondern die Verursacher übermäßigen Wasserverbrauchs reglementieren", sagte Henryk Pilz, Bürgermeister von Erkner. So sei es etwa problematisch, wenn Anwohner im Sommer ihre Pools immer wieder mit neuem Wasser befüllen anstatt das alte zu reinigen.

WSE-Chef Andre Bähler begründete die Rationierung mit immer knapper werdenden Wasserressourcen während der vergangenen Sommer. "Im Juni diesen Jahres wurden unsere Behälter abends nicht mehr voll. Da hat uns nur eine andere Witterung gerettet", sagte Bähler.

WSE: Wasserknappheit ist nicht durch Tesla entstanden

Bisher liefert der Wasserverband pro Jahr rund 11 Millionen Kubikmeter Wasser aus. Tendenz steigend, weil immer mehr Menschen und Unternehmen in die Region ziehen.

Und bald soll Tesla in seinem Grünheider Werk zusätzlich bis zu 1,4 Millionen Kubikmeter jährlich beziehen; das macht das Problem nicht kleiner. Aber Gerd Windisch, Vizevorsteher des WSE, betonte, dass die Wasserknappheit nicht durch Tesla entstanden sei. "Wir haben schon 2018 unsere Förderkontingent überschreiten müssen." Außerdem sei Tesla, als erstes Unternehmen im Verbandsgebiet, sowieso schon reglementiert auf 1,4 Millionen Kubikmeter jährlich.

Wie will der Verband Verstöße sanktionieren?

Von den 16 WSE-Mitgliedergemeinden und Städten stimmten nur Woltersdorf, Fredersdorf/Vogelsdorf und Strausberg gegen die Rationierung. Thomas Krieger, Bürgermeister von Fredersdorf/Vogelsdorf, mahnte etwa zuviel Bürokratie bei der Kontrolle der Kontingente an. Auch sei nicht klar, wie der Verband Verstöße sanktionieren will. Er wolle stattdessen ans Land Brandenburg appellieren, das dem WSE mehr Wasserförderung erlauben solle.

In der Tat scheint etwa die Frage nach der Sanktionierung noch ungeklärt. Möglich, dass der Verband die Rationierung auch deswegen beschließt, um das Land unter Druck zu setzen. Der WSE fordert schon lange höhere Fördergenehmigung und eine im vergangenen Jahr erteilte Genehmigung könnte demnächst vor Gericht gekippt werden.

Sendung: Antenne Brandenburg, 02.12.2021, 15:40 Uhr

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Beitrag von Philip Barnstorf

80 Kommentare

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  1. 80.

    Frau Andreea habe ich mich verrechnet? Bisher wurde immer publiziert, dass Herr Musk 1,4 Mill. m3 Wasser pro Jahr für sich beansprucht. Umgerechnet sind das 3.835.616 l/Tag. Das ist schon eine andere Nummer wie die von der Neumann -Gang den Grünheidern angelasteten 172 l/Tag. Eine Frage Frau Andreea, sind sie zufällig in Grünheide wohnhaft. Wenn ja, dann beschweren sie sich bei Herrn Neumann und Herrn Dominik, die sie so verunglimpfen. Ich gehe davon aus, dass sie kein Wasserverschwender sind. Oder irre ich mich?
    Frau Andreea sie haben ja so recht, Tesla fängt ja nur ganz zaghaft an. Der Konzern will ja in Zukunft noch viel mehr Wasser vergeuden. Ich habe das Gefühl Teslas Aktienkurs ist an den Wasserverbrauch in Freienbrink gebunden. Wenn irgendwann hier nur noch Abwasser vorhanden sein sollte, dann sind die Teslaaktien auch nur noch Abfall, die als Sondermüll zu entsorgen sind.

  2. 79.

    Das war ja alles schon vor 30 Jahren absehbare und hat mit dem Bau und dem Verbrauch an Wasser in dem neuen Werk nicht viel zu tun.
    Vielleicht sollte man den Beruf der Meloration wie es ihn einst in der DDR gab wieder als Berufszweig einführen?
    Ist nur mal so eine Idee von vielen die es da so gibt.

  3. 78.

    Also ein Hoch auf die unendlich monotonen Kiefer und Maismonokulturen in weiten Teilen Brandenburgs....

    Wenn Brandenburg gut alsAgrarland lebt warum zahlt der Bundesbürger dan eigentlich 3,3 Mio Euro pro Kohlekumpel? Von Länderfinanzausgleich fang ich gar nicht erst an....

  4. 77.

    Jeder, der über diese Grundkenntnisse verfügt, kann Sie leicht entlarven. Je größer Ihre Lüge, desto harscher ist dabei Ihr Ton, der davon ablenken soll.

  5. 76.

    Viele armen Schlucker bauen sich noch heute viel Gemüse und sogar Frühkartoffeln an. Weil sonst das Geld nicht reicht. Reiche können jeden Preis zahlen; da reicht es sogar zum Riesengolfplatz. Ihre Auffassung gehört in die Tonne.

  6. 75.

    Ach so, deshalb die vielen hellblauen Stellen auf den gepflegten Rasenflächen: Die Menschen wässern damit die Straßenbäume. Da wäre ich in der Tat nicht drauf gekommen. Danke für den sinnvollen Hinweis. Bitte geben Sie den auch an den WSE weiter.

  7. 74.

