Grünheider Hauptausschuss gibt Zustimmung - Tesla nimmt erste Hürde zur Erweiterung des Werkgeländes um 100 Hektar

Fr 03.06.22 | 15:32 Uhr
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Die Tesla Gigafactory Berlin Brandenburg (Luftaufnahme mit einer Drohne). (Quelle: dpa/Patrick Pleul)
Audio: Antenne Brandenburg | 03.06.2022 | Philip Barnstorf | Bild: dpa/Patrick Pleul

Nur wenige Monate nach Produktionsstart arbeitet Tesla bereits an der Erweiterung des Geländes in Grünheide. Auf zusätzlich ungefähr 100 Hektar sollen Bahnhof, Schulungsräume und Logistik entstehen. Kritiker fürchten weiteren Wasserverbrauch.

Die Gemeinde Grünheide im Kreis Oder-Spree hat am Donnerstag den ersten Schritt hin zu einer wesentlichen Erweiterung der Tesla-Fabrik gemacht. Eine Mehrheit des Hauptausschusses winkte am Abend die Pläne des US-Autobauers durch - und empfahl der Gemeindevertretung, ein Verfahren für einen neuen Bebauungsplan einzuleiten.

Güterbahnhof, Logistik und Erholungsräume

Tesla will in Grünheide rund 100 Hektar zusätzlich bebauen. Mitarbeiter Alexander Riederer sagte auf der Sitzung zu den Vorhaben: Es sollen Logistikflächen, Räume zur Erholung für Mitarbeiter, Schulungszentren, aber auch Einrichtungen für Kinderbetreuung entstehen. Auch eine Autowerkstatt soll es geben.

Zudem ist ein eigener Güterbahnhof des Unternehmens geplant. "Dazu kommen für den Schienen- und Güterverkehr noch eine Reihe an Umschlagslager und Parkplätze, die ebenfalls dort realisiert werden sollen", so Alexander Riederer vor dem Hauptausschuss. Er betonte, dass möglichst viel Verkehr von der Straße auf die Schiene verlegt werden soll.

Wasser nur für die Toilette?

Auch auf die Wasserknappheit ging Riederer in seinem Vortrag ein. "Wenn Sie sich die Nutzungs- oder Planungsziele anschauen, sind das alles Sachen, die wenig bis gar kein Wasser bedürfen. Ein Güterbahnhof braucht kein Wasser, außer vielleicht eine Toilette."

Damit konnte Riederer allerdings nicht alle Anwesenden überzeugen. Torsten Riesberg etwa wohnt in Grünheide und bleibt skeptisch. "Der Wasserbedarf soll gering sein. Ok, aber das löst das Problem nicht. Und was ich viel erschreckender finde, ist, dass Tesla mit keinem Wort eine Produktion auf den neuen Flächen ausgeschlossen hat."

In der Tat kündigte der zuständige Wasserverband Strausberg-Erkner (WSE) an, alle neuen Bauprojekte zu blockieren, weil er nicht genug Wasser dafür fördern dürfe.

Thomas Wötzel, Gemeindevertreter der Fraktion Bürgerbündnis, kritisierte außerdem, dass das Verfahren nicht transparent sei. Bürgermeister Arne Christiani (parteilos) hätte die Gemeindevertreter früher in die Beratungen einbeziehen sollen. Wötzel und seine Fraktion stimmten dagegen, der Gemeindevertreterversammlung die Aufstellung eines neuen B-Plans zu empfehlen.

Langer Weg bis zum Baubeginn

Damit war der Grünheider Unternehmer aber in der Minderheit. Mit einer Fünf-zu-vier-Mehrheit winkten die Mitglieder des Hauptausschusses die Teslas Pläne am Donnerstag durch. Damit ist der Plan aber noch nicht endgültig beschlossen. Erst muss Ende des Monats auch noch die Grünheider Gemeindevertreterversammlung zustimmen.

Danach müssen sich alle zuständigen Behörden äußern. Bürgermeister Arne Christiani zeigte sich zuversichtlich, dass sich dann auch die Wasser-Frage klären werde. "Dann werden wir sehen, welche Stellungnahme vom WSE über die tatsächlich benötigten Wassermengen kommt, ob diese zur Verfügung gestellt werden können." Wenn alles nach Plan verläuft, könnte Tesla in ein bis zwei Jahren mit dem Bau beginnen.

Die neue Fläche schließt sich im Osten direkt an das jetztige 300 Hektar große Tesla-Grundstück an. Dafür ist ein neuer B-Plan erforderlich. Umweltschützer kritisieren Pläne zur Einleitung eines Bebauungsplan-Verfahrens zur Erweiterung des Tesla-Geländes in Grünheide bei Berlin. Ein Teil des Areals ist ein Wasserschutzgebiet. Das verbiete die Umwandlung von Wald in eine andere Nutzungsart, teilte der Verein für Natur und Landschaft Brandenburg am Samstag mit.

Tesla will in einer ersten Ausbauphase rund 500.000 Fahrzeuge im Jahr produzieren und rund 12.000 Mitarbeiter beschäftigen. Die von Firmenchef Elon Musk geplante Batteriefabrik ist noch im Bau. Das Land hatte die Auto- und die Batteriefabrik im März genehmigt.

Sendung: Antenne Brandenburg, 03.06.2022, 06:30 Uhr

70 Kommentare

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  1. 70.

