Handwerker streicht Dielen in Berliner Wohnung (Quelle: dpa/Inga Kjer)
Video: Abendschau | 12.10.2017 | Ute Barthel/Jana Göbel | Bild: dpa/ Inga Kjer

rbb|24-Datenanalyse: Die Solo-Selbständigen - Gründerboom bringt fast nur Billigjobs

Berlin ist hip, jung und Start-up-Hauptstadt. Bei genauem Hinsehen entpuppt sich dieser Boom aber als neuer Billigjob-Sektor. Eine rbb-Datenanalyse zeigt: Die meisten Gründer sind Bauarbeiter, Dienstleister und Reinigungskräfte. Viele können nicht von ihren Einnahmen leben. Von Ute Barthel, Jana Göbel und Götz Gringmuth-Dallmer

Berlin ist die Hauptstadt der Neu-Gründungen. Aber wer sind die Gründer genau? Laut einer rbb|24-Datenerhebung sind die meisten Gründungen in der Region Bauarbeiter und Dienstleister. Viele melden ein Gewerbe an, weil sie keine Stelle bekommen. 2016 haben in Berlin mehr als 8.000 Bauarbeiter ein eigenes Gewerbe angemeldet. Gewerkschafter beobachten diese Entwicklung auch in anderen Branchen, zum Beispiel bei Gebäudereinigern, Kellnern, Pflegern und sogar im Bildungsbereich. Sie kritisieren, dass auf diesem Weg Tarifabsprachen umgangen werden. In einigen Bereichen sind die "Solo-Selbständigen" die neuen billigen Arbeitnehmer, denn sie müssen ihre Sozialausgaben allein tragen. Der Unterschied kann fast 300 Euro monatlich betragen.

Bauarbeiter Jacek Baczkiewicz. (Quelle: rbb/Abendschau)
Jacek Baczkiewicz würde lieber in Festanstellung arbeiten | Bild: rbb/Abendschau

Jacek Baczkiewicz ist Bauarbeiter. Es gibt viel zu tun auf den Berliner und Brandenburger Baustellen. Seine Arbeitskraft ist fast durchgehend gefragt, doch seit Jahren muss er seinen Job als Selbständiger verrichten. Eine feste Anstellung bekommt er nicht. "Es gibt eine riesige Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt", erzählt er. Und der Arbeitstag der Selbständigen dauere manchmal bis zu zwölf Stunden. "Das wäre bei angestellten Kräften nicht möglich“, sagt Jacek Baczkiewicz. Witold Kaminski vom Hilfeverein Polnischer Sozialrat e.V. bestätigt das. "Wir haben etwa 50.000 Beratungen im Jahr, etwa die Hälfte davon sind Selbständige." Die Bauarbeiter würden auch auf öffentlichen Baustellen wie dem Flughafen BER eingesetzt. Man müsse ihnen keine Tarife bezahlen und könne sie jederzeit entlassen. Auf den Baustellen würden zum Teil Löhne von zwei Euro die Stunde gezahlt.

    

Gründerboom im Billiglohn-Bereich

Die Gründer-Region Berlin Brandenburg entpuppt sich bei näherem Hinsehen als neuer Niedriglohnsektor (siehe Grafik Top-10 der Neugründungen). In der Hauptstadt führen selbständige Bauarbeiter, Einzelhändler und private Dienstleistungen, zum Beispiel Putzkräfte die Top 10 an. Der IT-Sektor ist überhaupt nicht unter den ersten zehn Plätzen. In Brandenburg liegen Dienstleistungen, Großhandel und Unternehmensberater vorn. Hier findet sich die Informationstechnologie immerhin auf Platz 6. Zwar ist Berlin Gründungs-Sieger im Ländervergleich (siehe Grafiken "Berlin vor Hamburg und Hessen" und "Gründerhauptstadt Berlin"), doch die Innovationskraft dieser neuen Unternehmen ist zu gering, um die Region in Zukunft voran zu bringen.

