Ein Mann, auf dessen Hand das Wort Hanf tätowiert ist, hält eine Dose Hanfblütentee der Teesorte "Obstsalat". Der Hanfblütentee enthält fast kein berauschendes THC, hingegen das Cannabinoid CBD (Quelle: dpa/Blum)
Bild: dpa/Blum

Hanf-Produkt im rechtlichen Graubereich - Cannabis-Extrakt CBD erobert Berliner Läden

In der Schweiz liegt es bei Lidl im Regal, in Berlin konfisziert es die Polizei aus den Spätis: Hanf fast ohne THC, aber voller Cannabidiol. Das kurz CBD genannte Extrakt boomt nicht nur in der Hauptstadt – in Form von Ölen oder Gummibärchen. Von Anne Kohlick

Nur ein paar hundert Meter vom Görlitzer Park in Berlin-Kreuzberg entfernt, wo Dealer illegal Cannabis verkaufen, findet sich ein Laden, der sich ganz auf Hanf-Produkte mit einem anderen Wirkstoff spezialisiert hat. In der Wrangelstraße gibt es Öle, Kapseln und Extrakte zu kaufen, die Cannabidiol (CBD) in verschiedenen Konzentrationen enthalten.

Anders als das psychoaktive THC löst die aus dem weiblichen Hanf gewonnene Substanz keinen Rausch aus; der Weltgesundheitsorganisation WHO sind keine Fälle von CBD-Sucht bekannt [Link zu WHO-Report]. Stattdessen wird der Substanz mit der chemischen Formel C21H30O2 eine beruhigende und entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. CBD helfe, besser zu schlafen, sei wirksam gegen Übelkeit und Ängste, heißt es. In den USA wurde im Sommer ein Medikament gegen Epilepsie zugelassen, das auf CBD basiert. An der Berliner Charité wird gerade in einer Studie erforscht, ob die Substanz Menschen mit Schizophrenie helfen könnte [Link zur Charité].

Nicht mehr als 0,2 Prozent THC erlaubt

CBD wird aus Nutzhanf mit geringem THC-Anteil gewonnen. Produkte, die es enthalten, sind in Deutschland als Nahrungsergänzungsmittel und Kosmetika erlaubt, wenn ihr THC-Gehalt 0,2 Prozent nicht übersteigt. Diese Präparate sind nicht zu verwechseln mit den streng verschreibungspflichtigen Cannabisprodukten, die größere Mengen THC als Wirkstoff enthalten.

In den USA, Italien und Österreich wird CBD längst wie ein neues Superfood gehypet: Matcha und Kurkuma waren noch vor Monaten in allen Smoothies und Keksen enthalten, um das Wohlbefinden zu steigern – jetzt kommen für einen Aufpreis ein paar Tropfen CBD-Öl in den Latte Macchiato und der dazu servierte Cupcake wird schon mit CBD im Teig gebacken. Die amerikanische Vogue berichtet über Lippenbalsam, der mit dem "Wundermolekül" CBD  angereichert wird und hippe New Yorker Yoga-Studios bewerben CBD-Tinkturen auf ihren Websites. Das Hanf-Produkt scheint sich vom schmuddeligen Kiffer-Image gelöst zu haben und in der Wellness-Welt angekommen zu sein.  Auch in Berlin sind neben dem Kreuzberger Ladengeschäft schon mehrere Online-Shops ansässig, die CBD-Produkte vertreiben.

Österreich verbietet CBD-Produkte

Doch der Trend hat auch Gegner: In Wien, wo man bis vor kurzem auch CBD-haltige Pizza bestellen konnte, stieg der Traditionsbäcker Aida im September erfolgreich ins Geschäft mit CBD-Brownies ein. Doch vor wenigen Tagen beschloss das österreichische Gesundheitsministerium ein Verbot von CBD als Nahrungsergänzungsmittel. Die Konditorei musste den Verkauf einstellen und verschenkte ihr restliches CBD-Gebäck am Mittwochabend in einer publikumswirksamen Aktion.

Auch die österreichischen Apotheken und der Einzelhandel mussten CBD-Präparate aus dem freien Verkauf entfernen. Nur noch auf Rezept sind sie jetzt in Österreich verfügbar. Der Verkauf getrockneter Nutzhanf-Blüten mit einem THC-Anteil unter 0,3 Prozent bleibt dagegen erlaubt. In der Schweiz gibt es diese sogenannten "CBD-Blüten" seit April sogar beim Discounter Lidl als Tabak-Ersatz zu kaufen. Bei den Eidgenossen ist Cannabis mit einem THC-Gehalt von unter einem Prozent legal.

In Berlin wurden CBD-Blüten konfisziert

In Deutschland ist die Gesetzeslage anders: Hier bewegen sich besonders die CBD-Blüten in einem rechtlichen Graubereich. Das Berliner Startup „Bunte Blüte“ vertreibt seit Ende Oktober getrockneten Nutzhanf über einen Online-Shop. Außerdem verteilte das Unternehmen seine Produkte an über hundert Berliner Spätis – 0,9 Gramm pro Packung für zehn Euro. Die Blüten, die laut Herstellerangaben einen THC-Gehalt von unter 0,2 Prozent haben, fanden laut Medienberichten in den kleinen Geschäften reißenden Absatz.

Dem hat die Berliner Polizei allerdings ein schnelles Ende bereitet. Seit Anfang November konfiszierte sie die Ware in zwölf Spätis – wegen des Verdachts auf unerlaubten Handel mit Betäubungsmitteln. Optisch unterscheidet sich getrockneter Nutzhanf mit sehr geringem THC-Anteil nicht von illegalem Cannabis mit hohem THC-Anteil. Darüber hinaus begründet die Polizei die Beschlagnahmung mit einem Gerichtsurteil des Oberlandesgerichts Hamm von 2016.

Wird die Berliner Staatsanwaltschaft ermitteln?

In der Pressemitteilung des Gerichts dazu heißt es: "Der Handel mit Cannabisprodukten […] mit einem  Wirkstoffgehalt  von  weniger  als  0,2 Prozent  THC ist illegal, wenn er nicht ausschließlich gewerblichen  oder  wissenschaftlichen  Zwecken  dient,  die  einen  Missbrauch zu Rauschzwecken ausschließen."  Die Ausnahmeregelung  fürs Gewerbe diene  allerdings nicht  dazu,  "die  Bevölkerung  mit  THC-schwachen Cannabisprodukten zu  persönlichen Konsumzwecken zu versorgen" und solle nicht das generelle Cannabisverbot  aufweichen.  Ein  zulässiger  gewerblicher  Zweck  sei erst dann  gegeben,  "wenn  der  Hanf  zu  einem unbedenklichen  Produkt,  wie  Papier,  Seide  oder  Textilien weiterverarbeitet " werde .  Der  bloße  Konsum  sei  kein  zulässiger gewerblicher  Zweck.

Sollte die Berliner Staatsanwaltschaft dieser Argumentation folgen, könnte nicht nur gegen die "Bunte Blüte" ermittelt werden, sondern auch gegen den Laden in der Wrangelstraße. Der bietet nämlich nicht nur so skurril anmutende Produkte an wie CBD-haltige Gummibärchen oder Honig, sondern auch getrocknete Nutzhanfblüten.

Beitrag von Anne Kohlick

Kommentar

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118 Kommentare

  1. 118.

    Oh ja richtig, Auweia. Wer Heute noch nicht verstanden hat, das Alkohol die schlimmste und schädlichste DROGE ist die der Menscheit bekannt ist, ist nicht mehr zu helfen.

  2. 117.

    "Aktueller Stand der Forschung. Die Daten werden nicht experimentell erhoben, sondern rückwirkend nach auftreten."

    Danke für ihre Einlassung. Das ist gleichbedeutend mit 'keine Kausalität belegt'. Der Verweis auf wenigstens eine der von ihnen benannten Studien sollte doch im Bereich des Möglichen liegen, oder etwa nicht? Und aleatorische experimentelle Studien werden mit Cannabis zu verschiedensten Zwecken durchgeführt. Wohlgemerkt, Sie sprachen von "geringem Konsum".

    "Aktueller Stand der Forschung" war auch einmal die flache Erde.

    Wie Sie es schaffen, trotz fehlenden Nachweises, ihre Behauptung so manifest zu vertreten, ist mir schleierhaft. Das erinnert mich leider sehr stark, ich möchte Sie da auf keinen Fall beledigen, an Hokus Pokus.

  3. 116.

    Ebenso einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wie in jedem Jahr ziehe ich einen guten Tropfen Roten Wein vor und befriedige so meine Sucht;-)

  4. 115.

    Oh je, ist das Thema immer noch nicht durch? Da muss die Sucht aber groß sein. Dann kifft mal fröhlich.... Guten Rutsch.

  5. 114.

    Beitrag 84: "In Dt. geht es doch nicht um "Österreich", um Kuba oder Neuseeland auch nicht."... denn; in DE fließt das Wasser bergauf, Realitäten von wo auch immer auf diesem Planeten zählen hier nicht!
    G.M., was Sie so alles als Suchtverhalten identifizieren - vermutlich eine jede Handlung eines Menschen, die nicht einem unmittelbar zuvor erteiltem Befehl folgt. Ich wende mich generell gegen Bevormundungen, egal, ob sie wie bei Cannabis auf Lügen basieren, oder sich wie beim StGB219b auf Verdummnung durch das Vorenthalten von Informationen stützen.
    mfG fE

  6. 113.

