"Geldverbrennungsöfen" - Musk: Tesla-Fabriken in Grünheide und Texas verlieren Milliarden

Do 23.06.22 | 12:20 Uhr
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Elektrofahrzeuge der Marke Tesla stehen an Ladesäulen vor dem neuen Werk der Tesla-Fabrik Berlin Brandenburg. (Quelle:dpa/P.Pleul)
Audio: rbb24 Inforadio | 23.06.2022 | Mario Bartsch | Bild: dpa/P.Pleul

Jüngst kündigte Tesla-Chef Elon Musk an, weltweit Tausende Stellen zu streichen. Nach rbb-Informationen soll Grünheide davon nicht betroffen sein. Nun bezeichnete er den Standort in Brandenburg als gigantischen "Geldverbrennungsofen".

Die neuen Elektroauto-Fabriken von Tesla in Grünheide (Oder-Spree) und Texas verlieren laut Konzernchef Elon Musk derzeit "Milliarden an Dollar". Musk bezeichnete die Standorte in einem Video-Interview eines Tesla-nahen Vereins als "gigantische Geldverbrennungsöfen".

"Es ist wirklich wie ein gigantisches Dröhnen, dieses Geräusch von brennendem Geld", so Musk weiter. Grund für die Probleme sei ein Mangel an Batterien und Unterbrechungen der Lieferketten durch die Schließung chinesischer Häfen.

In Texas würde derzeit nur eine verschwindend geringe Anzahl von Autos vom Band rollen. Es gebe Schwierigkeiten, die Produktion der neuen 4680-Batterien zu steigern und die Werkzeuge für die Herstellung der herkömmlichen 2170-Batterien würden "in einem Hafen in China festsitzen", erklärte Musk. Die Fabrik in Grünheide sei in einer "etwas besseren Position", weil von Anfang an die traditionellen 2170-Batterien verbaut wurden.

Interview wurde bereits am 31. Mai geführt

Die vergangenen zwei Jahre seien laut Musk ein "absoluter Albtraum" gewesen wegen Unterbrechungen der Lieferketten und immer neuen Problemen. Der Tesla-Chef warnte: "Wir haben es noch nicht hinter uns". Nun gehe es darum, den Betrieb am Laufen zu halten, damit die Beschäftigten weiter bezahlt würden und der Konzern nicht in die Insolvenz gerate, so Musk weiter.

Das Interview mit dem Fanclub "Tesla Owners of Silicon Valley" wurde bereits am 31. Mai geführt, der Teil mit den jüngsten Aussagen aber jetzt erst im Internet ausgestrahlt.

Brandenburger Wirtschaftsminister nicht überrascht

Der Brandenburger Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) reagierte gelassen Musks Äußerungen. "Die steigenden Preise und Lieferkettenproblemenm, aber auch höhere Ausgaben im Energiebereich müssen zwangsläufig bei jedem Unternehmen zu höheren Kosten führen", sagte er am Donnerstag der DPA. "Wir leben in angespannten Zeiten." Insofern überrasche Musks Aussage nicht.

Musk hatte jüngst wiederholt vor einem wirtschaftlichen Abschwung gewarnt und Job-Kürzungen bei Tesla angekündigt. Der Elektroautobauer werde in den kommenden Monaten 3 bis 3,5 Prozent seiner Stellen streichen, stellte Musk am Dienstag nach widersprüchlichen Berichten klar. Grund seien die hohe Inflation und die Abkühlung der Weltwirtschaft.

Nach rbb-Informationen ist das Tesla-Werk in Grünheide allerdings nicht von den Stellenstreichungen betroffen. Demnach werden dort weiterhin pro Monat 500 bis 600 Mitarbeiter eingestellt. Aktuell sind etwa 5.000 Menschen in dem Werk in Grünheide angestellt, bis zum Jahresende sollen es 12.000 sein.

Sendung: rbb24 Inforadio, 23.06.2022, 6 Uhr

80 Kommentare

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  1. 80.

    In Deutschland muss glücklicherweise noch nicht so viel für die Landwirtschaft verregnet werden. Größter Brocken ist hier die Energieerzeugung mit einem Anteil 52,9 % an 24.000 Mio. m³ in 2016.
    https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/384/bilder/2_abb_wassergewinnung-2016_2019-08-13_0.png

  2. 79.

    Während ihre Tesla-Religion die seltenen Erden von emsigen Kindern aus den Gruben der dritten Welt Fingern lässt.

  3. 78.

    Sie werfen alles in einen Topf, auf den kein Deckel passt, weil Sie Äpfel mit Birnen vergleichen.