    

Mehr Quantität als Qualität

Etwa 80 Prozent der Gründungen in der Region sind Einzelunternehmen, also mehrheitlich Selbständige. Mehr als 20.000 Selbständige in der Region können von ihrem Gewerbe nicht leben und sind auf Hartz IV-Leistungen angewiesen, um über die Runden zu kommen. Der junge Franzose Antoine Godrie-Lanoe hat sieben Jahre lang in einem Berliner Luxus-Kaufhaus in der Weinhandlung gearbeitet - als Selbständiger. Der einzige Unterschied zu seinen Kollegen war, dass er Rechnungen für seine Arbeit schreiben sollte. Damit sparte das Unternehmen sämtliche Sozialabgaben. Diese musste Antoine Godrie-Lanoe allein aufbringen, denn der Arbeitgeber-Anteil fiel weg. Für die Rente hatte er nichts übrig, aber die Krankenkassenbeiträge musste er zahlen. Als es einmal Verzögerungen bei der Steuererklärung gab, berechnete die Krankenkasse den Höchstsatz: etwa 700 Euro monatlich. Das war mehr als die Hälfte seiner Einnahmen.

   

Erika Ritter von der Gewerkschaft Verdi beschreibt, dass alle Berliner Kaufhäuser Selbständige beschäftigen. In Berlin betrifft das mehrere hundert Verkäuferinnen und Verkäufer. "Der Trend nimmt zu", sagt sie dem rbb. "Da sie keinen Arbeitsvertrag haben, gibt es keinen Tarifvertrag, der gesetzliche Mindestlohn gilt nicht, und sie müssen alles selbst erwirtschaften." Bei der Rente sieht man, dass es immer weniger Selbständige schaffen, ihre Rentenbeiträge zu zahlen. Bei Existenzgründern liegt die Zahl der Rentenzahler inzwischen bei null. Gleichzeitig zieht sich die Politik mehr und mehr aus der Unterstützung von Gründern und Selbständigen zurück. Laut Verband der Gründer und Selbständigen Deutschland e.V. sank die Zahl der Existenzgründer-Zuschüsse seit 2007 von 126.000 auf 28.000 pro Jahr. Aber nicht nur das, Gründer werden in Deutschland sogar durch ein ungerechtes Beitragssystem bestraft.

   

Rolle der Politik am Beispiel Krankenkasse

Selbständige werden von der Politik wie Stiefkinder behandelt. Besonders deutlich wird das bei der Erhebung der Krankenkassenbeiträge. Sieben Milliarden Euro Beitragsschulden beklagen die Deutschen Krankenkassen, mit steigender Tendenz. Fünf Milliarden davon sind durch Selbständige verursacht. Ein Grund dafür ist, dass der Gesetzgeber ursprünglich davon ausging, das Selbständige gut verdienende Zahnärzte und Rechtsanwälte sind. Inzwischen wird die Szene jedoch immer mehr von geringverdienenden Solo-Selbständigen wie Antoine oder Jacek bestimmt. Diese werden unverhältnismäßig hoch belastet. Die Grafik zeigt, dass bei Einnahmen von 1.000 Euro 41 Prozent für Krankenkasse und Pflegeversicherung gezahlt werden müssen. Zu viel, wenn man gerade mal das nötigste zum Leben einnimmt. Je mehr Selbständige erlösen, desto geringer wird der Anteil. Interessenverbände wie der der BDD (Bundesverband Direktvertrieb Deutschland) wollen das seit Jahren ändern. "Wir fordern, dass Selbständige ihre Beiträge wie Angestellte einkommensbezogen leisten müssen", sagt Jochen Clausnitzer vom BDD. Es mache überhaupt keinen Sinn, gerade geringverdienende Selbständige besonders stark zu belasten. Viele Existenzgründer müssten deshalb vorzeitig aufgeben. Zwei Legislaturen lang ringen Selbständigen-Verbände mit der Politik. Inzwischen sind SPD, Linke, Grüne und FDP für eine Änderung der Beitragssätze. Doch bei der CDU fehlt der politische Wille bislang. Und so bleibt die Ungerechtigkeit bestehen. 

    

Wo bleibt die IT-Branche?