    Richtig Herr Neumann, die Schäden, die durch PCK-Produkte und LEAG verursacht werden sind länger bekannt. Meine Einflussnahmeversuche waren bisher wenig erfolgreich. Deshalb bin ich auch so erbost, dass sich hier in dieser Gegend, in die ich vor Jahren geflohen bin, der selbe Akt des frevelhaften Umgangs mit der Natur wiederholen soll.
    Herr Neumann zu ihrer Information auf dem Gebiet „Wasser“ verfüge ich auf Grund meiner langjährigen beruflichen Tätigkeit überdurchschnittliches Wissen, um mitreden zu können. Photovoltaik dagegen ist nicht mein Spezialgebiet. Ich bin nicht gegen diese Technik. Meine naturwissenschaftlichen Grundkenntnisse sagen mir, was auf diesem Gebiet in der Praxis passiert, kann nur in einer Katastrophe enden. Ja, PV-Anlagen dort, wo sie keinen Schaden anrichten, aber nicht die Natur damit vollpflastern. Das führt dort zum Aufheizen der Erdoberfläche. Auch Wind in Strom umgewandelt ist nicht klimaneutral. Im Bereich großer WKA soll es 0,5 °C wärmer sein.

  2. 69.

    Sie waren 2020 offensichtlich mit anderen Dingen beschäftigt gewesen, war die lokale Batteriefertigung doch Bestandteil der erörterten Antragunterlagen.

  3. 68.

    Die Schäden, die durch PCK-Produkte und LEAG verursacht werden sind allerdings schon viel länger bekannt als die Ansiedlung von Tesla. Doch Sie haben die Themen Wasser und Umwelt erst im Herbst 2019 beim RBB für sich entdeckt, sich aber auch nicht für den Ausbau des ÖPNV so sehr interessiert, dass Sie hier Artikel dazu kommentierten. Wie glaubhaft kann da Ihre Aussage sein, dass Ihre Kräfte durch Tesla in Bezug auf diese Themenbereiche gebunden sind? Woher bei Ihnen der Wind weht, erkennt man leicht an Ihrer Aussage zur Photovoltaik, die Ihrer Meinung nach erheblich zur Erderwärmung beiträgt. Sie haben auch die Zeit gefunden, über die angeblich ähnlich negativen Einfluss von WKA zu referieren.

    In Bezug auf die im NL TV interviewten "Heimatschützer" werden ich auch leicht zum Undemokraten, muss sie aber halt genau wie Christiani ertragen.

    Und natürlich setzen Sie Ihre üblichen Verleumdungen fort. Dass ich ein Lohnschreiber sein müsse, haben Sie schon zigfach gestreut.

  4. 67.

    Herr Neumann ich mache einen Vorschlag zur Güte, damit wir uns im rbb24-Forum gegenseitig das Leben schwer machen. Ich hoffe sie willigen ein. Wir kämpfen beide zusammen, dass in Grünheide eine Volksbefragung stattfindet. Die Bevölkerung darf entscheiden:

    Tesla darf unbegrenzt und nach Herzenslust weiterbauen und produzieren.

    oder

    Tesla soll die Bude wieder abreißen und den Ausgangszustand wieder herstellen.

    Jeder Einwohner von Grünheide darf ein Kreuz machen. Wo die meisten Kreuze gemacht wurden, das soll unumstößliches Gesetz werden und realisiert werden. Die Idee ist doch grandios, oder?

  5. 66.

    Der Herr Neumann legt jedes mal die selbe Platte mit dem Sprung auf und jammert über den Wasserverbrauch in der Kohle und beim PCK in Schwedt. Er macht NICHTS!!!!, um dagegen etwas zu unternehmen. Alles was er von sich gibt sind nur leere Worthülsen. Ich bin auch gegen die dortige Wasserverschwendung. Nur vorerst sind meine Kräfte gebunden, dass östlich von Berlin nicht genauso ein Moloch entsteht wie in der Lausitz. Tesla bereitet den Boden dafür vor und zwar in Gigamanier. Mit etwas anderem würde sich der Herr Musk nicht abgeben. Die Brandenburger Politiker klatschen auf Grund ihrer stümperhaften Denkweise dazu Beifall. Warum der Herr Neumann mit seinen Kommentaren bei rbb24 in die selbe Kerbe schlägt ist mir noch nicht ganz klar. Braucht er das , um sein Ego zu befriedigen? Ist das seine perfide Art sich selbst zu unterhalten? Oder ist er nur williger Lohnschreiber im Dienste von Tesla? Bei Teslamag wäre er besser aufgehoben. Dort werden nur solche Chaoten wie er geduldet.

  6. 65.

    Herr Neumann ich habe Politiker nicht der unerlaubten Vorteilnahme beschuldigt, sondern nur deren Verlautbarungen wiederholt und mich über ihre verzweifelten Erklärungsversuche gewundert. Wenn sie nun der Meinung sind, dass das eine unerlaubte Vorteilnahme war, werde ich mich hüten, ihnen zu widersprechen.

    Der zusammengeklebte Papierfetzen, mit dem der Bürgermeister früher rumwedelte und verlauten ließ, das sei ein B-Plan, ist in meinen Augen kein rechtswirksames Dokument. Die beantragte Akteneinsicht in die Originalunterlagen wurde mir weder vom Amt Grünheide noch vom Bauamt LOS gewährt, um so der Sache auf den Grund zu gehen. Auch das LfU hat meine diesbezüglichen Einwendungen nur ausgesessen.
    Deshalb und da der Bürgermeister im Alleingang, ohne Bevölkerung und Gemeindevertreter einzubeziehen als bekennender Antidemokrat und als Handlanger der Regierung vollendete Tatsachen in Freienbrink geschaffen hat, fehlt ihm die dafür notwendige Legitimation.

  7. 64.

