Auswirkungen für Tesla unklar - Klage von Tesla-Kritikern gegen Wasserentnahme hat teilweise Erfolg

Fr 04.03.22 | 21:30 Uhr
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„Stoppt Tesla“ steht auf einem Transparent der Bürgerinitiative Grünheide, das eine Frau und ein Mann vor dem Verwaltungsgericht in den Händen halten. Das Gericht verhandelt die Klage zweier Umwelt- und Naturschutzverbände gegen eine durch das Landesamt für Umwelt Brandenburg erteilte wasserrechtliche Bewilligung für die Wasserfassung Eggersdorf, die auch das Werk von Tesla betrifft. Sollte das Verwaltungsgericht die Wasserbewilligung aufheben, sieht der Wasserverband Strausberg-Erkner die Lieferung an Tesla von bis zu 1,4 Millionen Kubikmetern jährlich in Gefahr. (Quelle: dpa/Annette Riedl)
Bild: dpa/Annette Riedl

Kritiker des neuen Tesla-Werks vor den Toren Berlins haben im Verfahren um eine höhere Wasserentnahme im Wasserwerk Eggersdorf einen Teilerfolg erzielt. Eine zusätzliche Wasserentnahme ist laut Gericht rechtswidrig.

Das Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder) hat die Bewilligung für eine zusätzliche Wasserentnahme in dem Werk für "rechtswidrig" und nicht "vollziehbar" erklärt. Das Gericht gab damit einer Klage der Umweltverbände Grüne Liga und Nabu teilweise statt. Das Landesamt für Umwelt habe die Öffentlichkeit nicht bei der Entscheidung über eine Erhöhung der Fördermengen von 2,5 auf 3,57 Millionen Kubikmeter im Jahr beteiligt, so der Vorsitzende Richter.

Die Öffentlichkeitsbeteiligung muss nun nachgeholt werden. Erst dann kann die erhöhte Förderung beginnen, wie das Gericht ausführte. Offen ist, wie lange das dauern wird. Laut dem Wasserverband Straußberg-Erkner (WSE) könnten solche Prozesse Jahre in Anspruch nehmen.

Auswirkungen auf Tesla unklar

Das Urteil könnte, wenn es rechtskräftig wird, weitreichende Konsequenzen sowohl für de Trinkwasserversorgung der Bevölkerung als auch die Wasserbelieferung des Tesla-Werks in Grünheide bei Berlin haben. Der WSE sprach von einem "Fiasko". "Der schlechteste Fall ist eingetreten", so Sprecherin Sandra Ponesky gegenüber dem rbb. "Wenn das Urteil rechtskräftig wird, müssten wir das Wasserwerk komplett abschalten. Dann haben wir im Prinzip nicht mehr genug Wasser für die öffentliche Trinkwasserversorgung."

Der WSE hatte bereits im Vorfeld angekündigt, den Vertrag mit Tesla zu kündigen, wenn die Wasserbewilligung verloren geht. "Das reicht nicht für unsere 170.000 Menschen im Verbandsgebiet und damit natürlich auch nicht für Tesla. Wir müssen die Notbremse für unsere Bürger ziehen, weil die öffentliche Wasserversorgung Vorrang hat", so Ponesky.

 

 

Landrat in Märkisch-Oderland will Notfallversorgung

Der Landrat des Kreises Märkisch-Oderland, Gernot Schmidt, zu dem die Gemeinde Eggersdorff gehört, gab an sich um die Gewährleistung der Daseinsvorsorge kümmern zu wollen. "Wir haben dieses Urteil so erwartet. Ich hatte Vorgespräche mit dem Verband und wir werden uns am Montag zusammensetzen, um eine Notversorgung für die Region aufrecht zu erhalten", sagte Schmidt gegenüber dem rbb.

Die Umweltverbände sehen in dem Urteil einen Teilerfolg. "Enttäuschend ist allerdings, dass sich das Verwaltungsgericht nur auf die Beteiligungsprozesse, also rein formale Dinge bezieht, während alle naturschutzfachliche Belange, die uns natürlich viel mehr am Herzen liegen, vom Gericht eben nicht als kritisch angesehen worden sind", so Christiane Schröder vom NABU.

Das Landesumweltamt müsse endlich langfristige Lösungen für die Wasserversorgung in der Region entwickeln. "Es darf nicht nur darum gehen, kurzfristig eine Lösung für Tesla zu finden. Wir brauchen auch noch in 50 Jahren ausreichend Wasserreserven für die Bevölkerung", so Schröder.

