15.02.2019, Berlin: Ein Bus der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und eine Streikweste von Verdi (Quelle: dpa/Zinken)
Video: rbb24 | 28.03.2019 | Jeremy Arndt im Gespräch mit Raiko Thal | Bild: dpa/Zinken

Keine Einigung im Tarifkonflikt - 24-Stunden-Warnstreik am Montag soll BVG komplett lahmlegen

Erneut müssen sich BVG-Kunden nach Alternativen umsehen: Wie die Verdi-Tarifkommision am Donnerstagabend beschloss, soll am Montag erneut gestreikt werden - und zwar ganztägig und flächendeckend, also bei U-Bahn, Bussen und Straßenbahnen.

Die Kunden der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) müssen sich auf einen erneuten und diesmal noch härteren Warnstreik einstellen. Wie Jeremy Arndt, Verhandlungsführer der Gewerkschaft Verdi, dem rbb am Donnerstagabend sagte, soll am kommenden Montag 24 Stunden lang gestreikt werden - und zwar von Betriebsbeginn um 3.00 Uhr bis zum Betriebsbeginn am Dienstag. Betroffen seien alle Verkehrssysteme der BVG, also U-Bahn, Busse und Straßenbahnen, sagte Arndt rbb24.

Rund 2,9 Millionen Fahrgäste betroffen

Nach den beiden zeitlich befristeten Warnstreiks, die es im laufenden Tarifkonflikt bereits gegeben hat, wird dies bereits der dritte Ausstand der BVG-Mitarbeiter in diesem Jahr sein. Betroffen sind rund 2,9 Millionen Fahrgäste bzw. einzelne Fahrten - so hoch ist das tägliche Fahrgastaufkommen der BVG, die das größte kommunale Nahverkehrsunternehmen in Deutschland ist. Die S-Bahn, ein Tochterunternehmen der Deutschen Bahn, ist von dem Streik nicht betroffen.

Verdi wirft Arbeitgebern "Spaltung" vor

Zwar legten die Arbeitgeber am Donnerstag ein neues Angebot vor, doch Verdi reichte das nicht aus. Wie Verdi-Verhandlungsführer Arndt der rbb-Abendschau am Donnerstagabend sagte, waren die Gespräche zunächst "konstruktiv" verlaufen. So hätten sich beide Seiten für einzelne Berufsgruppen auf deutliche Verbesserungen einigen können; das Gesamtangebot des Kommunalen Arbeitgeberverbandes (KAV) habe jedoch eine "Spaltung" im Tarifvertrag vorgesehen. "Das würde einzelne Berufsgruppen deutlich hervorheben", während andere Berufgsgruppen das Nachsehen hätten, sagte Arndt. Die Gewerkschaft dagegen strebe einen "ausgeglichenen Abschluss" an, der allen Berufsgruppen zugute komme.

BVG widerspricht Verdi-Darstellung

Außerdem warf Arndt dem KAV vor, die Gespräche abgebrochen zu haben. Der Finanzvorstand des KAV habe die Verhandlungsrunde am Donnerstag früher verlassen. "Wir hatten den festen Willen, heute eine Einigung zu erzielen", sagte Arndt.

Auf Seiten der Arbeitgeber stieß diese Darstellung auf Unverständnis. Wie KAV und BVG am Abend mitteilten, halten sie den Streikaufruf von Verdi für "völlig unangemessen". Zudem dementierten sie "entschieden", dass die Arbeitgeberseite die Verhandlungsrunde abgebrochen habe. Vielmehr habe sie "ein Angebot vorgelegt, das vergleichbare Abschlüsse um ein Vielfaches übersteigt", heißt es in einer BVG-Pressemitteilung.

Verdi fordert 36,5-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich

Die Gewerkschaften Verdi und Beamtenbund wollen mehr Geld und bessere Arbeitszeiten für die rund 14.500 Beschäftigten der BVG und ihrer Tochter Berlin Transport. So soll es für alle Beschäftigten eine 36,5-Stunden-Arbeitswoche geben, bei vollem Lohnausgleich. Zurzeit muss knapp die Hälfte der Beschäftigten des Landesunternehmens 39 Stunden ran. Das sind alle Kollegen, die seit 2005 eingestellt wurden. Die Gewerkschaften verlangen zusätzlich Weihnachtsgeld auch für Neulinge, einen Wegfall der unteren Lohngruppen und schnellere Gehaltssprünge - sowie einmalig 500 Euro für Gewerkschaftsmitglieder.