    "..unerlaubten Vorteilsnahme.." VORTEILSNAHME IST IMMER UNERLAUBT, weshalb sie strafbedroht ist.
    Sie mögen es von Tesla anders gewohnt sein, aber das interessiert nicht, da sie hier grundsätzlich nur Lügen und Falschaussagen verbreiten.
    Wette dass diese Meinung WIEDER NICHT VERÖFFENTLICHT WIRD, da zu Tesla- (Musk-) kritisch.

  8. 63.

    Was der Herr Riederer sagt, das können sie in die Tonne kloppen. Dem Mann zuzuhören ist reine Zeitverschwendung. Er kann sich wieder zu Wort melden, wenn er seine Aussage, die er während der Erörterung im September 2020 in Erkner tätigte wahr werden lässt, dass Tesla weder in Grünheide noch in dessen Umgebung eine Batteriefabrik bauen wird. Außerdem sollte er preisgeben, wer Tesla beraten hat, auf so schäbige Weise vorzugehen, ein Lagerhalle zu beantragen und genehmigen zu lassen, um sie in ein Batteriefabrik umzugestalten. Meiner Meinung nach ist das ein Fall für den Staatsanwalt. Zumindest hat das nichts mit Seriosität gemein.

  9. 62.

    Sie haben hier Politiker der unerlaubten Vorteilsnahme beschuldigt (was durchaus schon in der dunkelgrauen Zone des StGB liegt), den B-Plan mehrfach für gefälscht erklärt und wollen als einzige auch von einem in eine Baugrube gestürzten Kipper gehört haben. Und das sind nur drei Beispiele von vielen.

    Dazu akzeptieren Sie die Ergebnisse demokratischer Entscheidungen nicht und behaupten, dass der Bürgermeister gar keine Legitimation habe. Dabei hat die Gemeinde öffentlich mit diesem Industriegebiet geworben wie sich auch Schocht sofort daran erinnert hat. Es war also zumindest der interessierten Öffentlichkeit bekannt. Schließlich gab es sogar zur Wasser-VO mehrere öffentliche Anhörungen, in denen sich Grünheide für die Beibehaltung vorhandener B-Pläne eingesetzt hat, was dann ja auch berücksichtig worden ist. Dass der Gemeinderat mit 16 Ja und zwei Nein-Stimmen von der AfD der Änderung des B-Planes zugestimmt hat, interessiert "Heimatschützer" wie Sie wenig.

  10. 61.

    Herr Neumann ihre Argumentation ist voll daneben. Ich kann von mir sagen, dass ich in meinen Kommentaren nicht einmal gelogen habe. Dass in der Masse ein paar kleine Ausrutscher passiert sind, will ich nicht ausschließen. Der Grundtenor stimmt. Ich befürchte sogar, es kommt schlimmer wie vorhergesehen bzw. ich hier bei rbb24 dokumentieren durfte.
    Zum Bürgermeister: Der hat von der Bevölkerung überhaupt keine Legitimation, die Region so zu verunstalten. Obwohl er wusste was heimlich eingerührt wurde, hat er vor der Wahl nichts davon verlauten lassen. Das nenne ich Betrug. Sein Verhältnis zur Jugend ist am Schulcampus abzulesen. Obwohl die Sensoren Alarm schlagen unternimmt er nichts zu klären, ob die Kinder durch Schadstoffe gefährdet sind.
    Herrn Steinbach Unseriositäten im Zusammenhang mit dem alten B-Plan, der WSG-VO, der Waldvernichtung, dem Verhökern der gesamten Region ohne die Bevölkerung zu befragen sind haarsträubend. Er weigert sich seine Zukunftspläne offenzulegen.

  11. 60.

    "Herr Riederer ist der erste, der für eine Kindereinrichtung und Schulungszentren kein Wasser benötigt." Er weiß um die sanitären Anlagen, steht doch auch hier im Artikel "braucht kein Wasser, außer vielleicht eine Toilette". Dabei hätte der WSE auf eigenen Antrag ja ganz umsonst 4 Mio m³/a Wasserrechte zugesprochen bekommen, wo er doch Tesla nur 1,45 Mio m³/a zugeteilt hat und es auch nicht mehr werden sollen. Das wird mit Sicherheit u.a. auch Herr Christiani wissen, obwohl Bähler sich Mühe gibt, das nicht zu breit zu streuen. Wasser hat übrigens mit 1,04 €/m³ für den WSE eine extrem geringen Wert. Der Schnitt im Land Brandenburg liegt um knapp die Hälfte höher.

  12. 59.

    Dass Berlin nicht zu Grünheide gehört, sollte hier den meisten bekannt sein, auch wenn dort schon länger das GVZ Berlin-Ost zu finden ist. Doch haben Sie sonst noch etwas zum Thema zu sagen, was über den Deutschunterricht hinausgeht?

  13. 58.

    "Wer tatsächlich aus Grünheide kommt, weiß um die Aussasgen der WSE in Vertrag auf den Vertrag mit Tesla und die neu zugeteilten Wasserrechte - trotz vieler Nullen.

    Nicht nur grammatikalisch völliger Unsinn!

    Dass Sie nicht aus Grünheide sind, haben Sie schon mehrfach bewiesen. Sucht man sich das Beste aus vielem Unsinn heraus, liegt bei Ihnen Grünheide irgendwo zwischen Mecklenburg-Vorpommern ( Elde) und Sachsen (Elster).

  14. 57.

