Photovoltaikanlage der Genossenschaft Bremer Höhe - Foto: Tino Kotte
Foto: Tino Kotte
Video: rbb|24 | 11.10.2018 | A. Klügel, S. Oberwalleney | Bild: Foto: Tino Kotte

Auszeichnung in Brandenburg - Baugenossenschaft "Bremer Höhe" bekommt Freiheitspreis

Die Wohnungsbaugenossenschaft "Bremer Höhe" hat den diesjährigen "Brandenburger Freiheitspreis" erhalten. Die mit 25.000 Euro dotierte Auszeichnung wird alle zwei Jahre vom Domstift Brandenburg vergeben.

Die Genossenschaft wurde vor 18 Jahren gegründet. Sie unterhält rund 700 Wohnungen und Gewerbeeinheiten in Berlin und Brandenburg. Zudem erwarb sie die Wohnhäuser des ehemaligen Stadtguts Hobrechtsfelde im Barnim nördlich von Berlin und sanierte sie gemeinsam mit den Bewohnern. Ziel der Genossenschaft ist es nach eigenen Angaben, guten und bezahlbaren Wohnraum langfristig zu sichern.

"Verantwortliches Wirtschaften auch im Zeitalter von Globalisierung"

In einer Laudatio würdigte Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) die Genossenschaft. Sie beweise, dass "verantwortliches Wirtschaften auch im Zeitalter von Globalisierung und Urbanisierung möglich ist".

Der Preis wurde 2015 anlässlich des 850. Gründungsjubiläums des Doms zu Brandenburg an der Havel ins Leben gerufen. Er wird alle zwei Jahre an herausragende Personen oder Institutionen verliehen, die durch ihr Engagement in den Bereichen Kultur, Religion, Wirtschaft oder Politik zur Verwirklichung des Freiheitsgedankens beigetragen haben. 2016 wurde das Menschenrechtszentrum Cottbus mit dem ersten Brandenburger Freiheitspreis ausgezeichnet.

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Bitte beachten Sie unsereNetiquette zum Kommentieren von Beiträgen sowie unsere Richtlinien zum Datenschutz.

Das könnte Sie auch interessieren

Seit einem Jahr fährt der schnelle ICE VDE 8 der Deutschen Bahn zwischen Berlin und München. (Bild: imago/John)
imago stock&people/John

ICE-Strecke zwischen Berlin und München - Ein Jahr unter vier Stunden

Nach jahrzehntelangen Bauarbeiten eröffnete die Bahn vor einem Jahr ein Milliardenprojekt: die Schnellfahrstrecke VDE 8 zwischen Berlin und München. Sie entlastet seither große Teile des Bahnnetzes und hat der Bahn mehr Marktanteil und neue Kunden gebracht. Von Johannes Frewel

Verkehr auf der Friedrichstraßein Berlin (Quelle: imago/Jochen Tack)
imago/Jochen Tack

Massiver Leerstand - Ist die Friedrichstraße eine sterbende Prachtmeile?

Sinkende Umsätze, leere Läden, Kundenschwund – die Friedrichstraße ist das Sorgenkind unter den Berliner 1A-Lagen. Nach rbb-Informationen steht jedes vierte Geschäft leer oder wird frei. Die Einkaufsmeile verliert an Attraktivität. Lösungen sind gefragt. Von Jana Göbel