Plakataktion gegen Deutsche Wohnen in der Karl-Marx-Alle (Quelle: imago/Meissner)
Video: Abendschau | 25.02.2019 | Norbert Siegmund | Bild: imago stock&people/Meissner

Berliner Karl-Marx-Allee - Landgericht verhandelt Verkaufsstopp von 670 Wohnungen

Der geplante Verkauf von drei Wohnblöcken an der Karl-Marx-Allee beschäftigt am Montag das Berliner Landgericht. Die Richter müssen entscheiden, ob es bei dem vorläufig verhängten Verkaufsstopp für die rund 670 Wohnungen bleibt.

Deutsche Wohnen legte Widerspruch ein

Im Dezember konnten der Senat und die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBF einen ersten Erfolg verbuchen. Mit einstweiligen Verfügungen stoppte das Landgericht den Verkauf der Wohnungen an den Konzern Deutsche Wohnen. Der Senat hatte sich auf Verträge aus der Nachwendezeit berufen. Danach steht den Mietern ein Vorkaufsrecht zu.

Auch eine Rückabwicklung der damaligen Privatisierung steht im Raum. Der Senat strebt an, dass die Wohnungsbaugesellschaft WBF die Blöcke übernimmt. Die Deutsche Wohnen hat gegen die einstweiligen Verfügungen Widersprüche eingelegt. Ob das Landgericht bereits am Montag eine Entscheidung fällt, ist offen.

Sendung: Inforadio, 25.02.2019, 09.00 Uhr

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