Vorübergehende Duldung?

Das Umweltministerium des Landes begrüßte in einer Pressemitteilung, die vom Gericht aufgezeigte konkrete Möglichkeit, mit einer nachzuholenden Öffentlichkeitsbeteiligung in einem ergänzenden Verfahren den Verfahrensfehler zu heilen, ohne dass die Gesamtplanung infrage gestellt ist.

WSE-Chef André Bähler skizzierte gegenüber dem rbb eine Möglichkeit, wie der Förderstopp in Eggersdorf in der Zwischenzeit abgewendet werden könnte. Demnach könnte das Landesumweltamt eine Duldung aussprechen und so die Förderung weiter ermöglichen, bis das Amt die Öffentlichkeitsbeteiligung nachgeholt hat. Auch der vorsitzende Richter des Verwaltungsgerichts hatte diese Möglichkeit erwähnt.

Gegen das Urteil können laut Gericht Rechtsmittel eingelegt werden. Eine Berufung sei zunächst ausgeschlossen, könne aber beantragt werden, wie das Gericht auf Nachfrage am Freitagabend erklärte.

Brandenburger Landesumweltamt genehmigt Tesla-Fabrik

Erst Stunden zuvor hatte das Landesumweltamt die größte Industrie-Ansiedlung in Ostdeutschland seit der Wende genehmigt: Wie Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Freitag in Potsdam mitteilte, wurde am selben Tag der 536-seitige Genehmigungsbescheid des Landesumweltamts an Tesla für die Fabrik in Grünheide übergeben. Enthalten seien zahlreiche Auflagen.

Erst nach Umsetzung könne die Betriebserlaubnis erteilt werden, so Umweltminister Axel Vogel (Grüne). Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hält noch in diesem Monat einen Produktionsstart für möglich.

Sendung: Antenne Brandenburg, 04.03.2022, 21:30 Uhr

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53 Kommentare

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  1. 53.

    Wenn Sie angeblich nur elektrisch fahren, warum haben Sie sich dann nach eigenen Abgaben ein neues Auto mit Verbrennungsmotor gekauft? PHEV sind dafür bekannt, insbesondere in Verbrauchstest besonders viel zu verbrauchen.

  2. 52.

    „Eigentlich frage ich mich, wie wird das mit dem Fliegen. Wie groß müssen die Batterien sein.“

    CO2-neutrales Fliegen wird wohl eher mit Wasserstoff als elektrisch funktionieren. Von daher is da also auch nix mit Batterien.

  3. 51.

    Ich nehme an, dass Sie keine Hosen tragen. Schließlich wird für eine Jeans so viel Wasser benötigt wie für die Traktionsbatrerie eines E-Auto. Dabei benötigt die Li-Gewinnung in Chile ähnlich viel Wasser wie die Hotels rund um den gleichen Salzsee. Auch mit dem Verbrenner-PKW haben Sie aus Sorgen um das Wasser längst abgeschlossen. Derzeit werden weltweit 17,5 Milliarden Liter Öl pro Tag verbraucht. Für die Förderung sind 46 Milliarden Liter Wasser notwendig. Dazu kommt noch das Wasser in den Raffinerien etc. Dass alleine sind schon in Schwedt 2000 l für nichtmals eine Tonne Kraftstoff, der danach den Klimawandel befeuert.

  4. 50.

    Der Irre im Kreml nutzt ja gerade seine seine fossilen Energieträger als Waffe gegen uns. Wir waren so blöd zu glauben, man könnte durch Handel und Wissenstransfer die Entwicklung in Russland beeinflussen. Wir haben uns abhängig gemacht und stattdessen das Militär und die Oligarchen dort mit unserer Gas- und Benzinrechnung gepampert.
    Ohne Tesla würde die Deutsche Automobilindustrie immer noch mit Fake-Tests und guter Lobby-Arbeit Verbrenner bauen.
    E.M. hat bewiesen, dass E-Mobilität in hohen Stückzahlen funktioniert. Wir brauchen seine moderne Speichertechnik, um Ökoenergie überhaupt nutzen zu können. Warum nicht mit der Auto-Batterie, die sich tagsüber über die Solaranlage auflädt am Abend den Haushalt betreiben? Die etwa 3000 Arbeitsplätze sind etwa nichts?

  5. 49.

