ICE-Neubaustrecke München - Berlin (Quelle: dpa/Schutt)
Video: Abendschau | 08.12.2017 | Antje Tiemeyer | Bild: dpa/Schutt

Panne auf der Strecke Berlin-München - Turbo-ICE kommt schon auf der zweiten Fahrt zu spät

Zehn Milliarden Euro, zehn Jahre Bauzeit, am Freitag weihte die Deutsche Bahn ihre Sprinterstrecke zwischen München und Berlin ein. Die Hinfahrt gelang in Rekordzeit - aber zurück nach Bayern dauerte alles so lang wie immer.

In weniger als vier Stunden von Berlin nach München - mit dem Zug ist das nun möglich. Die Eröffnung der neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke hat die Bahn am Freitag mit vielen prominenten Gästen gefeiert.

Technik, die entgeistert

Die Freude darüber währte allerdings nur kurz - schon auf der Retour bockte die Technik. "Einer der beiden Sonderzüge musste auf dem Rückweg nach München mehrmals anhalten", sagte eine Bahn-Sprecherin am Samstagmorgen. Der Zug habe nun rund sechs Stunden für die Fahrt gebraucht.

Statt um 23.15 Uhr kamen die 200 Ehrengäste und Journalisten erst um 1.25 Uhr am Münchner Hauptbahnhof an. Was nun die Premiere verhagelt hat, weiß das Unternehmen bisher nicht, erste Erkenntnisse deuteten auf eine "technische Störung am Fahrzeug" hin, sagte die Sprecherin. Man suche die genaue Ursache.

Lob - und etwas Häme für den BER

Zuvor war die neue ICE-Strecke am Freitag von der Bahn und der Politik gefeiert worden - und das gleich mehrfach. Beim ersten Festakt in Nürnberg sparten Konzernchef Richard Lutz und die anwesenden Politiker nicht mit großen Worten. Von einem "Meilenstein" und einem "großen Fortschritt in jeder Hinsicht" sprach der Bahnchef. Er sieht die Bahn durch die um zwei Stunden verkürzte Fahrzeit in "Schlagdistanz" zum Konkurrenten Flugzeug.

Der geschäftsführende Bundesverkehrsminister Christian Schmidt (CSU) bezeichnete die Eröffnung der Strecke als "historisches Ereignis". Und Bayerns Verkehrsminister Joachim Herrmann (CSU) verknüpfte sein Lob mit ein bisschen Häme: "Auch wenn es lange gedauert hat, hat die Bahn es im Schlussspurt geschafft, den Berliner Flughafen zu überholen."

In Nürnberg startete nach den Feierlichkeiten ein Sonderzug mit vielen Ehrengästen an Bord. Auch entlang der Strecke fanden an jedem Halt Festakte statt. In Erfurt stieg Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) zu, in Leipzig sollten der sächsische Regierungschef Stanislaw Tillich (CDU) und in Lutherstadt Wittenberg Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hinzukommen.

Kanzlerin Merkel feiert in Berlin mit

Am Nachmittag fuhr der ICE mit den Ehrengästen parallel mit einem zweiten aus München kommenden Sonderzug, der Journalisten an Bord hatte, in den Berliner Hauptbahnhof ein. Bei der Premierenfahrt stoppte ein rbb|24-Reporter die Fahrzeit bei exakt 3:53 Stunden - sogar noch schneller als ab Sonntag im Normalbetrieb.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) war in Berlin-Südkreuz zugestiegen. Sie wurde von Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller (SPD) am Bahnsteig begrüßt. Im Hauptbahnhof fand dann auch die zentrale Feier statt.

Alle anderen Fahrgästen können ab Sonntag testen

Mit dem Fahrplanwechsel am Sonntag können dann auch alle anderen Reisenden die Turbo-Strecke testen. Drei ICE-Sprinter fahren ab dem 10. Dezember täglich zwischen Berlin und München, jeweils gegen 6 Uhr, 12 Uhr und 18 Uhr. Die extra-schnellen Züge halten nur in Halle, Erfurt und Nürnberg. Auch der "normale" ICE, der stündlich mit mehr Zwischenstopps nach München fährt, ist mit viereinhalb Stunden Fahrtzeit 90 Minuten schneller als bisher am Ziel. 