    1. Theodor Fontane, geboren in Neuruppin, war Schriftsteller und stammt aus einer Apothekerfamilie.
    2. Loriot, eigentlich Vicco von Bülow, geboren in Brandenburg, war unter anderem Karikaturist, Humorist, Schauspieler, Regisseur und Synchronsprecher .

    Weder miteinander haben Loriot und Theodor Fontane etwas miteinander zu tun, weil völlig unterschiedliche Chaktere, noch mit dem Baurecht, ergo auch nichts mit dem gesamten Thema als solches.

  4. 77.

    69 Prozent des weltweiten Süßwasserbedarfes gehen auf das Konto der Landwirtschaft, 19 Prozent auf das Konto der Industrie und nur 12 Prozent auf das Konto privater Haushalte und der Gemeinden. Wieviele Arbeitsplätze in Landwirtschaft und Industrie neu geschaffen bzw. bestehen, müsste dann auch noch ins Verhältnis gesetzt werden und der Flächenverbrauch von Landwirtschaft und Industrie ebenfalls. Ich selbst habe bis 1992 in der Landwirtschaft gearbeitet - seit dem, waren es 2 Industriebetriebe und ein Dienstleistungsunternehmen.

  5. 76.

    Der RBB war so nett und den Wasserverbrauch von Tesla bereits vor einiger Zeit dem einiger ausgewählter anderer Industriebetriebe gegenübergestellt:
    https://pbs.twimg.com/media/E_kUwUAX0AE9aMw.jpg
    Wie schon länger bekannt ist, benötigt z.B. der Golfplatz am Seddiner 150.000 m³/a aus dem See für ein mittlere zweistellige Zahl an Arbeitsplätzen.
    Viele andere Information können Sie auch leicht selber im Neuland recherchieren und waren hier auch schon Gegenstand unzähliger Grundsatzdiskussionen.

  6. 75.

    Benennen Sie, doch mal die größten Wasserverbraucher in Brandenburg überhaupt ? Wasserverbrauch im Verhältnis zu den entstandenen bzw. entstehenden Arbeitsplätzen gesetzt. PCK, Stahlwerk, BASF, Bergbau, Agrarindustrie, Tesla, künstliche Seen und Kanäle in der Lausitz, Golfplätze, Baumschulen, private Verbrauch, Wochenendgrundstücke, Ableitung von Wasser über Flüsse ungenutzt ins Meer, Fehlendes Auffangen von Wasser, usw. An welcher Stelle vom Wasserverbrauch im Verhältnis zu den Arbeitsplätzen und zum Flächenverbrauch, steht Tesla in Brandenburg ? Wissen Sie das, weiß das irgend jemand Anderes, weiß das überhaupt die Landesregierung ?

  7. 74.

    Oh, schon wieder zu Hause? Aber danke, dass auch Sie endlich zu erkennen beginnen, dass demokratisch verabschiedetes Baurecht über Loriot und Fontane steht.

    Ich setze mich dabei gerne ehrenamtlich für die FDGO ein. Dass Sie mir dafür Geld zukommen lassen wollen, ehrt mich, zumal ja auch die Ernsthaftigkeit dieses Ansinnens bei jemanden wie Ihnen angezweifelt werden kann.

  8. 73.

    Eher werden die größten Wasserverschwender Brandenburgs wie die Gebiete für braune Kohle oder die PCK zum Freizeitparks. Ach halt, da die Braunen machen sich ja schon einen schlanken Fuß und legen Seenlandschaften an.

  9. 72.

    Ich verstehe Ihren Vergleich nicht. Vielleicht hat Tesla offiziell noch keine Steuergelder erhalten. Das wird aber kommen. Warten Sie es ab. Wenn die verbraten sind, wird die Grünheider Betonwüste mit Steuergeldern zum Freizeitpark oder Solarpark umgebaut.

  10. 71.

    Schauen Sie sich doch um. Glauben Sie, dass die gegenwärtige Situation in der Gesellschaft, auch global betrachtet, der Weisheit letzter Schluss ist? Es gab und gibt in der Natur und auch in der menschlichen Entwicklung keinen Stillstand. Wie und wohin müssen die Menschen schon selber entscheiden und die Ergebnisse selbst "ausbaden". Schon immer gab es in allen Gesellschaftsordnungen Kräfte die für eine Weiterentwicklung eintraten und Kräfte die die bestehende Ordnung konservativ verteidigen.

  11. 70.

    Das gleiche Muster, wie bei Amazon in Hof-Gattendorf. Nach der großen Euphorie über neu geschaffene Arbeitsplätze, nun die große Ernüchterung, dass die Mitarbeiter unter einem sehr hohen Druck stehen und nicht alle Arbeitsstunden bezahlt werden.

    Quelle: BR 24

  12. 69.

