Auf dem Display eines Smartphones ist der Homescreen des freien WLAN der BVG am 27.07.2016 im U-Bahnhof Zoologischer Garten in Berlin zu sehen. (Quelle: dpa/Jörg Carstensen)
Bild: dpa

LTE und 4G - Senat will schnelles Internet in der U-Bahn Mitte 2019

Die Berliner U-Bahn soll flächendeckend schnelles Internet bekommen – LTE und 4G. Über Twitter teilte die Senatsverwaltung für Wirtschaft am Samstag mit, in der BVG solle ab Mitte 2019 LTE verfügbar sein. Zuerst berichtet hatte die "Berliner Morgenpost" online am Samstag.

BVG-Sprecherin Petra Reetz bestätigte demnach die Pläne, wollte sich aber nicht auf die Zeitplanung der Senatorin festlegen. Die nötigen Bauarbeiten könnten in allen Tunnelröhren im Laufe eines Jahres abgeschlossen sein, hieß es. Der Mobilfunkanbieter Telefónica, der in Deutschland die O2-Netzer betreibt, erhält nach Informationen der "Morgenpost" etwa zwei Millionen Euro, um die restlichen 120 Kilometer des U-Bahnnetzes mit der entsprechenden Technik auszurüsten.

Bereits realisiert ist die technische Infrastruktur an der U7 am südlichen Teil der U8 bis zum Hermannplatz. WLAN soll es in den U-Bahnwagen dann nicht mehr geben, nur noch auf den U-Bahnhöfen.

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

8 Kommentare

  1. 8.

    Ist daraus jemals etwas geworden? Wie kann es sein, dass nach Jahren keine Einigung erzielt wird? Wenn schon keine Bahnen da sind, wäre wenigstens LTE für alle Anbieter nett.

  2. 7.

    Die BVG ist zur Zeit nicht in der Lage, kurze Taktzeiten anzubieten und selbst der reduzierte Fahrplan wird noch nicht einmal eingehalten. Wartezeiten von 15 bis 20 Minuten im Berufsverkehr und die überfüllten Züge sind unerträglich. Das Geld sollte daher lieber in neue Züge und qualifiziertes Personal gesteckt werden. Wenn ich dann nicht mehr ständig mit dem Handy den Fahrplan und die aktuelle Situation prüfen muss, dann brauche ich weder WLAN noch Mobilfunk in der U-Bahn.

  3. 6.

    Wie wäre es auch in jedem "Toilettenhäuschen"???
    Saubere U- und S-Bahnhöfe wären viel nötiger. Auch die Kontrollen zur Einhaltung des Rauchverbots auf den Bahnhöfen wäre viel sinnvoller.

  4. 5.

    Na endlich. Diese unterirdische Funklöcher sind wirklich in der heutigen Zeit unnötig. Danke BVG

  5. 4.

    sollen lieber die Fahrpreise senken -----

  6. 3.

    Wirklich sichere Bahnhöfe, auf denen sich Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer zu jeder Tages- und Nachtzeit ohne Angst vor gewalttätigen Angriffen bewegen können - das wäre einmal eine überfällige Maßnahme.

    Aber das steht bei der abgehalfterten Stadtregierung aus den der Lebenswirklichkeit der meisten Menschen im Lande weit entrückten rot-grünen sozialromantischen Traumtänzern und SED-Erben offenbar immer noch nicht auf der Tagesordnung.

    Und da wundert man sich immer noch über Politik(er)verdrossenheit?

    Die alteingesessenen Parteien bejammern lieber ihren eigenen, selbstverschuldeten Niedergang und das fortschreitende Erstarken einer echten demokratischen Alternative, die diese Missstände nicht nur benennt, sondern auch abstellen will.

  7. 2.

    Rauchfreie Bahnhöfe wären mir lieber, weil ich meine Kinder liebe -

    und ich ihnen wünsche beim U-Bahn fahren nicht ihre Gesundheit zu gefährden.

  8. 1.

    Wieso der Steuerzahler das finanzieren soll,ist mir völlig unklar. Vor allem wenn es nur um ein Netz geht.

Das könnte Sie auch interessieren

Friseur "Chic Saal" in Rathenow (Quelle: rbb|24/Chiara Kempers)
rbb|24/Chiara Kempers

Stichprobe Brandenburg | Rathenow - Lockenwickler und Lokalpolitik

"Mich kennt hier im Ort fast jeder", sagt Norma Kude. Die Friseurin lebt seit über 20 Jahren in Rathenow. Von hier weg zu gehen, kann sie sich nicht vorstellen. Auch wenn es nicht die Stadt selbst ist, die sie hier festhält. Von Chiara Kempers