Tim Raue in seinem Restaurant in Berlin Kreuzberg. (Quelle: dpa/Wolff)
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Neue Auszeichnungen des Gourmetführers - Tim Raue kocht sich beim "Gault-Millau" in die Weltspitze

Schon seit sieben Jahren sehen die Tester des Restaurantführers "Gault-Millau" Tim Raue an der Spitze der Berliner Küchenchefs. In diesem Jahr schließen einige Küchenchefs zu ihm auf. In Brandenburg kocht sich ein junger Newcomer nach vorn.

Tim Raue bleibt unter Berlins Köchen für die Tester des "Gault-Millau" das Maß aller Dinge: Der Restaurantführer erhebt ihn mit seinem Kreuzberger Restaurant in den Rang eines Weltklasse-Kochs. Der 44-Jährige erhält in der am Sonntag veröffentlichten Bewertung 19,5 von 20 Punkten.

Fünf Köche steigen den Angaben zufolge mit erstmals 16 Punkten in die Klasse der "Kochkünstler" auf, darunter Nicolas Hahn vom "Am Steinplatz" in Charlottenburg und Max Strohe vom "Tulus Lotrek" in Kreuzberg. In diesem Jahr haben die Tester 72 Berliner Restaurants bewertet, 56 Küchenchefs wurden symbolisch mit Kochmützen ausgezeichnet.

In Brandenburg liegt ein Spreewälder Restaurant vorne

In Brandenburg zeichnete der "Gault-Millau" Küchenchef Alexander Müller vom Restaurant "17fuffzig" in Burg (Spree-Neiße) als "Junges Talent" aus. Die Jury lobte den 33-Jährigen als jungen Küchenchef, der "im Spreewald französisch-mediterrane Aromenwelten mit regionalen Viktualien kombiniert".

Müller, der erst in dieser Testsaison Küchenchef wurde, erhielt aus dem Stand 16 von 20 möglichen Punkten. Damit steht das Spreewälder Restaurant in Brandenburg erneut ganz vorne: Vergangenes Jahr war dort Koch René Klages mit 17 Punkten als "Entdeckung des Jahres in Deutschland" ausgezeichnet worden.

Sechs neu aufgenomme Restaurants in Brandenburg

In drei weiteren brandenburgischen Restaurants konnten die Küchenchefs ihre 16 Punkte vom Vorjahr erfolgreich verteidigen: Alexander Dressel und Frank Linke vom "Friedrich Wilhelm" in Potsdam, Frank Schreiber vom "Goldenen Hahn" in Finsterwalde (Elbe-Elster) und David Schubert vom "Kochzimmer", das aus Beelitz (Potsdam-Mittelmark) nach Potsdam umgezogen ist. 15 Punkte erreichten Marco Giedow von der "Speisenkammer" in Burg und Christian Weber vom "Juliette" in Potsdam.

Unter den sechs neu aufgenommenen Restaurants erreichen fünf eine Kochmütze, die ab 13 Punkten verliehen wird: Das "Inspektorenhaus" in Brandenburg/Havel, die "Klostermühle" in Briesen (Oder-Spree), das "Zanotto" in Potsdam, das "Schloss Reichenow" in Reichenow (Märkisch-Oderland) und das "Kranhaus by Mika" in Wittenberge (Prignitz).

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2 Kommentare

  1. 1.

    Kleiner Fehler im vorletzten Absatz: Marco Giedows Restaurant heißt "SpeiseNkammer" und liegt im Spreewald (Spree-Neiße), was sich hier jetzt ein wenig besserwisserich anhört, aber schließlich gibt es mehrere Burgs und es ist doch wichtig zu wissen, in welches Burg man fahren muss, um 'mal wieder ordentlich was zu essen. Guten Appetit.

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