Arbeitgeber legen zehn Millionen drauf

Nach eigenen Angaben hatten die Arbeitgeber am Donnerstag ein stark verbessertes Angebot vorgelegt. Dabei gehe es um "ein Plus von 90 Millionen Euro pro Jahr", teilte die BVG am Abend mit, zehn Millionen Euro mehr als bisher angeboten. Rückwirkend zum 1. Januar gehe es "um Einkommenssteigerungen von 17 Prozent für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BVG-Konzerns". Rechnerisch bedeute dies, "dass sie im Schnitt monatlich rund 450 Euro brutto mehr Gehalt hätten". Dass die Gewerkschaft dieses "mehr als gute Angebot" ablehne "und ihre Taktik nun wieder zu Lasten der Fahrgäste geht, statt am Verhandlungstisch nach einer Lösung zu suchen, ist nicht nachvollziehbar", sagte am Abend KAV-Verhandlungsführerin Claudia Pfeiffer.

Dritter Warnstreik in diesem Jahr

Zweimal schon waren Beschäftigte der BVG in diesem Jahr in einen Warnstreik getreten. Zuletzt legten am 14. März rund 1.500 Busfahrer der BVG zwischen 3.30 und 22.00 Uhr die Arbeit nieder.

Den ersten BVG-Warnstreik des Jahres hatte es am 15. Februar gegeben. In der Zeit zwischen 3.30 Uhr und 12 Uhr fuhren in Berlin weder Trams noch U-Bahnen noch Busse, die von der BVG selbst betrieben werden. Bahnhöfe blieben bis in die Mittagsstunden geschlossen.

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118 Kommentare

  1. 118.

    Ohne Gewerkschaften, gesetzlich Verankert und geschützt, würden wir immer noch Löhne wie in den 90er Jahren haben.
    Daher sind die Gewinner immer die, die nicht in der Gewerkschaft sind.
    Da nun mal ca alle 10 Jahre gestreikt bzw. Lohnkampf geführt wird, sind nun mal die Absahner, die nicht in der Gewerkschaft sind mit einer 10 jährigen Ersparnis von über 3000 Euro, um beim Thema zu bleiben.

  2. 117.

    Die Forderung nach Lohnerhöhungen immer mit Preissteigerungen zu begründen, ist eine endlose Schleife und am Ende sind alle die in kleinen Unternehme arbeiten, für die Gewerkschaften sich nicht interessieren, weil es keine Publicity gibt, die Dummen — Sie haben die Mehrkosten, können aber von mehr Lohn nur träumen. Hier wird immer viel Solidarität gefordert, aber wer hat die mit dem Rentner, dessen Rentenerhöhung wahrscheinlich nicht im Ansatz ausreicht, um die steigenden Kosten zu bewältigen? Leider habe ich keine Lösung für das Problem, aber neben den Gewinnern der Tarifrunde gibt es eben auch immer eine Menge Verlierer...

  3. 116.

    Vielleicht doch kein April-Scherz?

  4. 115.

    Kellnern ist ein harter Job und darum müssen wir verhungern? Nein, wenn uns das eine Restaurant nicht bewirtet, gehen wir zu einem anderen, da gibt es kein Monopol. Es gibt Supermärkte, man muss nicht verhungern. Ein Streik wäre höchstens etwas lästig.

  5. 114.

    "Wenn die Armen kein Brot haben, sollen sie Kuchen essen" - auf dem Level ist Ihr Spruch.
    Es ist leider nicht so einfach. Soll man sich mit einem Megaphon auf die Straße stellen und rufen "Wer fährt zur Hasenheide in Kreuzberg" oder was?
    Es gibt Lösungen, aber sie funktionieren nicht immer. Sie verlangen guten Willen von den Fahrgästen? Hm, wieso kann nicht die BVG guten Willen zeigen und uns die Taxis bezahlen. Oder auf ihrer Website eine Möglichkeit schaffen, dass man Fahrgemeinschaften bilden kann. Es gibt viele Möglichkeiten.
    So aber werden die einen sich ein Pedelec oder Auto kaufen und die BVG mit Nichtachtung strafen und die anderen einfach nur sich ärgern.
    Und es wird eine Atmosphäre geschaffen, in der es wohl taktisch klüger wäre, Fahrkartenkontrollen erstmal auszusetzen.

