Widerspruch gegen Umweltminister - Wasserverband: Klage gefährdet Versorgung von Tesla-Fabrik

Fr 14.01.22 | 20:18 Uhr
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Wasserwerk Eggersdorf
Bild: Audio: Antenne Brandenburg | 14.1.2022 | Philip Barnstorf

Der Konflikt um die Wasserversorgung der Tesla-Fabrik in Grünheide spitzt sich zu. Der zuständige Wasserverband Strausberg-Erkner (WSE) teilte heute mit, die Versorgung der Fabrik sei durch ein offenes Klageverfahren gefährdet.

Umweltverbände haben gegen die Wasserförderung im Wasserwerk Eggersdorf geklagt. Das Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder) will am 11. Februar über die Klage verhandeln.

Sollte das zuständige Verwaltungsgericht ihnen recht geben, könnte es die Wasserförderung dort verbieten. Laut WSE wäre dann die Wasserversorgung der Tesla-Fabrik und aller 170.000 Menschen im Verbandsgebiet gefährdet.

Damit widerspricht der WSE dem brandenburgischen Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD). Dieser hatte am Mittwoch gesagt, das Klageverfahren gefährde nicht die Wasserversorgung der Tesla-Fabrik. Steinbach bezog sich dabei auf eine Mitarbeiterin des WSE. Auf Nachfrage des rbb teilte das Wirtschaftministerium mit, es handle sich eventuell um ein Missverständnis.

Sendung: Antenne Brandenburg, 14.1.2022

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77 Kommentare

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  1. 77.

    Die Zeit haben wir nur nicht mehr, dass man einfach mal so weiter dieselt. Die Gelder für die Emobilität sind ja vergleichsweise gering und dienen eher der Dividenenausschüttung von Susanne.

    Auch der Verkehr muss langsam mal umgestellt werden, und im Vergleich zur Emergieinfrastruktur ist das eher einfach.

  2. 76.

    Vin der Kaserne als Alternative haben Sie dann ja wohl verabschiedet.

    Lassen Sie sich nicht vom Lageplan in den Unterlagen auch zum B-Plan täuschen. Bisher nutzt Tesla nur einen Teil des erworbenen Grundstückes. Das Industriegebiet bietet noch Reserven für weitere Ausbaustufen, die bereits im Lageplan eingezeichnet sind. Es wird viel kompakter gebaut als das z.B. VW in Zwickau getan hat. Sie strafen damit übrigens diejenigen Lügen, die der Meinung sind, dass bereits die Kapazität der 1. Ausbaustufe überdimensioniert sei.

  3. 75.

    "Im Norden bleibt sogar noch Platz für neue Bahnanlagen."
    Das erinnert mich an die Geschichte vom Nachbarn, der stolz war, dass sein neues Auto in die Garage passt. Er bekam nur die Türen nicht auf, als er drin war.
    Ich garantiere Ihnen, dass es spätestens ein Jahr nach einer Genehmigung zu einem weiteren Flächenbedarf rund um die Gigafactory kommen wird.

  4. 74.

    Kann mich gar nicht an eine Lobpreisung der Braunkohle erinnern. Lesen Sie meinen letzten Kommentar mal bis zum Ende. Und bitte auch diesen.
    Folgender Vorschlag: Wir stecken das ganze Geld, was in den nächsten Jahren in die Förderung der E-Mobilität reingebuttert wird, in die Modernisierung der Stromversorgung. Egal, ob Filteranlagen, ob Erdgaskraftwerke als Brückentechnologie oder gleich eine komplett regenerative Stromversorgung. Auf diese Weise erreichen wir mit dem gleichen finanziellen Aufwand ganz sicher eine mindestens 10-fach höhere Einsparung von CO2.
    Das hätten Sie jetzt von einem Brandenburger nicht erwartet?

  5. 73.

    Ach Herr Klink, ich mach mich doch nur über Sie lustig, bzw. Ihre Wortfindungsstörungen.

    Ich bin ja auf ihre Klage gegen die rechtswidrige Genehmigung gespannt.

    Glauben Sie ernsthaft solch einen Unfall könnte man vertuschen? Glauben Sie Bosch hat in Dresden selbst ne Pressemitteilung rausgehen bezüglich des zusammengekrachten Betonpfeilers? Was meinen Sie was da los wäre auf der Baustelle? Allein die Versicherungen....

  6. 72.

    Schade, dass Sie sich weder für die ausgelegten Unterlagen interessieren noch für die, wie bereits mehrfach erwähnt, auch bei der BI einsehbaren Präsentation der WSE und auch Ijnen andere Themen beim RBB egal sind.

  7. 71.

    Sie wissen also nicht, wie groß die von Ihnen befürwortete Alternative ist. Können Sie wenigstens sagen, in welchen B-Plan der Forst rund um das Umspannwerk analog als Erholungsfläche ausgewiesen ist? Haben Sie schon mal etwas von privilegierten Ablagen im Aißenbereich nach deutschem Baurecht gehört?

    Tesla hat die Größe der Fabrik sejr wohl den Gegebenheiten angepasst. Die passt genau in das von den demokratisch gewählten Volksvertreter unter Beteiligung der Öffentlichkeit für eine solche Ansiedlung überplante Industriegebiet. Im Norden bleibt sogar noch Platz für neue Bahnanlagen.

  8. 70.