    Warum beherzigen Sie eigentlich Ihre Weisheit “Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht!“ aus #32 nicht selber, sondern verleumden auch hier wieder Politiker, in dem Sie denen eine unerlaubte Vorteilsname unterstellen? Christiani bezog bekanntlich seine "Lottogewinn"-Aussage u.a. die weitere Entwicklung der eigentlich für eine dauerhafte Amtsfreiheit zu kleinen Gemeinde und auf die Jugend wegziehen müsse, weil es vor Ort keine gut bezahlte Arbeit gibt. Zurück bleiben dann oft verbitterte alte Menschen, die ihre Kinder und Enkel nur noch selten sehen. Auch bei Steinbach WOB-Vergleich haben Sie unterschlagen, dass der sich auf die Produktionskapazität bezog, aber nicht auf die Entwicklung von Grünheide zu einer Großstadt.

  15. 56.

    Herr Riederer ist der erste, der für eine Kindereinrichtung und Schulungszentren kein Wasser benötigt. Und so wird es immer weiter gehen. Wenn die Schulungszentren nicht gebraucht werden, wird eine neue Produktionshalle entstehen. Nun brauchen wir dann doch mehr Wasser. Und sitzt Herr Christiani nicht auch im WSE? Wenn ja, muss er die Zahlen kennen oder er ist fehl am Platze. Aber gleich kommen wieder die Gegenstimmen: " Hochtechnologie, Arbeitsplätze, Kiefer Monokultur" usw. Welchen Wert hat schon Wasser gegenüber einem Arbeitsplatz?

  16. 55.

    In der Tat ändern die "Flecken auf Ihrer Brille" nichts an den Tatsachen, auch wenn Sie nicht in der Lage sind, die zu sehen.

  17. 54.

    Die Fundamente der WKA, die auch den Strom für Ihre alltäglichen Autofahrten erzeugen, zu beseitigen kostet zehn Vermögen. Haben Sie das schon wieder vergessen? Manche sind aber schlauer und betreiben die Anlagen auch nach Wegfall der EEG-Förderung weiter. In Ostfriesland macht man das schon länger und selbst in Brandburg stellt ein Windmüller mittlerweile ähnliche Überlegungen an.

  18. 52.

    "wenn WKA viel Strom unkontrolliert ins Netz abgeben ebend diese Kraftwerke hoch gefahren werden" Weil zu viel Strom vorhanden ist, muss noch mehr Strom produziert werden, Das wusste ich in der Tat nicht. Ihnen scheint es deshalb ganz Recht zu sein, dass die LEAG die Spree im Sommer zu Hälfte trocken legen will, um den dreckigsten Strom Deutschlands zu produzieren. 2018 wurden übrigens lediglich 6 TWh Windenergie abgeregelt, was aber auch am Widerstand gegen den Aus- und Neubau der Höchstspannungsnetze liegt.

    WKA lassen sich zu 90% vergleichsweise einfach recyclen und sind bei Leibe kein Sondermüll. Selbst für die Rotorblätter wird an Lösungen gearbeitet, aus denen etwas anders zu machen als Ersatzbrennstoff für die Zementindustrie. Komischerweise stört auch hier nur der Aufwand nur bei den Rotorblattern, aber bei den liebgewonnenen Dingen des eigenen täglichen Bedarfs nicht.
    https://www.tagesschau.de/wirtschaft/technologie/windrad-rotorblaetter-recycling-101.html

  19. 51.

    Tut mir nur etwas leid für den Biologen, aber es ändert nichts an den Tatsachen. Alles andere sind großzügige Ausreden und waren zu erwarten.

  20. 50.

    Hr. Neumann Sie wollen mir doch nicht erzählen das wir im Jahre 2030 unseren Strombedarf nur noch von EE decken können. Da sind die ersten WKA schon wieder schrottreif und müssen durch neue ersetzt werden, auch die ersten PV Anlagen haben ihren Horizont überschritten und sind reif für den Schrott (alles Sondermüll). Wenn Sie hier die Braunkohlkraftwerke ansprechen wissen sie auch das wenn WKA viel Strom unkontrolliert ins Netz abgeben ebend diese Kraftwerke hoch gefahren werden damit unser Stromnetz stabil bleibt den wenn das nicht geschieht würde das Netz verrückt spielen. Und noch eins der größte Teil der WKA in der Nord und Ostsee sind noch nicht mal ans Netz angeschlossen und werden 1x am Tag mit Dieselaggregaten !!!! für eine bestimmte Zeit zum laufen gebracht sonst würden sie sich kaputt stehen. Also klar könnten wir alle Kraftwerke 2030 dicht machen ,dann sollten wir jetzt aber schon langsam anfangen uns mit Kerzen einzudecken,bevor es dann keine mehr gibt. MfG

  21. 49.

    Die stellen stehen aber eben nicht zur Verfügung. "Intakte Natur" ist dabei auch eine Beleidung für jeden Biologen, der seien Brille geputzt hat und deshalb wie Sie nicht von Flecken auf Glas Unterholz und Coronella Phantastica vorgegaukelt bekommt.

  22. 48.

    Deswegen wird ein Industriegebiet in Wald im Landschaftsschutzgebiet und Trinkwasserschutzgebiet auch nicht besser. Ihre “Hinweise“ sollen nur ablenken. Konsequent wäre es gewesen an dessen Stellen die sie genannt hatten eine E Auto Fabrik hin zu stellen. Stattdessen wird weitere intakte Landschaft und Natur mir wichtigen Ressourcen aufgerissen und zerfressen.

  23. 47.

    In Brandenburg gibt es aber viele Stimmen, die für ein "Weiter so" plädieren. Schauen Sie sich nur einmal die Forderungen der führenden Landespolitiker rund einen der mit 20 Mio m³/a größten industriellen Wasserverbraucher in Schwedt an. Wer sich ernsthaft Sorgen um das Wasser macht, müsste sofort laut Hurra schreien, wenn die Pipeline ersatzlos geschlossen wird. Zum einen wird rd. das 15-fache an Wasser gespart, dass Tesla zugeteilt bekommen hat, zum anderen geht einen der größten CO2-Emittenten der Sprit aus.

