Der Bahnhof Ostkreuz in Berlin-Friedrichshain (Quelle: imago/Hohlfeld)
Video: Abendschau | 06.12.2018 | Laurence Thio | Bild: imago/Hohlfeld

Bauarbeiten abgeschlossen - Bahnchef Lutz begutachtet Ostkreuz

Nach zwölf Jahren Bauzeit sind die Arbeiten am Berliner Ostkreuz abgeschlossen. Zum Fahrplanwechsel an diesem Sonntag wird ein neuer Regionalbahnsteig in Betrieb genommen, außerdem ein drittes und viertes S-Bahn-Gleis zwischen Ostkreuz und Ostbahnhof. Dadurch beseitigt das Unternehmen ein Nadelöhr an diesem Abschnitt der Stadtbahn, Parallelfahrten von zwei S-Bahnen sind nun möglich.

Bereits am Donnerstagmittag haben sich Bahnchef Richard Lutz, Staatssekretäre Frank Nägele aus Berlin und Ines Jesse aus Brandenburg den den größten Nahverkehrs-Knotenpunkt Berlins angeschaut.

Am Ostkreuz steigen im Durchschnitt täglich 123.000 Menschen ein, aus oder um. Seit 2006 wurde es umgebaut und modernisiert, während der Verkehr weiterlief. Die Kosten dafür: rund 500 Millionen Euro. Seit 2012 überspannt eine gläserne Halle die Ringbahnstrecke am Ostkreuz. Das neue Empfangsgebäude und einige Vorplätze sind noch nicht fertig.

Sendung: Abendschau, 06.12.2018, 19.30 Uhr

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9 Kommentare

  1. 9.

    Hallo Marcel, danke für den Hinweis zur S75! Leider können wir die Info im Video nicht mehr ändern, da der Beitrag gestern in der Abendschau gelaufen ist.

  2. 8.

    An die Redaktion,

    die S3, S5. S7 und S9 fahren gebündelt bis Westkreuz. S3 und S9 nach Spandau die S5 endet dort und die S7 fährt nach Potsdam. Die S75 die in eurem Beitrag nach Westkreuz verlängert wird, endet bereits in Ostbahnhof und fährt dann im Wechsel als S3 nach Erkner oder Friedrichshagen weiter als Verstärker-Fahrt.

    Soll heißten:
    Zug S75 aus Wartenberg kommt als 6 Wagen-Zug in Ostbahnhof an auf Gleis 9, schildert um und fährt als S3 nach Friedrichshagen zurück. Die Verstärker-Fahrten der S75 enden ja im Nebenzeiten-Verkehr bereits an der Warschauer Straße. Also nichts mit der Durchfahrt bis Westkreuz. Dazu müsste die Bahn dann sogar wegen Kapazitätsgründen bis Grundewald fahren.

    Bitte korrigiert euren Beitrag entsprechend und schaut mal nach auf www.sbahn.berlin/aktuelles

  3. 7.

    "Warum hat man auf dem neuen Regionalbahnsteig von seitens der DB keinerlei Unterstellmöglichkeiten für die Fahrgäste geschaffen..." Man hat die komplette Ringbahnhalle + Regio (oben) + Straßenbrücke als quasi-Überdachung. Da reicht für die kurzen Regionalzüge problemlos aus um vor Schnee und Regen geschützt zu sein.

    Zudem enden die Züge dort (Gleis 8) bzw. setzen neu ein (Gleis 7). In letzterem Fall kann man sich dann ggf. auch im Zug "unterstellen". Aus Kosten/Nutzen-Sicht war da das Dach auf dem oberen Regio-Bahnsteig deutlich sinnvoller.

    @Ulrich Petzinna: 12 Jahre sind für eine "Operation am offenen Herzen" doch vollkommen OK. Das ist Deutschlands Bahnhof mit den meisten Verkehrshalten - und den hat man gänzlich ohne monate- oder gar jahrelange Totalsperrung de facto einmal abgerissen und neu gebaut. Zudem gehören da ja auch noch die Strecken davor (Nöldnerplatz/Rummelsburg) sowie stadteinwärts bis Ostbahnhof dazu (Umbau auf Richtungsverkehr).

  4. 6.

    Wie immer, wenn in Berlin etwas fertig ist bedeutet es zugleich, die Vollendung kann noch Jahre dauern. Es ist aber auch möglich, dass das Projekt nie in seiner geplanten Form erstellt wird, wie der Hauptbahnhof eindrucksvoll beweist. Trotzdem wünsche ich allen eine "GUTE FAHRT!" und nicht vergessen: Türen können automatisch öffnen!"

  5. 5.

    na dann kanns ja losgehen mit der S-Bahn am Ostkreuz.....2 Gleise in jede Richtung,das macht sicherlich vieles einfacher im täglichen Betrieb.Warum hat man auf dem neuen Regionalbahnsteig von seitens der DB keinerlei Unterstellmöglichkeiten für die Fahrgäste geschaffen....da lässt man die Leute wieder im Regen stehen....unklar ,auf sooo einem Bahnhof,von den fehlenden Toiletten ganz zu schweigen.....

  6. 4.

    Und wieder gleich die Nörgler hier. Oh man, wir haben Probleme. Man kann auch mal froh sein und Positives sehen. Spiesbürger!

  7. 3.

    12!!! Jahre Bauzeit. Das Empfangsgebäude und einige!!! Vorplätze noch nicht fertig. Keine UBahn. Toll Berlin.

  8. 2.

    Die "gläserne Halle" der Ringbahn ist schlecht ausgeleuchtet und es macht große Schwierigkeiten für Menschen mit einer Sehbehindeung sich in dem Gebäude zu orientieren und sicher umzusteigen . Da kann die die schlecht ausgeleuchtete Bahnsteigkante zur Gefahr werden.

  9. 1.

    Und nicht eine öffentliche Toilette. Und nur Gucci, snaci, le crobag und so weiter. Nieder mit der Vielfalt, es lebe die Einfalt. Die Bahn hätte Alternativen gehabt.

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