    Das Gelände grenzt an Wohnbebauung, ist anderweitig in Nutzung, zu klein, hat keinen Autobahnanschluss, keinen Gleisanschluss und als WohnMischgebiet ausgewiesen.

    Genügend Gründe?

    Immer diese Leute, die "Hauptsache woanders" als bestes Argument abliefern.

  9. 69.

    Die Brandenburger Liebe zur Braunkohle ist ja schon fast legendär. Auch noch das veralteste dreckigste deutsche Braunkohlekraftwerk in solchen Tönen zu Lobpreis wird dann langsam absurd.

    Wie wärs mal mit zeitgemäßer Schwermetallfilterung der Abgase und kein billiges Mitverbrennen von Abfällen ohne Ertüchtigung der Abgasreinigung?

  10. 68.

    Mexiko ist da großzügig, damit Audi was von Werk ohne Wasserverbrauch schwafeln darf....


    Ach und entwässerte Sondermüllabfälle aus der Umkerosmose etc. gibt's obendrein ;)

  11. 67.

    Sie werden es uns verraten! In jedem Falle wäre ich dafür, die Größe der Gigafabrik an die bestehenden Verhältnisse anzupassen und nicht umgekehrt. Sie sehen, was sonst dabei rauskommt?
    Erholungsflächen zu überplanen, ist kein Hindernis. Auf einer ehemaligen Erholungsfläche für das Einzugsgebiet Berlin (Waldgebiet laut LSG-VO) steht nun das Umspannwerk für Tesla. Oder ist das ein Hochseil-Klettergarten?

  12. 66.

    Wo sehen Sie da Platz bei Wildau oder Niederlehne? Und voll mit Wald ist da auch alles. Und so großzügige Schutzabstände wie in Grünheide hätten Sie dort auch nicht.

    UND in Freienbrink Nord liegt doch schon ein Anschlussgleis. Wurde für Baumaterialien schon ausgiebig genutzt.

  13. 65.

    Sie unterschlagen weiter einmal, dass das "hier" ein breiter Streifen von einschließlich Berlin bis zur polnischen Grenze ist, in dem die demokratisch gewählten Voljsvertreter die Absiedlunglungspotentiale in Folge der Tesla-Entscheidung untersuchten.

    Ebenso unterschlagen Sie, dass mit der Änderung des B-Planes unter Beteiligung der Öffentlichkeit für das Industriegebiet Freienbrink-Nord eine UVP stattgefunden hat. Anders als beim Wasser haben die Umweltverbände keine Grund zur Klage gesehen. Die Änderungen sind auch deshalb mittlerweile rechtskräftig. Denken Sie bitte dosmal daran, dass sich bei der Änderung des Planes Grösse und Lage des eigentlich Indistroegebiete nicht geändert hat.

  14. 64.

    Sie haben Recht Herr Dominik "genehmigungsrechtens" ist wie ich nachträglich feststelle eine gelungene Wortschöpfung. Manchmal muss man halt erfinderisch sein um die 1000-Zeichen-Vorgabe von rbb24 einzuhalten. Ich hatte aber nicht berechnet, dass es Leute wie sie gibt, die nicht begreifen, was ich ausdrücken wollte. Tut mir Leid, dass sie so begriffsstutzig sind. Es ist hoffnungslos. Für sie wiederhole ich mich noch einmal:
    "Auch wenn die Monsterfabrik genehmigt werden sollte, dürfte das Ding nach bestehender Gesetzeslage nicht genehmigt werden!"
    Jetzt verstanden, Herr Dominik?
    Ein letztes Mal nehme ich Bezug zu dem Kipperereignis, indem ich frage: „Glauben sie Herr Dominik wirklich, dass Tesla freiwillig einen Unfall auf seinem Gelände zugeben würde, wodurch das Grundwasser weiter geschädigt wird und der Konzern außerdem darlegen müsste, wie es zu diesem Unfall gekommen ist?

  15. 63.

    Wie groß ist das Kasernengelände, dass seit 2014 bzw. 2016 als Wohnmischgebiet mit anschließenden Erholungsflächen überplant ist? Allein schon wegen des B-Planes scheidet es aus.

  16. 62.

    Was spricht gegen Regenwasserzisternen etc.?

    Nichts spricht dagegen Herr Dominik.

    Was spricht dagegen, dass Tesla seinen Müll wieder einsammelt und aus der Gegend verschwindet?

    Dagegen spricht noch weniger!!!.

    Im Gegenteil, für diese Variante spricht alles dafür. Ich bin gespannt, wenn Herr Musk unter Anleitung von Herrn Neumann die Bäume pflanzt.

  17. 61.

    Ganz banal, weil es sich in Grünheide um ein ausreichend grosses Industriegebiet handelt. Die IHK hatte einige Zeit nachvder Ansiedlungsentscheidung angemerkt, dass das das letzte so grosse überplante Gebiet gewesen sei und zusamenhängende Flächen grösser fünf ha kaum noch zur Verfügung stehen. Auch deshalb geben sich wohl Interessenten bei der Vestas fast schon die Klinke in die Hand.

  18. 60.

    Mit dem Kasernengelände Niederlehme bereichern Sie die hier lange geführte Standortdebatte um eine entscheidende Alternative. Aber vermutlich gab es auf dem Kasernengelände Altlasten?
    Damit muss man in einem unberührten Waldgebiet nicht rechnen, bzw. da wurde ganz schnell und unbürokratisch Abhilfe geschaffen.

