Ein Elektroauto wird an einer Straßenlaterne aufgeladen. (Quelle: imago/Jürgen Heinrich)
Audio: Inforadio | 14.01.2019 | Ute Schuhmacher | Bild: imago/Jürgen Heinrich

Elektromobilität in Berlin - Ab Herbst erste E-Ladesteckdosen an Straßenlaternen

Ab Herbst dieses Jahres sollen in Berlin an Straßenlaternen in zwei Außenstadtbezirken Ladesteckdosen für Elektrofahrzeuge installiert werden. Vorgesehen sind im ersten Schritt 500 Steckdosen.

Der Sprecher der Verkehrssenatorin Regine Günther sagte am Montag, in einzelnen Straßen in Steglitz-Zehlendorf und Marzahn-Hellersdorf sollten alle Straßenlaternen mit diesen Steckdosen ausgestattet werden. Die Firma Ubitricity baut diese Steckdosen und nutzt dafür Geld aus dem Sofortprogramm für Saubere Luft des Bundes. Die Firma selbst hatte vor einigen Tagen noch von bis zu 1.000 Laternenladepunkten gesprochen. "Wir wollen wissen, inwiefern öffentliche Laternenladepunkte dazu beitragen können, Elektromobilität für immer mehr Menschen attraktiv zu machen", hieß es am Donnerstag in einer Ubitricity-Mitteilung.

Für das Laden an den Laternen braucht es nach dem bisherigen Entwicklungsstand ein spezielles Ladekabel, in dem ein mobiler Stromzähler integriert ist. Mittelfristig verlangt die Verkehrssenatorin, dass die Firma eine Möglichkeit findet, auch ohne Spezialkabel laden und abrechnen zu lassen. Sonst müssten alle Ladesteckdosen wieder abgebaut werden.

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9 Kommentare

  1. 8.

    @Stromer (Nr. 6): Sie kommen aus Kabelitz und stolpern über ein Kabel? Wie wäre es, wenn Sie einfach mal gucken, wo sie hinlaufen? Wenn Sie in einen Heundehaufen treten - wer haftet dann dafür? Theoretisch der Hundehalter. Also ist es im Fall Ihrer Frage der Kabelhalter. *kicher*

  2. 7.

    Sehr gut das der neue Senat noch mal neu überlegt hat und mit der Fa. Ubitricity noch mal verhandelt hat. Der alte Senat hatte die Fa. ja noch abgewiesen. London war damals schon schlauer und dort wurde ein Projekt erfolgreich umgesetzt. Die Firma, übrigens ein Start-Up mit Sitz auf dem euref campus mit starker Beteiligung von Siemens, ist weltweit aktiv und nicht nur mit Lade Möglichkeiten. Mit dem entwickelten Ladekabel ist es möglich völlig ohne Lade-Karten, Apps oder Kreditkarten überall mit seinem gewählten Stromanbieter zu laden. Die allermeisten Ladesäulen in Deutschland sind noch nicht geeicht, diese Ladekabel sehr wohl, weshalb eine exakte Abrechnung pro KW nicht möglich ist. Die Umrüstung der Laternen ist gerade wegen des notwendigen Ladekabels extrem preiswert. Das hat wohl die Verkehrssenatorin noch nicht verstanden. "Mittelfristig verlangt die Verkehrssenatorin, dass die Firma eine Möglichkeit findet, auch ohne Spezialkabel laden und abrechnen zu lassen. Sonst müssten..

  3. 6.

    .. also ich bin schon über ein Ladekabel gestolpert... wer haftet jetzt dafür?

  4. 4.

    @rbb Oh, oh, wo bekomme ich das Kabel zu welchem Preis? Funktioniert das auch für E-Fahrräder? Wann sind die Innenstadtbezirke mit der sauberen Luft dran? Die meisten Autofahrten in der Stadt sind ca. 3 km ;) "Für das Laden an den Laternen braucht es nach dem bisherigen Entwicklungsstand ein spezielles Ladekabel, in dem ein mobiler Stromzähler integriert ist. Mittelfristig verlangt die Verkehrssenatorin, dass die Firma eine Möglichkeit findet, auch ohne Spezialkabel laden und abrechnen zu lassen. Sonst müssten alle Ladesteckdosen wieder abgebaut werden."

  5. 3.

    Pfiffig wäre, wenn die kleinen Türchen zu den Steckdosen mit einer PIN übers Smartphone geöffnet werden können.

  6. 2.

    Noch nie eine Ladestation und die Ladekabel gesehen? Das ist gesichert. Und ich glaub nicht, dass jemand das Kabel durchtrennen will... ;-) Ansonsten, man kann auch Tankdeckel aufhebeln und Benzin abzapfen wenn man kriminell genug ist.... Auf Gewalt ist niemand vorbereitet.

  7. 1.

    Ich freu mich schon auf das Gejammere wenn die ersten Stecker gezogen oder die Kabel durchtrennt werden von irgendwelchen Idioten....Wer will denn die ladestationen überwachen?

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