Hoffnungen, Streits und ein Wasserproblem - Wie aus einer Ankündigung eine E-Auto-Fabrik wurde

Di 22.03.22 | 06:04 Uhr | Von Philip Barnstorf
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Elektrofahrzeuge der Marke Tesla stehen an Ladesäulen vor dem neuen Werk der Tesla-Fabrik Berlin Brandenburg. (Quelle: dpa/P. Pleul)
Audio: Inforadio | 22.03.2022 | Philip Barnstorf | Bild: dpa/P. Pleul

Gut zwei Jahre nach der ersten Ankündigung geht Deutschlands größte E-Autofabrik an den Start. Tesla-Chef Elon Musk hätte es gerne noch schneller gehabt, aber für Deutschland ist das ein Rekord. Wie kam es dazu? Eine Chronik. Von Philip Barnstorf

Das Saarland wollte Elon Musks Milliardeninvestition, Rheinland-Pfalz ebenso und auch ein Standort in Niedersachsen war lange im Rennen. Der Tesla-Chef selbst twitterte noch 2018, dass eine Fabrik im deutsch-französischen Grenzgebiet sinnvoll sei. Damals hätte wohl niemand auf das brandenburgische Grünheide als Sieger dieses Rennens getippt.

Aber Tesla sortierte einen Standort nach dem anderen aus, Grünheide blieb auf der Liste. Die Brandenburger Politiker und Wirtschaftsförderer legten sich ins Zeug, versprachen eine schnelle Genehmigung, günstige Steuern und ließen sich im September 2019 etwas Besonderes einfallen. In einem alten russischen Doppeldecker-Flugzeug, Spitzname Anuschka, zeigten sie den Tesla-Mitarbeitern das 300 Hektar große Grundstück aus der Luft. So viel Einsatz soll angeblich Eindruck hinterlassen haben bei Tesla.

Brandenburger Diskretion

Das dürfte aber nicht Grünheides einziger Vorzug gewesen sein: Gewerbegrundstücke dieser Größe, auf denen schon Baurecht liegt, sind nicht gerade häufig. Außerdem ist die Anbindung hervorragend, grenzen die 300 Hektar doch sowohl an Schiene und Autobahn. Berlin mit seinen vielen Bildungsinstitutionen ist keine fünf Kilometer weg und auch der Flughafen BER ist in etwas mehr als 20 Minuten im Auto zu erreichen.

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) schließlich nannte stolz die Brandenburger Zurückhaltung als Grund für Musks überraschende Entscheidung. Aus den geheimen Verhandlungen mit Brandenburg drang nichts nach draußen.

Tesla-Tempo auf eigenes Risiko

Die öffentliche Verkündung wollte sich nämlich Elon Musk nicht nehmen lassen. Am 12. November 2019 war es soweit: “Wir haben uns entschieden, die europäische Gigafactory im Berliner Raum zu bauen”, sagte Musk bei einer Preisverleihung in Berlin. Wenige Wochen später kaufte Tesla die 300 Hektar im Grünheider Ortsteil Freienbrink dem Land Brandenburg ab, für günstige 40 Millionen Euro. Aber während im Anschluss das Land noch Weltkriegsbomben auf dem Gelände aufsammeln lässt, formiert sich in Grünheide Widerstand. Anwohner finden Flugblätter in ihren Briefkästen. Die Verfasser sehen Pflanzen, Tiere und den Wasserhaushalt der Region in Gefahr durch Tesla.

Tesla verliert derweil keine Zeit und reicht noch im Dezember 2019 die Baupläne für die Fabrik beim Landesumweltamt ein, das die Unterlagen nun genehmigen soll. Aber damit nicht genug: Tesla beantragt auch gleich die ersten Vorab-Zulassungen. Mit denen kann das Unternehmen zu bauen beginnen, obwohl die endgültige Genehmigung noch aussteht. Allerdings geht Tesla damit ins Risiko, denn wenn das Projekt am Ende nicht genehmigt wird, muss Tesla alles auf eigene Kosten wieder abreißen.

Widerstand formiert sich

Während sich rund 250 Kritiker Anfang 2020 zu mehreren Demonstrationen gegen die Ansiedlung versammeln, schafft Tesla dank der Vorab-Zulassungen Fakten. 30 Harvester fällen innerhalb von Tagen dutzende Hektar Kiefernforst.