    Ist doch ganz einfach; sofort weltweit Ölförderung und Verbrauch weltweit auf NULL und sofort wird Wasser gespart. Regelmäßig faseln Sie hier von Wasserverklappung auf Rasenflächen ; insbesondere in Grünheide. Drehen Sie doch erst mal den Golfplätzen das Wasser ab ! Ich fahre nur noch elektrisch. Warum stinkt es in Berlin so nach Abgasen ? Wenn ich Politiker mit Sagerecht wäre würde für Tesla das Wasser aus der Oder kommen - per Fernleitung.

  6. 48.

    Hallo Motte na wir laufen ja hier schon wieder zur Höchstform auf. Wir wollen E- Mobilität, die Umwelt sollen sich aber andere versauen. Bei der Herstellung 1t Lithium werden ca 2.000.000 Lt Wasser verbraucht, uns doch egal ist doch in Chile ist deren Problem. Wir wollen viele neue Windkraftanlagen aber bitte nicht bei uns in der Stadt, die auf dem Land sollen damit klar kommen. Uns in der Stadt reichs wenn der Strom aus der Steckdose kommt. Auf dem Tempelhofer Feld könnte man ja zum Beispiel auch welche hin bauen Platz wäre da auch. Das ist typisch deutsch wir schreien alle nach Umwelt und Klimaschutz aber mit den Auswirkungen sollen bitte schön die anderen Länder klar kommen die uns die Rohstoffe liefern. PS wenn es mit unserm Bildungssystem soweiter geht wie bisher wird bald keiner mehr richtig lesen und schreiben können. Schönes WE

  7. 47.

    „Vera“ hat nicht erkannt, dass Tesla auf seinem Eigentum selber gebaut hat und zum Glück nicht Brandenburg, dass es hier kein „Prestigeobjekt“ ist und schon gar nicht von Woidke. Trotzdem sollte man Rasenliebhaber nicht unterschätzen. Sie wissen was passiert, wenn man jemanden, was lieb gewonnenes Legales wegnimmt oder umerziehen will?

  8. 46.

    Sie meinen, so wie die Menschen in Afrika oder Südamerika das von der Ölindustrie verseuchte Wasser mangels Alternativen *trinken* müssen, während hier zu viele oft den Anspruch haben, sauberes *Trink*wasser nach Erkenntnissen der WSE en masse über den Rasen zu verklappen. Derzeit werden weltweit 17,5 Milliarden Liter Öl pro Tag verbraucht. Für die Förderung sind 46 Milliarden Liter Wasser notwendig, was dann eben verseucht ist. Dazu kommen noch 20 Mio m³/a H20 für rd. 8 Mio t/a Kraft und Beennstoffe allein in Schwedt.

  9. 45.

    Ja definitiv, komplett weg von fossilen Brennstoffen. Sag das mal dem Irren im Kreml, seine Panzer und Militär-Kfz von Tesla oder sonstwem bauen zu lassen. Alle 50 km gibt's ne Pause und die Ladesäulen voller Militärfahrzeugen. Schiffe und U-Boote mit E-Motoren, geladen wird mit Photovoltaik oder in ausgewählte Häfen mit Ladeinfrastruktur. Von den Luftwaffen ganz zu schweigen.
    Zurück zum Thema: Welchen positiven Effekt hat das Werk überhaupt? Ich suche, aber finde nichts positives. Ebenso wie bei den ganzen neuen Verbrennerdosen, anstatt kompletten Baustopp und den Verbrauch des existierenden zu forcieren um dann die Wende zu beginnen, werden weiter Rohstoffe verballert und noch mehr emittiert, als dass irgendeine E-Dose irgendwann mal was einsparen könnte. Angefangen bei der Versiegelung einer wichtigen Fläche und dem co2-Wahnsinn für den Bau dieses Molochs.

  10. 44.

    Klasse! Als Unternehmer richtet man sich nach dem Kunden...
    P.S. Und erzieht nicht...

  11. 43.