    Nun wenn Brandenburg ein Agrarland sein will, dann wäre das für mich vollkommen Ok.
    Nur wieso gibt es dann ausgewiesene Industrie Gebiete, warum Autobahnen, Chemiewerke, Raffenerien??
    Das ist doch wohl alles nicht einfach mal so vom Himmel gefallen (Oder eigentlich besser aus der Hölle
    hochgekrochen). All das scheinen die Menschen in Brandenburg gewollt zu haben. Selbst wenn 'früher'
    mal nicht, hätten die Menschen nun aber doch schon Zeit genug gehabt dies plattzumachen.
    Von daher, mag SIE das ja stören, nur irgendwie dürfte es zumindest mal genügend Menschen in Brandenburg geben,
    die selbst absolute Dreckschleuder Industrien wollen.

  8. 73.

    Sie haben offensichtlich schon wieder ein Problem mit den Entscheidungen demokratisch gewählter Volksvertreter, die sich wie hier im Artikel erwähnt zur Wasserverband zusammengeschlossen haben. Aber wenigstens haben Sie sich daran erinnert, dass schon lange z.B. eine Fernwasserleitung zur Diskussion stand. Auch Sie führen damit die Kritiker vor, die sich in der Hinsicht bewusst dumm stellen.

    Irritiert bin ich jedoch darüber, dass Sie einen Swimmingpool wie im Artikel erwähnt nicht von einer Waschmaschine unterscheiden können. Oder glauben Sie, dass die Menschen z.B. in der Peetzseestraße in Grünheide selbst auf einem Seegrundstücken einen der im Artikel erwähnten Pool haben, weil die bei sich im Haus nicht duschen können?

  9. 72.

    Herr Dominik, es wäre zu begrüßen gewesen, wenn die Grünen bei der letzten Wahl unterhalb der 5 %-Grenze geblieben wären. Sie haben nur mit haltlosen Schlagworten um sich geworfen:
    "Klimaneutrale Energie"
    "Nachhaltige Energiewende"
    "1,5-Grad-Begrenzung"
    "E-Mobilität"
    Das mit dem Treibhauseffekt scheinen die Grünen auch nicht mehr so kritisch zu sehen. Nachdem sie nun mitregieren können, hat anscheinend die schädliche CO2-Wirkung nachgelassen. Die neue Erdgasleitung beginnt man nun gesundzubeten. Mit jedem Grünenmandat in der Regierung nimmt der C-Gehalt im Erdgas ab. Hätten die Grünen 100 % Wählerstimmen bekommen, dann wäre das Erdgas kohlenstofffrei. Schuld sind eindeutig die Wähler. Kurz zusammengefaßt: Die Grünen beschleunigen den Klimamittel nur mit anderen Mitteln.

  10. 71.

    Offenbar sind nach Ihrer Ansicht dann wohl auch die RBB Redakteure DIESES Artikels Lohnschreiber,
    und die WSE Verantwortlichen haben keine Ahnung was sie da überhaupt machen, eventuell ists ja
    Öl von der Raffenerie??
    Generell scheint Ihrer Meinung ja schlichtweg jeder Fakt der Ihrem Tesla Weltbild widerspricht vom Satan
    höchstpersönlich erfunden.
    Aber schon witzig, wie weit sich einer ins leugnen verstricken kann, nur um SEINE Meinung rumposaunen zu können.

  11. 70.

    Also ich find den Ansatz interessant.
    Mal Rechnen, 500.000 Fahrzeuge/a, somit fahren ja nun 500.000 damit rum macht also 2500l.
    Nur s o eine Kiste hält locker 10Jahre, tja jetzt sinds nur mehr 250l.
    Ganz kolosal wird die Rechnung wenn man nun den Wasserverbrauch auch nur EINER Ölrafenerie dagegenstellt.
    So gesehen tritt das Tesla Werk bald in Konkurrenz mit den Niragarafällen.
    Aber klar, die 'Grünen' hier haben offenbar das Qurtalsdenken der 'reinen' Ami Kapitalisten übernommen.
    Mal auch nur 2 Jahre weiterdenken?? Wohl nicht machbar, wenn man jetzt und hier dagegen sein kann.

  12. 69.

    Frau "Alejandra", auch Sie werden wissen wie die Friedrichstraße in Erkner täglich verstopft ist. Da helfen nur weniger und auch kleinere Autos; auch elektrisch betrieben. Ohne Wasser ist unvergleichlich schlimmer als ohne TESLAS. Das wußte der Herr Woidke und Steinbach nicht.?

  13. 68.

    Nicht genug Wasser??
    Ne Dreckschleuder Ölraffinerie verbraucht 20mio m3/a, das sind?? wieviel x Tesla??
    Die einen vergiften massiv die Umwelt, verbrauchen Wasser ohne Ende, der andere
    schafft die Dreckschleudern ab. Einer muss wegen 1.45mio m3/a betteln, der andere
    hat nicht mal ein Vertraglich geregeltes Höchstlimit, ...
    Aber klar, der 'kleinere' ist nun an allem Schuld. Absolut klar, genau DAS ist richtig.

  14. 67.

    Herr Dominik, ich weiß es ist zwecklos, ihnen erklären zu wollen, wie der Energiehaushalt, der Kohlenstoffkreislauf oder der Wasserkreislauf der Erde funktioniert. Das setzt nämlich gewisse Grundkenntnisse in den naturwissenschaftlichen Fächern voraus. Die haben sie anscheinend schon ab der 5. Klasse abgewählt. Sie geben sich zwar auf allen möglichen Gebieten als Experte aus, doch nur auf dem Gebiet des Nichtwissens sind sie wirklich Top.
    Zum Verständnis des Wasserkreislaufs der Erde: Das lebenswichtige, trinkbare Wasser entsteht nur auf dem Festland durch Niederschläge. Im Bereich der Ozeane wird es zu Salzwasser.. Unbedingte Voraussetzung für Niederschläge ist die Verdunstung. Es führt langfristig zur Austrocknung des Festlandes, wenn der Mensch versucht die Verdunstung zu verringern, indem man es der Natur entzieht und nach Verschmutzung schnell in Richtung Abwassergrube „Ozean“ leitet. So gräbt man sich das Wasser selber ab.