    "Zeigen Sie mir denjenigen der 150 km einfache Fahrt zur Arbeit fährt und nicht extremer Spezialist mit super Gehalt ist."

    So etwas nennt man "Freude am Beruf." Ist den meisten Leuten völlig unbekannt. Bei mir sind es sogar bis zu 350 km einfache Fahrt. Ob extremer Spezialist müssen andere entscheiden, Supergehalt Ansichtssache - manche Leute können wirtschaften und kommen mit geringem Einkommen zu großem Vermögen, andere mit gutem Verdienst, bringen es in ihrem Leben zu nichts - Leidenschaft immer.

  13. 68.

    Sie müssen richtig lesen. 150km hin und zurück. Für viele normal in der Altmark /Sachsen Anhalt: 70 -80km nach Wolfsburg und zurück.
    Sie können aber auch den RBB fragen. Ob der outgesourcte Kameramensch mit Assistenz für "Wir haben ein Regionalstudio Cottbus" immer noch von Berlin und wieder zurück fährt. Weil ein festangestelltes Team vor Ort "rechnete" sich ja nicht. Als wäre Lokaljournalismus nur das lokale Thema das durchgesendet wird. Und nicht auch der Arbeitsprozess und die Arbeitsbedingungen die vor Ort lokal sind.
    Verkehrs- Mobilitätspolitik ist halt bisschen mehr, als das eigentlich Richtige zu proklamieren. Und dabei das Klischee vom Autofahrer zu pflegen, der sässe gern auf dem Bock im Autobahnstau für mässigen Lohn. Und vor allem: Stadtverkehrsfragen sind nicht (Über)Landverkehrsfragen. Der Diskurs wird aber von Stadtverkehrsfragen dominiert. Weil da die Entscheidungseliten leben.

  14. 67.

    Geldverbrennungsofen?
    Bevor Geld verbrannt werden soll, soll Herr Musk mir einen Sack vorbeibringen , ich hätte schon eine Superverwendung , z. B. den Teslajüngern AlJoDo einen ausgeben!
    Wer Geld verbrennt ist selber schuld, aber man hats ja!

  15. 66.

    Wer bekommt jetzt aber als erster und am Meisten Geld : der internationale Flughafen BER, Tesla, Cottbus, oder die Lausitz ??? Das wird ein Verteilungskampf in Brandenburg werden.

  16. 65.

    Daran habe Ich noch gar nicht gedacht : die Milliarden an Strukturhilfen/Steuergeldern sind ja nicht verbrannt, die sind nur vom Steuerzahler in irgendwelche Taschen geflossen !!! Der Steuerzahler bezahlt- die Dinge gehen Pleite - und Irgendeiner macht dann wieder, etwas kleiner weiter !!! Zum Schluss weiß keiner mehr, wo das Geld geblieben und wer Schuld hatte !!! Aus Cargolifter wird Tropical Islands, aus einer Formel Eins Rennstrecke wird eine X beliebige Teststrecke, aus einem 8 Milliarden BER wird der Pannenflughafen im 90er Jahre Look, aus Tesla wird Tesla-light, usw. So funktioniert also Steuergeld-verschwendung - aus Big for all wird big for me !!!

  17. 64.

    Ich glaube nicht, dass Kurzarbeit beantragt werden kann. Tesla Grünheide sucht massiv Personal und stellt jeden Monat 600 Mitarbeiter ein. Das sind keine guten Voraussetzungen um Kurzarbeit zu begründen.

  18. 63.

    So eine Epoche wie in China und Russland, dann gibt es wieder Gas und weniger Lieferprobleme?

  19. 62.

    Musk ist einfach großartig!
    Die üblichen Anlaufschwierigkeiten eines Fertigungsneubaus ein bisschen umschrieben und schon springen alle drauf und kommentieren.
    Ein PR Experte.

    An alle, die von Musks Vermögen schwafeln: Musk ist der CEO der Firma. Seine Aufgabe ist es u.a. den Aktienpreis so hoch wie möglich zu pushen. Eigenes Geld in das Unternehmen pumpen und es würden sofort Pleitegrüchte aufploppen. Aber mal Hand hoch: wer bringt noch Geld mit, um arbeiten zu dürfen?

  20. 61.

    Oh weh, oh weh. Mir schwant Übles. Und wenn jetzt noch der Gasverbrauch für Grünheide reduziert wird... Und die Energiekosten weiter steigen... Schätze dann ist die Fabrik in einem Jahr geschlossen.

  21. 60.

    >"..die Milliarden verbrennen einfach."
    Ne ne: Geld ist nicht einfach so weg. Es ist nur woanders! Alter käufmännischer Grundsatz... ;-)))

  22. 59.