Rekordprojekt ohne Rekordkosten

Zehn Milliarden Euro hat die Bahn für ihr Rekordprojekt veranschlagt, das offiziell "Verkehrsprojekt Deutsche Einheit 8 (VDE 8)" heißt und 1991 beschlossen wurde. Bahn-Projektleiter Olaf Drescher, der seit vielen Jahren die Bauarbeiten koordiniert und bei der Bahn "Mister VDE 8" heißt, geht davon aus, dass diese Zielmarke auch gehalten wird.

Tunnel auf der neuen ICE-Strecke Berlin-München. (Quelle: dpa/Martin Schutt)Einer der neuen Tunnel bei Goldisthal in Thüringen.

Drescher sagte dem rbb, er rechne lediglich mit einer moderaten Kostensteigerung von vier bis fünf Prozent. Ausufernde Kosten wie bei anderen Großprojekten, etwa dem BER, der Hamburger Elbphilharmonie oder Stuttgart 21, dürften demnach also bei VDE 8 kein Thema sein - sollte Dreschers Prognose durch die Abschlussrechnung bestätigt werden.

63 Kilometer Tunnelfahrt zwischen Berlin und München

Mit bis zu 300 Kilometer pro Stunde können die ICEs auf einem Teil der Trasse unterwegs sein - aber nur auf den neu ausgebauten Abschnitten und vor allem in den vielen Tunneln. Allein im Kernstück der neuen Strecke, einem 107 Kilometer langen Abschnitt durch Thüringen, hat die Bahn 22 neue Tunnel und 27 Talbrücken gebaut. "Das ist in Deutschland in dieser Form einzigartig", sagte Drescher im rbb-Inforadio, und lobte die "einzigartige Leistung der Ingenieure".

Damit sich bei einer so hohen Zuggeschwindigkeit die Luftmassen am Tunnelausgang nicht mit einem Knall entladen, wurden so genannte Haubenbauwerke errichtet: Durch sie werden die Druckwellen geräuschlos "verwirbelt". Über ganze 63 Kilometer ist der Zug von Berlin nach München künftig in einem Tunnel unterwegs.

Hochgeschwindigkeitstrasse wirbelt Fahrplan durcheinander

Die Bahn erwartet auf der Turbo-Strecke, dass sie ihren Marktanteil verdoppeln kann, auf insgesamt etwa 3,6 Millionen Fahrgäste pro Jahr. Der Streckenstart bringt für den Konzern den größten Fahrplanwechsel seit Jahrzehnten mit sich. Bundesweit werden zahlreiche Anschluss-Fahrpläne angepasst.

"Was nutzt mir ein pfeilschneller Zug, wenn ich in Erfurt eine halbe Stunde auf den Anschlusszug warten muss?", fragte der Bahnvorstand Lutz bei einer Premierenfahrt im Juni. Mit dem Fahrplanwechsel werde man nicht nur zwischen Berlin und München schneller unterwegs sein; auch Bahnkunden aus Leipzig, Dresden, Halle und Erfurt könnten mit kürzeren Fahrzeiten rechnen.

Kritik: regionale Verbindungen außen vor gelassen

Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisierte allerdings "eklatante Mängel beim Ausbau der Bahninfrastruktur". Die Eröffnung der Strecke bringe zwar Vorteile, allerdings seien gute regionale Verbindungen zur Schnellfahrstrecke außen vor gelassen worden, erklärte der VCD. 

Auch der Fahrgastverband Pro Bahn sieht in der neuen ICE-Schnelltrasse vor allem Vorteile für die großen Städte. "Für die großen Metropolen entlang dieser Linie bringt das durchaus was, aber gerade in den Regionen haben wir durchaus Probleme", sagte der Verbandssprecher Lukas Iffländer im SWR.

ICE- und IC-Linien ab 10. Dezember 2017 (Quelle: Deutsche Bahn)
Bild: Deutsche Bahn

Die Allianz Pro Schiene lobte, mit der Fahrzeit von weniger als vier Stunden werde für Fahrgäste ein "psychologischer Schwellenwert" unterschritten. Ab sofort gebe es noch einen Grund weniger, um für Reisen innerhalb Deutschlands den Flieger zu nehmen. Nun müsse die neue Bundesregierung "unzeitgemäße Wettbewerbsvorteile des umweltschädlichen Flugverkehrs abschaffen", damit Flieger und Bahn auch beim Preis in einen fairen Wettbewerb treten könnten, forderte der Lobbyverband.