  15. 66.

    Niemand hat sich hier Neumanns Lügen gefallen zu lassen. Gerade gestern war der zitierte Tramfahrer mit dieser nach Schöneiche zu Rossmann. Nun reißen Sie sich als ehemaliger Frontstadtbewohner endlich mal zusammen.

  16. 65.

    Auch Sie erinnere ich an die Überlegungen von Winter 2019/2020 zum Bau einer Fernwasserleitung sowie die schon länger beantragten neuen Wasserrechte in Hangelsberg. Sie werfen hier bewusst den Erstausbau mit zukünftigen Ausbausstufen durcheinander. Wozu gab es eigentlich eine Bürgerbeteiligung bei der Überarbeitung des B-Planes, wenn sich Menschen wie Sie doch nicht dafür interessieren? Warum wohl weißt der WSE auch hier im Artikel darauf hin, dass im Jahr 2018 die Anwohner viel Wasser verschwendet hatten. Haben Sie den letzten Absatz dieses Artikels gelesen?

  17. 64.

    Der Importwessi lügt ja schon wieder. Es ist lediglich mal festgehalten worden, dass man auch mit einem Kleinstwagen von Hyundai auch im Winter ( Frost war der Hintergedanke ) auch bis zur Ostsee fahren kann. Ohne Nachtankung oder gar Aufladung an Säulen, die auch heute noch rar sind. Biologisch funktioniert auch bei Biologen mitunter nichts mehr.

  18. 63.

    S. g. A. Neumann, Tesla ist jedoch ein Zusatzabnehmer.
    Man benötigt das Wasser nicht nur zum Trinken, Waschen, .... sondern für den grünen Bereich, u. a. zum Erhalt von Strassenbäumen. Ganz einfach. Ich hatte schon mehrfach gesagt, von der Oder bis Elbe freier Durchblick, das ist nicht Brandenburg. Brandenbg ist Agrarland und kann damit sehr gut leben. Blech kann nicht so ohne Aufbereitung verzehrt werden, zu dem ungesund. A. Neumann schön, dass Sie sich weiter auf der Selbstdarstellung bewegen.

  19. 62.

    Bitte nochmal den Text lesen. Die Prozesse zum Wasser und Verkehr finden auch ohne Tesla statt. Sowas nennt man Strukturwandel.
    Pfähle werden in der Region schon seit der Jungsteinzeit eingesetzt, schon lange auch in WSG-Gebieten. Für den Wald wird Ersatz gepflanzt.
    Hört auf Tesla zum Sündenbock zu stempeln.

  20. 61.

    Ich wünsche Ihnen auch einen guten Morgen und weise mal wieder auf die Grundsatzdiskusionen von Winter 2019/2020 hin, dass die Wasserversorgung der Fabrik nur für den Erstausbau gesichert ist. Es gibt deshalb schon länger Überlegungen, neue Brunnen zu erschließen. Leider weigert sich der WSE aber noch länger beharrlich, alte zu sanieren.

  21. 60.

    Der Berlin-Neumann hier wieder als Agitator.rlin benötigt alles aus dem Umland und Ausland. Berlin ist selbst lebensunfähig. Wenn hier der Kalkabbau aufhört ist es vorbei mit Großkotzbetonhochhäusern in Berlin. Hier hätten wir eine große Entlastung. Uns hier vorzuschreiben was wir zu lassen haben ist eine Frechheit. Dürfen wir noch eine Waschmaschine betreiben oder muss die Wäsche bei Regen rausgehangen werden ? Wer verschwitzt von der Arbeit kommt kann sich ja einsprühen wie früher der "feine" Adel. Wir machen hier vieles mit-aber Sie schweigen lieber. Heute schon Hundekacke aufgelesen oder anderen Dreck entfernt ?

  22. 59.

    Herr Neumann, sie brauchen es nicht wissen wie der Wasserversorger in Storkow Überblick über seine Wasserverbraucher behält. Aber wenn sie irgendwelche Zahlen vom WSE aufschnappen und nicht wissen was sich dahinter verbirgt, ist es ein böswilliger Akt, wenn sie pauschal alle Einwohner der Region als Wasserverschwender diffamieren. Ich bin fest davon überzeugt, dass sie selbst nicht an den Mist glauben, den sie als Lohnschreiber im Dienste ihres Herrn verfassen. Deshalb sind ihre Kommentare als besonders schäbig einzustufen. Ihre Argumentation ist einfach nur widerlich, auf der Basis der aus Luft gegriffenen 172 l/EW/Tag-Zahl zu begründen, dass alle Bewohner der Region dadurch bestraft werden müssen, dass ihnen ein luftverpestendes, wasservergiftendes und lebensraumzerstörendes Industriemonster vor die Nase gesetzt wird.

  23. 58.

    Wenn das Wasser so knapp ist hole ich nicht noch einen Großsäufer dazu ! Die im Umfeld von Grünheide geplanten Wohnungen / Häuser für Telabeschäftigte wollen dann auch noch versorgt werden. Die erforderliche Grundwasserabsenkung für den Kalksteintagebau "schluckt" jährlich Unmengen von Grundwasser, dass man in den Mühlenfließ pumpt. An der Schleuse Woltersdorf läuft das Wasser über ein Wehr auf die Berliner Seite. Man entnahm aber für die Aussolung der Erdgasspeicher Wasser aus dem Mühlenfließ. Heute ist man dabei den H2-Versuchsspeicher auszusolen. Eine geschundene Region muss nun noch für Tesla Grundwasser bereitstellen. Es war mal von einer 18 km langen Wasserversorgungsleitung die Rede. Auch sollte das Tagebauwasser zum Stienitz geleitet werden. Neben Corona droht nun auch das Wüstengespenst. Die Jugend wird hier weiter fliehen und nicht bei Tesla arbeiten.

