Studentische Beschäftigte halten Protestschilder in die Höhe (Quelle: imago/Christian Mang)
Video: rbb Aktuell | 23.01.2018 | Bild: imago stock&people

Forderung nach mehr Lohn - Studentische Hilfskräfte wollen ab Dienstag drei Tage streiken

Die studentischen Mitarbeiter der Berliner Hochschulen sind von Dienstag an erneut zum Warnstreik aufgerufen. Der Ausstand soll bis Donnerstag andauern, wie die Gewerkschaften Erziehung und Wissenschaft (GEW) und Verdi ankündigten. Hintergrund sind die Tarifverhandlungen mit dem kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) für 8.000 studentische Mitarbeiter, die von den Gewerkschaften im Dezember für gescheitert erklärt worden waren.

Gefordert wird unter anderem eine Erhöhung des Stundenlohns auf 14 Euro und eine Anpassung an die Lohnentwicklung der anderen Hochschulbeschäftigten. Der KAV hatte unter anderem angeboten, den Stundenlohn von 10,98 Euro bis 1. Januar 2022 in mehreren Schritten auf 12,50 Euro zu erhöhen. Die "Maximalforderungen" der Gewerkschaften könnten nicht erfüllt werden.

Studenten verteilten Bücher wild in Bibliothek

Ein erster Warnstreik in der vergangenen Woche hatte laut Verdi nicht zu einem verbesserten Angebot geführt. Im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum der Humboldt-Universität hatten Streikende "ein ziemliches Chaos" angerichtet, wie es auf der Webseite der Bibliothek hieß. Sie sollen zahlreiche Bücher aus den Regalen gezogen und im Gebäude verteilt haben - angeblich um zu zeigen, wie eine Bibliothek aussieht, in der keine studentischen Beschäftigten aufräumen.

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