Von den 51.840 Gründungen in der Region im Jahr 2016 waren nur 1.314 im IT-Bereich. Die wahre Gründungswelle findet in Billig-Branchen statt. "Berlin hat im IT-Bereich aufgeholt", sagt Karl Brenke vom Institut der Deutschen Wirtschaft Berlin. Es finde ein reges Gründungsgeschehen statt. Das lobt auch die grüne Wirtschaftssenatorin Ramona Pop. Sie verweist vor allem auf die Wachstumsraten der Digitalwirtschaft: "Seit 2008 ist der Unternehmensbestand um 67,9 Prozent gewachsen. Ein Fünftel des Berliner Wirtschaftswachstums entsteht hier. Auch siedeln sich vermehrt Unternehmen in Berlin an, die den Zugang zu unserer Start-up-Szene suchen. Daher wollen wir auch die Rahmenbedingungen für digitale Start-ups weiter verbessern". Der Wirtschaftswissenschaftler Brenke hält dagegen: Berlin sei noch weitab von anderen internationalen IT-Zentren. In Berlin sei alles sehr viel kleinteiliger, es fehlten die großen IT-Unternehmen. Es würde zwar viel gegründet, aber es würde auch vieles schnell wieder verschwinden, sagt Brenke. Tatsächlich ist Berlin deutscher Spitzenreiter bei der Liquidationsquote. Brandenburg liegt hier im guten Mittelfeld. Hier wird zwar weniger gegründet, aber die Unternehmen halten länger.

    

Steven Hill spricht von der Start-up-Illusion

Der Start-up-Boom habe keine nachhaltigen Auswirkungen auf den Berliner Arbeitsmarkt, meint Steven Hill, amerikanischer Wirtschaftsjournalist aus San Francisco. "Sieben von zehn Start-ups scheitern. Das ist doch keine gute Quote" sagt der Autor des Buches "Die Start-up-Illusion" (siehe Interview). Er empfiehlt Deutschland deshalb nicht, dem Vorbild des Silicon Valley nachzueifern, sondern sich mehr auf die Stärken der deutschen Wirtschaft zu besinnen - den Mittelstand und die innovativen Ideen der digitalen Wirtschaft zu nutzen. Besonders kritisch beschreibt Hill die Entwicklung hin zur Freelancer-Gesellschaft, in der sämtliche Errungenschaften der sozialen Marktwirtschaft nicht mehr gelten. Auf Plattformen wie upwork, einem Arbeitsvermittlungsportal aus den USA, können sich die Auftraggeber dann Freiberufler wie Grafikdesigner oder IT-Experten aussuchen. Alles Solo-Selbständige, sagt Hill. "Natürlich sind das Jobs, bei denen der Auftraggeber nicht seinen Beitrag zur Krankenversicherung zahlt oder für die Unfallversicherung. Die Auftraggeber ersetzen Festangestellte durch Freiberufler und sparen so 25 bis 30 Prozent der Kosten. Und das unterminiert unseren Sozialstaat, alles was wir in den vergangenen 50 bis 60 Jahren geschaffen haben, um Beschäftigte abzusichern."

Auf der Plattform upwork erhalten vor allem englischsprachige Neuberliner ihre Aufträge, wie die Web-Designerin Emma Englishby. Sie weiß, dass es viele schlecht bezahlte Jobangebote gibt, aber auch Qualität zählt bei der Auftragsvergabe. So verlangt sie rund 75 Euro Stundenhonorar und kann inzwischen gut von ihrer freiberuflichen Arbeit leben. Allerdings: "Vor kurzem war ich eine Woche lang krank, weil ich fast jeden Tag 14 Stunden gearbeitet habe. Als ich krank im Bett lag, bekam ich kein Krankengeld, obwohl ich den vollen Beitragssatz zahle." Immerhin kann sie sich die Beiträge für die Krankenkasse leisten, für die Rente aber bleibt noch nichts übrig. "Ich bin 29 und habe mir noch nicht so viel Gedanken darüber gemacht. Aber das steht als nächstes auf meinem Plan: dass ich etwas fürs Alter zurücklege."