    Ich bin mir sicher, dass es den meisten Befürwortern – und nicht nur den Konsumenten – darum geht, endlich mit der Kriminalisierung und Verfolgung aufhören, die noch dazu Polizei und Justiz sinnlos belastet.

    Es reicht ja auch schon, wenn man nur einmal im Jahr kifft, um große Probleme zu bekommen und z.B. den Führerschein zu verlieren – und das ohne (!) unter Drogeneinfluss Auto gefahren zu sein, Tage nach dem Konsum.

    Wollen Sie die Diskussion nicht verstehen oder wollen Sie einfach nur Recht haben?

  7. 112.

    Es ist ja schon so, wie beim Loriot-Sketsch in der Badewanne: nein meine Ente bleibt in der Wanne. Neurosen und Suchtverhalten spielen sich auch auf anderer Ebene ab. Sogar schlimmer noch. Dagegen ist ein entspanntes Kiffen ein Klacks.

  8. 111.

    Nicht alle in Dt., gibt ja auch Händlerinteressen usw., ,uaber den meisten Proleuten geht es hier eben ums psöl. Kiffen als Gewohnheit und Vergnügen, was massiv verteidigt wird. = Sucht.
    Gelegenheitskiffer /-konsumenten kleben doch nicht so daran (Kriterum der ps. Abhängigkeit).

  9. 110.

    Ich habe mal nachgewogen, vom getrockneten weibl. Blütenstand knipse ich 0,2!!!!! gr. ab, danach entferne ich alles Kleinstgehölze, drehe das Material mit Tabak vermischt in eine normalgroße Drehzigarette... Das kommt fast täglich nach Beendigung aller Belange abends vor. Fragen:
    A: Dosissteigerung?, nach 42 Jahren Konsum???
    B: Kinderrechnen (,2 mal 10€/gr. macht 2€/day)zur Beurteilung der Notwendigkeit zur Beschaffungskrimilalität
    C: in 2017 war ich 2-mal stationär Patient in Krankenhäusern, daher (wegen keine Lust) abruptes Nichtkiffen -> Null!!! Abstinenzprobleme, Null!!! Einschlafprobleme, beschreibe mir mal jemand die behaupteten Entzugserscheinungen...
    D: Was bedeutet der Begriff Genussmittel?... für mich bedeutet er nicht, unter dem Einfluss eines protischen Lösungsmittels kritikfrei jeglichen dahergelberten Blödsinn zu akzeptieren.
    Lt. Bundespräsident sollte mehr miteinander geredet werden, nach ca. 70 Jahren GG21.1, die Verdummnug war doch beabsichtigt!
    mfG fE

  10. 109.

    Ich wünsche allen Familien, Pärchen, Junggesellen und -gesellinnen ein schönes Weihnachtsfest. Auch denen, die wahrscheinlich aus Frust und fehlendem Zuspruch anonym im Internet auf andere losgehen und nicht zwischen dem Beharren auf die eigene Meinung (was ich auch oft tue) und respektlosen Unterstellungen, Anfeindungen und Beleidigungen unterscheiden können. Vom Weihnachtsmann wünsche ich uns daher zukünftig einen faireren Umgangston miteinander, was auch beinhaltet, die Kommentare sorgfältig zu lesen, bevor man aufeinander einprügelt und zu überlegen, ob man vielleicht manchmal auch das Kommentieren sein lassen sollte, ehe man Menschen zu nahe tritt. Ob beim Joint, Rotwein oder drogenfrei (was natürlich am Besten wäre ;-)), allen schöne Feiertage. Und ein besonders lieber Gruß an Sie, Lothar :-)

  11. 108.

    Sehr richtig. Aber vergessen Sie nicht all die Junggesellen, Einsamen, die besonders jetzt zur Weihnachtszeit vor dem PC sitzen und sich so ihr „Licht“ ins Dunkel holen. Woanders keine Aufmerksamkeit erringen können, regelrecht um Aufmerksamkeit puhlen.

  12. 107.

    Subjektive Wahrnehmung...was Sie aus meinem Kommentar schließen, ist völlig hanebüchen. Au weia! Und nun ist Weihnachten, muss auch mal gut sein, alles ist gesagt.

  13. 106.

    Selten so etwas unpassendes gelesen. Wenn also Cannabis legalisert wird ist die Droge also keine Droge mehr sondern auf dem Niveau von Alkohol. „Legale Drogen sind... legal und dann okay“... Au weia.

  14. 105.

    Wie recht Sie mit ihrem Kommentar haben. Wie schlimm es um die subjektive Wahrnehmung von manchen Menschen steht, erkennt man durch meinen-völlig überzogenen und ironischen-letzten Kommentar und manche Reaktion darauf. Im Übrigen habe ich selber noch nie gekifft, lebe schon immer gänzlich drogenfrei, außer dass ich leider Raucherin war und jahrelang kämpfen musste, um mir diese schreckliche Sucht wieder abgewöhnen zu können. Das Thema Cannabis und die Legalisierung sind mir, hauptsächlich aus beruflichen Gründen, schon lange wichtig. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, legale Drogen sind nunmal legal und dann auch okay für sie. Dass z.b. Alkohol die Teufelsdroge Nr. 1 ist, wird relativiert und abgetan-Alkohol ist ja schließlich legal. Wer jemals privat oder beruflich mit alkoholkranken Menschen, inkl. aller damit einhergehenden Folgen und Probleme zu tun hatte und sich mal so richtig mit den empirischen Erhebungen dazu befasst, der findet ein Tütchen am Wochenende gar nicht mehr so schlimm. Die z.t. an den Haaren herbei gezogenen Befürchtungen, was eine Legalisierung für furchtbare Folgen haben könnte, sind Unfug. Danke für Ihren weisen Kommentar!

  15. 104.

    Mal zum Thema Niederlande

    https://www.sueddeutsche.de/panorama/niederlande-ein-narko-staat-wirklich-1.3882113

    https://hanfjournal.de/2018/07/31/kuscheljustiz-bei-cannabis-delikten-in-den-niederlanden/

  16. 103.

    Schon lustig ... wenn jemand sich für die Legalisierung einsetzt und dafür argumentiert, wird er als Kiffer bezeichnet.

    Warum eigentlich? Ich muss kein Hund sein, wenn ich mich für Tierschutz einsetze. Ich muss nicht mal einen haben. Ich muss auch nicht schwul sein, wenn ich mich für die Rechte von Homosexuellen stark mache.

    Ich muss vielleicht logisch denken können und ideologiebefreit sein, ohne Vorurteile und Barrieren im Kopf. Das schafft anscheinend nicht jeder.

    Ich hatte zwar vor vielen Jahren mal selbst probiert und sogar inhaliert. Vor allem aber kenne ich eine Menge Menschen, anständige und fleißige Leute, die das noch heute tun. Ich verstehe nicht, warum die kriminalisiert werden sollen, wenn sie eine Droge nehmen, die manche nicht verstehen oder ihnen in den Kram passt. Und vor allem bin ich Steuerzahler und sehe nicht ein, warum ich eine falsche und nicht wirksame Verfolgung mit bezahlen soll. Laut einer aktuellen Studie entgehen dem Staat jährlich so fast 3 Mrd €.

  17. 102.

    Cannabis ist seit über 40 Jahren in den Niederlanden ganz einfach zu bekommen – und das einigermaßen legal und kontrolliert, auch wenn die Lösung nicht so gut ist wie jetzt z.B. in den USA, Kanada oder Uruguay.
    Trotzdem konsumieren dort und in den Niederlanden nicht bis kaum mehr Menschen, als dort wie Cannabis illegal ist. Im Gegenteil, die Zahl ist in vielen Ländern, z.B. in Frankreich deutlich höher, obwohl dort der Konsum immer noch hart bestraft wird.

    Ihre Vermutung und Ihre Befürchtung ist daher falsch und unbegründet. Eine Legalisierung hat mehr Vorteile. Neben des besseren Jugendschutzes gibt es Qualitätsstandards, hohe Steuereinnahmen, weniger Belastung für Polizei und Justiz ... und: Dort, wo Cannabis legal ist, wird weniger Alkohol getrunken. Gerade mit dieser Droge hat Deutschland die meisten Probleme.

    Deshalb: Cannabis streng kontrolliert, aber legal verkaufen (mit Jugend- und Werbeverbot!)und diese Regeln auch für Alkohol anwenden. Das wäre das beste für alle.

  18. 100.

    Keine Macht den Drogen, keine Legalisierung von Drogenprodukten! Cannabis wäre nach einer Legalisierung verfügbarer Bei der Entwicklung von Abhängigkeitserkrankungen kommt es auf die die Verfügbarkeit an. Wenn aufgrund der Verfügbarkeit immer mehr Leute Cannabis probieren, bleiben immer mehr darauf hängen. Der Staat muss verhindern, dass sich die Zahl der Cannabis-Abhängigen durch eine Legalisierung erhöht, daher am besten erst gar keine Legalisierung.