  19. 59.

    Ach so, Sie glauben Tesla baut diese illegale Fabrik auf eigene Kosten wieder ab und pflanzt Bäumchen?

    Das wird die gleiche (zensiert) Regierung gegen jede Vernunft durchdrücken, die auch bisher gegen alle Warnungen agiert hat.

  20. 58.

    Genau! Warum weigern sich die Umweltverbände dies zu tun? Die gehen aber ja auch nicht gegen die Photovoltaik-Anlagen vor, die Ihrer Meinung nach zum Klimawandel beitragen, sondern heißen die ebenso für gute wie die auch die von Ihnen sogenannten "E-Monster" als Teil der Energiewende betrachten. Warum schließen die sich nicht Ihrer Meinung an?

  21. 57.

    Was spricht gegen Regenwasserzisternen etc.?

    Nichts spricht dagegen Herr Dominik.

    Was spricht dagegen, dass Tesla seinen Müll wieder einsammelt und aus der Gegend verschwindet?

    Dagegen spricht noch weniger!!!.

    Im Gegenteil, für diese Variante spricht alles dafür. Ich bin gespannt, wenn Herr Musk unter Anleitung von Herrn Neumann die Bäume pflanzt.

  22. 56.

    Seit wann erstreckt sich das Versorgungsgebiet des WSE von einschließlich Berlin in einem breiten Streifen bis zur polnischen Grenze? Warum verwendet der dann nicht z.B. das Wasser, dass im Blumenviertel zur Grundwasserhaltung gefördert und anschliessend verworfen wird?

  23. 55.

    Danke für die ergänzenden Infos. So tief stecke ich nicht in der Materie drin, weiß nur, dass es dieses Konzept für den Wohnungsbau gibt.
    Aber in dem Fall "... rieselt das nicht mehr aufbereitbare Wasser am Ende auf Rieselfelder. ..." besteht ja wieder die Gefahr des Bitterfeld-Syndroms. Das kann niemand wollen.

  24. 54.

    Was soll der Vergleich LEAG-Kraftwerk Jänschwalde mit der Tesla-Fabrik? Das Kraftwerk mit ca. 2000 MW Leistung bzw. 19500 GWh Strom pro Jahr versorgt damit ca. 6,5 Mill. Haushalte mit Strom (3000 kWh pro Jahr).
    Das Kraftwerk beliefert übrigens zumindest nachts oder wenn der Wind gerade nicht weht und die Sonne gerade nicht scheint, auch die Tesla-Fabrik mit Strom, mit etwas unter 100 MW, also knapp 5% der Kraftwerksleistung.
    Und wer nachts sein E-Auto lädt, tut das in Brandenburg ebenfalls vorrangig mit Braunkohlestrom, da auch in Brandenburg nachts selten die Sonne scheint. Aber vielleicht gibt es hier bald auch billigen Atomstrom aus Polen zu kaufen. Noch Fragen?

  25. 53.

    Das hätten die Umweltverbände, die ja auch gegen die erste 8a-Zulassung geklagt, bestimmt bemerkt - sofern die nicht auch Teil der Verschwörung rund um den angeblich laut Herrn Klink gefälschten B-Plan sind.

  26. 52.

    Berlin 3.664.088 (mit Umland 6.195.632) + Grünheide 8.872 (LOS 179.276)
    Selbstverständlich mit Berlin, denn die Hauptstadt wird von der Industrieansiedlung mitprofitieren.

  27. 51.

    Die demokratische gewählten Politiker sehen allerdings anders als Sie Berlin als Teil der "Tesla-Region " an und haben deshalb u.a. Treptow-Köpenik mit in die Überlegungungen zu den Ansiedlungspotentialen einbezogen.

  28. 50.

    Das Klageverfahren ums Wasser der Umweltverbände müsste eigentlich erweitert werden. Wie die Region östlich von Berlin durch die Brandenburger Politik gegenwärtig verramscht wird, ist Ökoterrorismus pur zum Schaden der Umwelt. Dadurch wird nicht nur die Wasserversorgung der Bevölkerung gefährdet, sondern es ist Brandenburgs gegenwärtiger Beitrag, die stattfindenden schädlichen Klimaveränderungen weiter zu forcieren. Es ist erschreckend , wenn sowohl der bekennende Lottogewinner aus dem Rathaus von Grünheide (Mark) und der aus dem Gebäude in der von Tresckow-Straße in Potsdam unisono schwärmen, dass ihnen nachdem Tesla in Freienbrink Fuß gefasst hat, ihnen die Investoren die Bude einrennen. Das sollte den beiden Typen zu denken geben, denn solch günstiges Schnäppchen verbunden mit einem Freibrief, wo man ungehindert tun und lassen kann, wonach einem gelüstet, gibt es nur in Brandenburg. So kann man das Land auch zu Grunde richten.

  29. 48.