Porträts

Sendung: Abendschau, 12.10.2017, 19:30 Uhr

Beitrag von Ute Barthel und Jana Göbel, Redaktion Hintergrund und Investigatives; Götz Gringmuth-Dallmer, rbb|24

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Bitte beachten Sie unsereKommentar-Regeln und Hilfe zu Kommentaren zum Kommentieren von Beiträgen.

12 Kommentare

  1. 12.

    Es stimmt einfach nicht. EU Bürger*innen nach Freizügigkeitsgesetz verpflichtet sind eine KV (vergleichbar mit gesetzlichen KV) und für Lebensunterhalt genügende finanzielle Mittel zu haben. Wenn nicht - sind sie nicht freizügigkeitsberechtigt und somit keinen Anspruch auf Sozialleistungen haben. Jobcenter haben oft den Ex-Selbständigen zu Unrecht die Leistungen bewilligt, weil die Mitarbeiter*innen inkompetent gehandelt haben. Ihr Kommentar beweist die Inkompetenz . SGB II soll im Fall der EU- Bürger*innen nur im Zusammenhang mit dem Freizügigkeitsgesetz angewendet werden. Die Jobcenter haben das bis heute nicht begriffen und verursachen dadurch doppelte und unsinnige Kosten: falsch begründete Absagen führen zu verlorenen Gerichtsverfahren.

  2. 11.

    @Kai: ja genau... weil wir in der EU zum Glück Freizügigkeit haben und die EU-Menschen dann auch ihr Geld wieder hier für Wohnen und Essen ausgeben... beim Supermarkt einkaufen unsere Wirtschaft "beleben".

    und Arbeitslosengeld kann ich auch als EU Bürger nur beziehen, wenn ich vorher eingezahlt habe... oder täusche ich mich?

  3. 10.

    Selbiges kann d.Deutsche Bürger aber auch i.einem anderen EU Staat beantragen.Schon vergessen?

  4. 9.

    Das war zu erwarten. In Zeiten wo Geiz geil ist, können keine gut bezahlten Jobs entstehen.

  5. 8.

    schlecht für diese Selbständigen ist das die zumeist nicht krankenversichert sind und Mediziner auf den Rechnungen nach Arbeitsunfällen sitzen bleiben müssen da es da zwar eine gesetzliche Mussregelung gibt die nun leider nicht immer eingehalten wird und Strafverfolgung zumindest am Ende mit leerer Kasse nichts bezahlen kann.
    Österreich hat für die Selbständigen ein besseres System entwickelt, wen es interessiert einfach mal nachschauen im Net.

  6. 7.

    Eine Sache haben Sie bisher noch nicht begriffen, liebes Kampfkaninchen.
    Eine Selbstständigkeit ermöglicht jedem EU Bürger einen Daueraufenthalt in Deutschland und den dauerhaften Bezug ALLER Sozialleistungen. Es gibt in jedem Jobcenter eine Spezialabteilung, die sich nur mit selbstständigen Leistungsbeziehern beschäftigt (ich selbst habe einige Jahre dort gearbeitet).

    Beliebtes Spiel: Ein EU Bürger meldet ein Gewerbe an und darf sich damit dauerhaft hier aufhalten. Dann vergibt er "Arbeitsverträge" an etliche seiner Landsleute, die somit den Status eines Arbeitnehmers haben und sich dementsprechend auch dauerhaft hier aufhalten dürfen. Sowohl der EU-Arbeitgeber, als auch seine Arbeitnehmer erhalten dann Sozialleistungen.
    Übrigens, zum Bezug von Sozialleistungen als Arbeitnehmer muss die Tätigkeit noch nicht mal versicherungspflichtig sein. Eine Tätigkeit mit 8h/Woche reicht gem. Bundessozialgericht aus.

  7. 6.

    Liebe Ute Barthel,
    danke für diesen wichtigen und überfälligen Beitrag. Viveka Ansorge

  8. 5.

    ich befürchte, die sog. Abgehängten wählen extrem rechts aller Schattierungen oder gehen gar nicht zur Wahl. Das ist in Summe schon einiges. Und nicht täuschen, die FDP Wähler, die nicht Abgehängten, sind in Deutschland heftigst vertreten, die Erben-Generation, oder Generation SUV, kreuzt unsere Straßen unangenehmerweise, ohne Ethik, Moral, aber mit Geld und einem Wahlschein. Puh...