  19. 98.

    Wie man hier miterleben darf, macht das Kifferleben weder fröhlich noch ausgeglichen. ^^

  20. 97.

    LOL;-) darauf erst mal ne feine Pfeife vom selbstangebautem „CBD“ Bund: Ruderalis Indica ( 80% CBD Anteil 20% THC )So, bin ich nun verhaftet? LG P.s. Ihre Vermutung zu @ gut so ist sowieso auch meine.

  21. 96.

    Was soll bitte ein "Beleg" für politische Willkür sein? Der soll wie genau aussehen?? :-DDD Ich beantwortete die Frage. Einfach nachlesen und nicht nur poltern. Sie hören sich übrigens wie Ihr Mitstreiter an. Ulkig. Da könnte man fast vermuten...

  22. 95.

    16€/Gramm in der Hasenheide hab ich bisher berappt. Laut Erfagrungsberichten aus Ländern, wo es bisher legalisiert wurde, müssen wir mit ca. 20€/Gramm rechnen. Müssen ja dann Steuern dafür gezahlt werden. Das wär aber okay. Ich muss ja weniger Lebensmittel von der Stütze kaufen, das Baby schläft hervorragend, Kiffe in der Muttermilch ist DER Hammer. Sie haben Recht. Man muss einsehen, wenn man verloren hat. Dieses Geschwätz von wegen Heilpflanze und bläh. Alles Murks. Bin so müde. War wohl ein Joint zuviel. Keep cool-make Love not War! Peace :-)

  23. 94.

    Dieses Paar Schuhe ziehen Sie sich gefälligst selber an. Gründe für eine Cannabis Legalisierung sind hinlänglich bekannt. Ein bisschen Recherche zum Thema täte auch Ihnen nicht schlecht stehen. Das kleine Land Luxemburg macht es richtig und die Einnahmen aus dem Handel gehen ausschließlich in die Suchtprävention. Nochmal für Sie, auf dem „Schwarzmarkt“ werden unter anderem sehr dubiose Züchtungen angeboten und diese haben auch gesundheitliche Folgen, besonders wenn sie an Minderjährige „ verhökert“ werden. Zudem lassen es Jugendliche nicht dabei bewenden und nehmen auch noch „ Pillen“ zu sich. Alles weitere erklärt sich von selbst.

  24. 93.

    Warum Shitstorm? Ist doch prima, wenn Sie Fragen haben und offensichtlich etwas dazulernen wollen ;)

    Die Antwort ist aber ganz einfach und eigentlich offensichtlich. Auf dem Schwarzmarkt bekommt man keinerlei Informationen, weder über den THC- noch über den CBD-Anteil. Dafür ist die Ware oft gestreckt, im schlechtesten Fall mit gesundheitsgefährdenden Stoffen. Es gibt keine Qualitätskontrolle.

    Die gäbe es dann im Fachhandel, kompetente Beratung inkl. Der Preis wird dann aber kaum niedriger sein. Trotzdem würden die meisten das akzeptieren. Oder würden Sie Schnaps auf der Straße kaufen?

    Und ja, natürlich geht es letztlich nicht nur um den Wirkstoff CBD, also quasi die „alkoholfreie“ Version von Cannabis. THC berauscht, hat aber ebenfalls eine medizinische Wirkung https://de.m.wikipedia.org/wiki/Cannabis_und_Cannabinoide_als_Arzneimittel

    Es soll auch Leute geben, die sich gerne mal einfach so berauschen, ohne dass sie gleich süchtig werden. Sie arbeiten sogar regelmäßig ;)

  25. 92.

    Das ist falsch, da ich u. a. mit Langzeitkiffern gearbeitet habe.
    Die werden hier gern völlig ausgeblendet, da da einfach nichts idealisiert werden kann.

  26. 91.

    A Alkohol: Steuern für den Saat, Kosten tragen die Berufstätigen über u. a. Krankenkasse.
    B Tabak: Steuern, Kosten tragen natürlich die Berufstätigen.
    C Cannabis als privates legales Suchtmittel: Wird dasselbe in Grün,
    nur derzeit besonders idealisiert, andere gesundheitl. Ebene, wird ganz oft kombiniert.
    B und C fördern eh noch besonbers Langzeitarbeitslosigkeit.
    A und B kann starke vorgeburtliche Schädigung verursachen,
    landet auch wieder bei Kranken- und Sozialkassen.
    Usw.
    Also für den Saat ist Sucht teilweise richtig positiv,
    aber Sektsteuer kostet schon z. B. Dasselbe, wie eingenommen wird, also tote Steuerquelle.

  27. 90.

    Mal eine Frage an die, die Cannabis bzw. hier geht's ja um den Teil CDB, frei kaufen wollen. Ich unterstelle jetzt mal, Sie hätten es sich bisher auf dem Schwarzmarkt besorgt. Was kostet es dort? Rechnen Sie mit hohen Ersparnissen, wenn es frei verkäuflich wäre? Ich weiß, die Frage ist sehr persönlich, aber ich geh mal davon aus, dass der rbb ihre Daten vertraulich behandelt. Möge der Shitstorm beginnen. ;-)

  28. 89.

    Bitte nicht eine Frage mit einer Gegenfrage beantworten. Ich hatte empfohlen, sich für die Gründe Österreichs zu interessieren.... Was wollen Sie für Quellen? Im Bericht steht, dass Austria es wieder verboten hat. Sie haben behauptet, die sei politische Willkür. Dafür wollte ich einen Beleg.

  29. 88.

    Alles in den seriösen österreichischen Medien nachzulesen. Wo sind Ihre Quellen? Die "Erfahrungen", die Österreich zum CBD-Verbot überzeugten, sind wo gemacht?

  30. 86.

    Lesen Sie doch bitte alle Kommentare, ehe Sie mich maßregeln wollen. Ich antwortete auf einen Kommentar, der sich auf Österreich bezog.

  31. 83.

    Ob Sie selbst Drogen nehmen – also weder Kaffee, Zucker, Tabak, Bier oder sonst etwas – das weiß ich nicht.

    Sie zeigen jedenfalls, dass Sie von Cannabis höchstens das wissen, was Ihnen die Medien in den letzten Jahrzehnten erzählt haben. Vieles davon war eben plumpe Anti-Cannabis-Propaganda, die Sie unreflektiert nachplappern.

    Ich empfehle Ihnen zwei Videos, die – wie ich finde – sehr fair sind.
    Also weder dämonisierend, noch verherrlichend.

    https://www.youtube.com/watch?v=tnkYWeeAi54&t=862s

    https://www.youtube.com/watch?v=TGm_QTD5yKM

    Nehmen Sie sich doch mal die Zeit zum Anschauen. Ich meine, es ist immer gut, seinen Horizont zu erweitern. Und das muss nicht immer unter dem Eindruck von Drogen sein.

    Und: Sie müssen sich auch keine Sorgen machen. Cannabis wird zwar sicher bald auch in Deutschland bald (wieder) legal sein, aber SIE müssen es auch in Zukunft NICHT konsumieren.





  32. 82.

    Richtig. Die Entscheidungen der rechtskonservativen Regierung in Österreich muss man nun wirklich nicht als Vorbild nehmen. Dank der FPÖ ist das Rauchen in Kneipen und Gaststätten weiterhin erlaubt.

    Aber auch in Deutschland läuft einiges seltsam. Die CDU verhindert nicht nur einen zeitgemäßen Umgang mit Cannabis, sondern auch, dass ein längst geplantes Tabakwerbeverbot in Kraft tritt. Jugendschutz ist halt nur wichtig, wenn es gerade in den Kram passt ...

  33. 81.

    Ich weiß nicht, warum Sie mich derart persönlich angreifen, aber wenn Sie möchten... bitte sehr. Ihr Kampf um die Freigabe von Cannabis (denn eigentlich geht es Ihnen nicht nur um CBD) erscheint mir unbegründet. Und weshalb Sie Menschen unterstützen, die ein täglichen Konsum von Alkohol als nicht suchtgefährdend bezeichnen, weiß ich auch nicht. Finden Sie es wirklich nötig, Mittel mit betäubender Wirkung in den freien Handel zu bringen? Dass der Mensch hier nicht immer verantwortungsbewusst mit diesen Mitteln umgeht, dürften Sie nicht bestreiten wollen, oder?

  34. 80.

    Da schließe ich mich Ihnen an. Die medizinische Wirkung und ein medizinischer Gebrauch ist ja auch im Grunde unstrittig. Hier wollen es aber viele zum Stressabbau verwenden. Und das ist dann doch eine Aussage von Süchtigen. Sich zur Entspannung zuzukiffen ist nicht mein Ding. Und ich würde behaupten, die Allgemeinheit will es auch nicht. Einzelne kämpfen daher aus persönlichen Motiven.

  35. 79.

    Ich finde es schon bezeichnend, dass der rbb den Bericht der Rubrik "Wirtschaft" zuordnet. ;-) Letztendlich geht es wirklich nur darum, wie und wer damit Geld machen darf. Der Staat kann damit viel verdienen. Ob er es deswegen rechtfertigen kann bleibt fraglich. Ich bin nur für den medizinischen Gebrauch. Mindestens apothekenpflichtig, besser rezeptpflichtig. Als NE muss es nicht sein.