Kommentar

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40 Kommentare

  1. 40.

    Wo haben Sie Ihre Informationen zur Bahncard 25 her?

    Diese kostet nämlich nicht 20 Euro sondern 62 Euro
    Zudem wird nur 25% Fahrpreis gespart.
    https://www.bahn.com/p/view/bahncard/ueberblick/bahncard25.shtml?dbkanal_007=L01_S01_D001_KIN0004_FV-BC25-2016_LinkeNavigationLink_LZ01

    Das nützt einem allerdings kaum etwas, weil auch 75% des Fahrpreises noch viel zu teuer sind - außer natürlich für Wohlstandsblasenbewohner.

  2. 39.

    Wie immens sind die denn?
    Beim Opel Corsa B und 3000 km/Jahr waren die faktisch nicht der Rede wert.
    Wer natürlich auf Verschleiß fährt, dessen Reifen halten nicht bis sie porös werden.

    Man kann selbstverständlich sein Auto auch zum Frisör bringen, dann ist garantiert sehr bald die Wasserpumpe fällig. Da werden systematisch die Leute beschissen mit in Wahrheit gar nicht notwendigen Arbeiten.

    Und dann sollte man auch nicht so bescheuert sein, sich ein Auto mit hoher Motorleistung zu kaufen. Das führt auch zu hohem Verschleiß - ohne nennenswerten Nutzen. Dasselbe gilt für diese hirnverbrannte ICE-Geschichte.

    Wir werden noch erleben, dass man diesen Schrott rückbaut, weil die Instandhaltung zu teuer ist.

  3. 38.

    Schon seit Jahren gibt es Sparpreise. Ihre Bekannten könnten dabei schon längst ihre geplante Reise mit der Bahn für einen Bruchteil der von Ihnen errechneten Kosten gebucht haben.

    Selbst die 150€, die oberflächliche Journalisten stumpf kopieren, zahlt kaum jemand. Der Tagesspiegel schrieb neulich, dass das gerade mal 10% der Kunden seien. Da es die Bahncard 25 ab knapp 20€ gibt, kann man allein schon mit dem gemeinsamen Erwerb von BC25 und Fahrkarte viel Geld sparen.

    Überzeugte Autofahrer scheinen aber eh wenig an Faten interessiert zu sein.

  4. 37.

    Der Einstieg der ÖBB zeigt, dass mit entsprechenden Strukturen auch Nachtzüge wirtschaftlich betriebennwerden könnnen, diemfür die DB nur eine verlustbringende Nische waren.

    Vielleicht findet sich ja auch für Ihre Bedürfnisse eine Bahn, die glaubt, dass es noch genügend andere Menschen gibt,die einen solchen Zug buchen würden.

  5. 36.

    Dumm gelaufen für die Bahn. Deshalb liegen die staugeplagten Autofahrer am Stammtisch lachend am Boden.

  6. 35.

    Gut Argumentiert.Diese "S"a.Marzahn ist gerade wieder voll im Element.Sie vergisst z.B.den Vorzug der Rentner mit dem"Rentnerticket d.BVG"(Mumienticket),gilt für ganz Brandenburg(51,-monatlich.)Stullen selber schmieren u.den Tee o.Kaffee ab i.d.Termoskanne.Schnellstrecken kann ich nur begrüßen.

  7. 34.

    Die immensen Unterhaltskosten für einen PKW werden oft unterschätzt. Aber die Preise für kurzfristige Fahrten mit der Bahn sind doch recht hoch. Vor allem bekommt man häufig verschiedene Preis- und Streckenauskünfte.

    Wünsche einen harmonischen zweiten Advent.

  8. 33.

    Nun ist diese Strecke vorhanden und es zu wünschen dass es viele Verbindungen gibt die stets pünklich fahren. Bei einer neuen Strecke sollte dies immer selbstverständlich sein.
    Wenn es viele Menschen gibt die Reisen bzw. Fahrten so lange planen können sind denen günstige rabattierte Preisen zu gönnen. Die Preise für kurzfristige Fahrten bei der Deutschen Bahn empfinden wir bei vielen Strecken nicht als günstig. Häufige Sonderangebote wären wünschenswert.
    Wir haben im Transitland Deutschland so viele Bewegungen dass es Fernbahnen und Fernstraßen braucht. Die berühmte freie Fahrt auf deutschen Autobahn gibt es durch immer höheres Verkehrsaufkommen und immer mehr Lastkraftwagen sowie viele Baustellen immer seltener.