    Mal einige Punkte zum Nachdenken:
    Ist es nicht in der aktuellen Situation zwingender den je, sich von fossilen Energieträgern zu lösen und unsere Umwelt klimafest zu machen. Tun wir es nicht, wird über kurz oder lang der tolle brandenburger Kiefernforst in Flammen aufgehen.
    Also Waldumbau, Ausbau der erneuerbaren Energien und weg vom Verbrennungsmotor. Woher soll das Geld dafür kommen, wenn nicht von Investitionen wie Tesla? Dabei ist die Wasserproblematik doch lösbar, wenn man z.B. Wasser aus der Oderregion heranführt und sich um geschlossene Wasserkreisläufe bemüht.
    Es ging in dem Urteil NUR um die Erhöhung der Fördermenge eines bestehenden Wasserwerkes. Ist nun bei jeder Wasserleitung, jeder Solaranlage, jedem Windrad eine umfassende Bürgerbeteiligung notwendig? Wie soll so der ökologische Umbau funktionieren, oder sollte hier nicht der Gesetzgeber Grenzen setzen?

  12. 42.

    Richtig! Wassersparen ist wichtig und auch mit Wasser und Seife kann man seinen Körper effektiv säubern und damals genügte ein Badetag pro Woche, für die ganze Familie.

    Dennoch halte ich Ihren Vorschlag, dass sich die Einheimischen zu Gunsten eines Industriebetriebes mit dem Wasserverbrauch einschränken sollen, für völlig absurd. Wer produzieren will, hat für seine (Wasser-)Versorgung selbst zu sorgen.

    Ihren Spendenaufruf richten Sie bitte an die Kriegstreiber, von denen es bei den Tesla-Befürwortern einige gibt. Wer das Geld hat, sich einen Tesla zu kaufen - von den Befürwortern kaum einer - dem ist auch eine Zwangsabgabe für die Kriegsopfer nicht zu viel.

  13. 41.

    An "James, BR", Zitat: "Und natürlich gar der Hinweis auf die Flüchtlinge nicht fehlen die ja angeblich alles umsonst bekommen"

    Haben Sie belastbare Beweise, dass alle Flüchtlinge Geldleistungen an Dritte zu entrichten haben?

  14. 40.

    Das wird in 5 Jahren noch schlechter werden. Die letzten Fachleute in den Verwaltungen gehen jetzt in Rente.
    Dann haben wir nur noch Verwaltungsfachangestellte, die für jede fachliche Anfrage einen Gutachter bemühen müssen. Ermessensspielraum gibt es dann auch nicht mehr.

  15. 39.

    Kein Problem - die Grenzwerte werden dann angepasst bzw. erhöht werden. Dann geht dann in Ordnung. Keine Gefahr für die Bevölkerung.

  16. 38.

    Ja, man kann ja das verseuchte Wasser trinken und dann arbeiten. Geht alles. Hauptsache E-Autos - die Heilsbringer der Zukunft.
    Eigentlich frage ich mich, wie wird das mit dem Fliegen. Wie groß müssen die Batterien sein.

  17. 37.

    Natürlich gilt es für Sie die Heimat zu schützen. Warum aber Tesla noch keinen Kleinwagen baut, sieht man in Ihrer Tiefgarage. Trotz vollelektrischer Alternativen auf dem Markt haben Sie doch gerade erst wieder einen neuen Verbrenner zugelegt. Nicht nur den von Ihnen hochgelobten BMW i3 haben Sie verschmäht. Mit kleinen BEV kommt man halt noch nicht entsprechend Ihren Erwartungen nonstop bis an die Ostsee, erst ab der Mittelklasse wie hier gebaut.

    Holzexporte nach USA haben sich längst wieder normalisiert. Die Chinesen kaufen aber weiter wie verrückt solche Rohstoffe in D. und exportieren im Gegenzug Hochtechnologie wie z.B. Autos.

  18. 36.

    Ihre "Blumen" haben allerdings nach Erkenntnissen der WSE stehen dicht an dicht zusammen, haben kurz geschnittene grüne Halme und kommen nur selten zum Blühen.

  19. 35.

    Dann zeigen Sie mal Ihren Kindern, wie man sich am Waschbecken mit einem Waschlappen wäscht...Gibt es da nicht einen Flyer aus dem „Niedrigwasserzuteilkonzept“?
    P.S. Der Zorn auf die Zuteilpolitik (Mangel kann Traumjobs schaffen) ist verständlich, obwohl sich das angebahnt hat, wollten hier immer wieder Leute uns erklären, dass man Wasserspeicher, wie z.B. Pools verbieten muss.

  20. 34.

    Tesla macht das schon....vorbildlich, alles was geht. Anders der WSE, Herr Bähler und die „Verteilpolitik“. Da träumen noch manche von einem „Verteiljob“, die nun mit dem Urteil erfahren, dass das Nichtstun das eigentlich unsoziale ist.