  36. 78.

    Könnten Sie bitte Ihre Aussagen belegen oder sind diese Mutmaßungen? Wenn ich schon "politische Willkür" lese gehe ich mal davon aus, dass Sie einfach mit der Regelung nicht einverstanden sind, ich möchte lieber Fakten.

  37. 77.

    CBD wurde in Österreich aus reiner politischer Willkür verboten. Obwohl von der WHO als unbedenklich eingestuft, wird es in Österreich als Krebs- und Schmerzheilstoff bisher nicht anerkannt. Das Verbot gilt nicht für Apotheken. Das hat eine Monopolwirkung zur Folge. Dort darf es zwar weiter verkauft werden, dadurch aber zu wesentlich höheren Preisen. Diese völlig abstrusen Vorgänge sind unverständlich und es wird auch versucht dagegen anzugehen. Es gibt also keine "Erfahrungen", die ausschlaggebend für diese Diskussion wären. Diese Maßnahmen sind völlig unverständlich und am Patienten vorbei.

  38. 76.

    Sie werden mir ja wohl kaum den Mund verbieten wollen. Ist ja lustig, wenn Sie konstruieren wollen, dass ich ein Problem mit Suchtmitteln hätte, wenn ich doch an keinem klebe. Das könnten Sie mir auch nicht warmreden. Entspannt finde ich Ihren Post nicht. Also Merry Xmas, ob nun mit oder ohne Tüte oder sonstwas.

  39. 75.

    Foren sind doch nicht für ständige subjektiv getönte Suchtmittelmissionierung da.
    Mich wundert das auch, dass der RBB soviel zum Legalisierungsbestreben bringt.
    Das sind relativ kleine Gruppen, die das wollen (Demo mit z. T. 200 sehr jungen Leutchen), nicht die Gesellschaft an sich. Wenn die Mediziner derart missionieren würden, wiss. fundiert, könnte man das bisherige Märchen von der omnipotenten "Heilpflanze" ja noch mal hochkochen, aber tun sie ja nicht.

  40. 74.

    Da Sie mich ja weiterhin für einen missionierenden Süchtigen erachten, erlaube ich mir, Ihnen ein besonderes Buch anheim zu stellen, welches Sie sogar recht preiswert im Internet gebraucht über Amazon/ Bücher/gebraucht erstellen können. Habe für Sie recherchiert. Die gebundene, gebraucht Ausgabe kostet NUR „88 Cent“ ohne Versand. Der Titel des Buches lautet: „Marihuana Die Verbotene Medizin.“ Herausgegeben 1994 von Zweitausendeins Verlag. Die Herausgeber dieses Buches sind: Dr. med. Lester Grinspoon und James B.Bakalar. Vorwort von Dr. med. Ellis Huber. Was Sie darin finden, wird Ihnen hoffentlich die Augen zum Thema weit öffnen. Denn mir hat dieses Buch damals schon sehr geholfen. Und ja,mein damaliger Hausarzt war gar nicht begeistert davon, als ich es ihm mitbrachte und ebenfalls empfahl zu lesen. Ist er doch dermaßen Abhängig v.der Pharmaindustrie und somit voreingenommen. Somit verbleibe ich mit den besten Weihnachtsgrüßen und ein gesundes neues Jahr wünsche ich Ihnen.

  41. 73.

    "Österreich verbietet CBD-Produkte". Vlt sollte sich Deutschland von den Erfahrungen, die in Austria zu diesem Ergebnis geführt haben, berichten lassen.

  42. 72.

    Wollten Sie nicht "raus sein"?

    Ihre einseitigen, teils falschen Behauptungen und Beschimpfungen (unter dem anderen Artikel bezeichnen Sie Konsumenten als "aggressiv" und "in der Regel alle über lange Zeit nicht berufstätig") werden durch ständige Wiederholungen nicht richtiger. Welch unverschämte und dumme Aussagen!

    Jeder, der sich ein bisschen mit dem Thema Cannabis ein bisschen auskennt (das sind aber natürlich nicht alle!), weiß, dass die Realität nicht so ausschaut, wie Sie (und leider auch so manche Politiker)den Eindruck erwecken wollen.

    Ich wiederhole mich: Sie haben ein riesengroßes Problem mit Cannabis, warum auch immer.
    Nutzen Sie doch mal die Feiertage, um sich ein umfassend und objektiv zu informieren und hören Sie bitte auf, völlig übertrieben und unnötig Panik zu vertreiben. Entspannen Sie sich bitte!

    Und dann reden wir nächstes Jahr weiter ... vielleicht.
    In diesem Sinne: Ein friedliches und erholsames Weihnachtsfest und ein erfolgreiches 2019!

  43. 71.

    Ganz ehrlich: es kommt einem vor, als wenn SIE zuviel davon konsumiert hätten, so penetrant wie Sie die Argumentationen anderer Kommentatoren nicht verstehen möchten. "Trotzdem" immer gegen alles zu sein scheint Ihr Lebensmotto zu sein, selbst das könnte ich noch akzeptieren. Aber Ihre haltlosen Angriffe und Unterstellungen anderen gegenüber, die gehören sich einfach nicht. Ich würde mir wünschen, dass Sie sich an fachlich kompetenter Stelle informieren, vielleicht fällt es Ihnen dann leichter, die Sache mit dem CBD und der Legalisierung von Cannabis zu verstehen. Trotzdem wünsche ich Ihnen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue, hoffentlich gesunde, Jahr. Auf dass Sie niemals alternative Heilmaßnahmen benötigen werden!

  44. 69.

    Naja, wenn einseitige, engstirnige Argumente nicht mehr ausreichen und immer wieder die gleiche Platte aufgelegt wird, wird’s halt langweilig auf Dauer. Zudem werfen Sie die wahren bedauernswerten Suchtkranken, wie Alkoholiker, Tablettensüchtige u.a. in einen Topf zu dem hier angesprochen Thema „CBD“ aus der Heilpflanze Cannabis. Befassen Sie sich bitte mal ausführlicher damit, dann dürfte Ihnen auch Ihr Wiederspruch auffallen. Oder geht es Ihnen nur darum, hier das letzte Wort haben zu wollen?

  45. 68.

    Diese Diskussion erinnert mich langsam an Gespräche mit Suchtkranken. Die finden auch immer Erklärungen, warum Drogen nicht schlimm sind. Ich bin daher raus. Wünsche noch einen schönen Abend

  46. 67.

    Der Beste Kommentar zum Thema, hierfür möchte ich mich bei Ihnen herzlich bedanken. Sagt unter anderem Ihr letzter Satz kurz und knapp seht trefflich, worum es hier schlichtweg geht.

  47. 66.

    Es ist überhaupt kein Problem, die Aussagen von Frau Mortler zu verlinken. Ich halte das in diesem Kontext sogar für sehr gut, zeigen Sie doch sehr eindrucksvoll die Widersprüchlichkeit, Denkfehler und auch die Lügen der Legalisierungsgegner.

    So gesehen habe ich überhaupt kein Problem mit Frau Mortler, im Gegenteil. Mit ihren seltsamen Äußerungen hilft sie den Befürwortern einer anderen Cannabispolitik sogar. Teilweise ist es aber etwas zum Fremdschämen, wenn man sieht, wie sich die Dame blamiert.

    P.S. Fakten und Sachlichkeit sind in einer Diskussion sehr wichtig. Ich möchte Sie aber dann doch bitten, selbst sachlicher zu bleiben. Waffen mit einer Pflanze zu vergleichen, ist dann doch etwas lächerlich. Mit einer Waffe schaden Sie im Zweifel Menschen, sie können sie verletzen oder töten. Cannabis schadet – wenn überhaupt – dem Konsumenten selbst. Im Fall von CBD-Cannabis – und das war im Grundsatz erst mal das Thema dieses Artikels – ist nicht mal das der Fall. Im Gegenteil.

  48. 65.

    Ich habe den rbb zitiert, die Frage gebe ich also weiter an den rbb. Der wird vermutlich darauf verweisen, dass Aussagen der Drogenbeauftragten zu einer sachlichen Berichterstattung gehören. Wenn Sie mit Drogenbeauftragten Probleme haben, sagt das einiges aus...... Der Rest Ihres Kommentares geht an der Sache vorbei. Nur weil es einen Schwarzmarkt gibt muss man die Ware nicht legalisieren (Stichwort Waffen).

  49. 64.

    Wie verzweifelt muss man eigentlich sein, wenn man zur Argumentation Marlene Mortler zitieren muss?
    Die Frau blamiert sich in ihrer Funktion als Drogenbeauftragte regelmäßig mit einer beispiellosen Unkenntnis und Verdrehungen von Fakten. „Cannabis ist verboten, weil es illegal ist“, so eine ihrer Begründungen.

    Im übrigen, ihre Aussagen sind nur weitere gute Gründe für eine Legalisierung von Cannabis. Eben weil der Konsum ja TROTZ der Illegalität stetig steigt. Den Schwarzmarkt gibt es nun mal nur deshalb ... und er ist und war noch nie zu kontrollieren. Das Verbot nutzt nur dem illegalen Händlern und ihrem steuerfreiem Geschäft.