    Dem Klima zuliebe will man weg vom Beton hin zu Häusern aus Holzbaustoffen. Dafür braucht man aber nun mal Kiefern. Buche Eiche, Erle usw. nicht gerade billig oder in ausreichender Stückzahl vorhanden. Zielkonflikte sind vorprogrammiert zwischen Klima-Mischwald oder Kiefernmonokultur zwecks Bauholz. Und Tropenholz oder Sibirien geht auch nicht.

  23. 58.

    Cargolifter, Lausitzring, Chipfabrik, BER, Lausitzer Seenland, usw. usf. Reiht sich Tesla da ein, oder oder oder ??? Ich habe langsam die Schn.... voll, irgendwelche Strukturhilfen, in immer die gleichen Ecken zu versenken !!! Spült doch die Milliarden gleich die Oder oder die Spree runter oder wie Musk sagen würde --- die Milliarden verbrennen einfach.

  24. 57.

    So ein Quatsch. Das Werk steht, da kann Musk keine Subventionen mehr beantragen, Auf die Subventionen für die Batteriefertigung hat er ausdrücklich verzichtet. Für Erweiterungen könnte er beantragen, das ist aber noch lange nicht in trockenen Tüchern.
    Er hat in diesem Jahr zwei Gigafabriken mit Milliardenaufwand errichtet, die erst mal hochfahren müssen und erwartbare Verluste bringen. Dem muss er medial vorbauen, um nicht allzu sehr an der Börse abgestraft zu werden.

  25. 56.

    Tesla hat auf die IPCEI-Förderung verzichtet, weil nur neue Technologien gefördert werden. Den neuen Zelltyp hatte Tesla aber schon vorher auf einer Pilotlinie in Fremont gefertigt und hadert aktuell in Austin mit der Skalierung. Ausstehend ist noch die Förderung aus GRW-G-Mitteln, deren degressiv- prozentuale Höhe aber erst nach Fertigstellung der Maßnahme beziffert werden könnte, sofern das Notifizierungsverfahren bei der EU positiv abgeschlossen wird.

  26. 55.

    Tja, so ist es, die Politiker beschwichtigen, und ein amerikanische Unternehmer in Deutschland , der nennt das "Kind", im Gegensatz zu denen, die den diplomatishen wischiwaschi Kurs gewohnt sind und nicht bennenen wollen , unverschönt und unverholen bei Namen.
    Diese sträflichen Abhängigkeiten, die sich, aus Kostengründen und auch politisch gewollt, im laufe der Jahrzehte in Europa und USA aufgebaut haben, die fallen uns nun auf die Füße.
    In so fern, ein Dank an den Herr`n Mask.
    In Deutschland kommt noch der Glaube an: "Wandel durch Handel" hin zu.

  27. 54.

    Man muss dort keine Kiefern anpflanzen, man könnte auch Mischwälder anpflanzen. Wenn Wir einen vernünftigen Waldumbau, eine nachhaltige Landwirtschaft und nachhaltige Tierzucht betreiben, ist das auch schon etwas wert. Diese Brandenburger Großprojekte gingen doch bisher alle daneben und kosten Milliarden. Also warum nicht, mit Aufforstung, Waldumbau, Schaffung von Feuchtwiesen und Feuchtgebieten, einer nachhaltigen Landwirtschaft, usw. anfangen ?

  28. 53.

    Das der Osten nur für Monokulturen, Windräder und Solarfelder geeignet ist, konnte doch selbst Elon Musk nicht vorhersehen. Er hätte sich auch mal den Retro Flughafen anschauen sollen, dann hätte er Bescheid gewusst, wo er ist. Hat wohl auch nicht gesehen, der Gute, das selbst an der A10 nur trockener Bauernacker, Kiefernwald und Windmühlen wachsen. Selbst an den meisten A10 Abfahrten ist doch tote Hose. Hat wohl verwechselt ehemalige DDR mit Süddeutschland, der Gute, dachte ist hier in München ???

  29. 51.

    Oder mit Karl Marx zu sagen: ... der Kapitalismus kann die Probleme der Gesellschaft/Menschheit nicht lösenl...
    Momentan sieht es ganz so aus als ob der alte Herr mit seiner Prognose richtig lag. An allen Ecken und Enden gärt und zündelt es. Es wird Zeit für eine neue postkapitalistische Epoche.

  30. 50.

    Sie machen sich da den Kopf heiß um ungelegte Eier im Konjunktiv...
    Elon Musk hat erstmal nur seine Ungeduld geäußert und den Ist-Zustand geschildert. Dass er erst nach 2 Jahren mit einer Gewinnzone rechnet, hat er bei den ersten Meiungsäußerungen zu Grünheide schon gesagt. Noch ist das ganze quasi ein Hobby von ihm. Seine Ungeduld zeigt aber, dass den Superreichen mittlerweile auch schon der A... langsam ans Grundeis kommt, auf das schon viele einfache Leute gehen...