  21. 33.

    Was soll denn so schlimmes in einer EAito Batterie enthalten sein?

    Alles recycelbar. Nicht einmal giftig.

  22. 32.

    Hallo Tram, wir sollten erstmal die deutschen Verbrenner SUV OEM zum Bauen von kleinen Autos verpflichten. Aber nein, die stellen den Bau von kleinen Autos immer mehr ein und bauen stattdessen immer größere SUV mit stinkenden großen Verbrennungsmotoren, die Verbrauchs und Abgasvorgaben nur auf dem Papier einhalten.

  23. 31.

    Dümmer geht nimmer. Ich gehe davon aus dass Sie kein Auto fahren? Oder meinen Sie andere PKW werden ohne Verwendung von Wasser hergestellt? Ach es fehlt dann nicht bei Ihnen sondern wo anders- das ist dann ja in Ordnung, oder was? Und natürlich gar der Hinweis auf die Flüchtlinge nicht fehlen die ja angeblich alles umsonst bekommen. Einfach nur schäbig.

  24. 30.

    Sie können noch so sehr persönliche Beleidigungen und Diffamierungen aussprechen wie sie wollen. Es ändert nichts an der großflächigen Zerstörung von Wald, an gigantischer Versiegelung ehemaligen Waldboden. Des gigantischen Risikos der Verseuchung des Grundwassers. Der geplanten Verseuchung der Müggelspree... Und kommen sie mir nicht mit den angeblich erfüllten und geprüften Auflagen. Wer's glaubt...

  25. 29.

    Ja da haben wir es wieder, die Doppelmoral in Deutschland. Wir wollen umweltfreundlich sein und alles mit Batterie und Elektromotor antreiben. Die Herstellung solcher Sachen, überlassen wir lieber anderen Ländern. Diese sind nämlich nicht unbedingt immer umweltfreundlich, auch die Herstellung von Kupfer, Aluminium, so wie Stahl. Alles nicht unbedingt sehr sauber, aber sie werden eben gebraucht. Man kann sich gern das Gewand des Umweltschutzes anziehen, wenn man dieses anderen überlässt.

  26. 28.

    Es sind juristisch zwei vollständig getrennte Verfahren. Die Fabrik zu bauen hat formal nichts mit den Wasserrechten des WSE zu tun. Der WSE hat die benötigte Erweiterung beantragt und bewilligt bekommen, somit seine Pflicht getan und konnte im Umlauf der Tesla Anträge bestätigen, Versorgung ist gesichert. Leider hat das LfU dabei einen Formfehler begangen. Spätestens jetzt müsste aus Potsdam ein Signal kommen wie das Problem gelöst werden soll. Das Problem ist ja offensichtlich nicht das kein Wasser da ist, sondern nur das beim Verfahren Fehler gemacht wurden. Also Beschäftigung für die Anwälte aber kaum für die Fachleute.
    Die mögliche Klage von Tesla kann der WSE direkt ans LfU oder MLUK weiterreichen.
    So gut das LfU bei der Genehmigung für Tesla gearbeitet hat, so „schlampig“ waren sie bei der für den WSE.
    Daher kann das LfU auch Tesla die Genehmigung nicht verwehren und somit spielt der Zeitpunkt der Erteilung keine Rolle.

  27. 27.

    "Erhöhung der Fördermengen von 2,5 auf 3,57 Millionen Kubikmeter"
    Aber den keinen Bürger verbieten wollen seinen Pool mit Wasser zu füllen.

  28. 26.

    Genau das meine ich: Willkommen im Club der Schwarzseher. Wer seine Energie für etwas nützliches einsetzen will, ist eher auf dem 17. Juni aufgehoben um gegen Krieg ein Zeichen zu setzen.

  29. 25.

    Für die meisten fängt doch der Naturschutz erst an, wo der eigene Hinterhof beginnt.

    Ich erinnere mich an die "Naturschützerin" die ihre Hunde im NSG frei laufen lässt. Das ist aus naturschutzgründen im NSG verboten, aber als NIMBY-Naturschützer interessiert natürlich nur der Naturschutz gegen irgendetwas....

  30. 24.

    Aber dann den "Krieg ums Wasser" bemühen.

    Der Wasserpopanz in Brandenburg wird immer absurder.