    Jede Person (die es sich leisten kann) kann wählen und frei entscheiden wie sie reist. Und das ist auch sehr gut so.

    Allen Menschen und besonders die heute arbeiten wünschen wir einen besinnlichen 2. Adventssonntag.

  9. 32.

    Wer Tunnelfahrten liebt und die so bez. "gewonnene Zeit" sofort wieder mit neuen Nutzungen belegt - also der Zeitverdichtung anheimgeht - mag dies gerne tun.

    Ich frage nach der Alternative, die Strecke München - Berlin nach wie vor in der bisherigen Zeit durchgängig zu fahren. Für Menschen, die abseits von Tunneln etwas sehen wollen und für die eine hohe Geschwindigkeit keinen Gewinn darstellt, weil sie unter Reisekultur und Er-Fahrung etwas anderes verstehen. Da liegt das eigentliche Defizit der Bahn, nicht ergebnisoffen an eine Untersuchung heranzugehen, wie groß die beiden Gruppen sind - die Schnellfahrenden und die Reisekultur-LIebhaber -, um gezielte spezifische Angebote zu unterbreiten.

    Dass die 2. Fahrt mit zwei Verspätungsstunden erfolgt ist, zeigt auch jenen "hochkarätigen" Bahnkunden, was die Ergebnisse einer Instandhaltungspolitik sind, die erst im Nachhinein repariert, als im Vorhinein zu kontrollieren.

  10. 31.

    "Heute unterscheiden sich die Preise kaum von denen im Restaurant der mittleren Preisklasse."

    Da werden sich die Rentner aber freuen.
    Wissen Sie, dass die Durchschnittsrente auf Grundsicherungsniveau liegt?

    Diese Restaurantpreise sind schlicht nicht finanzierbar, wenn man am Tag oberhalb der Fixkosten gerade mal 7 Euro zum Leben hat. Rentner haben wegen Medizin-Zuzahlungen mitunter noch weniger am Tag übrig.

    Verlassen Sie mal Ihre Wohlstandsblase und schauen Sie sich mal die Realität in diesem Land an!

  11. 30.

    Die ICE-Strecken sind gerade deshalb so beliebt, weil sie einen schnell von A nach B bringen. Je schneller, desto mehr Fahrgäste. Gut zu beobachten auf den Strecken von Berlin nach Hamburg und Frankfurt. Und die nach München wird ebenfalls dazugehören.

    Das war vor 20 Jahren so. Heute unterscheiden sich die Preise kaum von denen im Restaurant der mittleren Preisklasse. Ein Problem der Versorgung im Zug sehe ich eher bei der Technik (kaputte Kaffeemaschinen oder Kühlschränke) oder bei der nicht ausreichenden Bevorratung. Weshalb ich immer etwas zu essen mitnehme.

    Am ICE-Zielbahnhof:
    reise ich mit einem Regionalexpress, einer Regionalbahn oder einem Bus an mein Ziel
    habe ich mir vorab bei ...... .. ;) einen günstigen Mietwagen gebucht.
    nutze ich ein Carsharing-Angebot
    leiste ich mir durchaus auch ein Tax, weil ich kein Auto habe und dadurch jede Menge Geld spare (Anschaffung, Steuer, Versicherung, Reparaturen, Inspektionen, Kraftstoff, Parkgebühren etc.)

  12. 29.

    Aus welchem Grund haben Sie sich dann in einem Ihrer Kommentare auf das Unglück von Eschede bezogen? Nur aus Spaß? ;)

  13. 28.

    "Stressfrei ist für mich die Fahrt mit dem Zug. Ich kann lesen, schlafen, aus dem Fenster schauen, mit unterhalten, einen Film schauen. Das hat auch was mit Lebensqualität zu tun."

    Da gebe ich Ihnen grundsätzlich Recht.