  31. 49.

    Tesla hat bewusst auf Subventionen verzichtet,sonst hätte sich die Bauzeit locker um 1Jahr verlängert und er muss keine Auflagen erfüllen. Jetzt spielt er mit der Angst um nachträglich noch Subventionen oder Vergünstigungen zubekommen vom Land oder Bund zubekommen.

  32. 48.

    Zeigen Sie mir denjenigen der 150 km einfache Fahrt zur Arbeit fährt und nicht extremer Spezialist mit super Gehalt ist.

    Immer diese maßlosen Übertreibungen. Da würde wohl jeder zu ner Fabrik um die Ecke wechseln.

  33. 47.

    Angeblich ist das für Ihn alles nur ein riesengroßer Spaß, weil er glaubt er wir würden in der Matrix leben und er versucht die Grenzen des "Prrogramms" mit sinnlosestem Ueug zu sprengen. quasi mehr als Aktionskünstler.....hätte sogar was....

  34. 46.

    Ich bedanke mich dafür, dass Sie mir wieder einmal indirekt zustimmen und den Argumenten nichts entgegen zu setzen haben.

  35. 45.

    Na klar findet sich jemand, der die Liegenschsft übernimmt. Ein Hersteller von batteriebetrieben Gasanzündern zum Beispiel.
    Aber was wird dann aus ihnen (und hundert Andren). In ihrem Alter wird es schwierig einen neuen Job zu finden. Schon mal daran gedacht?

  36. 44.

    Klar, dann können wieder Kiefern angepflanzt werden, die brennen besser!

  37. 43.

    Bisher hat Tesla noch keinen Cent Subventionen bekommen, während die LEAG ja mit einem KfW-Kredit gerettet werden musste. Jetzt halten erneut die Hand auf, weil die zwar dafür bezahlt worden, die braunen Kraftwerke in Bereitschaft zu halten, dem aber nur ungenügend nachgekommen sind. Machen Sie sich mal Gedanken, wie viel Wasser dann dort verdampft werden müsste. Dagegen sind Ihre kurzen grüne Tomatenhalme in vielen Vorgärten nix.

  38. 42.

    Markige Ansagen und martialische Äußerungen sind schlicht und einfach Teil der Umgangskultur in den USA.
    Elon Musk begreift selten, dass in anderen Ländern die Empfindungen anders sind.

  39. 41.

    Vielleicht sollte er lieber gepanzerte Kampfwagen herstellen , sollen zur zeit sehr ja gefragt sein

  40. 40.

    Würde Tesla tatsächlich in die Insolvenz gehen, wird sich garantiert jemand finden, der die Fabrik weiter betreibt. Nur ist seit dem Interview die Mitarbeiterzahl in Grünheide bereits um knapp eintausend gewachsen wie auch die Produktionsrate, sehr langsam, aber stetig zunimmt. Es ist halt ein Problem, wenn der Frachter mit Teilen aus Shanghai erst nicht wg. Lockdown beladen werden konnte und dann im Stau auf Reede liegt. Das dürfte sich aber schnell kein Hinderungsgrund mehr sein, wenn weitere Teile der Fertigung in Betrieb gehen.

  41. 39.

    Die Zulassungsstellen hätten also mit einer magischen Kristallkugel die Wirtschaftskrise vorhersagen sollen? Oder wo liegt der Sinn in dem Kommentar?

  42. 38.

    Es ist doch schön zu sehen, wie Elon Musk auf die Pauke haut und die Journaille wie ein aufgescheuchter Hühnerschwarm rumgackert und die Tesla-Hater ihr Glück nicht fassen können.
    Dass das Hochfahren von Grünheide eine riesen Herausforderung ist, hat Musk doch schon zur Eröffnung gesagt. Natürlich wird Tesla Grünheide in den nächsten Jahren Verluste machen, allein schon wegen der Abschreibungen. Das dürfte doch EM schon einkalkuliert haben.
    Und wer Milliarden für Twitter übrig hat, der ist nicht vom Konkurs bedroht.

  43. 37.

    ...und dann??? Alles abreißen und wieder aufforsten? Toll. Der Steuerzahler zahlts doch gern. Soviel zur Weitsicht der Brandenburger Zulassungsstellen.

  44. 36.

    Liegt ja nicht an schlechten Verkaufszahlen, die Warteschlangen sind lang.Die Lieferketten weltweit sind im Eimer, von daher ist der Aufbau in Guben und Schwarzheide logisch und sinnvoll.Tesla Grünheide könnte ja Kurzarbeit beantragen, so wie unsere ehrlichen Autobauer aus Deutschland es seit Jahrzehnten praktizieren.