    Signal ist deutlich: "Wir wollen keine Industrie/Entwicklung in Brandenburg"

  31. 23.

    Muss sich Tesla eben eine Pipeline aus MeckPomm herlegen lassen. Das Geld haben sie ja. Sowas kennt man ja auch von VW, die ziehen das Wasser aus dem Harz, versorgen gleich eine gesamte Großstadt damit und verwenden Wasser selbst mehrfach kaskadenartig. Am Ende spült man mit dem Prozesswasser die Toiletten. Habe dort selbst gearbeitet. An denen kann sich Tesla ein Beispiel nehmen.

  32. 22.

    Mich stört diese Heuchelei wegen der Umwelt. Die einen protestierten bis zum geht nicht mehr, die anderen kleben sich auf die Straße und die nächsten ketten sich an Bäume. Das alles löst unsere Probleme nicht. Unser größtes Problem ist der Mangel an Fachleuten, und damit meine ich wirkliche Fachleute und nicht die Selbstdarsteller bei den Demos. In den Behörden sitzen unendlich viel Leute aber fachlich scheinen sie wenig auf der Pfanne zu haben denn sons würden solche Pannen nicht passieren.

  33. 21.

    Liebe Mitbürger, bitte seit endlich sparsam mit dem Trinkwasser. Duschen und Baden ist eigentlich nicht nötig. Stellt bitte Trinkwasser zuerst für den Herrn Musk bereit, damit er seine Produktionsziele erreicht, und dann bitte für die Flüchtlinge ebenso alles sammeln und bei den Gemeindeämtern abgeben. Ich danke euch von Herzen.

  34. 20.

    Hätte hier ein Deutscher Unternehmer eine derart großflächige Fabrik aufstellen wollen, würde der Jahre warten, bis die Genehmigungen von der Genehmigung und dieser....... unterzeichnet sind...
    Der pure Irrsinn, was man hier mit dem Trinkwasser und der Natur genehmigt hat....hoffentlich wird dort nicht bald das Trinkwasser knapp...ich glaube das ist ein Wichtigeres Gut, als diese E-Autos, denen eh bald der Strom ausgeht.

  35. 19.

    Glückwunsch! Globaler Kontext ist interessant. Seit 12 Jahren ist der Zugang zu sauberem Trinkwasser ein Menschenrecht (für Menschen nicht Industrie!). Seit den 1970er Jahren rufen die UN Dekaden des Wassers aus. Heute haben immer noch über eine Milliarde Menschen auf der Erde keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Aber leider scheinen Kriege um Wirtschaftressourcen und die internationale Industrieproduktion von Konsumgütern wichtiger, als für sauberes Wasser für alle zu sorgen. Diese Sorglosigkeit kann vielerorts beobachtet werden. Wie auch hier mit der Industrieansiedlung in einem "Trinkwasserschutzgebiet" unter Hinnahme der Verunreinigung von natürlichen Wasserläufen (Flüsse), in die das "gereinigte" Abwasser eingeleitet wird. Ob die Restmengen an Schadstoffen im Abwasser und die zugehörigen Grenzwerte unbedenklich sind, darf bezweifelt werden. Die negativen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt wurden in der Vergangenheit häufig unterschätzt.
    www.unwater.org/water-facts/human-rights

  36. 18.

    Das VG Frankfurt hatte entschieden, dass Tesla nicht betroffen sei und deshalb auch bei diesem Verfahren nicht beigeladen werden darf.

  37. 17.

    Immer schön dringend benötigte Arbeitsplätze vernichten und Investoren vergraulen...

  38. 16.

    Booah, da wird wieder wegen Wasser rumgelallert - und zusätzlich noch immer ein STOPP von einem fertigen Industriestandort gefordert. Leute - ihr habt es einfach verpasst. Die Frage ist doch - müssen wir unbedingt so ein umweltbelastendes e-Auto überhaupt bauen lassen. Nochmal, Batterien mit umweltschädlichen Inhalten, dessen Entsorgung dem eines AKW ähnelt, Stromladesäulen die nicht verfügbar sind und und und - alles Aktionismus ohne Logik. Kommt mal wieder auf den Teppich zurück - auch die Sozialromantiker bitte. Grün und Öko ist eben doch anders...

    Und nochwas - Ja nee is klar - hat schon recht mit dem was er da so schreibt - einfach mal drauf rumdenken - das passt schon. Auch wenn es so manchen Romantiker nicht in den Kram passt. Er sagt genau dass was vermeintliche "Kritiker" von ihm fordern, jedoch nicht im Ansatz bereit sind einzuhalten. hmm - nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.