  24. 57.

    Fragen Sie mal den Gerhard, wie der die Abstimmung in der Gemeindevertretung zum B-Plan versucht zu umgehen, weil er die Entscheidung der demokratisch gewählten Volksvertreter nicht akzeptieren will und sich deshalb wie die Herr im NL TV als oberster Heimatschützer aufspielt. G. will offensichtlich zurück ins Mittelalter.

  25. 56.

    "172 l/EW/Tag will Herr Musk 3.835.616 l/Tag " Wie seriös ist dieser Vergleich? Mir platzt jedes mal die Hutschnur, wenn Sie Dinge falsch darstellen. Für wie dämlich halten Sie die Leser des RBB? Wollen Sie der Bürgerinitiative gar bewusst schaden? Falls ja, warum machen Sie die ständig lächerlich?

  26. 55.

    Menschen den Rüdersdorfer kriegen sicherlich auch weder Sie noch Paolo davon überzeugt, die Tram 88 vor der Haustür zu benutzen. Vergleichen Sie auch mal die Fahrzeit z. B. von Storkow nach Grünheide: 30 min mit dem PKW vs. >> eine Stunde mit dem ÖPNV. Deswegen ist das E-Auto das bedeutend kleinere Übel.

  27. 54.

    Die Diskussion entand ja erst, weil einige den Artikel nicht gelesen haben oder Aussagen wie "WSE: Wasserknappheit ist nicht durch Tesla entstanden" nicht wahr haben wollen.

  28. 53.

    Wenn die Grünen vor der nächsten Wahl "weniger Autos" fordern schaffen die nicht einmal mehr die 5% Hürde. So ist einfach die Realität, dass 95% der,Bevölkerung am liebsten auf gar nicht verzichten wollen und immer nur mehr mehr mehr wollen.

    TramSR will ja auch nur Autos, die nonstop bis an die Ostsee durchfahren können, natürlich jederzeit auch spontan....da ist schon ein effizientes EAuto der Horror, gegen den Diesel Verbrenner mit 1500 m NonStop-Reichweite....

  29. 52.

    Dass sich das Wasserproblem seit ca. 15 Jahren aufbaut ist unbestritten. Mich stört, dass die BI Grünheide versucht in dieser Frage, die Bürger gegen Tesla auszuspielen.
    Ist es richtig auf moderne Arbeitsplätze zu verzichten, damit Herr Klink von der BI weiterhin seinen Rasen wässern kann? NEIN!
    Und ja, Tesla hat seinen geplanten Wasserverbrauch im Betrieb minimiert und legt zur Zeit Anlagen an, damit das Niederschlagswasser gut versickert.

  30. 51.

    Ist natürlich besser für uns Alle, wenn der Schotter künftig in die Tasche eines amerikanischen Milliardärs wandert...

  31. 50.

    Na dann wird aber zur Mittes des Jahres auch direkt der Absatz von Seife und Duschgel zurückgehen. :D
    (der war albern, musste aber mal sein)

  32. 49.

    Das sehen ich anders, so einige von rosa Tesla brillenträgern abgestrittenen oder auch geleugneten “dystophien“ sind eingetreten. Aktuell die Rationierung des Trinkwassers, vorher der“massive Ausbau“ der Infrastruktur incl. Strassen und Autobahn. Damit verbunden, die fortschreitende Vernichtung von noch mehr Wald. Ach und nein pfähle im Trinkwasserschutzgebiet werden auch nicht gerammt... fällt ihnen was auf? ?

  33. 48.

    Keine Ahnung, wie das bei Ihnen in Storkow gehandhabt wird, der WSE muss aber mit seinen Kunden über geeichte Wasserzähler abrechnen und weiß auch, ob es sich um ein lange Jahre leerstehendes Hotel handelt oder einen Privatkunden. Für mehr Details steht Ihnen der WSE sicherlich gerne zur Verfügung. Wen er als Verursacher der Wassermisere ausgemacht, geht auch aus diesem Artikel des RBB hervor, auch wenn Menschen wie Sie das erwartbar nicht wahrhaben wollen.

  34. 47.

    Aufgewacht Herr Neumann: In Freienbrink ist genug Wasser, hahahaha..... Bitte EM folgen.

  35. 46.

    Was wäre der Mensch ohne Wasser. Was wäre Tesla ohne Menschen.

  36. 45.

    Keine Ahnung, wie das bei Ihnen in Storkow gehandhabt wird, der WSE muss aber mit seinen Kunden über geeichte Wasserzähler abrechnen und weiß auch, ob es sich um ein lange Jahre leerstehendes Hotel handelt oder einen Privatkunden. Für mehr Details steht Ihnen der WSE sicherlich gerne zur Verfügung. Wen er als Verursacher der Wassermisere ausgemacht, geht auch aus diesem Artikel des RBB hervor, auch wenn Menschen wie Sie das erwartbar nicht wahrhaben wollen.

  37. 44.

    Ich wundere mich, dass Sie und der Biologe aus DD und Mister Jo überhaupt mitdiskutieren. Für Sie hat Herr Musk ja schon alles klargestellt. Basta, Wasser ist genug da, ha, ha, ha...!