  9. 4.

    Wenn die "Abgehängten" entsprechend wählen würden, müsste ja die Linke ziemlich gute Ergebnisse einfahren. Komischerweise haben aber Parteien Zulauf, die die "Abgehängten" noch mehr abhängen will. Siehe AfD, FDP ...
    Komisch, oder?

  10. 3.

    Agenda 2010, da geb ich der "Berlinerin" völlig recht. Es ist kein Wunder, dass viele zu einer Partei wechseln die neu ist und vielleicht auch extreme Ansichten vertritt. Hier muss extrem schnell etwas passieren, tut es aber nicht, es wird schlimmer. Man heuchelt Moral vor und ist ggü. Migranten hilfsbereit und öffnet alle Türen, nicht aber ggü. der eigenen Bevölkerung, diese wird Opfer der Show. Diese neue Bevölkerung ist mit dem wenigen zufrieden, in Relation zu dem was sie vorher hatten ist es auch reinster Luxus. Kein wunder also, dass die Dilletanten von Rot Grün für mehr Migranten werben, denn dann brauchen sie sich dem eigentlichen Problem nicht stellen. Aber keine Sorge, qualifizierte Kräfte die wirklich was erreichen sollen, wandern immer mehr aus, zumindest aus Berlin. Was übrigbleiben wird, ist das was wir haben, nur wird es wesentlich schlimmer werden. Ich finde es furchtbar, denn ich bin hier geboren und aufgewachsen.

  11. 2.

    Verursacher ist die Agenda 2010 der Vorgänger von St. Martin - das kann keine SPD je wieder gutmachen, daher ist das Wahlergebnis einfach eine Konsequenz des Handelns. Damals wurden die Ich-AGs "erfunden", um die Arbeitslosenstatistiken zu schönen. Das soziale Fiasko spüren wir jetzt. Und diese sogenannten "Gründer" sind ja nicht mal Ich-AGs, das ist also jetzt schon ins Allgemeingut übergegangen, sich "für nix" selbstständig zu machen... schlimm, einfach nur schlimm.
    Und die "Abgehängten" wählen dann auch dementsprechend, auch kein Wunder.. oder?

  12. 1.

    Hauptverursacher für prekäre Selbständigkeit sind Politik, Staat, öffentliche Einrichtungen. Die öffentliche Hand ist der schlechteste Auftraggeber mit miserablen Honoraren und Zahlungsmoral. Die Krankenkassen erheben bei Geringverdienern Mondbeiträge, die Rentenversicherung drangsaliert die Kunden der Gutverdiener mit absolut nicht zeitgemäßen selbstgestrickten und politisch motivierten Kriterien der "Scheinselbständigkeit". Für unqual. EU Bürger ist die Anmeldung eines Gewerbes oft die einzige Möglichkeit, in D Fuss zu fassen bzw. um Sozialleistungen wie Kindergeld zu beziehen. Rente: Man hat jahrelang Langzeitarbeitslose um die 50 in ICH-AGs gedrängt, oft als Reinigungskraft oder Kioskeröffner, usw. Diese Menschen hatten zuvor schon keine ausreichende Altersvorsorge Natürlich konnte diese in der Selbständigkeit nicht verbessert werden. Aber sie dienen als angeblicher Beweis dafür, dass Selbständige in die gesetzl. Rente gezwungen werden müssen, koste es sie was es wolle.

Das könnte Sie auch interessieren

Figur von Dagobert Duck am Reichstag
imago

Besonders wohlhabende Menschen - Wo in Berlin das Geld wohnt

Huch, wieder eine halbe Million mehr auf dem Konto? Wenn Ihnen mindestens einmal jährlich so ein Satz entfährt, zählen Sie zu einem sehr erlauchten Kreis - den besonders wohlhabenden Menschen. Davon gibt es einige in Berlin. Allerdings nicht überall in der Stadt.