  6. 113.

    Zufällig soll es Leute geben, die sich darauf verlassen, dass die BVG fährt.
    Denen es weh tut, wenn man sie im Stich lässt und denen die Tatsache, dass es sie eigentlich nicht treffen soll, nicht hilft.
    Aber vielleicht ist derjenige, der meint, der Streik solle 4 Wochen dauern, ein medizinisches Wunder. Wenn ihn jemand verwechselt, ihn verprügelt, ein blaues Auge schlägt, den Irrtum bemerkt und sich entschuldigt, wächst der ausgeschlagene Zahn nach, schwillt das Auge ab, heilen die Wunden in Sekunden.
    Wir sind leider nicht in dieser glücklichen Lage, "Es ist nicht gegen Sie gerichtet" kann es nicht relativieren.

  7. 112.

    Eine unfreiwillige Sache ist auch dann unfreiwillig, wenn ich davon Vorteile habe.
    Nehmen wir mal an, ich würde Sie daran hindern, Ihre Wohnung zu verlassen und Ihnen dann 1000 EUR geben. Würden Sie auch dann sagen "Toll 1000 EUR" oder nicht doch eher "Freiheitsberaubung"?

  8. 111.

    Irgendwie kommunizieren Sie, dass Sie sich ein Taxi locker leisten können und Preiserhöhungen Sie auch verkraften. Aber nicht allen Menschen geht es so und nicht jeder, der kein Auto hat, hat sich dazu aus freien Stücken entschieden.
    Ich hoffe nur, dass wenn das ein Warnstreik ist, wir nicht einen richtigen erleben und dass nicht wegen des Streiks Menschen zu Schaden kommen (z. B. Pflegebedürftige oder wenn Notarztwagen im Stau stehen). Denn die Nachteile bekommt nicht der BVG-Chef zu spüren, der ein Auto hat, sondern die, welche weite Fußwege laufen dürfen oder vielleicht ihren Job verlieren.

  9. 110.

    Ja, alles halb so schlimm. Wir haben ja so viel Zeit, auf das Taxi zu warten, soviel Kraft, 5 km zu laufen, so verständnisvolle Arbeitgeber, die es uns nicht verübeln, wenn wir uns genauso auf "Höhere Gewalt" berufen, wie die BVG.
    Legt Euch mal fest. Wenn der Streik nicht so schlimm ist, dann brauchen wir die BVG nicht. Wenn wir sie aber brauchen, dann ist der Streik schlimm.
    Ich stelle mir mal vor, wie diejenigen, die den Streik verharmlosen, reagierten, wenn ich eine U-Bahn an der Weiterfahrt hindern würde und dann sage "Das war gegen die BVG gerichtet, nicht gegen die Fahrgäste. Ich bedauere die Unannehmlichkeiten der Fahrgäste aus tiefstem, tiefstem Herzen"...

  10. 109.

    Die BVG hat es ja endlich geschafft, dass deren Website nicht mehr "heile Welt" spielt, aber im Moment berechnet sie wunderbar Routen, die nicht funktionieren können und es kommt nur die Anmerkung, dass ein Streik ist. Anstatt, dass BVG-Verkehrsmittel gar nicht erst in Erwägung gezogen werden. Anstatt, dass der Routenplaner einfach die Fußwegangaben anpasst.
    Bei der App kann man keine Fußwegangaben einstellen. Da kann man noch so sehr bereit sein, eine halbe Stunde zu laufen, sie sagt "Route nicht möglich", wenn man nur S-Bahn fahren "will". Da muss man mit Google Maps nachhelfen und nach S-Bahnhöfen suchen, in manchen Teilen Berlins ist das mühselig.

  11. 108.