    Woidke will zudem die Braunkohleverstromung über 2030 hinaus aufrecht halten. Dass dann mehr als die Hälfte der an Jänschwalde im Sommer vorbei fließenden Spree als Kühlwasser verdampft werden müsste, geht dabei den lautesten Kritiker dieses Industriegebietes links am Popo vorbei. Die Post hat schließlich Erfahrung, wie man im Spreewald Briefe und Pakete mit dem Auto statt dem Kahn ausliefert. Dann kann die dann ganzjährig machen.

  24. 46.

    Ihr Kommentar war eindeutig und deutete auch auf Herrn M. Ich bin tatsächlich in der Lage, zwischen Zeilen lesen zu können und daher ist mein Kommentar so, wie er steht auch zu deuten.

  25. 45.

    Herr Neumann welchen Beweis benötigen sie noch. Herr Jörg Steinbach, Wirtschaftsminister des Landes Brandenburg, und Herr Arne Christiani, Bürgermeister von Grünheide (Mark), haben doch offen erklärt, dass sie auf Grund von Tesla, den großen Gewinn eingefahren haben. Wenn ich den beiden Herren mittlerweile auch wenig glaube, aber diesbezüglich sehe ich keinen Grund zu zweifeln. Über die Höhe des Lottogewinns wird verständlicherweise geschwiegen. Da gilt, über Geld redet man nicht, Geld hat man.

  26. 44.

    Es handelt sich um Modellrechnungen, die von frei gewählten Parameter und Annahmen abhängen - niemand kann die Zukunft zum Glück vorhersehen. Diese Region hat wirtschaftlichen Erfolg nach über 30 Jahren auch mal verdient! Also gönnen Sie es doch bitte den Menschen.

  27. 43.

    Sie haben meinen Post absolut nicht verstanden. Ob und unter welchen Umständen die Erweiterung des B-Planes durchgeht entscheiden u. A. der WSE, die Umweltverbände und letztendlich die Politiker vor Ort, nicht Elon Musk.
    Der spielt sich als ökologischer Retter der Welt auf, also nehmt ihn beim Wort. Es ist völlig sinnlos sich im Forum hier an ihm abzuarbeiten.

  28. 42.

    "sie haben vmtl. sogar "Zuwendungen" erhalten" Es immer wieder bezeichnend, wenn man statt Fakten mit halbgaren verleumderischen Verschwörungstheorien kommentieren muss. Nicht ohne Grund hat die Bundesregierung das StGB wg. Haß im Netz verschärft. Können Sie Ihre Aussage vom Samstag, 04.06.2022 | 07:55 Uhr belegen, dass Privatpersonen wg. Wertminderung von Grundstücken wegen Tesla klagen?

  29. 41.

    Wenn von einer aus drei Sätzen bestehenden Mail nur der erste gelesen wird, kommt oft Unsinn heraus: "Note, this does not apply to anyone building cars, battery packs, or solar." lautet der zweite. Im dritten wird dann der Ausbau des Personals in diesen Bereichen angekündigt.

  30. 40.

    Das schlechte Gefühl kommt daher, weil der Druck immer stärker wird und man um einen Entzug der Betriebserlaubnis fürchtet.
    Es sind nicht nur Umweltverbände sondern zunehmend auch Privatpersonen die klagen. Es geht nicht nur um Wasserrationierungen und Versiegelung von Forstflächen sondern auch Wertminderung von Grundstücken.

  31. 39.

    In der Landesregierung sind die Grünen unter anderem für Gesundheit, Verbraucherschutz, Umweltschutz und Klima zuständig. Seit Jahren ist ersichtlich dass die Region Brandenburg besonders trocken bzw. regenarm ist. Es ist damit zu rechnen dass es noch heißer und noch trockrner wird und somit noch mehr Waaser benötigt wird. Niemand kann in die Zukunft schauen. Von einer Partei die seit Jahren Umweltschutz und Nachhaltigkeit so ausdrücklich propagiert kann man aber erwarten dass sie sich die kritischten Modellrechnungen hinsichtlich Wasserbedarf und Verbrauch als Maßstab nimmt und nur Projekte genehmigt bei denen für Menschen und Natur unter den ungünstigsten Umständen garantiert noch genug Wasser übrig bleibt. Auch wenn es zukünftig Monate lang nicht oder kaum regnet.

  32. 38.

    Sie waren nicht nur eingeweiht, sie haben vmtl. sogar "Zuwendungen" erhalten. Musk weiß, wie man in solchen Situationen Politiker zu überzeugen hat.
    Es wurde jetzt im Landtag ein Antrag zur Bildung eines Untersuchungsausschusses eingebracht. Die SPD wird sich dagegen wehren aber er kommt trotzdem. Es geht auch um SPD-"Genossen",.

  33. 37.

    Super. Da freuen wir uns, dass Tesla weiter wachsen will in Deutschland. Und das gerade ib so einer strukturschwachen Region. Jetzt muss Brandenburg hier nur sehr zeitnah Infrastruktur schaffen (Wohnraum, Schulen, Kitas etc.), damit hier viele Menschen auch zuziehen können in dieser Region.

  34. 36.

    Sie sehen die Infrastruktur am Boden liegen, verweigern aber Ihre Zustimmung zur lange angekündigten Bahn-Logistik. Dabei haben Sie auch immer noch nicht gemerkt, dass die Manufaktur, die 2008 den Roadster in kleinen Stückzahlen als Spaßfahrzeug ohne tieferen Sinn als der dem Aufzeigen der technischen Machbarkeit gebaut hatte, mittlerweile ein etablierter Massenhersteller geworden ist.