    Außerdem: Wenn denn der THC-Wert so enorm angestiegen ist, dann wäre das nur durch einen regulierten und kontrollierten Verkauf zu verhindern gewesen. Erst dann könnten die Werte genau angegeben und ggf begrenzt werden, so wie das beim Alkohol ja auch der Fall ist. Niemand würde auf die Idee kommen, die gleiche Menge Schnaps wie Bier zu trinken



  50. 63.

    Nochmal aus dem verlinkten Bericht des rbb: „Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, warnte jedoch kürzlich vor einer Freigabe von Cannabis. Vor allem auch, weil das heutige Cannabis nichts mehr zu tun mit dem vor 20 Jahren, sagte sie im Oktober bei der Vorstellung des Drogen- und Suchtberichts 2018 in Berlin: Es sei viel stärker geworden.

    Laut Mortler steigt der Konsum von Cannabis bei jungen Menschen seit 2011 leicht an. So hätten zuletzt knapp sieben Prozent der Jugendlichen und knapp 19 Prozent der jungen Erwachsenen zwischen 18 und 25 Jahren in Umfragen angegeben, in den vergangenen zwölf Monaten Cannabis konsumiert zu haben. Rund 1,5 Prozent der Jugendlichen und mehr als fünf Prozent der jungen Erwachsenen bekannten sich laut Bericht zum regelmäßigen Konsum.“

  51. 62.

    So beginnt der Einstieg in was? Ist jemand gleich Alkoholiker oder süchtig, weil man abends nach der Arbeit ein Glas Wein oder ein Bier zur Entspannung trinkt? Eher nicht, oder?
    Genausowenig hat man gleich Probleme, nur weil man einen Joint raucht. Millionen Menschen in Deutschland tun das regelmäßig, ohne dass es Ihnen schadet. Jedenfalls garantiert nicht mehr als Bier oder Wein.

    Warum dramatisieren Sie Cannabis so dermaßen?
    Wir sind uns einig, dass Cannabis nicht komplett harmlos ist. Wir sind uns einig, dass Jugendliche keine Drogen nehmen sollten, kein Cannabis, aber aus meiner Sicht auch keinen Alkohol. Der Konsum sollte verboten und der Verkauf an Minderjährige streng bestraft werden.
    Erwachsene können das aber ganz gut selbst entscheiden. Der Staat ist in diesem Fall für die Aufklärung zuständig, nicht für Verbote.

    Es scheint so, dass Sie persönlich mehr Probleme mit Cannabis haben, als die allermeisten der Konsumenten.

  52. 61.

    "Weil Ihnen die Meinungen anderer nicht passen, erübrigt sich also die Diskussion? " Nein, nicht deswegen, sondern weil Sie Cannabis als Mittel zum Stressabbau verharmlosen. So beginnt der Einstieg. "Ich habe Stress, ich brauche mal......". Und auf dem Niveau mag ich nicht diskutieren.

  53. 59.

    Was soll dieser Vergleich? Die Sucht bei Cannabis ist im Vergleich zu Alkohol (und auch Nikotin harmlos. Es sterben jährlich über 200.000 Menschen durch Alkohol und Tabak in Deutschland. Das ist Ihnen schon bewusst, oder?

    Und falls Sie es immer noch nicht verstanden haben: Selbst wenn jemand Probleme mit Cannabis bekommt (das sind etwa 10 % der Konsumenten) ... ein Verbot verschlimmert diese Probleme eher noch und hilft in keiner Weise. Der Konsument wird ohne Grund kriminalisiert und kann z.B. seinen Führerschein verlieren, selbst wenn er niemals unter Drogeneinfluss Auto gefahren ist. Außerdem wird die Ware auf dem Schwarzmarkt oft gefährlich gestreckt und der THC-Wert wird nicht angegeben. All das ist bei einem kontrolliertem Verkauf NICHT der Fall.

    Mal ganz ehrlich: Haben Sie sich wirklich jemals mit dem Thema Cannabis beschäftigt, ohne Ihre ideologischen Scheuklappen abzunehmen? Versuchen Sie es doch wenigstens mal.

  54. 58.

    "Eine Sucht stellt sich schleichend ein." Bei Alkohol.
    Bei Cannabis geht es schnell, das wird immer beim Idealisieren unterschlagen.

  55. 57.

    "Man kann schließlich nicht so einfach den Job wechseln oder das Arbeiten aufhören, wenn man dadurch regelmäßig Stress hat." So würde auch jemand reden, der bei stressigem Job zum Alkoholiker wird. Suchtverhalten ist für reinweg nichts eine Lösung.
    Cannabis macht sehr schnell psychisch abhängig (hohe ps. Abhängigkeit).
    Bei sehr jungen Leuten verstärkt Cannabis genau das, wogegen die sich "behandeln" wollen:
    Selbstfindungsprobleme - Reifungsprozesse werden genau durch das Suchtmittel aufgehalten.
    Folge sind unreife Erwachsenenpersönlichkeiten, schöne Voraussetzung für Durchprobieren aller möglichen Suchtmittel (Thema Einstiegsdroge) auf der Suche nach einem angeblichen "Heilmittel", was in Kifferkreisen ja wörtlich so versprochen wird. Das ist eigentlich "anfixen" mit Worten.

  56. 56.

    Alkohol und Nikotin werden frei beworben, sind leider für Jugendliche legal erhältlich und zudem deutlich schädlicher als Cannabis.
    Niemand will das gleichstellen.

  57. 55.

    Weil Ihnen die Meinungen anderer nicht passen, erübrigt sich also die Diskussion?

    Jahrzehntelang hat man es sehr erfolglos mit einem Verbot probiert. Jetzt, endlich, wo immer mehr Länder die Gesetze ändern, Cannabis wieder legalisieren, den Markt kontrollieren und dabei sehr positive Erfahrungen machen, wird auch in Deutschland das Thema endlich wieder offen diskutiert. Wenn Sie dabei nicht mitmachen können oder wollen, ist das eher Ihr Problem.

  58. 54.

    Genau. Medizinischer Einsatz ist sinnvoll und da sind natürliche Mittel besser als Chemie. Ich habe aber auch den Eindruck, es geht den meisten darum, Cannabis mit Alkohol und Nikotin gleichzustellen. Eine Sucht stellt sich schleichend ein. Das ist das Schlimme. Und der Süchtige erkennt es als Letzter.

  59. 53.

    "Zum anderen kann man halt die Ursachen nicht immer so einfach bekämpfen. Man kann schließlich nicht so einfach den Job wechseln oder das Arbeiten aufhören, wenn man dadurch regelmäßig Stress hat." Das ist also der Grund für den Wunsch nach Cannabis? Stress? Ah ja... Damit erübrigt sich jede weitere Diskussion.

  60. 52.

    Nun. Zum einen „betäubt“ man sich mit Cannabis nicht zwingend, sicher nicht mit Nutzhanf. Zum anderen kann man halt die Ursachen nicht immer so einfach bekämpfen. Man kann schließlich nicht so einfach den Job wechseln oder das Arbeiten aufhören, wenn man dadurch regelmäßig Stress hat.

    Die Frage bleibt: Wo ist das Problem, wenn ein erwachsener und mündiger Bürger nach getaner Arbeit sich einen Joint (egal ob mit oder ohne THC) dreht, um sich zu entspannen? Warum muss er deshalb kriminalisiert werden? Was genau geht das den Gesetzgeber an, was jemand in seiner Freizeit tut? Warum überlässt genau dieser Gesetzgeber einen Markt für geschätzt vier Millionen Deutschen illegalen Händlern und übernimmt nicht endlich die Verantwortung(Qualität! Jugendschutz!) für eine Droge, die man weder verbieten muss, noch verbieten kann?

  61. 51.

    Das ist wohl ihr entscheidendes „Problem“ in dieser Diskussion. Sie haben in der Suchtberatung gearbeitet, wurden also ständig mit Problemfällen konfrontiert. Dass aber 90 % der Konsumenten gar kein Problem haben – außer dass sie unnötig kriminalisiert werden – übersehen sie ganz einfach.

    Cannabis ist sicher nicht harmlos, aber ein Verbot für Erwachsene ist völlig übertrieben. Es schadet sogar, weil es nur so diesen riesigen Schwarzmarkt gibt, der schlechte Qualität verkauft, auch an Minderjährige. Dazu werden Polizei und Justiz unnötig belastet.

    Ich kann Sie nur eindringlich bitten, sich etwas unvoreingenommener und objektiver mit dem Thema Cannabis zu beschäftigen. Mit dieser engstirnigen Haltung unterstützen Sie nur illegale Dealer und eine Drogenpolitik, die schon seit 50 Jahren nicht funktioniert.

    Bitte denken Sie mal darüber nach.

  62. 50.

    Manche Ursachen sind ja kaum zu bekämpfen, wie z. B. Schmerzen bei Wirbelsäulenschäden.
    Ich habe auch nichts gegen eine sinnvolle medizinische Anwendung oder mal Gelegenheitskiffen, aber dieses andere Gejammer, dass irgendein Stoff täglich und günstig verfügbar sein müsste, enthält immer lauter Ausflüchte, dass es angeblich nicht um Sucht gehen soll, wenn man einfach kiffen will.