    Ich hoffe ja, dass sich eine Taxi-Lösung finden lässt. Und dass nicht einer der Pflegebedürftigen mit dem (vom Streik nicht betroffenen) Notarztwagen ins Krankenhaus muss, weil die Pflege nicht kommen konnte.
    Es wäre sehr fair, dass alle ein bisschen großzügiger sind. Wer ohne Parkschein parkt, muss ja nicht an dem Tag, an dem die BVG bestreikt wird, unbedingt ein Knöllchen bekommen. Wer am 1. April sein Fahrrad mit der S-Bahn befördert, macht das wahrscheinlich nicht, weil er so gerne Rad fährt, da sollte man auch großzügig sein. Wenn ein Ticket nach 2 Stunden abgelaufen ist, sollte es auch da Großzügigkeit geben, man fährt ja nicht aus Spaß Umwege und vielleicht sollte man auch an diesem Tag nicht auf einem Anschlussticket bestehen, wenn jemand gezwungen ist, die Tarifzone C zu befahren, die er ohne den Streik nie berührt hätte.

  12. 107.

    Vorbestellung bringt ja nichts. Die Taxizentrale wird dann vielleicht 15 Minuten vorher die Taxifahrer fragen, ihnen das Ziel sagen und diesmal ist es auch die Wahrheit, wenn der Taxifahrer sagt "Bin ausgelastet" und man kann nicht vermuten, dass er die 2 km nicht fahren will.

  13. 106.

    Unsere Gesetzeslage ist halt so, dass ein Streik die trifft, die am wenigsten können.
    Eigentlich müsste jeder Fahrgast 60 EUR bekommen, denn diesen Betrag hält die BVG für angemessen, wenn der Fahrgast seinen Pflichten nicht nachkommt, aber praktisch ist das so, das Fahrpersonal darf uns im Stich lassen, wir sollen dann ein Taxi nehmen oder was?
    Ich stelle mir mal so vor, ich würde bei einer Fahrkartenkontrolle mich weigern und sagen "Heute streike ich", was da dann los wäre.
    Aber gut wäre, wenn Autofahrer vielleicht die 3 leeren Sitze mal mit denen teilen, die kein Auto haben können.

  14. 105.

    Aha, so menschlich, wie man die Fahrgäste behandelt?
    Sorry, aber auch wenn es nicht gegen uns Fahrgäste geht, wir haben den Schaden, wir müssen weit laufen, wir müssen Taxi nehmen, wir müssen Dinge verschieben, einen Urlaubstag verschwenden, Termine absagen etc. und dürfen uns nicht auf "Höhere Gewalt" berufen.
    Fahrgast und BVG begegnen sich nicht auf Augenhöhe. BVG darf uns die versprochene (und teilweise im voraus bezahlte) Dienstleistung vorenthalten, ohne dass wir einen Cent zurück bekommen, geschweige denn 60 EUR, die jeder zahlen muss, der als Fahrgast seinen Teil der Abmachung nicht erfüllt.

  15. 104.

    Nun, da ja der Kommentarbereich moderiert ist, dürften die Beiträge derjenigen, die den Streikenden alles mögliche wünschen, nur nichts gutes, hier nicht zu finden sein.
    Ich weiß nicht, ob Klaus den Streikenden noch wohlgesonnen wäre, wenn er selbst betroffen ist.
    Das Fahrpersonal der BVG muss als Grundvoraussetzung ein Auto haben, um zur Arbeit zu kommen, sind also Autofahrer, die ja auf die Dienstleistungen, die sie selbst erbringen, nicht zwingend angewiesen sind und genau das merkt man.

  16. 103.

    Nun, es ist eine traumatische Erfahrung, wenn man Freizeit damit zubringen muss, lange Fußwege zu haben und wenn man eine bezahlte Dienstleistung auf eigene Kosten nachbessern muss (durch Taxi).
    Wer sich erst ein Pedelec oder ein Auto kaufte, wird sich keine Zeitkarte mehr holen. Er wird nur noch dann mit Bus und Bahn fahren, wenn er z. B. verreist und natürlich nicht das Auto am Bahnhof oder Flughafen parken will oder wenn er vor hat, etwas zu trinken.
    Weniger Fahrgäste, weniger Personal nötig, die BVG kann entlassen, die verbliebenen bekommen mehr Lohn. Wer kann, fährt Auto. Tolle Perspektive für alle Seiten. Und das nennt man "höhere Gewalt".
    Die BVG darf kassieren und die Dienstleistung nicht erbringen. Ärger bekommt nur der Fahrgast, wenn er seinen Teil der Abmachung nicht erfüllt.