  38. 43.

    So ein Schwachsinn aber auch sich in Grünheide einen Pool anzuschaffen ,den Werlsee und den Peetzsee vor der Haustür .

  39. 42.

    Wieder einer der “ökos“ die es nicht verstehen, dass unendliches Wachstum und unendlicher Konsum definitiv den Klimawandel anschieben.

  40. 41.

    Den Eindruck hat er vielleicht gewonnen, weil in Grünheide der Rasen anders als in seiner Heimat schön grün ist und doe Pool hier noch eingeschränkt gefüllt werden dürfen.

  41. 40.

    Wer sagt denn, dass E-Autos fahren schön ist? Fahrrad fahren auf fahrradfreundlichen Wegen ist schön. Und auch die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmittel bei besseren Bedingungen. Wir brauchen weniger Autos auf den Straßen. Warum verstehen die NICHT-Ökos das nicht???

  42. 39.

    Ich weis nicht was sich jetzt hier so gewundert wird, das haben unsere Großeltern schon erzählt das grob gesagt Brandenburg eine Wüste wird.
    Es liegt an unsere Obrigkeit ob und wieviel Industrie Riesen die bei uns zulassen.

  43. 38.

    Da hat der charmante Elon sich wohl dolle geirrt als er kürzlich dauer grinsend im Gespräch mit Laschet betonte "There is lots of water everywere around"
    Nun er zahlt es eh aus der Portokasse. Nur kann man Wasser wirklich dauerhaft kaufen? Da werden wohl die vielen Poolbesitzer demnächst wie Dagobert in ihren Scheinen, statt im kühlen Nass schwimmen müssen. Die Anschaffung von Pools steigt seit Beginn der Pandemie in schwindelnde Höhen. Bin mit bekanntem Vertreiber befreundet und nein, wir haben selbst keinen Pool.
    Wir unterstützen Fridays for Future & Co und wir wissen auch warum.

  44. 37.

    Und wenn man die Aufmerksamkeit mal ganz dreist auf das Schaffen lenkt, statt missgünstig (um)verteilen? Denn der Teenager soll 3x/Tag duschen dürfen und trotzdem Spargel vom Bauern vor Ort essen dürfen...Der Verteilungskampf, a la grünem Niedrigwasserkonzept, bedeutet Zuteilung nach gönnerhaften erzieherischen Motiven.
    Die Befürchtungen einer falschen Standortwahl für Tesla, so wie beim BER auch, sind arroganter Selbstherrlichkeit, und das ohne Grund, geschuldet. Droht ein weiteres Desaster in der 30jährigen "Nichtkönnergeschichte" von Großansiedlungen?

  45. 36.

    Herr Neumann, ich habe sie schon x-mal aufgefordert, die Wasserverbrauchszahlen des WSE weiter aufzuschlüsseln, bevor sie auf unseriöse, dummdreiste Art auf Dummenfang gehen. Da kommt von ihnen nichts. Fragen sie beim WSE, wie diese Zahlen zu Stande kommen und wie die Verbraucher strukturiert sind. Übrigens zu ihrer Information viele Ortsteile von Grünheide werden überhaupt nicht vom WSE versorgt. Außerdem lebte Grünheide einst von und mit den Touristen, die Wasser verbrauchten, die jedoch den Grünheidern aufgeschlagen werden. In Zukunft werden sich Touristen nicht mehr waschen und verköstigen können, weil Tesla das Wasser zugeschanzt wird. So macht Tesla auch den Tourismus in Grünheide tot, obwohl sich das auf Grund der Stinkerbude schon erledigt hat.
    Übrigens in Zukunft soll es in Freienbrink einen Wasserverschwender geben, an den reicht kein Verbraucher der Region heran. Statt 172 l/EW/Tag will Herr Musk 3.835.616 l/Tag verbrauchen. Warum stört sie das nicht Herr Neumann?

  46. 35.

    Huch?
    TESLA nicht Schuld?
    Das wird einigen nicht gefallen, die doch immer gerne und Inbrunst auf die Giga-Fabrik mit den Fingerchen zeigten.

  47. 34.

    Also ich zieh mein Wasser in Neuenhagen ausm Hahn solange was kommt. Da kann sich der WSE gerne sein Bußgeld einklagen wenn er möchte, da feier ich jetzt schon... Die Typen vom WSE schaffen es nicht mal die AES Keys der Wasseruhren raus zu geben damit ich ein Alarm bekomme wenn mal wieder der Schlauch platzt und m³ weise das Wasser läuft, das würde viel mehr bringen...

  48. 32.

    Ey! Das Problem mit dem Wasser war schon vor Tesla bekannt!! Aber das wahre Problem ist Das *Geld* den Geld ist die Wurzel allen Übels !!!
    Da was hier grade Global läuft ist schon 1000 mal in Geschichte (Evolution) vorgekommen!
    Ja Klima / Wasser / Gesundheit usw. am besten wird mit Angst Regiert!!!
    Es geht wie immer um das alte Thema wer hat Die dickste Keule & das meiste Geld!! Dabei ist Geld nur eine Erfindung von uns Menschen um zu regulieren und zu lenken!
    > lasst da mal so weiterspielen … Es hat noch nie Funktioniert!!! #WIRMENSCHENSINDKACKE!

  49. 31.

    Zum Umweltnutzen von Tesla können Sie anderer Meinungen sein. Wichtig ist, dass hier Produkte hergestellt werden, die wir bei der Bewältigung des Klimawandels brauchen, z.B. die Speichertechnik.
    All Eure Dystopien zum Thema Umwelt sind nicht eingetreten und werden auch in Zukunft ausfallen.