    Nur müsste man mir mal erklären, warum dazu ein un-wirtschaftlicher ICE notwendig sein soll, statt eines normalen Zuges, der bei moderatem Streckenausbau mit minimalen Kosten die Strecke auch in 5 Stunden schaffen würde?

    Mit der Lebensqualität ist es schnell vorbei.
    Entweder Sie schleppen Speisen und Getränke mit oder Sie zahlen astronomische Preise.

    Fahrradmitnahme ist derzeit nicht möglich. zukünftig soll es möglich sein 8 ! Fahrräder pro Zug mitzunehmen - viel Glück - zum astronomische Preis.

    Kommen Sie am Zielbahnhof an, dann stehen Sie wieder auf dem Schlauch:
    Mietwagen - zum astronomischen Preis;
    ÖPNV? - falls vorhanden - viel Spaß,
    Taxi - zum astronomischen Preis;
    zu Fuß - viel Spaß.

  14. 27.

    Mit Verlaub - ich wüsste nicht dass ich geschrieben hätte, dass bei Bahnfahrten immer der Tod mitfährt. Lesen sie mal genau nach.
    Vielleicht sind Sie zu langsam beim Nachdenken und haben deshalb das geschriebene nicht erfasst.

  15. 25.

    Mein Kommentar bezog sich auf den von Bert Wenden, in dem er für 4 Personen auf einen Fahrpreis von € 1200,- errechnete. Das trifft vermutlich noch nicht mal zu, wenn die spontan verreisen wollen, was die meisten nicht tun.
    Das Ticket für einen Einzelreisenden gibt es im gleichen Zeitraum ab € 40,- + Sitzplatz, 2. Klasse, hin und zurück, Sparpreis Aktion ohne Bahncard. Gerade ließ sich das noch buchen.

  16. 24.

    Sabrina! Sie haben jetzt ganz vergessen zu erwähnen das doch bei Bahnfahrten immer der Tod mitfährt. Fahren Sie und ihresgleichen bitte gern weiter mit dem Auto, dann sind die Züge nicht so voll.

  17. 23.

    Und was nützt einer Einzelperson eine Gruppenkarte?

    Dass die Einzelperson das mitbezahlen darf?

  18. 22.

    Dieser ICE-Irrsinn ist definitiv ein Grund, auf das Auto umzusteigen.
    Schon allein aufgrund der viel zu hohen Fahrpreise.
    Die Mobilität mit der Bahn ist gering, weil sie nur zwischen Bahnhöfen besteht, aber nicht zwischen Wohnung und Ziel.

    Damit die Bahn trotzdem attraktiv ist, dürfen die Bahnpreise nur einen Bruchteil der Kosten eines preiswerten Autos betragen. Das ist hier überhaupt nicht gegeben.
    150 Euro auf 600 km. Der Benzinpreis für dieselbe Strecke beträgt trotz massiver Kraftstoffsteuern nur ca. 50 Euro für bis zu 4 Personen + Fahrrädern + Gepäck bis vor die Haustür.

    Kein wirtschaftlich denkendes Unternehmen hätte diesen ICE-Unsinn veranstaltet.
    Aber aus der Steuerkasse kann man ja jeden Blödsinn bezahlen und die Bevölkerung entsprechend schröpfen.

    Und wieder waren sich Politiker nicht zu schade, für diesen Unsinn ihr Gesicht in die Kamera zu halten.

    So kriegen wir in Deutschland niemals Wohlstand.

  19. 21.

    5 Stunden Fahrt auf der Autobahn bei Tempo - sagen wir mal 140 km/h - sind nach meiner Erfahrung vor allem eins nicht: Stressfrei. Stressfrei ist für mich die Fahrt mit dem Zug. Ich kann lesen, schlafen, aus dem Fenster schauen, mit unterhalten, einen Film schauen. Das hat auch was mit Lebensqualität zu tun. Klar, Züge verspäten sich. Wenn ich an nervige Staus - und die werden nicht immer durch Baustellen verursacht - mit Stop and Go auf der Autobahn denke nehme ich das gerne mal in Kauf.

    Eine Gruppenkarte Sparpreis, 6 Personen, in der 2. Klasse von Berlin nach München und zurück kostet z.B. in der 2. Januarwoche € 238, + Platzreservierung. (1. Klasse € 358,- inkl. Platzreservierung) Storno € 36,-

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