Das Logo des US-Konzerns General Electric (dpa / Tim Brakemeier)
Bild: dpa

US-Konzern will offenbar Stellen streichen - Jobabbau bei General Electric könnte auch Berliner treffen

Auch Berliner Beschäftigte von General Electric (GE) könnten ihren Job verlieren: Einem Medienbericht zufolge will der US-Industriekonzern insgesamt 4.500 Stellen in Europa streichen. Davon sollen etwa 1.000 Arbeitsplätze in Deutschland abgebaut werden, wie die französische Wirtschaftszeitung "Les Echos" unter Berufung auf Gewerkschaftskreise meldet. Betroffen sei die Energiesparte, die General Electric im Jahr 2015 vom französischen Konkurrenten Alstom übernommen hat.

Ein Sprecher von General Electric wollte diese Zahlen am Mittwoch nicht bestätigen, kündigte aber eine Mitteilung am Donnerstag an.

1.200 Menschen arbeiten in Pankow, Neukölln und Marienfelde für General Electric

Die IG Metall in Berlin fürchtet, dass auch Arbeitsplätze in Berlin gestrichen werden könnten. An den drei Standorten von General Electric in Pankow, Neukölln und Marienfelde sind insgesamt 1.200 Menschen beschäftigt.

Klaus Abel, Erster Bevollmächtigter der IG Metall in der Hauptstadt, sagte, seine Gewerkschaft sorge sich um die Mitarbeiter der drei Standorte. Wie bei Siemens würde die IG Metall aber dann darum kämpfen, die Stellen zu erhalten."

Erst vor wenigen Wochen hatte Siemens angekündigt, weltweit 6.900 Stellen abzubauen, davon 870 in Berlin. Der Konzern reagiert damit nach eigenen Angaben auf schlechter laufende Geschäfte in der Kraftwerks- und Antriebstechnik.

Sendung: Inforadio, 06.12.2017, 13:00 Uhr

Kommentar

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4 Kommentare

  1. 4.

    das wäre dann ja schon wieder fast Sozialismus .....Staatsbetriebe !!
    außerdem heißt das Kuka .....Robotertechnik
    ....aber vllt. sollte man doch mal die Manager mehr heranziehen für ihre Fehlentscheidungen .....und nicht zu vergessen die Regierung die die Gesetze macht !!
    ich bin in Görlitz selber betroffen von den Schließungsplänen.......die Politik schweigt und hat mit sich zu tun.....schade eigentlich das die Wahlen schon vorbei sind !!!

  2. 3.

    Sollte Ihre These zutreffen, wären schon seit Jahrzehnte neuen US-Firmen vertreten.

    Den ist es aber schlimmstenfalls total egal, was wir über deren Präsidenten denken, bestenfalls freuen die sich darüber, dass hierzulande die gleiche Meinung vorherrscht wie dort in vielen Konzermzentralen.

  3. 2.

    Nachdem Siemens in Deutschland Tausende Stellen abbauen will,nun die Entlassungen von GE. Unsere Bundesregierung sollte zusehen das solche Betriebe als Staatsbetriebe übernommen werden können,sonst ist es bald vorbei mit dem guten Ruf Deutschlands als Hochtechnologieland. Dieses hat alles mit dem Streben nach immer mehrRendite in den Konzernen zu tun, und das viele Leistungen von China erbracht werden,wenn hier eine Firma Pleite geht ,wer kauft sie ,die Chinesen sind sofort da.LiebeBundesregierung schlaft ruhig weiter,es geht ja euch nichts an! traurige Beispiele:Osram,KUKO,Schiess,QCell.Fazit: Es wird zuwenig gegen Firmenpleiten gemacht,wenn Gesetze das nicht zulassen,dann ändert endlich diese Gesetze,dafür seid ihr Politiker gewählt!

  4. 1.

    Jeder US-Konzern der die BRD aufgibt ist im Recht denn durch die tägliche blubbernde Medienschelte auf auch die USA in den täglichen Medien ist es doch keinem USA-Konzern mehr zuzumuten hier noch einen Standort zu haben, insbesondere in Berlin, der Stadt mit der schlechtesten Bildung und den meisten nicht Beschäftigten in der BRD in der alles anders ist als logisch, sicher, sauber und normal.

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