  50. 30.

    Mal ganz davon abgesehen, wer nun der Verursacher des Wassermangels ist, fände ich eine Regelung für Privathaushalte sinnvoll. Man kann leider beobachten, dass, sobald eine Pumpe zum kostenlosen anzapfen des Grundwassers installiert ist, automatische Gartensprenger bei jedem Wetter anspringen (weil ja die Zeitschaltuhr den Regen nicht erkennt), und so laufen in einigen Gegenden Bewässerungsanlangen im Dauermodus- so lange es ja nichts kostet........Und ja, auch Pools, die immer mehr Gärten schmücken haben einen hohen Wasserverbrauch. Also was spricht dagegen, das kostenlose Anzapfen unser aller Grundwasser zu begrenzen?

  51. 29.

    Es gibt keine Verbraucher erster, zweiter und dritter Klasse. Die Problematik muss über den Preis geregelt werden ohne Extrawürste.

  52. 28.

    Du meine Güte......Sie könnten auch für unsere Regierung arbeiten....außer blinde Panikmache nichts fundiertes!
    Allein in Berlin Lichtenrade leben mehr Menschen als in der genannten Region Ostbrandenburgs. Zumal in Berlin der Boden deutlich verdichteter zugesagt ist als im Ländlichen.....aber hey, natürlich in Brandenburg wird das Wasser knapp.
    Heißt ja nicht umsonst, hey wor fahren nach Brandenburg, nimm Dir Essen und Wasser mit......

  53. 27.

    Ich denke, wenn jeder seinen persönlichen Egoismus pflegt ist niemandem geholfen. Bevor Wasser aus anderen Regionen nach Berlin gepumpt wird, sollten wir erst mal bei uns anfangen. Ich habe die Wasserknappheit in Kappstadt erlebt und wir jammern hier auf sehr hohem Niveau.

  54. 26.

    E-Autos sind ja so toll..... aber diese bauen ist dann doch wieder blöd .....ganz nach dem Motto, wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass.....typisch für selbsternannte Möchtegern-Ökos....

  55. 25.
    Antwort auf [Wolfram Schulz] vom 02.12.2021 um 09:18

    Der war wirklich gut!

    Wasser verbrauchen ist wohl fast falsch (außer bei Elektrolyse ;)), grundsätzlich meint man wohl sauberes Trinkwasser verschmutzen und ausreichend gereinigt in den nächsten Fluss leiten, was noch nicht ganz so schlimm ist, weil für die Natur vor Ort noch nutzbar. Schlimmer ist das Verdampfen von Wasser, über große Kohlebergbaufolgeseen, das falsche Wässern des Gartens (Bei hohen Temperaturen am Nachmittag/frühen Abend im Hochsommer), oder eben über thermische Kraftwerke. Das Wasser ist der Region unwiderruflich verloren, UND NEIN Herr Klink dadurch regnet es nicht mehr in der Region, davon haben höchstens die Polen was....

  56. 24.

    Fragen sie doch mal den Bürgermeister von Grünheide, wie er den die Abstimmung in der Gemeindevertretung versucht demokratisch zu umgehen? Seine Meinung dazu sollte mittlerweile allen bekannt sein.

  57. 23.
    Antwort auf [Wolfram Schulz] vom 02.12.2021 um 09:15

    Rd. 10 Mio m³ gefördertem Trinkwasser der WSE stehen rd. 7 Mio m³/a Abwasser gegenüber, welches er exportiert. Der Anteil an Industrie dürfte in 2018 in Grünheide bei Null gelegen haben (weil es damals keine Industrie gab) wie der WSE ja auch dank Ablesen der Wasseruhren weiß, welcher Kunde wieviel Wasser bezieht. Zudem kennt er den Tagesgang bei der angeforderten Wassermenge und weiß deshalb, dass nach Feierabend der Wasserverbrauch sprunghaft ansteigt.

    Beim Verband kann man sich auch leicht informieren, was mit dem Abwasser passiert: Es wird an Dritte abgegeben, die es aufbereiten und in die Vorfluter entlassen. "Rieselfelder" u.ä. wurde übrigens hier auch schon mehrfach im Rahmen der Grundsatzdiskussion seit Januar 2020, als der WSE auf die ihm zu enge Terminschiene hingewiesen hatte, behandelt.

    Da Tesla bekanntlich batterieelektrische Fahrzeuge baut und Musk wenig von H2 als Energiequelle hält, verbraucht die Fabrik in Ihrem Sinne auch kein Wasser - vergl. Antragsunterlagen

  58. 22.

    Haben Sie eine Quellenangabe, aus der die Menge des vom WSE nach Berlin abgegebenen Trinkwassers hervorgeht? Sein gesamtes Abwasser exportiert er bisher, großteils an die BWB . Die wiederum geben selber z.B. laut dem "Wasserversorgungskonzept für Berlin und das von der BWB versorgte Umland (Entwicklung bis 2040)" 3 Mio. m³/a vornehmlich über das nordnordwestlich des Stadtgebietes gelegene WW Stolpe an Brandenburg ab.

  59. 21.

    Im Gegenteil, daran sieht man nur, dass unbegrenztes Wachstum nicht möglich ist zugunsten der Profite von einzelnen. Ich verzichte gerne auf unbegrenzten Konsum um dafür meine grundlegendes Bedürfnis auf natürliche Ressourcen zu erhalten. Daran sollte auch der letzte blinde erkannt haben, dass auch Tesla nichts mit Umweltschutz oder Verhinderung des Klimawandels zu tun hat. Es geht weiter wie bisher. Die Rechte der Allgemeinheit entwickeln sich zurück in Richtung Mittelalter.