    "... Die Auswirkungen der Rodung von dreihundert Hektar Wald am Naturschutzgebiet sowie des Baus der GIGA Fabrik ist bis heute nicht ehrlich untersucht und veröffentlicht. ..." Das glaub ich gern. Hab mich von Anfang an gefragt, weshalb ausgerechnet Grünheide und nicht Wildau, wo immer schon Schwermaschinenbau war, oder z. B. auf dem ehem. Kasernengelände Niederlehme, in der Nähe von KW, wo ein Anschlußgleis verlegt werden könnte, so dass die Container nicht auf LKWs umgeladen werden müssten. Ziel der Verkehrswende - deshalb E-Autos - sollte eigentlich sein: Von der Straße auf die Schiene und nicht anders rum.
    Was die Wasserwirtschaft betrifft, da muss und wird in Zukunft auch ein Umdenken stattfinden - bei allen Verbrauchern.

  30. 47.

    Nicht, dass sich auch noch herausstellt, dass bei der Erstellung des 20 Jahre alten Bebauungsplane Freienbrink-Nord ebenfalls Dokumente aus DDR-Zeiten verwechselt wurden !!!

  31. 46.

    Steht in der Einwendungen von September? Des WSE alles drin. Welche Rechte der WSE hat und welche er aus welchen Gründen nicht nutzen kann. Einige sind wegen der Phenolblase, einige aber weil Herr Bähler auch als technischer Leiter wohl keine Gründe zum investieren sah. Billiges Wasser war wichtiger. (Er gibt das unter "aus technischen Gründen wegen fehlender Fördermittel" mehr oder weniger versteckt zu, OK die Phneolblase sollte mal gründlich angegangen werdenvom Land, 100 Jahre weiter abpumpen und reinigen ist jetzt eher suboptimal, da wird die Sanierung des Bodens unter dem Flakenfließ einfach fällig, das ist wirklich nicht Aufgabe von Herr Bähler)

  32. 45.

    Die wievielte Wiederholung ist ihr heutiger Beitrag ? Warum finanziert Tesla die angedachte Fernwasserleitung nicht selbst ? Was meinen Sie was hier los ist wenn Teslas Bedarf zur Rationierung für die Bürger führt ? Dann will man im Versorgungsbereich des WSE noch 30-40 000 Wohnungen errichten lassen. Lassen Sie jetzt Pools und Verplemperei stecken. Welche sanierungspflichtigen Brunnen meinen Sie eigentlich ? Die Phenol-verseuchten ?

  33. 44.

    Der Ausgleich ist technisch sicher einfach machbar.
    Die Stadt FF und ihr Wasserversorger, versuchen andererseits schon seit einigen Jahren sich von der Spree unabhängiger zu machen, genau wegen der Sulfatproblematik. Leider sehen weder Verursacher LEAG, LMBV) noch das Land irgendein Problem. Wenn man den Frankfurtern nun endlich beim Reaktivieren/Modernisieren eines anderen Wasserwerks mit vorhandenen Wasserrechten finanziell unter die Arme greifen würde, bräuchten sie wesentlich weniger Spreewasser,
    Vielleicht sogar ausreichend für den Teslabedarf sodass die Spree in Bilanz praktisch nicht oder kaum mehrbelastet wird.
    Also mehrere Probleme mit einer Maßnahme gelöst. Der zuständige grüne Umweltminister sieht das aber alles ganz entspannt.

  34. 43.

    Wenn die Grünheidener in die Region 70 Liter pro Person und Tag kommen (Zielvorgabe vom UBA für sparsamen Verbrauch) könnte man Tesla UND 170000 zusätzliche Bewohner im WSE Gebiet versorgen.

    Was spricht gegen Regenwasserzisternen etc.? Ach ja der unfassbare geringe Wasserpreis beim WSE.....

    Jetzt heißt es immer "am NSG"? Dass das über 1 km weit weg ist vom Rande des Industriegebiet, von den aktuellen Gebäuden noch weiter. Auch sind noch keine 300 ha gefällt.

    Klassisches Nimby, "es soll alles so bleiben wie es ist" gelaber.....

  35. 42.

    Auch für ein Gericht als "Experten für Recht" sollte es keine unlösbare Aufgabe sein, die Verfügbarkeit von ausreichend Wasser als Voraussetzung für Genehmigung und Betrieb einer Gigafactory zu erkennen.
    Da erteilt also die eine Abteilung des LfU (Obere Wasserbehörde) im Jahre 2020 eine Genehmigung zur Wasserförderung, irrtümlich, da Dokumente aus der DDR-Zeit verwechselt wurden? Die DDR besteht übrigens seit 1990 nicht mehr.
    Eine andere Abteilung des LfU erstellt damit eine "positive Genehmigungsprognose" für das Vorhaben Tesla-Gigafactory Grünheide.
    Die Gerichte wiederum nehmen diese "positive Genehmigungsprognose" unbesehen als Grundlage für ihre Entscheidungen, dass der Bau immer weiter fortschreiten konnte.
    Basiert also alles was in Grünheide steht auf einem Irrtum?
    Was, wenn ein Gericht mit einer kleinen Plausibilitätsprüfung den Irrtum bemerkt hätte?

  36. 41.

    "genehmigungsrechtens"....Ihre wortschöpfungen werden immer kreativer....

    Ein Baustellenfahrzeug was in eine tiefe Grube fällt dürfte eine größere Ansammlung von Menschen bedeuten. Die Sachversicherung (im Zweifel sogar mehrere verschiedene), die BG Verkehr, die BG Bau, Bergungsdienst (großer LKW-Kran), Amt für Arbeitschutz uvm.....alle haben sich gegen Herr Klink und die Tesla Gegner verschworen und verheimlichen alles....

  37. 40.