    Wenn Sie jetzt noch dran erinnert hätten, dass Anfang 2019 Tesla von seinen damals 40.000 Arbeitsstellen 7 % hatte abbauen wollen. Mittlerweile sind übrigens um die 100.000 Menschen im Konzern beschäftigt. Investigative Journalisten haben ohne Scheuklappen genauer hingeschaut und festgestellt, dass u.a. der Bereich Produktion nicht betroffen sei.
    https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/musk-informiert-tesla-mitarbeiter-per-mail-ueber-stellenabbau-a-1e369e90-3ef2-4dae-b8c0-b2222b50a42f

  35. 35.

    Sehr geehrter Silverbeard. Nur eine Bitte. Sie sollten ihr gefährliches Halbwissen und ihre persönlichen Angriffe lieber auf Tesla Foren verbreiten. Dort ist es egal. Denn jeder der kritisch über die Standortwahl der Giga Fabrik für E Autos schreibt, wird sofort denunziert. Das finde ich hier jedoch nicht angebracht. Und noch eine Bitte. Falls sie das Tesla Werk besuchen sollten, schauen sie sich auch den noch vorhandenen Wald an der wieder diesem irrsinn zum Opfer fallen soll. Und achten sie dabei auf die ausgetrockneten Wege und das vor Trockenheit raschelnde Laub. Vielleicht haben sie dann mehr Verständnis für den WSE. Denn der Regen ist für den Mai wieder sehr gering ausgefallen.

  36. 34.

    Plötzlich hat Herr Musk ein schlechtes Gefühl und will Stellen einsparen. Guck an!
    Ein schlechtes Gefühl hatte ich schon 2019, wo man Tesla aus der Tasche zog.
    Das schlechte Gefühl hat sich leider nicht gebessert, da der Teslaflächenfraß immer weitergeht und die Infrastruktur um die Manufaktur total am Boden liegt.

  37. 33.

    Und deswegen muss man ja 100mio m3 Wasser in den Kohlegruben 'vernichten',
    braucht Schwedt und PCK damit die Ihren Dreck 'verteilen' können, und absolut
    wichtig, jeder braucht auch noch seine Diesel Karre am besten mit 'anerkannter'
    Betrugs Software und als Zugabe dann noch eine Gastherme, ...
    Weil die ach so armen Eidechsen sterben dann ja erst in der nächsten Generation.
    Genau DAS ist Nachhaltiger Umweltschutz, na wer das glaubt, dem ist nicht zu helfen.

  38. 32.

    „Auch auf die Wasserknappheit ging Riederer in seinem Vortrag ein. Damit konnte er allerdings nicht alle Anwesenden überzeugen.“
    So schreibt rbb24.

    Kein Wunder, denn ein altes Sprichwort sagt: “Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht!“ Der Herr hat während der Erörterung 9/2020 wiederholt gelogen, sodass die Gefahr bestand, dass die Decke der Erkneraner Stadthalle drohte einzustürzen, weil sich die Balken bedenklich bogen. Das dem Typ in Hangelsberg überhaupt jemand zugehört hat, ist für mich unverständlich. Man hätte den Typ des Versammlungsraumes verweisen sollen. So behauptete er, dass keine Batteriefabrik in Freienbrink geplant ist. Wenig später wurde die Lagerhalle beantragt und genehmigt und zur Batteriefabrik umfunktioniert. So wurde damals auch jegliche Diskussion zu kumulierenden Vorhaben unterbunden. Perfide ist, dass unsere Politiker in Teslas Pläne eingeweiht waren oder sogar daran mitgewirkt haben, aber sich bis heute hüten der Bevölkerung die Wahrheit zu sagen.

  39. 31.

    Nun lassen Sie mal „verschwinden“ weg und konzentrieren sich auf die Entscheidungsprozesse. Denn es ist gut möglich, dass Ihre Bedenken richtig sind. Andererseits kann es sein, dass „ A.Neumann“ sogar davon ausgeht, dass genug Wasser da ist, aber nicht genutzt wird. Wenn man den „gordischen Knoten“ nicht durchschlagen will, drehen wir uns im Kreis....

    P.S. Viele Ansichten sind willkommen, weil es das aus macht.

  40. 30.

    Bei der BI gibt es die Präsentation der WSE dazu zu sehen. Wie kompetent Sie sind, haben Sie dabei ja über die Jahre zig-fach bewiesen. Der WSE hat dabei selber u.a. auch eine Neufassung von Brunnen angeregt. Nur ist das Thema derzeit aber wegen einer anderen, unstrittigen Genehmigung über 3 Mio m³/a nicht akut.

  41. 29.

    Richtig Herr Neumann, das sind zu viele Nullen. Ich hätte einen Vorschlag, verschwinden sie, dann gibt`s eine weniger.
    Es ist richtig Herr Neumann, zig-fach haben sie über angeblich marode WSE-Brunnen gefaselt. Damit haben sie wiederholt mit ihrer Unwissenheit und mangelndem Fachverstand bezüglich Grundwasserförderung geprahlt. Egal wie gut oder wie schlecht Brunnen sind, ist nicht genügend Wasser vorhanden, kann man nicht mehr Wasser fördern. Das funktioniert nicht.
    Existieren in der Umgebung von Brunnen kontaminierte Bereiche, wie z.B. die sogenannte Phenolblase Erkner, dann sind die Fördermöglichkeiten egal was genehmigt wurde auch beschränkt. Zu hohe Fördermengen führen zur Kontamination im Brunnen in dessen Folge zu seiner Stilllegung und letztendlich zur Schließung des Wasserwerkes. Ähnlich wie früher Erkner`s Industrielle geworben haben, Lungenkranke mit den Teerdämpfen zu heilen, könnte man nun Tesla-Geschädigte mit Phenolwasser kurieren. Man hätte ein Problem weniger.