    So, Moin denn

  39. 15.

    Herrn Woidkes Prestigeprojekt. Der Bürger wird das schon einsparen - nicht so viel trinken, baden, duschen, Blumen gießen. Hauptsache Tesla verdient genug. Man kann auch nicht mehr sagen "nach mir die Sintflut" - dafür ist kein Wasser mehr da.

  40. 14.

    Genauso ist es. Schaut man sich die umliegenden Seen an, kommt einen das Grausen.

  41. 13.

    Konnte hier leider nicht den Teslawasserverbrauchrechtfertiger "Alfred Neumann" finden. Mir gefällt das Werk nicht da wo mal Kiefern wuchsen ( Exportschlager -Kiefernholz in die USA ). Nun steht der Klotz aber und saugt uns das Wasser weg. Kleinere Teslas würden auch genügen für den täglichen Weg zur Arbeit. Strom ist immer Mangelware wie das Wasser. Nun las ich heute, dass die Gegebenheiten die Kohle wieder aktivieren soll. Große Tesla SUV mit Kohlestrom - ein grüner Traum ? Seltsam alles.

  42. 12.

    Hier wurde der Bevölkerung mit überaus fadenscheinigen Begründungen die Zerstörung eines Waldgebietes innerhalb eines Landschaftsschutzgebietes für den Bau einer Fahrzeugfabrik als Maßnahme zur Bekämpfung des Klimawandels verkauft.
    So, jedenfalls steht es sinngemäß in den Antragsunterlagen und ist an Perfidität kaum noch zu überbieten.

  43. 11.

    Stoppt die Klage-Event-Kultur. Bringt doch bitte bitte wieder den Musikantenstadel und die Musikantenscheune zurück. BITTE!

  44. 9.

    Vielleicht ist den Leuten auf dem Bild einfach nur das Lachen vergangen. In dieser Situation sehr nachvollziehbar. Gelangweilt sind sie bestimmt nicht. Ihr elektr. Strom wird mit Sicherheit auch zum Teil aus dreckigen Kraftwerken importiert. Je mehr deutsche Kraftwerke vom Netz gehen, je höher ist der Import. Und der Strom aus unseren Nachbarländern ist ja bekanntlich nicht immer der sauberste. Das kann man z.Z auch nicht mit Windkrafträder kompensieren. Und 10m vor der Tür möchte ich die nich

  45. 8.

    Für Ihren Unsinn muss nun auch noch der Krieg herhalten, vielleicht schauen Sie zwischendurch mal in den Spiegel. Da Sie die neue Rechtschreibung nicht anwenden, gehören Sie zu jenen Alten, denen die Umwelt egal geworden ist, für Sie reicht das Wasser bestimmt noch und den Krieg um das Trinkwasser erleben Sie auch nicht, also alles egal, wozu kritisch sein, gell.

  46. 6.

    Das ist doch nicht dein Ernst, dass sich Bürger angesichts eines solchen Industriegiganten mitten inder Brandenburger Heide aus lauter Langeweile um die künftige Wasserversorgung ihrer Region sorgen und kümmern. Mann,Mann,... Männer! Ihr und eure Autos!

  47. 5.

    Zum Photo: Gelangweilte Bürger suchen sich einen vermeintlichen Mißstand, um fanatisch dagegen zu protestieren. Diese Spezies will lieber schmutzigen Strom aus Frankreich, als eine tote Fledermaus durch Windräder. Wenigstens macht der Krieg im Osten Europas mal klar, was wirklich zählt.

  48. 4.

    Was hätte denn dagegen gesprochen, wenn das LUA Brandenburg den terminierten Gerichtsbeschluss abgewartet hätte?!

  49. 3.

    Dort wird doch schon weit mehr als erlaubt gefördert. Das Grundwasser ist stark gesunken.

  50. 2.

    Das klingt ganz nach einer künftigen Schadenersatzklage von Tesla gegen den WSE, was höchstwahrscheinlich die Zahlungsunfähigkeit des Versorgers bedeuten wird.

  51. 1.

    Warum lässt sich das ganze Wasser, das Tesla verbraucht, eigentlich nicht zur wiederholten Nutzung wiederaufbereiten? Weiß da zufälligerweise jemand bescheid ?

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