Streikende Studenten an der TU Berlin (Quelle: rbb)
Bild: rbb

Arbeitgeberverband legt Angebot vor - Studentische Hilfskräfte sollen mehr Geld bekommen

Im Streit um die Bezahlung studentischer Beschäftigter in Berlin könnte es demnächst eine Einigung geben. "Wir sehen eine Annäherung", sagte Verdi-Verhandlungsführer Matthias Neis am Dienstag der dpa. Am Montag hatte der Kommunale Arbeitgeberverband (KAV) ein neues Angebot vorgelegt. Es gebe aber noch einige Kritikpunkte, die Verdi dem Verband am Dienstag zukommen lassen wolle.

"Wir hoffen, dass der KAV uns dann ein verbessertes Angebot vorlegt", sagte Neis. Am Donnerstag sei eine Tagung der Tarifkommission geplant. Wenn ein neues Angebot vorliegt, könnte sie darüber abstimmen.


Stundenlohn soll bis 2022 auf 12,96 Euro steigen

Die Arbeitgeber wollen unter anderem den Stundenlohn von derzeit 10,98 Euro zum 1. Juli auf 12,30 Euro anheben. Bis 2022 soll der Stundensatz schrittweise auf 12,96 Euro erhöht werden. Ab 2023 sei dann eine Anpassung an die Tariferhöhungen anderer Hochschulbeschäftigter geplant.

Die Koppelung der Studentenlöhne an die Gehaltsentwicklung anderer Hochschulgruppen ist eine der Hauptforderungen der Studenten. Seit dem 4. Juni streiken sie für ihre Ziele. Ihr Lohn wurde seit 2001 nicht erhöht.

Erst Montag letzter Woche hatte die Polizei das von den Studenten besetzte Autdimax der Technischen Universität (TU) geräumt. Dabei wurden die Personalien der im Hörsaal anwesenden Studenten aufgenommen. Die Grundlage für den Einsatz sei ein Strafantrag wegen Hausfriedensbruch gewesen. Der Einsatz war friedlich verlaufen.

Sendung: Abendschau, 25.06.2018, 19:30 Uhr

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