Coca-Cola-Mitarbeiter steht mit einer gelben Warnweste mit der Aufschrift "Tarif gibts nur aktiv!" vor dem Werksgelände in Berlin (Quelle: dpa/Schuh).
Video: rbb|24 | 27.03.2019 | Bild: dpa/Florian Schuh

Kundgebung in Berlin - Coca-Cola-Mitarbeiter in Warnstreik getreten

Coca-Cola-Mitarbeiter in Berlin und Brandenburg sind in einen ganztägigen Warnstreik getreten. Rund 250 Beschäftigte von mehreren Standorten kamen am Mittwoch zu einer Kundgebung vor den Berliner Hauptsitz, wie eine Vertreterin der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) sagte.

Die Arbeit wurde demnach an den Vertriebs- oder Produktionsstandorten Berlin und Genshagen in Brandenburg niedergelegt. Außerdem beteiligen sich die Standorte Ziesendorf in Mecklenburg-Vorpommern, Halle in Sachsen-Anhalt und Weimar in Thüringen an dem Warnstreik.

Tarifverhandlungen am 11./12. April

Hintergrund des Warnstreiks sind die laufenden Tarifverhandlungen um mehr Geld für rund 8.000 Coca-Cola-Mitarbeiter. Die vierte Tarifrunde ist für den 11. und 12. April geplant. Die Gewerkschaft will eine Erhöhung der Entgelte um 180 Euro im Monat bei einer Laufzeit des Tarifvertrags von einem Jahr.

Die Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH bietet hingegen nach eigenen Angaben 90 Euro monatlich mehr für 2019 und im Jahr darauf noch einmal eine Erhöhung um 80 Euro. Das Angebot sei laut NGG allerdings an die Bedingung gebunden, dass die Gewerkschaft einer weiteren Flexibilisierung der Arbeitszeiten und damit einer Verschlechterung der Arbeitsbedingungen zustimme.

Sendung: Antenne Brandenburg, 27.03.2019, 10:30 Uhr

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