    Man kann sich kostenlos ein Exemplar abholen in SRB oder die Versandkosten übernehmen. Man kann die 100 Seiten auch runter laden. ( www. w-s-e.de ). Ein Wasserwerker sagte mir nochmals, dass die mal angedachte Wasserfernleitung für TESLA unseren Behörden zu teuer ist. Was kostete der BER ?

  38. 39.

    In solche Aufbereitungsverfahren zu investieren wird wohl auch Tesla machen. Die haben ja schon ordentlich umgeplant. So komplett geschlossene Kreisläufe gehen aber in der Realität kaum. Auch ist das meist erst ein Prozess die Aufbereitung immer weiter zu verfeinern. 1/3 des Wasserverbrauch von Tesla ist Kühlwasser, aber das ist nur 1/200stel von dem was die LEAG verdunsten will in Jänschwalde.

    Selbst das viel beschworene Werk von Audi in Mexiko (insgesamt hat Audi mit geringerer Fertigungstiefe einen höheren Wasserverbrauch pro Auto als Tesla) rieselt das nicht mehr aufbereitbare Wasser am Ende auf Rieselfelder. Nix da geschlossen, wenn man am Ende den Rasen damit gießt, das ist auch Etikettenschwindel.

  39. 38.

    Das hat nix mit der Größe der Baustelle zu tun sondern mit dem anzuwendenden Genehmigungsverfahren.
    So eine Autofabrik muss eben nach Bimschg genehmigt werden. Federführende Behörde Landesumweltamt.
    Bauamt ist dann nur einer von vielen die gucken und prüfen.
    Für Genehmigungsverfahren die nach Bauordnung ablaufen, gibt es keinen vorzeitigen Baubeginn.
    Wenn Sie ein BHKW mit 1MW Feuerungsleistung bauen, müssen Sie auch zum Umweltamt und nicht zum Bauamt, obwohl das Gebäude kleiner als ein EFH wird. Sie können aber unter Umständen schon mal vorzeitig mit dem Fundament auf eigenes Risiko mit Erlaubnis anfangen ohne das Sie die vollständige Genehmigung haben.

  40. 37.

    Nun werden Sie bei Ihren benannten maroden Brunnen endlich einmal konkret und offenbaren Ihr Wissen. Wir brauchen "Namen und Adressen". Um welche Brunnen handelt es sich? Wo sind die Standorte? Welcher Typ? Baujahr? Letzte Instandsetzung und Wartung? Kapazität Soll-Ist? Differenzmengen zu anderen Brunnen? Persönliche Verantwortlichkeiten u. s. w. u. s. f.?
    Alles andere ist nur schwache Argumentation und Irritation mit Schaum vorm Mund.

  41. 36.

    Bitte beachten sie auch, dass hier ein Zuzug von mehreren zehntausend Menschen erwartet und gefördert wird. Hinzu kommt weitere Industrie im Umfeld von Tesla. Fragen sie sich bitte auch wie diese Menschen und Industrieansiedlungen mit Wasser ver und auch entsorgt werden sollen. Zumal ja immer wieder nur die erste Ausbaustufe als Maßstab gilt. Ob nun die Erkundung im Wald von Hangelsberg das gewünschte Ergebnis bringen kann, wird sich frühestens in zwei Jahren zeigen. Welche Auswirkungen das anzapfen des Grundwassers dort auf umliegende Gewässer haben wird? .. bleibt fraglich ob es denn überhaupt im Sinne für die Industrialisierung Grünheides geprüft und auch veröffentlicht wird. Die Auswirkungen der Rodung von dreihundert Hektar Wald am Naturschutzgebiet sowie des Baus der GIGA Fabrik ist bis heute nicht ehrlich untersucht und veröffentlicht. Selbst wenn die “bösen“ Grünheider weniger Wasser verbrauchen als der Durchschnitt wird es wohl nicht reichen.

  42. 35.

    Danke für die Empfehlung, Herr Neumann, bloß ihr Kommentar von 10:56 Uhr ist ihr übliches, wirres, zusammenhangloses und unverständliches Geschwafel.
    Herr Neumann zu ihrer Information, auch wenn die Monsterfabrik genehmigt wird bedeutet das nicht, dass dieser Vorgang genehmigungsrechtens ist.
    Die Begebenheit mit dem Kipper in der Grube versuchen sie immer ins Lächerliche zu ziehen. Dabei habe ich mich damals nur auf Aussage eines Arbeiters von der Baustelle gestützt, der mit dieser nicht an die Öffentlichkeit gehen konnte. Fragen sie mal die Medien nach Teslas Informations-Blockade, um Vorgänge auf der Baustelle nicht nach außen dringen zu lassen. Freiwillig wird Tesla solche Unfälle nicht melden und den Bauarbeitern wurde und wird eine Maulsperre verpasst. Erwähnt habe ich die Begebenheit mit dem Kipper nur, weil sie mit dem Wirtschaftsminister nicht so kritisch umgehen, wenn der sich auf eine anonyme Mitarbeiterin des WSE beruft statt auf das Leitungspersonen?

  43. 34.

