Über 22 Mio. Fluggäste starteten 2018 vom Flughafen Tegel: Mehr als im bisherigen Rekordjahr 2016. (Bild: dpa/Kahnert)
Video: rbb24 | 03.01.2019 | Bild: dpa

22 Millionen Fluggäste im Jahr 2018 - Flughafen Tegel verzeichnet neuen Passagierrekord

Vom überlasteten Berliner Flughafen Tegel sind im vergangenen Jahr so viele Menschen verreist wie nie zuvor. Mit 22 Millionen Fluggästen wurde das vorherige Rekordjahr 2016 um
gut 700.000 Menschen übertroffen, wie die Betreiber der Deutschen Presse-Agentur mitteilten.

Lücke von Air Berlin haben andere Fluggesellschaften gefüllt

Der Wachstumstrend der Hauptstadtflughäfen sei ungebrochen, sagte Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup. Lediglich 2017 waren die Passagierzahlen in Tegel gesunken, nachdem Air Berlin als größte dortige Fluggesellschaft Insolvenz angemeldet hatte. Inzwischen hätten Easyjet, Eurowings, Laudamotion und andere die Lücke gefüllt.

Lütke Dadrup widersprach allerdings Vermutungen, der Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) reiche für die wachsenden Passagierzahlen nicht aus. "Am BER starten wir mit einer Kapazität für 22 bis 27 Millionen Passagiere im Hauptterminal und für weitere sechs Millionen im Terminal 2."

Leichter Rückgang in Schönefeld

Der neue Flughafen soll im Oktober 2020 in Betrieb gehen, Tegel schließt spätestens ein halbes Jahr später. Der innenstadtnahe Flughafen muss allerdings bereits länger durchhalten als ursprünglich geplant, weil die Eröffnung des künftigen Hauptstadtflughafens BER in Schönefeld seit 2011 auf sich warten lässt.

Der bestehende Schönefelder Flughafen bleibt aber noch fünf Jahre in Betrieb. Dort ging die Passagierzahl im vergangenen Jahr leicht von 12,9 auf 12,7 Millionen zurück, sodass die beiden Berliner Flughäfen insgesamt 34,7 Millionen Fluggäste verbuchten.

Sendung: Antenne Brandenburg, 03.01.2019, 06:30 Uhr  

Kommentar

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7 Kommentare

  1. 7.

    Hallo Ulla, warum sollte "es gewollt sein, dass der BER nicht fertig wird"? Wer könnte ein Interesse daran haben? Einer der unterschiedlichen Eigentümer/Betreiber?

  2. 6.

    Da fragt man sich, ob es nicht gewollt ist, dass der BER nicht fertig wird, trotz steigender Fluggastzahlen.

  3. 5.

    Zum Thema gehört für mich der Blick auf die Folgen für die Umwelt, die wir bewohnen (Angesichts des zunehmenden Luftverkehrs und des hohen Kerosinverbrauchs werden die durch Flugreisen verursachte Klimaschädigung und die Umweltverschmutzung zu einem weltweiten Problem. ... - ... ist der Ausstoß von CO2 in großer Höhe klimaschädlicher als eine gleiche Menge Emissionen am Boden . - ... global gemittelt zwei- bis viermal höher ist als bei entsprechenden Emissionen am Boden.- - aus Wikipedia zu Flugreisen). Soweit wir wissen wollen, haben wir keine zweite Erde im Handgepäck.

  4. 4.

    Ich glaube, die Kapazitäten sind das geringste Problem an dem "Meisterstück" BER, falls er mal fertig wird.
    Tegel fährt seit Jahren massiv über Kapazität.

  5. 3.

    TXL war ursprünglich für 6 Millionen Passagiere geplant und läuft jetzt mit gut 300% über Soll.
    Da wird es BER doch wohl schaffen 10-20% Überkapazitäten zu verkraften.
    Ich hätte mal das Geschrei hören wollen wenn bei der Planung in 1996 gesagt hätte wir planen für 40 Mio. Passagiere. Es ist doch ganz klar das im laufe der Zeitangepasst werden muss.

  6. 1.

    Wie rechnet der Mann eigentlich? 27 Millionen + 6 Millionen sind 33 Millionen. Es flogen 2018 aber 34,7 Millionen. Na die fehlenden 1,7 Millionen werden dann wohl auf dem Vorfeld abgefertigt.

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