Aber dann ein Schreckmoment für die vielen Befürworter des Projekts: Umweltverbände klagen gegen die Rodung, weil so vollendete Tatsachen geschaffen würden, obwohl die endgültige Genehmigung noch nicht vorliegt. Das Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder) unterbricht die Fällungen für einige Tage, weist den Eilantrag dann aber ab. Auch beim Oberverwaltungsgericht in Berlin haben die Umweltschützer keinen Erfolg.

Tesla reduziert Wasserverbrauch

Erste ernsthafte Verzögerung entsteht dann im Juli 2020, als Tesla neue Baupläne bei den Behörden zur Genehmigung einreicht. Die ersten Unterlagen waren nach Einschätzung von Experten hastig zusammengestellt und lückenhaft. Nun hat Tesla das Fabrikdesign überarbeitet und geht auch auf Kritik ein. So soll die Fabrik nicht mehr 3,3 Millionen Kubikmeter Wasser im Jahr verbrauchen, sondern nur noch 1,4 Millionen. Die neuen Baupläne werden wie schon im Januar öffentlich ausgelegt und mehr als 400 Menschen und Verbände reichen sogenannte Einwendungen - also etwa Fragen und Kritik - dazu bei den Behörden ein.

Während Tesla mit immer mehr Vorab-Zulassungen weiter baut und sich dabei ein Bußgeld für unerlaubte Pfahlgründungen einhandelt, werden diese Einwendungen von den Behörden katalogisiert. Am 23. September 2020 kommen dann Genehmigungsbeamte, Tesla-Vertreter und die Einwender aus der Bevölkerung zum sogenannten Erörterungstermin in der Stadthalle in Erkner zusammen. Dabei sollen alle 400 Einwendungen, die sich vor allem ums Thema Wasser drehen, besprochen werden. Die Debatte - ursprünglich über zwei Tage geplant - zieht sich am Ende etwas mehr als eine Woche. Im Anschluss müssen die Behörden die gesamte Diskussion Wort für Wort aufschreiben.

“Die größte Batteriefabrik der Welt”

Im Januar ist das mehr als 1.200 Seiten starke Protokoll schließlich fertig. Viele rechnen damit, dass die Genehmigung nun nur noch wenige Tage entfernt ist. Aber es entstehen neue Probleme: Tesla muss bei den Sicherheitsvorkehrungen so umfangreich nacharbeiten, dass die Baupläne im Juni 2021 sogar noch ein drittes Mal ausgelegt werden müssen. Aber Tesla nutzt die Gelegenheit und integriert nun noch eine zusätzliche Batteriefabrik. Elon Musk spricht von der “größten Batteriefabrik der Welt”. Mit 50 Gigawattstunden Leistung jährlich ist sie zumindest eine der größten.

Mahnungsgebühren und Schwarzbau

Die ganze Zeit über erhält Tesla weitere Vorab-Zulassungen und baut, baut, baut. Die Behörden verlangen deshalb 100 Millionen Euro von Tesla - sozusagen als Pfand, um den Rückbau abzusichern, falls die Genehmigung doch ausbleiben sollte. Tesla zahlt Anfang 2021 zunächst nicht. Nach zähen Verhandlungen einigen sich Land und Investor auf eine Patronatserklärung einer deutschen Tesla-Tochter.

Auch sonst gerät das Unternehmen 2021 einige Male in die Kritik. Immer wieder überweisen die Kalifornier Gebühren zu spät. Weil Tesla Rohre und Tanks ohne Genehmigung baut, durchkämmen die Beamten im Juli die Baustelle auf der Suche nach weiteren Schwarzbauten. Stutzig werden sie bei weiteren Tanks. Aber die können “nachgeprüft werden”, wie es vom Landesumweltamt heißt. Umweltverbände kritisieren immer wieder, der Schutz etwa von Eidechsen und Nattern komme beim Tesla-Tempo unter die Räder.