    Danke für Auskunft, Silverbeard. Diese zusätzliche Menge an Wasserbedarf dürfte ja leicht zu stemmen sein, wenn rund 4 Mio. Einwohner in der Region als Dank für die vielen neuen Arbeitsplätze täglich einen Liter Wasser weniger verbrauchen.
    Wassersparen kommt ohnehin in den nächsten Jahren auf die Bewohner:innen der "Märkischen Streusandbüchse" infolge Versteppung durch Klimaerwärmung zu.
    Eine weitere Lösung für das Problem wäre dann ein geschlossener Wasserkreislauf in der Autofabrik. Da für diese Zwecke kein Trinkwasser erforderlich ist, könnte eine Menge Grundwasser durch Wiederaufbereitung eingespart werden und Schadstoffe dürfen sowieso nicht ins Abwasser. Bin gespannt, ob ein solches Verfahren angewendet wird.

  44. 32.

    Gerne Lieschen M., die werden gebraucht um die Rohkarosserie vor dem Lackieren zu säubern und als Sprühnebel, damit der Lack, der die Karosserie verfehlt, gebunden wird und zu Boden sinkt. Also als Emissionsschutz.

  45. 31.

    Für einen Häuslebauer trifft das zu. Aber nicht für eine Großbaustelle in diesem Ausmaß. Da gelten andere Gesetze als beim Einfamilienhaus.

  46. 30.

    Das mit dem Entsalzen hört sich einfach an. Aber wie alle einfachen Lösungen haben die einen Haken.
    Entsalzen kostet super viel Strom. Und es bleibt eine Menge sehr salziges Wasser übrig. Wird das einfach an der Küste eingeleitet, gehen dort die Pflanzen und Fische kaputt.

  47. 29.

    Naja, nachdem ich hier gelernt habe, dass das Wasserwerk Briesen ja 3 Mio Kubikmeter Spreewasser infiltriert, um es rüber nach FFO zu Pumpen, wäre einfaches Spreewasser doch gar nicht so verkehrt. Warum gleicht man diesen "Abfluss" von Spree in die Oder nicht wenigstens aus?

    Dass die LEAG mit ihrem aktiven Kohlebergbau für rund 65% der überhöhten Sulfatkonzentration verantwortlich ist wird ja auch gern verschwiegen. (60-80Mikrogr/L wäre normal, dank Leag mehr als das dreifache Realität)(Gut die meisten Restlochseen verockern aktuell noch eher die schwarze Elster, wie gut, dass die verbleibenden aktiven Tagebaue dann zukünftig die Spree verseuchen auf Jahrzehnte/-hunderte)

  48. 28.

    Dann aber auch Rationierung von Benzin und Diesel um die Rationierung von sauberer Luft zu vermeiden.
    „Rationierung“ des Ladestroms wird sowieso irgendwann kommen. Lastmanagement ist einer der wichtigsten Bausteine der Energiewende und Ladesäulen für E-Autos im Schwarm ein hochinteressantes und wirkungsvolles Werkzeug.
    Wird heute schon in diversen Fuhrparkladestationen gemacht.
    Auch hier nochmal der Hinweis Verbrenner benötigen ca. 30-40% der Elektroenergie von E-Autos nur zur Herstellung und Verteilung des Kraftstoffs. Ca. 1,5kWh/l

  49. 27.

    Ist das soll verkehrt in einer Region, die angeblich ja viel zu wenig Wasser hat und deren Bewohner rund 50% mehr Teinkwasser verbrauchen als der Bundesdurchschnitt?

    Wie wäre es mit nicht so unfassbar billigem Wasser und einem bewussteren Verbrauch der Bewohner. Wenn diePrivatanschließer im WSE Gebiet auf Bundesdurchschnitt kämen würden über 3 Millionen Kubikmeter Wasser gespart. Mehr als die DOPPELTE Tesla-Menge wird aktuell also privat verschwendet.

  50. 26.

    Kann bitte mal jemand erklären, wofür dann in der Produktion täglich an die 4 Mio. Liter Wasser verbraucht werden? Danke

  51. 25.

    Zum Thema empfehle ich Ihnen auch meinen Kommentar hier vom 15.01.2022, 10:56 Uhr
    Dass Grüne Liga und Co. Hier aktiv sind, taugt von deren Erkenntnis, dass entgegen Ihrer felsenfest Überzeugung die Fabrik in deren Augen wohl doch genehmigungsfähig sein dürfte.

    Von Ihrem Kipper haben weder Rettungsdienste, zuständige Stellen noch hunderte Bauarbeiter etwas mitbekommen. Auch Ihr angeblich gefälschter B-Plan ist nur Ihnen, aber weder den Volksvertretern in der Gemeinde noch dem Kreis aufgefallen.

  52. 24.

    Rationierung von Wasser nur bei Rationierung von Strom für Batterieautos...

  53. 23.

    "Damit widerspricht der WSE dem brandenburgischen Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD). Dieser hatte am Mittwoch gesagt, das Klageverfahren gefährde nicht die Wasserversorgung der Tesla-Fabrik. Steinbach bezog sich dabei auf eine Mitarbeiterin des WSE. Auf Nachfrage des rbb teilte das Wirtschaftsministerium mit, es handle sich eventuell um ein Missverständnis."

    Das schreibt rbb24. Jetzt sind sie Herr Neumann an der Reihe, den Herrn Steinbachs diffuse Missverständlichkeitsquelle zu kommentieren. Meine Info-Quelle damals bezüglich des in den Baugrube gestürzten Kippers ziehen sie ja auch ständig durch den Dreck. Bin gespannt, was sie nun herausposaunen werden.

  54. 22.