  45. 35.

    Fehlt bloß noch, dass jemand behauptet das es ja noch Lohnsteuer gibt und man davon eine Fernwasserleitung für oder wegen Tesla bauen kann. Das wäre eine Erklärung für das Zementieren der letzten Plätze in fast jedem Ranking.

  46. 34.

    Es wird ein Stöckchen hingehalten und fast alle springen drüber. Der Hochlauf einer neuen Fabrik passierte noch nie von heute auf morgen. Dazu kommen neuen Herstellungsprozesse und in Texas neue Akkus. Die Gewerkschaft hat geahnt, dass es in Brandenburg viele Menschen gibt, die vom Bau von Autos keine Ahnung haben.

  47. 33.

    "Wir leben in angespannten Zeiten."
    Wer nicht geschichtsvergessen ist,wird mitbekommen,dass wir seit mindestens 20 Jahren in "angespannten Zeiten" leben..

  48. 32.

    Für Geldverbrennungsöfen war Brandenburg schon seit jeher der geeignetste Standort. Wir ziehen solche Anlagen magnetisch an. Cargolifter, Chipfabriken, BER und, wie zu erwarten, nun Tesla. Das ist der Brandenburger Weg aus der Energiekrise. Wir heizen mit Geld, meist Steuergeld der Bürger. Aber die Wärme gelangt nur in die oberen Etagen, die unteren liefern den Brennstoff und müssen leider frieren.

  49. 31.

    Also wirds...optimistisch gesagt...spannend. Wie vorher zu sehen war: Ob diese Art des modernisierten Kapitalismus unsere Mobilitätsfragen löst.
    Scheint auch so zu sein, dass die Rohstoff- und Halbzeuglieferanten nicht so dringend auf die Zufriedenheit ihrer Kunden angewiesen sind wie die glauben. Wäre für Geostrategie und Kriege wie gewinnen nicht ganz unwichtig. Eine realistische Einschätzung zu haben. Ist sehr leider einer von Putins Siegen. Wie "Russland" und China merkt, gar nicht so sehr auf das Wohlwollen von EU-USA angewiesen zu sein.
    Lieferkettenproblem ist die Beschreibung einer Kriegs- und Krisenwirtschaft.

  50. 30.

    Man ist geneigt, diesem Menschen Größenwahn zu unterstellen. Mit seinen (unbedachten oder kalkulierten) Äußerungen pusht oder crasht er Industrie und Finanzmarkt nach seinem Gutdünken.
    Es hat schon was von Balancieren auf einem Drahtseil, wenn man mit Elon Musk versucht, Geschäfte zu machen.
    Wenns nur um einen finanziellen Schaden gehen würde.... es werden so viele Steuern verschwendet, aber ob es ökologisch sinnvoll ist, bezweifel ich.

  51. 29.

    Wurde für Herrn Musk schon ein Spendenkonto eingerichtet ?

  52. 28.

    Schön, dass Sie Ihre Arbeit haben und nicht am Fließband stehen. Das tun halt andere für Sie. Irgendjemand steht immer unten im Kesselraum und schaufelt die Kohlen ins Feuerloch. Während Sie oben Work-Live-Balance haben. Ist ja auch nen schönes Ziel. Sind halt nur immer noch nicht so viele Plätze mit Work-Live-Balance frei. Da oben bei der Work-Live-Balance. Die jeder verdient hat.
    Aufm platten Land fahren die Leute 150Km oder mehr hin und zurück. Täglich. Für die gute alte Lohnarbeit. Und Sie tragen nichts Konstruktives bei Herr Matthias, halten Sie die nur für zu blöd oder unmoralisch, weil sie sich keinen fußläufigen Arbeitsplatz mit urban gardening suchen. Haben Sie nämlich gar nicht im Angebot. Als verantwortlicher Dorfbürgermeister für Gewerbeansiedlung. Falls Sie sich vorstellen wollen, politisch verantwortlich zu sein. Statt bei Lieferando anzurufen.

  53. 27.

    Fehlende Milliarden? Mensch Elon: Look around you, there are so many billions in this region! ;-)
    Bisschen sprunghaft, der Gute.

  54. 26.

    Warum ? Fahren Sie etwa von Potsdam nach Grünheide zum arbeiten ? Ich nicht, Also kann dieser subventionierte Laden auch dicht machen. Es gibt genügend versiegelte Flächen und Industrie Brachen in Brandenburg. Da ist mir die Bekämpfung von Trockenheit, Wärme, Klimawandel, tausendmal wichtiger, als Abholzung und Versiegelung neuer Flächen. Ich habe meine Arbeit und brauche keine andere Arbeit am Fließband bzw. in Schichten.