Tesla bildet aus

Inzwischen ist klar: Der ursprünglich von Musk angepeilte Produktionsstart im Sommer 2021 ist nicht zu schaffen. Tesla hält dennoch am Standort fest, will inzwischen mehr als fünf Milliarden Euro investieren, und stellt im September 2021 die ersten sieben Azubis ein. Bald sollen es mehr als 100 sein. Dann wäre Tesla der größte Ausbildungsbetrieb des Landes. Dazu sind auch duale Studiengänge mit Berliner Hochschulen geplant. Teslas Zuversicht zeigt sich auch im Oktober 2021. Da lädt das Unternehmen 9.000 Menschen zu einem Tag der offenen Tür ein. Die Besucher können sich die Produktionsstraßen ansehen, Riesenrad fahren, Würstchen essen und abends Elon Musks Rede auf der Bühne lauschen.

Die Autofabrik ist zu diesem Zeitpunkt weitgehend fertig gebaut und auch das Genehmigungsverfahren biegt auf die Zielgerade ein. Nach der dritten Auslage gehen insgesamt mehr als 800 Einwendungen ein. Die werden im Verlauf des Herbstes online diskutiert.

Wasserproblem weiter ungelöst

Aber gleichzeitig spitzt sich ein Problem zu, das zwischenzeitig schon gelöst schien: Wasser. Schon 2020 hatte das Land dem Wasserverband Strausberg-Erkner erlaubt, im Wasserwerk Eggersdorf nahe der Tesla-Fabrik mehr Wasser aus dem Boden zu pumpen, um damit die Tesla-Fabrik zu versorgen. Aber dann klagten Umweltverbände gegen diese Erlaubnis, wegen vermeintlicher Formfehler und Umweltschäden. Als im Winter 2021 klar wird, dass das Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder) den Umweltschützern Recht geben könnte, schrillen beim Wasserverband die Alarmglocken. Als das Gericht die Erlaubnis im März 2022 wegen eines Formfehlers für rechtswidrig erklärt, droht der Verband, den Vertrag mit Tesla zu kündigen. Erst eine Woche vor dem geplanten Produktionsstart lenkt das Land ein und ermöglicht per Duldung weitere Wasserförderung trotz des Urteils.

Damit ist die Wasserversorgung der Tesla-Fabrik zwar erstmal gesichert. Aber insgesamt ist das Wasserproblem in der Region nicht gelöst. So könnte die Wasserknappheit den Zuzug von Menschen und Tesla-Zuliefer-Unternehmen behindern. Und das könnte den durch Tesla erhofften ökonomischen Aufschwung in der Region bremsen.

Nach der Genehmigung ist vor der Genehmigung

Aber Teslas Risikobereitschaft, mit rund 20 Vorab-Zulassungen ohne Genehmigung eine ganze Fabrik zu bauen, hat sich erstmal ausgezahlt. Jetzt hat das Unternehmen die nächsten Herausforderungen vor der Brust. Nachdem am Dienstag die ersten Teslas made in Brandenburg an ihre Besitzer übergeben werden, kommt es im Anschluss darauf an, die Massenproduktion im Werk zu starten. Dafür müssen alle Produktionsschritte und Zulieferketten harmonieren. Auch muss Tesla dafür rund 10.000 Menschen einstellen. Bisher sind rund 3.000 an Bord. Elon Musk selbst hat das beim Tag der offenen Tür schon als große Herausforderung bezeichnet.

Wenn es gut läuft, könnten 2023 mehrere hunderttausend Autos im Brandenburger Werk vom Band rollen. Außerdem sollen mit der Zeit immer mehr Teile in Grünheide hergestellt werden, die zunächst noch zugeliefert werden. Wichtigstes Beispiel: Batterien. Die Fabrik dafür ist noch nicht fertig.

Tesla hat außerdem angekündigt, alle seine Standorte mit Recyclingfabriken auszustatten. Gerüchteweise plant Tesla in Grünheide außerdem die Produktion von Stromspeichern für Haushalte. Mit der Bautätigkeit dürfte es in Grünheide also so schnell noch nicht vorbei sein. In Behördenkreisen rechnet man damit, dass schon im Sommer die nächsten Anträge von Tesla eingehen.

Sendung: Brandenburg aktuell, 22.03.2022, 19:30 Uhr

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Beitrag von Philip Barnstorf

17 Kommentare

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  1. 17.

    noch mal sorry: Barnsdorf -> Barnstorf
    und
    aber vielleicht wissen haben Sie - > aber vielleicht haben Sie

  2. 16.