    Ja die Spree,
    1mio qm/a Brauchwasser für Produktion, Schätzung ohne die Zahlen von Tesla zu kennen. Der Rest aus dem Trinkwassernetz.
    20% Verdunstungsverluste im Werk ebenfalls geschätzt macht 200 T qm/a Nettoverlust an der Spree. 6 l/s.
    Und ja die Spree fließt dort, weiß jeder der mal von Erkner Richtung Hangelsberg paddelt. Oder schwimmt.

  55. 21.

    "Steinbach bezog sich dabei auf eine Mitarbeiterin des WSE."

    Wäre ja mal interessant, welche "Mitarbeiterin" derartiges Wissen herausposaunt.

  56. 20.

    Welches Fließgewässer? Das Wasser der Spree will die LEAG schon in erheblichen Mengen verdampfen ohne dass sich die Tesla-Kritiker hier groß daran stören.

  57. 19.

    Für Tesla ist das Wasser schon länger kontigentiert. Andernort ist schon früher das Rasensprengen und Poolbefüllen verboten worden. Der Verband zahlte lieber Bußgelder. Sie unterschätzen auch die politische Dimension. Der WSE hätte gerne Fördergelder zur Sanierung maroden Brunnen mit Förderrechten von über 4 Mio. m³/a.

  58. 18.

    Also grundsätzlich ist die Menge für einen Industriebetrieb nicht viel Wasser. Die 2-3 qm/Auto sind wirtschaftlich für den Hersteller uninteressant. 1-2€/Auto.
    Was hier aus meiner Sicht falsch läuft, warum man in den Mengen Trinkwasser bereitstellen muss?
    Warum wird nicht über Entnahme aus Fliessgewässer mit überwachter Rückleitung in selbiges nachgedacht oder geredet? Warum Grundwasser mit Aufbereitung in Trinkwasserqualität? Die Kantine und die Duschen werden ja wohl kaum der Hauptverbraucher sein.

  59. 17.

    Nicht ganz korrekt in der Baugesetzgebung ist vorzeitiger Baubeginn eigentlich nicht vorgesehen. Viel mehr als Baufeld freimachen und Baustelleneinrichtung aufstellen geht für eine Häuslebauer ohne Genehmigung nicht.

    Das geht nur in Bimschg Verfahren. Ist aber auch gut so, weil sich einiges im Genehmigungsverfahren ergibt, was in die begleitende Planung zurückfließt. Ganz normaler Vorgang.

  60. 16.

    Tja, wenn man viel Wasser in einer Fabrik braucht dann müsste man an der Nor oder Ostsee bauen, peng ganz einfach.... Entsalzung und fertig

  61. 15.

    Hinzu kommt das der Wasserverband Strausberg Erkner eine neue Satzung im letzten Jahr rausgebracht hat. Wasser für die Haushalte in naher Zukunft nur noch begrenzt.

  62. 14.

    Die Verantwortlichen für dieses Desaster sitzen ganz entspannt im LvU, dazu gesellen sich Herr Vogel und unser Superminister Steinbach. Diese Leute werden auch dann ihren Arsch retten wenn das Projekt völlig in die Hose geht. Bis heute ist für mich unerklärlich, was Tesla in Deutschland gebaut hat! Die Gewerkschaften im Nacken, dazu die Betriebsräte, die relativ hohen Löhne usw. Es wird nicht ewig dauern und einer der Verantwortlichen sitzt in der Führungsetage von Tesla.

  63. 13.

    Mich würde ja jetzt nach einigen Artikeln zu dieser falschen Zusage bei der Wasserlieferung mal interessieren, wer denn nun den Schaden bezahlen muß, der Tesla entsteht, wenn die Produktion nicht beginnen kann.

    Jedes Auto, das weiterhin aus China importiert werden muß fehlt dort auf dem Markt.

    Schade, das RBB nicht dazu mal recherchiert, sondern lieber immer wieder die selben Vermutungen aufwärmt.

  64. 12.

    Niemand hat durchgedrückt das gegen alle Gesetze gebaut wird. Der Bau ist bisher im Einklang mit allen Gesetzen.
    Nur weil eine falsche Behauptung ständig wiederholt wird, ist sie dadurch ja nicht richtiger, oder?

    Die Möglichkeit mit vorläufigen Genehmigungen zu bauen ist bei solch großen Projekten üblich und erlaubt.
    Ein privater Bauherr könnte es sich wohl kaum leisten mit vorläufigen Genehmigungen zu bauen und dann wieder abzureissen, wenn sein Einfamilienhaus doch nicht entgültig genehmigt wird.

  65. 11.

    Gerichte prüfen alle Dinge, die mit einer Klage im Zusammenhang stehen. Oder wünschen Sie demnächst eine Steuerprüfung, wenn Sie eine Strafe für Falschparken bekommen?
    Wieso erwarten Sie also, dass ein Gericht Bauanträge oder die Zusage einer prüft, wenn es z.B. nur entscheiden soll, ob Bäume wegen gefährdeter Tierarten gefällt werden dürfen?

    Erschwerend kommt hinzu, dass Unterlagen bei den Behörden verwechselt wurden und deshalb die Wassermenge genehmigt wurde. Das ist ja jetzt auch der Grund für die Klage.