  60. 20.

    Irgendwann muss die verfehlte Landespolitik, die nur den Fettgürtel um Berlin fördert,und die Uckermark und die Prignitz vernachlässigt mal Folgen haben. Ich hoffe das die Wasserverbände in der Prignitz und der Uckermark kein Trinkwasser in den Fettgürtel um Berlun abgeben bis auch diese Gebiete entwickelt sind.

  61. 19.

    Sie wissen schon welche landwirtschaftlichen Betriebe die große Masse an Subventionen bekommt?
    Die meisten Menschen möchten billige Lebensmittel.
    Da darf der Grill schon mal tausend Euro kosten, das Steak aber nicht mehr als ein Euro.
    So ist es auch mit dem Auto. Es ist egal wie die Rohstoffe dazu gefördert werden, wichtig ist das es hier sauber ist!

  62. 18.

    Wäre es nicht überhaupt einmal interessant, die Sachlage etwas fundierter zu erheben?

    Wie begründen sich denn die regionalen Unterschiede des statistischen Wasserverbrauchs genau?
    Wie setzt sich der hier so oft bemühte Wasserverbrauch pro Kopf genau zusammen?
    Welcher Anteil der genannten Mengen wird an Privathaushalte geliefert?
    Wie viel an die Industrie?
    Wie viel an die Landwirtschaft?
    Was passiert anschließend mit dem Wasser? Reinigung und Rückführung ins lokale Grundwasser oder Ableitung in die Nordsee und damit Verlust für die Region?

    Erst so, Herr Neumann, kann man sinnvoll argumentieren und im Zweifel auf die Schuldigen eindreschen. Alles andere ist substanziell zu kurz gegriffen und verfängt höchstens noch beim Klientel einschlägiger Zeitungspossen.

  63. 17.

    Da stellt sich die Frage ob die Lausitz wirklich Modellregion für Elektrolyse/Wasserstoffwirtschaft werden sollte? das Wasser ist dann wirklich weg, wie aktuell das Wasser was über die Kühltürme der großen thermischen Kraftwerke verschwindet....Die schwarze Elster ist von der Braunkohle Industrie der Lausitz schon ausgetrocknet worden, mit Cottbusser Ostsee und zukünftigen von der Spree gespeisten riesen großen Seen plus die Verdampfung von Wasser im KW Jänschwalde droht das auch der Spree.

    Irre, alles für die Braunkohle und 6000 Industriejobs und die Brieftasche des tschechischen Milliardärs...

  64. 16.

    Privatpools sind doch bei Hausbesitzern doch gerade voll in. Schauen Sie doch mal Grünheide auf Satellitenbildern an. Mit Kontakten zur Feuerwehr kostet die Wasserfüllung nicht mal was.

    Dazu noch die vielen Brunnenanlagen, die das oberflächennahe Grundwasser sehr einfach fördern kann etc....

  65. 15.

    Sie wollen Herrn Klink dem Obergeologen der BI etwa den supergrünen Rasen in trockenen Hitzesommern verwehren? Er trägt dadurch doch nach eigenem bekunden nur zu mehr Niederschlag bei....Wenn Herr Klink nicht wässert, regnet es in Polen gar nicht mehr....

    PS: Wenn Herr Klink wenigstens wüsste wann man idealerweise Rasen sprengen würde!?

    Auch die Landwirtschaft könnte auf verdunstungsarme Bewässerungsmethoden umstellen. Ist ja eigentlich ein hochsubventionierter Bereich, nur wird immer in die falsche Richtung subventioniert...

  66. 14.

    Der WSE geht allerdings davon aus, dass die privaten Pool wessentlich häufiger als die von Ihnen bescjlnigend 1x p.a. neu befüllt werden - s. https://www.rbb24.de/studiofrankfurt/wirtschaft/tesla/2021/12/brandenburg-wasserverband-rationierung-gruenheide-tesla-knappheit.html

    Im RBB TV gab es im Simmer 2020 eine Reportage, wo das viele Wasser landet. Sofern sich die Einwohner nicht von Gras ernähren, dient es eben nicht der Nahrungsmittelerzeugung.

  67. 13.

    Nach Ihrer Logik soll die Region auf wirtschaftliche Entwicklung verzichten, damit die Menschen hier weiter bequem von den Transferleistungen leben können. Mir ist die Deindustrialisierung in den 90ern noch gut in Erinnerung, nebst den Folgen für Brandenburg wie Vergreisung, Wegzug der Jugend und Rückbau. Diese Entwicklung hat sich nun endlich gedreht.
    Wie wäre es mit Eigenverantwortung im Ressourcenverbrauch, bevor man den Sündenbock Tesla vor holt.

  68. 12.

    Der WSE ist hier bei den Bürgern berühmt, nur in Häppchen bekannt zu geben, was unumgänglich ist. Maßnahmen und Gesetze werden zugunsten des WSE ausgelegt, knapp an der Grenze des Legalen, aber legal... Wahr ist auch: So wird seit mehr als 10 Jahren im Wasserwerk Spitzmühle Trinkwasser gefördert und nach Berlin für deren Versorgung verkauft. Wie und was für Einschränkungen sollen dort gemacht werden? Am seit Jahren fallenden Wasserspiegel des Straussees ist laut Gutachten der WSE mit beteiligt.

  69. 11.

    Wenn bis dahin die PCK obsolet wird, stünden 20 Mio. m³/a zur Verfügung, die bisher vir allem für die Produktion von Brenn- und Kraftstoffen benötigt werden.

  70. 10.