  55. 25.

    Nun den Gewinn schöpft Musk ja offensichtlich nicht nur über den Autoverkauf, sondern mehr und mehr über Datenverkauf ab. Wie sonst wäre zu erklären, dass Teslas rund um die Welt ungestraft alles per Video aufnehmen und nach Kalifornien schicken dürfen?
    Wie anders ist das zu erklären, als die Staaten, in denen er das tut, von Musks Daten "profitieren"?
    Die "Frontal"-Reporter haben es bewiesen:
    https://www.youtube.com/watch?v=VEomAEp-haY
    Von daher: Wenn die aktuellen Ereignisse dazu dienen, dass der Grosse Bruder ein wenig weniger verdient, darf man das einfach einmal zur Kenntnis nehmen

  56. 24.

    Nö, er ist halt wohl gut aufgestellt.

    Sie würden auch nicht alles auf eine Karte setzen.

    Wenn doch, selbst schuld.

  57. 23.

    Hat dieser Herr Musk etwa die Behörden hinters Licht geführt, als es um die Wirtschaftlichkeit und Erfolgsprognosen ging, die er er als Voraussetzung für die Prüfung und Genehmigung von Fördergeldern auf EU-Ebene, auf Bundes-Ebene und auf Landes-Ebene vorzulegen hatte?
    Werden diese nun ganz oder teilweise zurückgezahlt?
    Und die Wrtschaftsweisen in Brandenburg insbesondere der Wirtschaftsminister wollen nichts bemekt haben?
    Das stinkt doch gewaltig!!!

  58. 22.

    Bis die Kiste ordentlich Profit abwirft, könnte ja Brandenburg ein paar Milliarden beisteuern. Nicht immer nur Klein Klein denken : Radwege, ÖPNV, Kindergärten, Schulen, Bürgersteige, Straßen, Krankenhäuser. Nur die großen Dinge bringen den Kick ( und natürlich wichtige Wählerstimmen ). Was interessieren volle Züge und fehlender Breitbandausbau, wenn E. M. in Brandenburg, Autos bauen möchte.

  59. 21.

    Wo kommt jetzt das nächste Brandenburger Großprojekt hin ? BER in LDS hatten wir schon, Cargolifter war auch schon mal, Lausitzer Seenland ist auch ein guter Wasserverdampfer und Geldvernichter, Formel Eins auf dem Lausitz-Ring war auch schon, Chipfabriken in Brandenburg hatten wir auch schon, Cottbus als Großstadt ausbauen mit allen Bundes-und Landesbehörden der BRD zusammen, klappt auch nicht so richtig, Strukturwandel verschlingt Milliarden schafft aber wenige gute Arbeitsplätze,usw.usf. Ich persönlich tippe darauf: irgendwo in Richtung Polen oder Sachsen kommt die nächste Milliarde bzw. das nächste Großprojekt hin - Weckt mich, wenn es anders sein sollte !!!

  60. 20.

    Denken Sie, es bleibt nur bei dieser Auto-Fabrik ? Das sieht man doch am Flughafen am Besten: die Immobilien- Haie sind doch bei solch Großprojekten auch nicht weit - nennt man dann Umfeld Entwicklung : Straßen, Brücken, Einkaufsmärkte, Büros, Wohnungen, Infrastruktur jeder Art, usw. werden auch noch folgen. Das wird eine Versiegelung von Flächen in Ostbrandenburg vom Feinsten. Der Bergbau im Süden, belastet doch auch schon das Wasser, bis in den Osten von Brandenburg und Berlin und dazu noch Industrie mit all seinen Folgeerscheinungen - das Klima wird sich bedanken.

  61. 19.

    Mir war das schon im Vorfeld klar, dass das nix wird mit Grünheide. :D :D

  62. 18.

    Wie sagte meine Großmutter: " Darum prüfe, wer sich ewig bindet ".
    An alten Weisheiten ist doch etwas dran.

  63. 17.

    Hier zeigen sich die Folgen der Globalisierung und des „Just in time“-Konzeptes der Industrie. Soweit ich mich erinnere ist in BB auch der Aufbau einer Batteriefabrik geplant, die u.a. an Tesla liefern soll. Ebenso eine geplante Lithiumaufbereitungsanlage. Die Lieferkettenunterbrechung hat die Schwächen der Globalisierung und des „Just in time“-Konzeptes gezeigt und das hat nicht nur Tesla zu spüren bekommen.

  64. 16.

    Nun ja, ich werte das Ganze mal als Vorboten von dem was insgesamt auf uns zukommt.