  63. 49.

    also bei dieser Unterscheidung bin ich fast bei Ihnen. Wobei Symptome behandeln nicht ausreichend ist. Die Ursache der zB Schlafstörungen oder Schmerzen muss herausgefunden werden. "Betäuben" reicht eben nicht, auch wenn viele die Mittelchen lieber nehmen als sich der Ursache zu stellen.

  64. 48.

    Ich habe länger in der Suchtberatung gearbeitet und weiß, wenn ich einen Süchtigen vor mir habe.
    Wer einen echten medizinischen Bedarf hat, ist auf eine Behandlung der Symptome orientiert, aber jammert freizügig nicht über nicht legales Kiffen. Das machen Süchtige (hohe psychische Abhängigkeit).

  65. 47.

    "Der Konsum von Jugendlichen nimmt ab, wenn legal verkauft wird." Das stimmt doch gar nicht, dass war bei einer Untersuchung so, bei der der Wert bei den jungen Erwachsenen gleichzeitig wieder höher war. Dass Jugendliche erwachsen werden und weiterkonsumieren, also statistisch in der nächsten Gruppe landen, hätte man sich in dem Fall auch mal überlegen können.

  66. 46.

    Wenn Sie keine medizinischen Artikel lesen, wollen Sie konkret was dazu aussagen können? Dass Sie zufällig nix gehört haben? Aha.

  67. 44.

    "Die Ärzte in der Psychiatrie sind ja nicht von sich darauf aus, das Zeug "schlechtzureden", sondern die wundern sich anhand der Praxis über Legalisierungsideen. "

    Ich frage auch immer meinen Arzt ob es eine gute Idee ist, mir an unserer Weihnachtsfeier 20 Bier in mein Gesicht zu schütten ;)
    Ne mal ehrlich,
    Ärzte, besonders die solche Fälle haben, sehen ja nur die Schattenseite und sind deshalb etwas voreingenommen! Also warum sollen wir 90 % der Konsumenten kriminalisieren wenn 10% einen problematischen Konsum haben? Die Jugend schützt man definitv anders ;)

    Zudem ist das Argument mit Psychosen so ne Sache, weder belegt noch widerlegt (so scheint es oft) aber wenn man sich vorstellt, dass von 1960 bis 1980 der Cannabiskonsum sich verzehnfacht (bis ca. verzwanzigfacht) hat müsste es auch einen Anstieg an Psychosen gegeben haben, dies war aber ncht der Fall! Also wenn das stimmen würde, hätte man viel mehr davon gehört, auch heute noch ;)

  68. 43.

    "Themenbezug nicht verstanden ... das einfach legal günstiger bekommen wollen."

    Sie haben da wohl was nicht verstanden. Natürlich geht es hier erst mal um CBD. Aber die Folge kann natürlich nur sein, dass das Verbot grundsätzlich diskutiert wird, also auch das von Cannabis mit THC.

    Nicht, weil die Konsumenten das billiger haben wollen. Sondern weil es falsch ist, Konsumenten (wir reden hier von Millionen nur in Deutschland)völlig unnötig kriminalisiert werden. Weil die Qualität auf dem Schwarzmarkt nicht gewährleistet ist. Weil Milliarden an Geldern in dunklen Kanälen versickern. Weil der Schwarzmarkt keinen Jugendschutz kennt. Weil der Staat jährlich mindestens eine Milliarde für eine sinnlose Verfolgung (sogar von CBD-Hanf!) verschwendet.

    Der Konsum von Jugendlichen nimmt ab, wenn legal verkauft wird. Und für Erwachsene ist Cannabis nicht annähernd so schädlich, wie immer behauptet wird. Warum wollen Sie, dass ein Milliardenmarkt weiter in der Hand illegaler Händler bleibt?

  69. 42.

    LOL, der ist echt gut. Dabei können Sie sich doch die Hand reichen über soviel Nichtwissen zur „ Heilpflanze“, gell?

  70. 41.

    Liebe Störenfrieda, es lohnt nicht auf seine sture Haltung einzugehen. Diese Person informiert sich ja nicht einmal richtig. Wenn er es denn täte, dann wüßte er nämlich, das es leider nicht jeder Person, die ein Anrecht auf medizinischen Cannabis hat, sprich CBD, dies nicht von der ihrer Kasse bewilligt bekommt. Zudem verkaufen die Apotheken diese Produkte zu einem horenden Preis und schon deshalb würde eine grundsätzliche Legalisierung für mehr Preisdifferenz sorgen. MFG

  71. 39.

    Themenbezug nicht verstanden: Medizinische Anwendung ist hier LÄNGST LEGAL. Bei dem aktuellen Legalisierungsgerede geht es darum, dass Leute, die laufend illegal Cannabis kaufen, das einfach legal günstiger bekommen wollen. Wer nicht viel raucht, hat dieses Bedürfnis gar nicht. Die Dauerkiffer möchten selbst sparen und dafür möchte man Gefährdungen beim jüngeren Klientel einfach in Kauf nehmen, weil man sich selbst natürlich am nächsten steht.

  72. 38.

    Ihre Meinung in Ehren, aber was verstehen Sie nicht daran: Es ist keine "Werbung für Drogen", wenn THC-freies Cannabis, d.h. das CBD, das darin enthalten ist, zu Heilzwecken verwendet wird. Und die Freigabe von Cannabis führt auch nicht zu mehr Kiffern. Das ist völliger Unsinn. Gekifft wird ohnehin. Nur dann wäre das Cannabis kontrolliert gezüchtet und weg vom kriminellen Milieu. Nun nehmen Sie das doch endlich wahr. Sie vertreten keine Meinung, sondern beharren ausschließlich auf Ihre subjektive, aber realitätsferne Wahrnehmung.

  73. 37.

    "Cannabis ist überall zu erhalten" - das ist doch wirklich jedem klar, an der Warschauer sieht man auch regelmäßig öffentlich kiffende Teenies. Große Schule nebenan, massenhaft Dealer.
    Deswegen ist das ständige Gejammer nach einer Legalisierung ja noch merkwürdiger.
    Die Fallzahlen psychotisch gewordener Tennies/junger Erwachsener landen in der Psychiatrie, sonst würde das Thema ja weiter bagatellisiert werden. Die Ärzte in der Psychiatrie sind ja nicht von sich darauf aus, das Zeug "schlechtzureden", sondern die wundern sich anhand der Praxis über Legalisierungsideen.
    Dass ständige Gerede, dass Behandler in der Psychiatrie von einer Nichtlegalisierung "profitieren" wurden, ist einfach Quark. Die bekommen nur ihre Gehälter. Sehen allerdings, wie Berufsausbildungen usw. flöten bei jungen Leuten gehen, wenn die länger einrücken müssen.

  74. 35.

    „Jedem, der ein bisschen nachdenkt, ist das klar: Eine Freigabe an Erwachsene würde eben zulassen, bei unter 25jährigen psychotische Erkrankungen wissentlich lostreten zu lassen.“

    Zum einen ist das wissenschaftlich so nicht belegt. Zum anderen hindert ein generelles Verbot ja niemanden daran, Cannabis zu konsumieren. Der Konsum steigt seit Jahren, gerade bei jüngeren Menschen. Cannabis ist überall zu erhalten, allerdings völlig unkontrolliert und teilweise mit gefährlichen Streckmitteln versehen.

    Darum geht es vor allem: Diesen riesigen Markt (ein bis zwei Tonnen am Tag!) endlich zu kontrollieren, Qualität und Jugendschutz zu gewährleisten und den illegalen Händlern die Einnahmen zu entziehen. Jugendliche soll es auch weiter verboten bleiben Cannabis zu konsumieren ... genauso wie das endlich beim Alkohol so gehandhabt werden sollte.

  75. 33.

    Nicht gleich pauschalisieren, das mit der Schizophrenie hatte ich noch nie erwähnt.
    Ist mir egal, wenn Suchtmittel bei manchen wunde Punkte sind, man muss ja nicht dafür missionieren gehen.
    Jedem, der ein bisschen nachdenkt, ist das klar: Eine Freigabe an Erwachsene würde eben zulassen, bei unter 25jährigen psychotische Erkrankungen wissentlich lostreten zu lassen. Für mich ist der medizinische Standpunkt da wichtiger als das Thema, wer gern was kosumieren möchte. Ich finde es auch merkwürdig, dass Leute öffentlich vorbeten, was sie konsumieren möchten (Demonstrationen).
    Dann könnten die Isländer auch für freine Verkauf von Alk im Supermarkt "demonstrieren" und das mit ihrer Nachtruhe begründen, tun sie nur nicht. Suchtmittel als Lebensinhalt lehne ich ab, egal welches.

  76. 32.

    Aktueller Stand der Forschung. Die Daten werden nicht experimentell erhoben, sondern rückwirkend nach auftreten. Denn eine Studie, bei der jüngeren gefäjhrdeten Propanden Cannabisrauchen zusätzlich noch experimentell verordnet wurde, um Schizophrenie zu erzeugen, gibt es logischer Weise nicht.
    Es wurden auch keinen Kindern verordnet, um nachzuweisen, dass Reifungsprozesse durch Cannabiskonsum gestört werden, sondern das wurde ebenfalls nach Auftreten der Fälle erhoben. ;)

  77. 31.