    Es ist doch wieder ganz deutlich ersichtlich, dass der Wasserverband nur ein Ziel verfolgt. Wie die Wasserbestände sind ist dem WSE egal, eine Androhung von Strafen, welche noch nicht sachlich festgelegt wurden, zeigen den das nur die Genehmigung vom Land angestrebt wird. Wie sagte der tolle Tesla Chef , hier gibts doch genug Wasser ! Klar doch !
    Ganz klares Unverständnis meinerseits !

  71. 9.

    Wie man das sanktioniert ist ja eigentlich recht einfach. Einfach für die über das Kontingent gehende Menge den Preis erhöhen. Der 5-10 fache Preis sollte genug Ansporn sein eine Kontingentüberschreitung zu vermeiden. So etwas wäre eigentlich prinzipiell keine schlechte Idee, wenn ich sehe wie verschwenderisch mache Leute mit der wertvollen Ressource Trinkwasser umgehen.

  72. 8.

    Mich stört ein wenig die Reihenfolge, ess sollte doch eher erst um die Industrie und dann um die Bürger gehen. Und hier wird ein Bild gezeichnet, als würde jeder Grundstücksbesitzende oder +pachtende einen Pool jedes Jahr mit neuem Wasser füllen. Eine drastische und sicher unzutreffende Stigmatisierung. Und was ebenso fragwürdig ist, bei der bekannten Wasserknappheit in diesem Gebiet noch mehr Industrie anzusiedeln ohne vorab die Wassermengenthematik wirklich ehrliche Würdigung und Suche nach alternativen Standorten beachtet zu haben.

  73. 7.

    Gut, dass der WSE feststellt, dass an der Wasserproblematik nicht Tesla schuld ist, sondern dass sich das Problem des erhöhten Wasserverbrauchs in den letzten Jahrzehnten aufgebaut hat.
    Nur über den Preis lässt sich das Verhalten der Wirtschaft und der Bürger verändern. Dann muss es für den Verbrauch oberhalb der Deckelung dicke Aufschläge geben. Auch sollte man die vielen privaten Hausbrunnen erfassen und zur Kasse bitten.
    Wie wäre es mit einer Naturwiese im Garten statt einem Zierrasen und Pflanzen, die zur Region passen.

  74. 6.

    Der Verband hat den Kind wieder mal einen Namen gegeben. Wenn der das Wasser nicht für die Hälfte des durchschnittlichen Preise verkaufen, hätte er schon längst das Geld eingenommen haben können, um marode Brunnen mit Wasserrechten für >4 Mio. m³/a zu sanieren. Vertreter der BI in Grünheide halten aber die Infos der WSE zur außerordentlichen Versammlung vom 05.02 2020 ebenso für Fake News wie die vom Verband kommunizierten Verbrauchswerte der Privatanschliesser für 2018:
    Woltersdorf 181 l/d
    Grünheide 172
    Rüdersdorf 167
    Erkner 162
    ...
    Gosen-Neu Zittau 101
    Zum Vergl. Landesschnitt 110
    Auch sei erneut an die PM der WSE zu Rekordwasserverbräuchen vom 05.07.2021 erinnert.

    Wie wäre es mal mit einer Erfassung aller privaten Brunnen und zunächst nur einer Deckelung der Gartenwassermenge mit separatem Zähler?

  75. 5.

    Wie viel verbraucht eigentlich die Landwirtschaft in der Region? Davon liest man immer nichts.

  76. 4.

    Wenn sich in den kommenden 20 Jahren Ostbrandenburg wie berichtet wird entwickeln soll mit Zuzügen von mehreren Zehntausend Menschen, nicht zuletzt ausgelöst durch den Tesla-Bau und weiter folgende Industrieansiedlungen, die stets im Schlepptau solcher Dynamike erfolgen, wird die Region massive Wasserprobleme bekommen, die die Region vor unlösbare Probleme stellen wird. Die Landesregierung ist in regelrechtes Gründer- und Entwicklungsfieber verfallen - ausgerechnet Sozen und GRÜNE lassen jedes Augenmaß vermissen. Angesichts prekärer Umweltrahmenbedingungen, die bereits beginnend wahrnehmbar sind und sich weiter verschärft abzeichnen, kann man den Protagonisten nur höchstes Augenmaß und Vorsicht wünschen, behutsam mit unserer Umwelt zuzugehen und nicht Industrie- und Privatansiedlung um jeden Preis zu forcieren. Wir werden in unserem Raum sonst Probleme bekommen, die wir uns heute noch nicht vorstellen können. Wir müssen uns endlich als Teil von Umwelt verstehen.

  77. 3.

    Wieviele Millionen Brandenburger
    wechseln täglich das Wasser in Ihren
    Badeanstalten ?
    Wievele Millionen
    Brandenburger betreiben Badeanstalten ?
    Wieviele Brandenburger waschen sich
    täglich ?
    Wieviel Wasser gibt es eigentlich
    noch in Brandenburg ?

  78. 2.

    Also doch! Danke an Tesla und die Landesregierung Brandenburg! Was soll man sich noch gefallen lassen?

  79. 1.

    Einfach mal ausrechnen wieviele Millionen Kubikmeter Trinkwasser jedes Jahr von den Privatanschließern im WSE Verbandsgebiet mehr verbraucht wird, als von Durchschnittsdeutschen.

    Da kommt doch einiges zusammen. Der örtliche Nimby schiebt die Schuld natürlich gerne auf Tesla....

    Der Obergeologe der BI Herr Klink erklärt bestimmt auch gerne nochmal wie Rasensprengen für mehr Niederschlag sorgt``(er meint das ernst). Herr Klink wann ist der richtige Zeitpunkt fürs Rasen sprengen und wie oft?

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