  42. 27.

    Der war gut. Bitte nennen Sie EINE Musksche gute Tat zur Rettung des Planeten Klimas. Viel Spaß bei der Suche.

  43. 24.

    Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluß vergiftet, Tiere und Umwelt vernichtet wurden, werden die Menschen wissen, das man Geld nicht essen kann.

  44. 23.

    Mit seinen Befürchtungen steht er nicht alleine da. Man muss aber hinterfragen wo welche Stellen abgebaut werden sollen und das auch im Kontext zum Home Office-Thema sehen. Zum Vergleich noch ein Bericht von Januar 2019:
    https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/tesla-stellenabbau-mitarbeiter-1.4293436

  45. 22.

    die Hoffnung hatte ich auch mal, nach vielen Gesprächsversuchen mit den Gemeindevertretern kann ich sagen, das der Bürgermeister die Mehrheit im Griff hat und die entsprechend abstimmen werden.

    Es wird nahezu (ein zwei Ausnahmen gibt es) eine vorgefertigte Argumentation übernommen, einem künstlich erzeugten Zeitdruck nachgegeben und die Kommunikation mit dem Bürger verweigert.

    Zum Glück gibt es noch den kassierenden Bürgerentscheid, wenn die GV nicht ausgewogen verhandeln kann/ darf/ will

  46. 21.

    Wozu gibt es eigentlich Gesetze, die für den Schutz von Natur und Trinkwasserresdourcen erlassen wurden, wenn diese für Profit und Größenwahn einfach ignoriert werden? Wann geht den Gemeindevertretern endlich ein Licht auf, dass sie Steigbügelhalter beim Ausverkauf ihrer Region sind? Die Erwägung die Genehmigung für die flächendeckende Rodung intakten Waldes für diese Fabrik zu geben, ist Verrat und ein Vertrauensbruch gegenüber ihren Wählern. Die 5 GV, die das befürworten, sollten dies bitte ihren Wählern erklären. Auch muss die Frage gestellt werden, ob alle GV wirklich objektiv entscheiden können oder ob es möglicherweise Interessenskonflikte gibt.

  47. 20.

    Ich vertraue einfach auf die Lernfähigkeit der Verantwortlichen vor Ort. Tesla braucht eine moderne Logistik.

    Wer Milliarden für Twitter ausgeben kann, der kann auch was für die Umwelt tun.

  48. 19.

    Das passt aber überhaupt nicht zu einer internen Mail, die von Musk an seine Führungskräfte verschickt hat. Darin beschreibt er, dass er kein gutes Gefühl für die Weltwirtschaft hat und eine Rezession befürchtet. Deshalb will er 10 Prozent der Belegschaft entlassen und alle Neueinstellungen werden gestoppt (nach zu lesen bei heise).
    Wozu also ein größeres Gelände, welches diametral zu seiner aktuellen Einstellung steht?

  49. 18.

    Dazu gibt es Prüfungen, die auch die Basis für die zusätzlichen Wasserechte bildeten. Von den vier Mio. m³/a waren hier eine Mio. mehrfach Thema bei RBB, weil die Grübe Liga dagegen geklagt hatte. Sie hatten entsprechende Beiträge doch auch selber kommentiert. So z.B.
    https://www.rbb24.de/studiofrankfurt/wirtschaft/tesla/2022/05/wasser-naturschutz-foerderung-umweltamt-wasserverband.html

  50. 17.

    Nee, nicht fördern will der WSE wg. maroder Brunnen um die fünf Mio m³/3. Die vier Mio m3/a kamen komplett neu hinzu.

  51. 16.

    Die Kerzen werfen immer wieder ein bezeichnendes Licht auch die Geschichten so machen hier.

  52. 15.

    "Ich habe den Eindruck, der WSG ist weiterhin mit der Situation völlig überlastet und bremst so eine ganze Region aus."
    Vermutlich ist es so banal, dass wir uns das gar nicht vorstellen können: Keiner von den Entscheidern, auf allen Ebenen der zustimmungspflichtigen Verwaltungen, weiß was ... alle meinen... da kann man schon Standorte anbieten... "ich glaube das geht schon", "könnte" usw. auch "nachschärfen" und "gegensteuern" wird gern verwendet, von Leuten die noch noch nicht einmal steuern können oder ein Steuerrad besitzen. Das geht aber seit Jahren schon so... und allergisiert immer mehr.

  53. 14.

    Ich hoffe es endet nicht wie ein altes Gedicht aus der Schulzeit
    .....die Geister die ich rief werde ich nicht mehr los ......

    Hier hat ein Knallharter Geschäftsführer seine Zelte aufgeschlagen und kein Samariter

  54. 13.

    Eine 5-zu-4-Mehrheit im Hauptausschuss ist immerhin das knappste denkbare Ergebnis. Da scheint sich ja langsam auch im Bereich der Gemeindevertreter die Einsicht breit zu machen, dass man auf gutem Wege ist, den Charakter einer Gemeinde im Grünen unwiderbringlich zu zerstören.
    Bleibt die Hoffnung, dass der Mut bis zur Gemeindevertreterversammlung nicht schon wieder abgeflaut ist.

  55. 12.

    "Für die Diskussion wäre es auch förderlich" wenn über tatsächlich vorhandene Wassermengen geredet wird, statt über "Schürfrechte". Dann wird so Manches klarer...