    Diejenigen, die hier am ablehnensten gegen Cannabis auftreten, würden am lautesten tönen, wenn sie eine der erwähnten Krankheiten hätten und nur CBD helfen würde.

  78. 30.

    "bei jüngeren Personen [unter 25] selbst bei geringem Konsum u. a. Schizophrenie losgetreten werden kann"

    Bitte belegen Sie das, in dem Sie eine Studie nennen, aus der eindeutig der kausale Zusammenhang hervorgeht.
    Es gibt auch Leute, bei denen angeblich Akkupunktur und Homäopathie eine heilende Wirkung erzielt haben sollen. Die Wissenschaft hat trotz vieler Versuche und Studien aber keine Kausalität feststellen können.

    Ja, der menschliche Körper ist ausserordentlich komplex. Daher werden auch immer wieder angebliche Kausalitäten gesehen, die es aber in Wirklichkeit gar nicht gibt.

    Ich freue mich auf ihre Antwort.

  79. 29.

    Danke. Gerne möchte ich Ihnen ein besinnliches und friedvolles Fest wünschen, bevor die Redaktion auf die Idee kommt auch hier die Kommentarfunktion vorschnell zu schließen;-)

  80. 28.

    Ich hoffe auch, dass es jetzt ein Ende mit dieser sinnlosen Diskussion hat, wo immer wieder dieselben Leute die gleiche Anti-Cannabis-Leier absondern. Sie haben, wie Andere hier auch, sauber und nachvollziehbar argumentiert und sollten sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Alle wichtigen Fakten sind hier und in vorherigen Diskussionen dargelegt und die Verteufelung von Cannabis ist leider fast immer fehlender Erfahrungswerte bezüglich dieses Themas und Starrsinn geschuldet. Da lohnt es sich nicht, gegen anzukämpfen ;-)

  81. 27.

    Mir Einseitigkeit zum Thema vorzuwerfen, aber selbst immer wieder die gleiche Leier von armen Jugendlichen mit Schizophrenie loszutreten. Hier in Deutschland werden alle Register gezogen, um Cannabiskonsum auch ja weiter zu verteufeln. Ein Schelm der böse gegen unsere fett verdienende Pharmaindustrie ist. Ich kann es schon nicht mehr hören. Und wenn Sie nur eine Spur Fairness aufkommen lassen würden, dann wüßten Sie auch, dass ich schon in anderen Kommentaren zum Thema dafür wieder u.wieder plädiert habe, nur eine Freigabe an Erwachsene zuzulassen. Ende dieser unsinnigen Diskussion mit Ihnen.

  82. 26.

    Nein, die Sache ist viel komplexer. Es geht u. a. darum, dass wenn wegen der Wirkung auf das Gehirn überhaupt erst ab 25 Jahren ein Verkauf stattfinden dürfte, da bei jüngeren Personen selbst bei geringem Konsum u. a. Schizophrenie losgetreten werden kann. Wir hatten so etwas selbst mal bei einem Jugendlichen im Bekanntenkreis, der dann ewig in Behandlung bleiben musste. Das trifft natürlich nicht alle, kommt aber z. B. beim seltenen Konsum von Zigarette/Glas Wein eben nicht vor. Es werden viele idealisierende Märchen erzählt.

  83. 24.

    Nachtrag für Sie über die von mir betriebene psychische Abhängigkeit. Lesen bildet, hierzu mein Antwortkommentar 15 . Mitnichten brauche ich meine tägliche Dosis an Cannabis. Komme sehr gut auch ohne aus. Zudem geht es in diesen Artikel um den Inhaltstoff CBD und nicht um THC . Unterschied gemerkt? Doch darum scheint es Ihnen hier nicht zu gehen. Hauptsache Vorurteile pflegen.

  84. 23.

    Danke für Ihre Ausführungen. Habe ich alles schon hier beschrieben, aber besonders diese Person ist sehr uneinsichtig, egal. In Luxemburg führt man jetzt die Legalisierung ein und die Einnahmen hieraus gehen in die Suchtprävention. MFG

  85. 22.

    Bitte legen Sie mal ne andere Platte auf, es langweilt dermaßen. Luxemburg macht es gerade vor und die können sich auch nicht irren. Wenn Sie vorher alle Kommentare gelesen hätten wäre Ihnen diese Nachricht auch aufgefallen. Aber es scheint Sie besonders zu wurmen wenn ich zu dem Thema nun einmal nur positives zu berichten habe. Nochmal für Sie zum Mitschreiben, ich bin grundsätzlich dagegen Cannabis an Jugendliche abzugeben und plädiere daher sogar dafür Alkohol UND Cannabis erst ab 21 zuzulassen. So wie in den USA.

  86. 21.

    Die Zahl jugendlicher Konsumenten ist dort gesunken, wo Cannabis legal, aber eben kontrolliert an Erwachsene verkauft wird. Das ist das entscheidende, nichts anderes. Definitiv eine gute Nachricht.
    Erwachsene können durchaus selbst entscheiden, ob sie Cannabis nehmen. Die Zahlen sind da durchaus leicht gestiegen. Gleichzeitig geht aber der(deutlich schädlichere)Alkoholkonsum zurück. Und das ist die nächste gute Nachricht.

    Egal, wie Sie dazu stehen. Tatsache ist, dass ein legaler Cannabisverkauf den Schwarzmarkt entscheidend schwächt und Milliarden an Steuereinnahmen bringt ... z.B. für Prävention, Aufklärung und Bildung. Kein vernünftig denkender Mensch kann da etwas dagegen haben.

  87. 20.

    Ihr ständig propagiertes Klammern an einem Suchtmittel zeigt doch nur die starke psychische Abhängigkeit.
    Die Behauptung, dass nach Legalisierung angeblich der Suchtmittelkonsum runtergehen würde, ist übrigens falsch. Es werden einfach immer nur bestimmte günstig klingende Werte in einer Altersgruppe je zitiert und die Anstiege in der anderen daneben verschwiegen. So einfach ist die Welt für manche.

  88. 19.

    Zu Ihrer Information, es gibt Indoor und Outdoorpflanzen. Ich bevorzuge letztere und tue dies offen auf meinen gut abgeschirmten Balkon. Dann hängt es auch noch von der Sorte ab die ich benutze. Es gibt hochwachsende und niedrigwachsende Sorten. Wer ein Garten besitzt ist ist besser dran, denn, je tiefer die Wurzeln im Erdreich eindringen können umso besser wachsen sie. Auch gibt es Sorten die weniger THC enthalten, dafür aber reich an CBD sind. MFG

  89. 17.

    @ Lothar/Westberlin-Charlottenburg
    >Da Sie ja sehr viel Ihrer Freizeit am PC verbringen< ...

    War bis gerade eben drei Stunden zu Fuß unterwegs und habe dabei wohl nur ca. 6-8 km zurückgelegt, weil mich immer wieder jemand der mir sehr am Herz liegt am weitergehen hinderte.

    ... >Ich gebrauche Cannabis in erster Linie um meine chronische Schlafstörungen zu mildern. Das gelingt damit hervorragend. Nur leider ist der Erwerb als solche immernoch untersagt, verboten und zudem teuer.<

    Home Grown (mit LEDs, Lüftung, Zelt, Filter, PH Messgeräte, Hydrokultur und im Sommer mit Klimaanlage. Natürlich müssen dann wieder die räumlichen und sonstigen Voraussetzungen vorhanden sein.), alles andere, selbst auf Rezept, ist einfach nur horrende teuer.

    Auch wenn meine Kommentare so wirken, zumindest auf den ersten und zweiten Blick so wirken, als wäre ich dagegen sind.
    Dem ist nicht so.

  90. 16.

    Für alle die es interessiert, das kleine Land Luxemburg macht es Deutschland vor: Cannabis wird dort legalisiert. Selbst der Anbau wird genehmigt. Die Einnahmen hieraus sollen ausschließlich der Prävention von Suchtgefahren zugute kommen.

  91. 15.

    Auch hier kann ich nur Zustimmen. Als ich vor vielen Jahren wegen eines Burnouts am Arbeitsplatz sogleich Antidepressiva mit schweren Nebenwirkungen erhielt, war ich zu Beginn erleichtert. Doch schon nach kurzer Zeit merkte ich die Folgen. Dann hatte die fragwürdige Neurologin nichts weiter zu tun, als mich dreist anzumachen, nachdem ich sie darum bat mir andere, weniger „dumpf“ und vollkommen „ passiv“ machende Tabletten zu verschreiben. Ich redete dann mit meinen Hausarzt darüber, auch dass ich unter Schlafstörungen litt. Er empfahl mir Melatonin zu probieren und dies Präperat mit 5mg pro Kapsel ( Biologisch sehr wichtig hergestellt und extra aus Österreich v.d.Firma Junek) nehme ich noch heute, ohne irgendwelche Nebenwirkungen. Sind zwar nicht billig, doch als Alternative zu Schlaftabletten besonders zu empfehlen. Doch nehme ich Cannabis zu mir, dann ist es wie auf Wolke neun;-) und schlafe wie ein Murmeltier. Leider ist reines CBD noch recht teuer.