    Diesen Fehler kann ein Gericht natürlich nicht erkennen. Das funktioniert nur in schlechten Fernsehserien. Gerichte wägen Rechte gegeneinander ab und fällen Urteile. Sie können aber nicht eingereichte Gutachten und Unterlagen auf Richtigkeit prüfen, sondern müssen darauf vertrauen, das vereidigte Sachverständige und Behörden die korrekt ausführen. Richter sind Spezialisten für Recht, nicht für Wasser oder Bauen.

  66. 10.

    Welche Gesetze wären das u.a.? Anders als Ihnen sind den Umweltverbänden nur wenige Dinge aufgefallen, gegen die die geklagt hatten. Deshalb haben die hier auch wegen vertauschen Unterlagen gegen einen anderen Verwaltungsakt geklagt, der, wie man auch die anthropogenen Grassteppen betrifft. Wegen denen hatte der WSE ja schon Bußgelder für das Überschreiten der Fördermengen zahlen müssen.

  67. 9.

    Die Genehmigung für die Wasserförderung war nicht Bestandteil der 8a-Zulassung. Deshalb klagen die Umweltverbände wegen der vertauschen Unterlagen eines anderen Verwaltungsvorgang, der anders als die Schlagzeile suggerieren soll, nicht nur mit Tesla zu tun hat.

  68. 8.

    Das Verwaltungsgericht kann nur prüfen was beantragt wird... und entscheidet dann nur in diesem Rahmen. Hat man falsch begründet und es betrifft den klagenden Bürger nicht direkt persönlich (!) - Pech gehabt. Eine Aufsummierung anderer Fehler von anderen Betroffenen ist nicht zulässig! Tritt eine neue Schwierigkeit auf, muss neu geklagt werden. Es hat sich noch keiner ran getraut, dass Verfahren so zu ändern, dass die Verwaltung auch mal nicht recht hat. Ist sehr sehr schwer zu verstehen, aber gerade deshalb diskussionswürdig. Gemeint sind hier Bürger, keine Organisationen.

  69. 7.

    Das gegen alle Gesetze gebaut wird, ohne endgültige Genehmigung, wer hat das nochmal durchgedrückt?

  70. 6.

    Was ich bei der Geschichte nicht verstehe ist folgendes: Es gab doch mehrere Gerichtsverfahren wegen der Gigafabrik. Das Urteil lautete stets, dass weitergebaut werden kann. Hat sich das Gericht nicht einmal die Mühe gemacht zu prüfen, ob denn wenigstens die wichtigsten Voraussetzungen für den späteren Betrieb der Fabrik gegeben sind? Strom, Gas, Wasser, Abwasser? Und zwar nicht nur proforma, in Form von Genehmigungen, sondern real.
    Was Umweltverbänden auffällt, hätte doch ein Verwaltungsgericht ebenfalls bemerken müssen? Kein Häuslebauer bekommt ohne Nachweis einer Wasserversorgung eine Baugenehmigung, oder?

  71. 5.

    Brandenburger Umverteillösung: zeitweise wird trotzdem der Straussee indirekt geplündert und den Anwohnern das Wasser stundenweise nach „grünlicher“ Moral zugeteilt, bis in ein paar Jahren eine Wasserleitung von Frankfurt verlegt wurde. Kosten: mehr als theoretische Steuereinnahmen? Nun ist das Schaffen und Geschäftemachen seit 30 Jahren keine Stärke der Sozis. So wird nur „verbraten“ was Andere erwirtschaftet haben. Irgendwann muss man auch zurückgeben...Und die Sehnsucht nach Erfolg wächst weiter...

  72. 4.

    Lesen Sie mal mehr als die Pberschrift: Es könnte auch schlecht für den Rasen im Taka-Tuka-Land aussehen. Es rächt sich das Motto des Verbandes "HOHER WERT. GERINGER PREIS. WASSER VOM WSE.", wobei in den vergangenen dreißig Jahre marode Brunnen nicht saniert worden sind. Schauen Sie dabei auch in die PM des WSE. Die sahen Anfang 2020 nur ein Problem mit dem Zeitplan. Das den Vwrband schon vor Telsa von einzelnen Kommunen eine Strafanzeige angedroht worden ist und er Brunnen falsch fuhr, wird gerne übersehen.

  73. 3.

    Das Problem ist nicht die fehlende Genehmigung sondern das fehlende Wasser im WSE-Versorgungsgebiet. Es wäre die Pflicht der Oberen Wasserbehörde gewesen, die Auswirkungen einer erhöhten Wasserförderung auf den Grundwasserstand zu untersuchen. Wenn erst die umgebenden Seen von der Landkarte verschwunden sind ist es zu spät.
    Die Zeiten, wo Wasserförderrechte in Gutsherrenmanier vergeben wurden, sollten eigentlich der Vergangenheit angehören.

  74. 2.

    Jetzt kommt genau das zum Tragen, wovor Kritiker und Gegner seit dem Spätherbst 2019 warnen.
    Kein Wasser - Kein Tesla!

  75. 1.

    Herr Neumann bringen Sie doch jetzt mal Ordnung in das Verfahren. Musk hat erklärt Wasser ist genug da. Die Abwasserdruckleitung, die der Vorhabenträger selbst beauftragt hat (so Sie!), ist nun endlich fertig. Auch schon abgenommen? Und, und ......
    Der WiMi signalisierte die Teslaproduktion schon für 2021! Bringen Sie endlich mal Richtigkeit in das Wirrwarr!

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