Reisende warten mit ihrem Gepäck am Flughafen Düsseldorf am 10.01.2019 vor der geschlossenen Sicherheitskontrolle. (Quelle: dpa/Marcel Kusch)
Bild: dpa/Marcel Kusch

Sicherheitspersonal streikt am Dienstag - Verdi kündigt Warnstreik am Frankfurter Flughafen an

Die Streik-Aktionen des Sicherheitspersonals der Flughäfen gehen weiter: Am Dienstag nimmt sich Verdi den größten deutschen Airport vor - was zwangsläufig Auswirkungen auch auf Berlin haben wird.  

Am Flughafen in Frankfurt (Main) wird das Sicherheitspersonal am kommenden Dienstag (15.1.) die Arbeit niederlegen.

Die Gewerkschaft Verdi rief die Sicherheitsleute im laufenden Tarifkonflikt für 2.00 bis 20.00 Uhr zu einem Warnstreik auf, wie ein Sprecher am Freitag in Berlin mitteilte. Es sei außerdem nicht auszuschließen, dass weitere Flughäfen in den Warnstreik einbezogen werden. 

Zuvor hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" darüber berichtet.

Wie stark sich der Warnstreik auf die Berliner Flughäfen auswirkt, ist zur Zeit noch nicht bekannt. Erfahrungsmäß sind die Folgen eines Streiks am größten deutschen Airport aber auch an anderen Flughäfen deutlich zu spüren.

Streik-Welle setzt sich fort

Erst am Donnerstag waren wegen des Warnstreiks des Sicherheitspersonals an den drei Flughäfen Köln-Bonn, Düsseldorf und Stuttgart mehr als 600 Flüge gestrichen worden. Zehntausende Passagiere waren betroffen. Auch an den Berliner Flughäfen fielen zahlreiche Flüge aus.

Am Montag hatte das Sicherheitspersonal an den beiden Berliner Flughäfen die Arbeit niedergelegt

Sendung: Inforadio, 11.01.2019, 12:00 Uhr

Kommentar

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3 Kommentare

  1. 3.

    Streiken für bessere Arbeitsbedingungen oder Lohnforderungen ist absolut wirkungsvoll.
    Aber meine Damen und Herren der Gewerkschaft , aber nicht auf dem Rücken der tausende von Passagieren.
    Die Folgekosten für den einzelnen Passagier sind enorm.
    Schon gebuchte Anschlussflüge, gemietete Fahrzeuge im Ausland, gebuchte Hotels.
    Übernehmen sie die Kosten liebe Gewerkschafter.
    Sie nehmen Tausende Passagiere als Werkzeug für ihre Forderungen.
    So geht das nicht, wir sind nicht ihre Handlanger!!!!
    Wir können auch nicht unserer Arbeit fernbleiben, weil Benzinpreise zu hoch sind !!!
    Lassen Sie sich was Sinnvolles einfallen, wenn Sie dazu in der Lage sind und hören sie auf Nichtbetroffene zu schädigen.

  2. 2.

    " ... hauptsächlich Reisende betroffen sind die nichts mit der Lohnforderung zu tun haben. "
    wer soll denn sonst betroffen sein ? alle Flugpassagiere sind " Reisende " ebenso Fahrgäste der Bahn, auch alle " Reisende"

  3. 1.

    Ich halte die Streiks für absolut inakzeptabel und unverhältnismäßig da hauptsächlich Reisende betroffen sind die nichts mit der Lohnforderung zu tun haben.

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