    Alle die jetzt hier großmäulig rumplärren und sich vor Freude ergießen, dass der Laden bald schließt, sei mit auf den Weg gegeben: Vorsicht - es erwischt Dich vielleicht schneller als Du denkst.

    Nun kann sich vielleicht auch jeder Hoffnung machen, dass er zukünftig wieder mehr Wasser zur Verfügung hat - ob er es sich wegen Arbeitslosigkeit und steigenden Preisen noch Leisten möchte? Nun ja.....

  65. 15.

    Tesla soll die Fabrik schließen ? Da steckt schon soviel Brandenburger Geld drin - Infrastruktur etc. Bei uns sollen Bahnstrecken geschlossen werden, weil angeblich kein Geld für Infrastruktur da ist und eine neue Fabrik, die Milliarden gekostet hat, wollen Sie einfach wieder schließen --- Nein, vorher überlegen und das Geld gerechter verteilen. Der Nordwesten geht doch in Brandenburg immer leer aus, bei diesem Geldgeschacher hier im Bundesland.

  66. 14.

    Die Vorboten für NULL Steuereinnahmen der brandenburgischen Einfältigen? So dreht man nicht das „große Rad“… und bleibt weiter Letzter.

  67. 13.

    Ein Investor der nach Gefühl und Geld kommt und geht, das war zu erwarten

    Keine Beständigkeit, kein Verlass

  68. 12.

    Nicht nur Geldverbrennungsofen.auch Wasserverschwendungsofen

  69. 11.

    Wenn der Elon Geld verliert, kann Der ganz schön sauer und unberechenbar werden. Vielleicht helfen ein paar frische Milliarden von Brandenburg und Berlin.

  70. 10.

    Als Bundesland Brandenburg, würde Ich auch mein Geld in solche Großprojekte stecken - sieht man ja am Flughafen - bringt garantiert was für die Gesellschaft ???

  71. 9.

    Alles was im Süden und Osten von Brandenburg abläuft, kann nur ,,gut werden,, BER, Milliarden für Strukturwandel in der Lausitz, Tesla, Lausitzer Seenland, Cargolifter, etc. Woanders im Land, fehlen ein paar wwnige Millionen für wichtige Infrastruktur und die Osthälfte von Brandenburg jagt immer wieder, neue Milliarden durch den Schornstein. Eine Hälfte von Brandenburg, schafft ein ganzes Bundesland, arm zu machen und arm zu halten - Danke an alle Beteiligten.

  72. 8.

    Brandenburg hat sich nun mal auf Gedeih und Verderb einem größenwahnsinnigen Milliardär ausgeliefert und wird zukünftig eben mit allem leben müssen, was dieser Mann tut oder nicht tut, verlangt oder verbietet.

  73. 7.

    Wer's glaubt?? Ich nicht! Die Drecksbude wird nicht mehr lange bestehen.

  74. 6.

    "Musk: Tesla-Fabriken in Grünheide und Texas verlieren Milliarden" möchte ich wie folgt kommentieren:
    1. Manchmal bringt der rbb gute Schlagzeilen.
    2. Als Atheist ist man trotzdem manchmal geneigt, an so etwas wie "höhere Gerechtigkeit" zu glauben.

  75. 5.

    Warum sollte es Tesla anders ergehen als andere Autobauer. Auch Musk ist Kapitalist- Stellen streichen, Löhne unter vergleichbaren Tarif in der Branche sind da die leichtesten Übungen und natürlich Förderungen einstreichen. Erst der Profit und dann die Umwelt.

  76. 4.

    Vielleicht haben wir wir ja Glück und Herr Musk schließt die tesla-Fabrik wieder.

  77. 3.

    "Der Tesla-Chef warnte" = Und Gott verkündete die acht Plage.

  78. 2.

    Die lange angekündigte "Produktionshölle" wird hier einige sicherlich in Jubelstürme ausbrechen lassen. Schaun wir aber mal, wie sich das in den Quartalszahlen auswirkt.

  79. 1.

    Nun gehe es darum, den Betrieb am Laufen zu halten, damit die Beschäftigten weiter bezahlt würden und der Konzern nicht in die Insolvenz gerate, so Musk weiter."
    Es ist schon makaber: Da schwadroniert der Herr an einem Tag, das er Twitter für mehr als 40 Mrd Dollar kaufen will und am nächsten Tag, das sein Laden ja auch insolvent werden könne.
    Und von solchen Leuten sind, Friedman, Thatcher, Reagan u.a. sei Dank dafür, mittlerweile Millionen von Menschen abhängig.
    Wer immer noch nicht gemerkt hat, wohin uns dieses neoliberale Woodoo geführt hat, dem ist nun wirklich nicht mehr zu helfen.

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