  56. 11.

    Wer tatsächlich aus Grünheide kommt, weiß um die Aussagen der WSE in Vertrag auf den Vertrag mit Tesla und die neu zugeteilten Wasserrechte- trotz vieler Nullen. Für die Diskussion wäre es auch förderlich, wenn Sie sich z.B. Gedanken darüber machen würden, was von Tesla angedacht ist. Über die maroden Brunnen der WSE, die nur eingeschränkt genutzt werden können, habe ich ja schon im die Jahre zigfach geschrieben.

    Nun ja, geschrieben haben Sie in der Tat so einiges. Daher kann ich Ihre zahlreichen Kommentare in Ihrer Funktion als Teslas Nebelkerzenwerfer grundsätzlich nicht ernst nehmen. Sie verzeihen mir, wenn ich meine Zeit daher nicht weiter mit Antworten zu Ihren stetigen Wiederholungen und Ablenkungsmanövern vergeude. Sie machen mich müde.

  57. 10.

    Nur Profis können Gegenleistungen von Herr Musk rauszuholen/verhandeln. Denn schließlich kauft er was ab: z.B. Wasser. Rabatte für Großabnehmer stehen da den Einsparungen kontraproduktiv gegenüber.
    Meinen Sie nach den Erfahrungen der letzten 30 Jahre, dass dies noch ein "Geschäft" für Brandenburg wird oder wieder eine "Pleite"? H. Musk weiß wie man Geschäfte macht. Andere eben nicht.

  58. 9.

    Mich würde mal interessieren, ob sich der WSG um Wasser ausserhalb seiner maroden Brunnen bemüht.

    Die LEAG pumpt jedes Jahr 100 Mil. m³ Grundwasser aus Ihren Gruben ab. Könnten da nicht ein paar für den WSG übrig sein, anstatt die einfach abzuleiten?

    Ich habe den Eindruck, der WSG ist weiterhin mit der Situation völlig überlastet und bremst so eine ganze Region aus.
    Diese 'komme ich nicht heute, dann eben morgen' und ' Schuld sind immer die anderen' Mentalität funktioniert nicht mehr.

  59. 8.

    Nein, die 4 Mil. m³, die der WSG zusätzlich fördern darf, aber wegen maroder Brunnen nicht kann, wäre für das gesamte Gebiet. Die Menge für Tesla ist gedeckelt. Zusätzliche Mengen müssten neu verhandelt werden.

    Ist aber auch schwer zu lesen, wenn einem der Schaum vor dem Mund bis in die Augen steigt...

  60. 7.

    Wer tatsächlich aus Grünheide kommt, weiß um die Aussagen der WSE in Vertrag auf den Vertrag mit Tesla und die neu zugeteilten Wasserrechte- trotz vieler Nullen. Für die Diskussion wäre es auch förderlich, wenn Sie sich z.B. Gedanken darüber machen würden, was von Tesla angedacht ist. Über die maroden Brunnen der WSE, die nur eingeschränkt genutzt werden können, habe ich ja schon im die Jahre zigfach geschrieben.

  61. 6.

    "Was sind da schon 15.000ltr Farbe im Grundwasser, wenn" die der dafür vorgesehene Auffangwanne im Gebäude landen, meinten Sie wohl. Oder fürchten Sie, dass man mit der Wahrheit rechtlich nichts ausrichten kann?

  62. 5.

    Ach, sind die 4.000.000.000 Liter pro Jahr noch nicht exklusiv für Tesla reserviert? So eine Frechheit!

  63. 4.

    Bzgl. des Wassers wird gerne vom WSE vergessen, dass die 4 Mio m³/a mehr fördern dürfen, Tesla aber nur 1,45 Mio. m³/a zugeteilt worden sind.

  64. 3.

    Na klar, wir vertrauen Elon Musk blind. Was sind da schon 15.000ltr Farbe im Grundwasser, wenn der Mann reich ist, klärt sich das Wasser von allein. Überhaupt scheint Geld andere Gesetze zu haben, anderen Regeln zu folgen, weil es global möglich ist. VW wird in Brasilien wegen Sklavenarbeit verklagt, der Spalt zwischen Arbeit und Kapital wird groß. Während schamlos ein Trinkwasserschutzgebiet geplündert und missbraucht wird, müssen wir alle lesen, wie positiv das für die Region ist. Wollte man nicht die Rechte der Umweltverbände beschneiden? Macht auch Sinn, jetzt, wo man Brandenburg an Großunternehmer verhökert. Große Unternehmen interessieren sich nur für höchst mögliche Gewinne, nicht für das Land, nicht für die Menschen und nicht für die Umwelt.

  65. 2.

    Das dürfte nicht so einfach werden, wie sich das der Herr Rieder vorstellt. Einige Sozial- und Schulungseinrichtungen, die man auch woanders hinstellen kann, werden da nicht reichen.
    Klar ein umweltfreundliches Logistikkonzept ist für das Werk wichtig. Trotzdem sollten der WSE, die Umweltverbände und die Lokalpolitiker Gegenleistungen für die Region von Herrn Musk fordern.

  66. 1.

    Und an dieser Stelle sind demokratische Entscheidungsprozesse neu zu gestalten: Erst die Infrastruktur klären, dann die Zustimmung. Und wenn sich in Jahren zeigt, dass sich die Bedingungen für die Zustimmung geändert haben, ist die Zustimmung auch wieder zurückzunehmen oder verliert ihre Rechtmäßigkeit. Wenn dies sich nicht ändert, wird eine stückweise Hintergehung Betroffener immer wieder neu zelebriert. Verwaltungen und Bauämter sind nicht umsonst immer arroganter und rüder geworden....

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