    Welches fehlende Wasser? Haben Sie den angeführten § bis zum Ende gelesen und sich auch mal den § 39 genauer angeschaut?

  3. 15.

    Was mir in dem Artikel fehlt, wäre eine Wertschätzung der Arbeit der Planer, Ingenieure, der Gutachter, der Genehmigungsbehörden, der Bau- und Montageunternehmen die hier in dieser kurzen Zeit Großes geleistet haben.

    In diesem Tempo kann es in der Region weitergehen!

  4. 14.

    Kleine Ergänzung:
    Insbesondere die 20m3 PCK Verbrauch werden von jedem E-Auto verringert.
    Statt 4.8l Wasservernichtung/100km genau keines. Alle 2000km den gesamten
    Tagesbedarf eines Menschen. 500.000 E-Auto zu je 17.000km/a ergeben 4.250.000
    Tageseinheiten Trinkwasser mehr, also wer echt Angst ums Wasser hat, der sollte
    schon längst bei irgendeinem E-Auto Werk um eines seiner Wahl betteln, oder vollkommen
    und generell aufs Auto verzichten. Wer einen Diesel auch nur startet, beweist seine Wasser Heuchelei.

  5. 13.

    Sorry Herr Barnsdorf, habe meinen Kommentar aus versehen in Ihren Artikel gepastet, aber vielleicht wissen haben Sie ja das mit den Gefahrenstoffen bisher auch noch nicht wahrgenommen, insofern passt dann nur die Anrede nicht.

  6. 12.

    Herr Oppermann

    Das fehlende Wasser ist ein Problem. Aber alleine in der Batteriehalle werden laut Kapitel 11, S.56 Eigenangabe Tesla 60 m3 Elektrolyt mit WGK3 und 100t Nickelcobaltmanganoxid, auch WGK3 verarbeitet. Der Grenzwert für WGk3 Gefahrenstoffe in Wasserschutzgebieten liegt bei 10t pro "Anlage." (AwSV §49)

  7. 11.

    Schon wieder Ihre Geschichte vom NSG. Schauen wir uns anlässlich des Weltwassertages die Fakten an, die der RBB recherchiert hat. Das hilft, auch diese Ihrer Aussagen einzuordnen:
    Tesla 1,45 Mio m³/a
    BASF 3 Mio m³/a
    Leipa 6 Mio m³/a
    Stahlwerk Eisenhüttenstadt 7 Mio m³/a
    PCK 20 Mio m³/a
    LEAG 100 Mio m³/a (legal)

  8. 10.

    Sie haben vollkommen Recht mit hrem Beitrag. Zum Unterschied zwischen den "Zurückhaltungwn " fällt mir spontan "Klüngel ", "Filz" oder "Vetternwirtschaft " ein.

  9. 9.

    Und wenn es nicht läuft, der Bürger ist ja auch noch da. Ihm wird man eher den Hahn zu drehen als Tesla. Dann heißt es Wassersparen gleich mit super Ratschlägen - Duschen statt Baden, den Garten nicht gießen und sonst noch was.

  10. 8.

    Schon wieder Ihre Geschichte vom NSG. Schauen wir uns anlässlich des Weltwassertages die Fakten an, die der RBB recherchiert hat. Das hilft, auch diese Ihrer Aussagen einzuordnen:
    Tesla 1,45 Mio m³/a
    BASF 3 Mio m³/a
    Leipa 6 Mio m³/a
    Stahlwerk Eisenhüttenstadt 7 Mio m³/a
    PCK 20 Mio m³/a
    LEAG 100 Mio m³/a (legal)

  11. 7.