  92. 14.

    Ein Freund von uns ist wie ein neuer Mensch, seitdem er CBD zum Schlafen nimmt und hat seitdem seine Depressionen besser im Griff. Weil Schlafmangel diese Krankheit zusätzlich verstärkt. Vom Arzt bekam er bis vor 2 Jahren Psychopharmaka plus Schlaftabletten. Mehr gibt es dazu kaum zu sagen. Ich bin eigentlich keine Freundin von Verschwörungstheorien, habe aber den Verdacht, dass es doch in Bälde voran gehen wird mit dem Thema. Aber erst wenn die Pharmariesen alles unter Kontrolle und einen Plan und sich ihre Marktanteile gesichert haben. Und dann sehen wir auch CBD-Produkte in den öffentlich Rechtlichen. Dann hat auch die Bevölkerung bestimmt nichts mehr dagegen ;-)

  93. 13.

    Ich freue mich immer, wenn sich der Staat und insbesondere seine Polizei um die wirklich wichtigen Dinge kümmern (zumal unsere Justiz bekanntlich alles andere als überlastet ist und man dort viel Langeweile hat).

  94. 12.

    Sie schreiben mir von der Seele. Vielen Dank. Die Pharmaindustrie verdient Milliarden an Ihren oftmals sogar unnützem Zeug. Siehe Werbung im TV, besonders bei den öffentlich Rechtlichen Sendern im Vorabendprogramm. Hier ein Pflaster was wahre Wunder bewirken soll, dort ein Druck aufs Knöpfchen und schon bin ich wieder schlauer durch Vitamin B12 und der Gipfel sind die Pillen zum Einschlafen. Von den völlig nutzlosen Lavendelkapseln mal abgesehen, die ich im übrigen mal getestet habe. Oder Pillen für den Mann mit schwacher Blase, was im Alter übrigens ganz normal ist. Vieles davon ließe sich durch diese hervorragende „ Heilpflanze“ wie selbstverständlich beheben.

  95. 11.

    Da Sie ja sehr viel Ihrer Freizeit am PC verbringen, möcht ich Ihnen nahelegen sich in beiden Fällen wie 1. Verfolgung Homosexueller bis i.d. späten 70er Jahre und 2. Cannabis als Heilpflanze ausgiebig zu beschäftigen. Die oder Der von Ihnen angeschriebene User*in @ Saran hat zwar mit dem hier vorliegenden Vergleich stark überzogen, doch hinsichtlich des restlichen Kommentars kann ich nur Zustimmen. Ich gebrauche Cannabis in erster Linie um meine chronische Schlafstörungen zu mildern. Das gelingt damit hervorragend. Nur leider ist der Erwerb als solche immernoch untersagt, verboten und zudem teuer. Hinzukommt, das was auf dem Schwarzmarkt verhökert wird ist oftmals zu stark und kontaminiert. Schon deshalb ist es dringend erforderlich hierfür neue Rahmenbedingungen zu schaffen. Sprich, wie beim Alkohol auch endlich eine Legalisierung herbeizuführen. Selbstredend sollte BEIDES nur an Volljährige verkauft werden. Mit freundlichen Grüßen.

  96. 10.

    Ihr Vergleich mit dem Straßenverkehr ist dann aber auch nicht schlüssig. Natürlich soll niemand unter Drogeneinfluss ein Auto fahren oder schwere Maschinen bedienen. Genauso wie es verboten ist und bleiben soll, dass man Sex mit einem Kind hat.
    Es wird auch bei einer Legalisierung klare Regeln geben, nur ist ein generelles Verbot von Cannabis nicht notwendig. Im Fall von CBD-Cannabis ist es sogar völliger Quatsch.

  97. 9.

    @ Saran
    ... >Da kommen einem unweigerlich Vergleiche zu damals in den Sinn, als der Gesetzgeber noch meinte, man müsste Homosexuelle verfolgen und bestrafen.<

    Aus Ihrer Sicht mag es >komplett unberechtigten Maßnahmen< sein, andere Menschen dürften, so wie das Gesetz existiert anderer Meinung sein, bzw. gewesen sein.

    Und der Vergleich mit der ehemaligen Verfolgung homosexueller Menschen scheint mir der Vergleich nicht recht gelungen.
    Durch das Ausleben von Sexualität ändert sich außer der ausgeschüttete Seratonin Menge im Gehirn relativ wenig.
    Und ein gestärktes Imunsystem von Menschen nach erhaltenen Zärtlichkeits Einheiten und ausgelebter Sexualität dürfte sich, so meine ich jedenfalls, wohl kaum jedoch auf die Verhaltensweise, das Reaktionsvermögen bei der Bedienung >schwerer< Maschinen, oder im Straßenverkehr sich auswirken.

  98. 8.

    @ Svenson
    >So viele Menschen saufen sich in d.< ... >Heilpflanze wird verteufelt. Was d. (deutsche) Bauer nicht kennt...<

    Sie tun gerade so als würden die meisten, die irgendetwas mit Hanfprodukten konsumieren dies aus gesundheitlichen Gründen tun.
    In meinem Bekanntenkreis (natürlich für Sie und alle andren Leserinnen und Leser dieses Kommentars nicht überprüfbar) besteht aus meiner Sicht nur in zwei Fällen ein wirklicher Grund.
    Einer substituiert dadurch seinen früheren komatösen Alkohlkonsum, bei dem er gelegentlich nach mehreren Tagen erst aus dem Delirium im nächsten Happy House erwachte und der Zweite (in beiden Fällen Männer) ist der Konsum u. damit d. Abhängigkeit nach etlichen Jahrzehnten (mindestens 4-5)soweit fortgeschritten, inklusive massiver allumfänglicher Dequlifikation, dass wahrscheinlich das basalste Vegetieren ohne nicht mehr möglich wäre (Konjunktiv).

  99. 7.

    Hinter solchen sinnlosen Gesetzen steckt doch ganz offensichtlich die Pharmalobby. Die haben kein Interesse, daß man seine Heilmittel im Blumentopf anbaut, aber genug Geld, um die Politikerattrappen unter Druck zu setzen. Und sie wollen noch mehr. Unersättliche Gier. Der Mensch als solcher ist denen völlig wurscht.

  100. 6.

    Was ist ein "unbedenkliches Produkt", was ist "bloßer Konsum"? Ist der Hanf-Tee, wie er in jedem besser sortierten Drogeriemarkt erhältlich ist, bereits ein weiterverarbeitetes Produkt? Was unterscheidet substanziell die Verarbeitung zu Tee von der Verarbeitung zu Rauchware? Solange unsere Verwaltung und Politik solcherart missverständliche Gesetze machen, ist Ärger vorprogrammiert und manches Gericht wird sich noch mit derart unsinnigen Haarspaltereien herumschlagen müssen. Der Bürger und Konsument versteht ohnehin nicht, worüber hier gestritten wird.

  101. 5.

    Jeder Polizist und jede Polizisten kann einem leid tun, wenn deren wertvolle Arbeitszeit mit solch sinnlosen und komplett unberechtigten Maßnahmen verpulvert wird. Das kann nicht wirklich der Grund sein, dass jemand in den Polizeidienst geht. Die Polizei sollte für die Allgemeinheit da sein und Menschen helfen. Mit solchen Verboten ist niemandem geholfen, im Gegenteil.
    Da kommen einem unweigerlich Vergleiche zu damals in den Sinn, als der Gesetzgeber noch meinte, man müsste Homosexuelle verfolgen und bestrafen.

    Aber gut, es wird nicht mehr lange dauern, dann wird auch in Deutschland Cannabis legal sein ... mit CBD sowieso, aber auch mit THC. Dann werden endlich Steuern eingenommen, nicht verschwendet und die Kontrolle ist nicht mehr in den Händen eines – nicht nur in Berlin – riesigen Schwarzmarkts.

  102. 4.

    So viele Menschen saufen sich in den Schlaf, weil sie sonst keine Ruhe finden. Rheumatiker mit chronischen Schmerzen leiden unmenschlich, oder werfen Schmerztabletten ein, bis die Leber piekt. Gegen jedes Wehwehchen wird völlig entspannt Aspirin, Paracethamol und Ibuprofen gefuttert wie Smarties. Aber diese Heilpflanze wird verteufelt. Was der (deutsche) Bauer nicht kennt...

  103. 3.

    In Deutschland sind eben nur harte tödliche Drogen erlaubt, die Leute sollen sterben und nicht mit einer Heilpflanze hantieren. 0 Cannabistiote jedes Jahr 75.000 Alkoholtote, 120.000 Tabaktote und was ist verboten?!?

  104. 2.

    Endlich mal ein sinnvoller Beitrag.

  105. 1.

    Wie ich schon in anderen Beiträgen geschrieben habe, ist CBD besonders hilfreich bei chronischer Schlafstörung, so wie hier im Artikel beschrieben. Es wirkt sehr beruhigend, entspannend auf den Körper ein. Besonders für ältere Personen empfehlenswert, da wirksamer als z.B. Baldrian und ohne Nebenwirkungen. Leider ist der Kauf dieses besonders reinen Produkts noch recht kostspielig. Im Internet allerdings ohne Komplikationen aus Holland zu beziehen.

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