Durchnässter Feldweg mit Bahngleis in der Uckermark (Quelle: imago/Christian Thiel)
Audio: Antenne Brandenburg | 09.01.2018 | Friedhelm Rogasch, Kreisbauernverband | Bild: imago/Christian Thiel

Zu viel Regen - Bauern in der Uckermark klagen über nasse Felder

Die Landwirte im Nordosten Brandenburgs klagen über Probleme mit nassen Feldern. Die Ackerflächen seien so durchnässt wie schon lange nicht mehr zu dieser Jahreszeit, sagte der Geschäftsführer des Kreisbauernverbands Uckermark, Friedhelm Rogasch, am Dienstag dem rbb.

"Da kann man jetzt nur abwarten", sagte Rogasch der rbb-Welle Antenne Brandenburg. "Auf einigen Äckern sieht man sogar noch einige Restposten von Mais und Zuckerrüben, und die kann man im Prinzip abschreiben", so der Chef des Kreisbauernverbandes.

Viele Äcker sind wegen Nässe nicht befahrbar

Die Bauern befürchten Schwierigkeiten, wenn im Februar Gülle auf die Felder aufgebracht werden soll. Sollten die Böden durchfeuchtet und unpassierbar bleiben, müssten Notlager für Gülle genehmigt werden, so Rogasch. Viele Äcker seien wegen der Nässe nicht befahrbar sind.

So schlimm wie im angrenzenden Landkreis Vorpommern ist die Situation in der Uckermark laut Rogasch jedoch nicht. Dort sind 40 Hektar Zuckerrüben-Felder ungerodet geblieben. In normalen Jahren ist die Ernte schon Mitte November abgeschlossen.

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3 Kommentare

  1. 3.

    Was über die nassen Böden in der Uckermark berichtet wurde. Das gleiche Bild sieht man auch im Oderbruch. Der Schreiber S. Rother vom 9.1. 13.20 Uhr hat es schon richtig erkannt die schweren Böden sind durch die schwere Technik stark verdichtet worden. Gepflügt wird ja schon seit Jahren nicht mehr heute wird alles mit Glüphosat geregelt. Ich kann mich erinnern zu DDR-Zeiten wurden mit sogenannten Bodenmeizel die schweren Böden aufgelockert um die Durchlässigkeit zu erhöhen. Herr Ednev hat recht, die Bauern brauchen nur noch ihre Kontonummer angeben und schon reguliert Herr Vogelsänger alles in Brandenburg. Es gibt auch noch andere Gewerke im Land Brandenburg die vom Wetter abhängig sind die gehen ohne Vergütung leer aus. Wie ungerecht ist es in dieser kleine Welt Brandenburg?

  2. 2.

    Manchmal hat man den Eindruck, dass die Bauern über jedes Wetter jammern, seit es Fördertöpfe für Ernteausfälle gibt.

  3. 1.

    Das ist Unsinn.

    Es hat viel geregnet aber die Bauern sind FAUL geworden und grubbern die Felder nur noch statt zu pflügen.
    Dadurch verdichtet sich der Boden immer mehr (so ein Tracktor wiegt ja auch wenn er dann im Frühjahr erneut drüber fährt..) und das Wasser sickert nicht mehr so gut ab.


    Da muss man keine Quantenphysik studiert haben für diesen Zusammenhang.

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