  17. 102.

    Es ist, wenn ich 1 km, 2 km, 3 km oder mehr laufen darf oder mal eben so 50 EUR für ein Taxi zahlen muss, mir eigentlich egal, wer daran schuld ist, ich jedenfalls nicht.
    Die gleichen Fahrkartenkontrolleure, für welche die Frage, ob man sich eine Karte kaufte und diese bezahlte, darüber entscheidet, ob man bestraft wird oder nicht, kümmern sich am 1. April nicht darum.
    Wenn ich meinen Teil der Abmachung nicht erfülle, dann zahle ich 60 EUR Strafe und wenn ich mich weigere, komme ich im extremsten Falle ins Gefängnis - wenn die BVG mir die vorab bezahlte Dienstleistung nicht erbringt, sagen sie "Höhere Gewalt", ja nee klar, Gewerkschaftsbosse sind irgendwelche überirdischen Wesen und Gewerkschaftsmitglieder deren Engel.
    Hm, als ein PKW die Straßenbahngleise zuparkte, sagte keiner "Höhere Gewalt", sondern man organisierte einen Ersatzverkehr mit Taxis und der Auto-Besitzer durfte zahlen.

  18. 101.

    Warum wird kein Durchschnitt gebildet und Jeder bekommt das Gleiche an Erhöhung? 17% mehr gibt's nirgends in Berlin. Man möge auch bitte Verständnis haben, dass ein Neueinsteiger nicht das an Gehalt bekommen kann, wie ein langjähriger Mitarbeiter. Aber im Endeffekt zahlen wir, die Fahrgäste die Zeche und die Qualität bleibt weiter schleicht. Das erlebe ich seit Jahren! Jede Kritik wird nzr zur Kenntnis genommen, aber geändert wird nichts. Aber der 33 jährige Arndt wird das schon machen! Immer nach dem Motto, 17 ist erst der Anfang!

  19. 100.

    Es ist ein harter Job - Hochachtung für jeden Busfahrer der mich sicher und verantwortungsvoll durch den Berliner Verkehr bringt, Falschparker und rücksichtslos Verkehrsteilnehmer geduldig erträgt, seine Familie und Freunde auf Grund der Schichtarbeit selten sieht, an manchen Tagen zweimal auf Arbeit geht, weil die Schicht eben so ist, täglich einen anderen Arbeitsweg und Dienstbeginn hat .... wer kennt denn das Grundgehalt des Kutschers? Warum findet sich dann kaum jemanden, der den Job machen möchte, warum bleiben denn die Neueinstellungen nicht? Es liegt sicher nicht nur am geringen Gehalt. Ich wünsch mir einen zufriedenen, ausgeruhten, gesunden Fahrer. Auch die Technik muss stimmen, da sollte das Land Berlin nicht sparen .... Sparen kann man ganz woanders ...

  20. 99.

    @ Neumann: "zu wenig Personal bei 36,5 Stunden..." GENAU! Schön das Du rechnen kannst, zumindest mit der großen Klappe. Bewerbe Dich doch bei der BVG ,dann gibts wieder einen Deppen mehr bei dieser blöden BVG und die Personalzahl ist wieder gestiegen und selbst Du profitierst dann vom Streikergebnis, welches noch aussteht. Aber ich vermute, Du fällst schon beim Eignungstest durch und somit ist die Chance eine anständige Bezahlung für gute Arbeit zu erhalten leider weg. Du und andere "hoch gebildeten" Leute, die ihre Meinung hier kund getan haben müssen sich dann wieder von ihrem Arbeitgeber ausbeuten lassen, weil nicht in der Gewerkschaft oder diese Leute Angst haben die Klappe aufzumachen, außer in Foren. Ich freue mich über jeden BVGer, der gutes Geld für den miesen Job bekommt und Prellbock für asoziale Leute dieser Stadt ist, die ihr eigenes Versagen an BVGer abreagieren. Da ist die derzeitige Forderung von Verdi mehr als bescheiden...

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