    Man stelle sich vor, man baut gerade für sich. Plötzlich kommt jemand „um die Ecke“ und sagt: Es gibt zwar kein Wasser aber „Schürfrechte“. Die haben es also wieder, trotz allerbester Bedingungen, „versaut“... denn die Kosten/Nutzen Rechnung entsteht erst, wenn man weiß wieviel Steuergeld aufgewendet werden muss, um die vertraglichen Zusagen ohne Schadenersatz (oder auch mit, wenn günstiger) einzuhalten.
    Beeindruckend die Schaffenskraft, wenn man ohne die „BER-Experten“ bauen kann. Auch die behördliche „Tesla-Geschwindigkeit“ setzt Maßstäbe und wird bestimmt anderweitig auch eingefordert werden, wenn man nicht mit zweierlei Maß messen will.
    Und wie geht es weiter? Ohne Wasser? Man ahnt schon, wenn hier steht: „könnte...bremsen“. Es Bedarf anderer Schaffenskraft, als das „Niedrigwassergönnerhaftverteilkonzept„.

    P.S. Was gefällt: Stillschweigen und Anuschka waren zum Schluss das i-Tüpfelchen....
    (was ist der Unterschied zwischen Zurückhaltung und brandenburger Zurückhaltung?)

  12. 6.

    Lassen sie es einfach. Es ist ein Hohn am Welt Wasser Tag eine Giga Fabrik offiziell zu eröffnen an dessen Stelle vorher Wald, Naturschutzgebiet, Trinkwasserschutzgebiet und Landschaftsschutzgebiet Bestand. Da können sie hier bis in neunzehnte Jahrhundert ausholen und von irgendwelchen Dystophien sprechen. Ich empfehle ihnen letztmalig sich selbst zu erden. Vielleicht fällt ihnen dann auf wir oft sie sich zum Thema Klimaschutz widersprechen. Hier geht's nur ums Geld drucken. Herzlichen Glückwunsch aller beteiligten Politiker. Der Ruhestand ist gesichert.

  13. 5.

    Sehr schöne Übersicht und ganz ohne eigene Bewertung so soll es sein.

  14. 4.

    Die Industrie wäre schön blöd, wenn die Autos bauen würde, die die Kunden nicht kaufen. Dass Tesla auch neben diesem Mittelklasse SUV eine Mittelklasse-Limousine im Programm hat dürfte Ihnen sicherlich mittlerweile auch bekannt sein. Nur entscheiden sich halt hier in D. knapp 30% der Kunden für ein SUV und dazu nochmal rd. 10% für ein Fahrzeug der Klasse M1G wie dem Tiguan, der sich weltweit bedeutend besser verkauft als der Golf. Dabei liegt der Mehrverbrauch des Model Y laut ADAC bei gut einem kW/100 km verbunden mit einem bedeutend besserem Platzangebot insbesondere auf der Rücksitzbank.

    Sie taten gestern auch überrascht, dass sich Polit-Prominenz angekündigt hat und schworen gleich die nächste Dystopie herauf. Das belegt, dass es in Berlin/Brandenburg in den letzten Jahrzehnten einfach zu wenig vergleichbare Ansiedlungen gegeben hat. Merkel hatte z.B. 2019 das für BEV umgebaute VW-Werk in Zwickau und 2021 auch das Bosch-Halbleiterwerk in Dresden eröffnet.

  15. 3.

    Warum so negativ, Herr Barnstorf? Im Übrigen könnte die Historie auch die Geschichte des BER sein mit einem gravierenden Unterschied: Tesla kostet dem Steuerzahler keine Millarden

  16. 2.

    SUV bis zum Horizont. Dort war Wald bis zum Horizont.. was soll das? Das ist also die Zukunft? Die Vorstellung der nicht “ewig Gestrigen“ ? Die Vorstellung derer die sich für zukunftsweisend halten? Na dann ...

  17. 1.

    @Philip Barnstorf: Der WSE erhielt nicht nur für das WW Eggersdorf die Genehmigung für eine erhöhte Förderung, sondern laut MOZ vom 16. März 2020 auch für Hohenbinde. Allein letztere reicht demnach aus, um zwei Fabriken zu versorgen und ist unstrittig. Im Verzug ist zwei Jahre nach Genehmigungserteilung der WSE, weil der die technischen Voraussetzungen für die Mehrförderung noch nicht geschaffen haben soll.

    Mehrere Fernsehteams waren auf der WSE-Versammlung im Februar 2020 zugegen. Auf Strausberg TV kann der Bericht dazu noch eingesehen werden. Erhellend ist dabei der Kommentar des Landrates von MOL zu den Behauptungen des Verbandes.

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