Symbolbild: Schiffsverkehr auf dem Elbe-Seitenkanal bei Erbstorf nahe Lüneburg. (imago/Martin Bäuml Fotodesign)
Bild: imago/Martin Bäuml Fotodesign

Projekt auf der Spree-Oder-Wasserstraße - In Brandenburg sollen selbstfahrende Schiffe getestet werden

Autonomes Fahren soll künftig auch bei Schiffen möglich werden. In Brandenburg soll dazu ein Pilotprojekt stattfinden. Das planen Partner aus Industrie und Wissenschaft mit Hilfe des Bundesverkehrsministeriums.

Im Juli beginne auf der Spree-Oder-Wasserstraße eine Untersuchung, um das Testfeld vorzubereiten, teilte der Bundesverband Öffentlicher Binnenhäfen am Freitag in Wildau (Dahme-Spreewald) mit. 2020 soll der Aufbau beginnen.

Schiffe könnten konkurrenzfähiger werden

Ziel ist es, dass kleine Binnenschiffe ihre Routen selbst berechnen und ihre Ladung eigenständig und ohne Kapitän auf- und abladen. An dem Projekt ist das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beteiligt. Das Testfeld ist zwischen den Häfen Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald) und Eisenhüttenstadt  (Oder-Spree) vorgesehen.

Mit der Technik könnten Schiffe im Güterverkehr konkurrenzfähiger werden. Heute laufe der Großteil der Transporte über Lkw, hieß es vom DLR. Wenn ein Teil des Gütertransports aufs Wasser verlagert werde, könnte dies den Straßenverkehr sehr entlasten, so die Hoffnung.

Sendung: Brandenburg aktuell, 08.03.2019, 19:30 Uhr

Kommentar

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3 Kommentare

  1. 3.

    Mal davon ab, dass hier endlich mal ein paar marode Brücken automatisiert abgerissen werden -

    Spaß beiseite -
    frage ich mich, was für ein Problem hier eigetnlich gelöst werden soll? Sind die Kosten für die paar Berufsschiffer wirklich so hoch? Ist die Fehlerquote menschlicher Kapitäne so groß?
    Oder soll hier nur wieder irgendwo künstlich "KI" eingebaut werden um irgendwem was vom innovativen Industriestandort Deutschland zu erzählen? Dass Transport auf der Schiene aus Gründen nicht in die Puschen kommt, ist bekannt, aber warum versucht man es nicht erst mal mit nicht-autonomer oder teil-autonomer (z.B. Ladewesen) Schiffahrt?

  2. 2.

    Was kann da schon schiefgehen...

  3. 1.

    Blitzmeldung: Komplett virtuelle Existenz soll jetzt auch Menschen moeglich werden. Das planen Partner aus Wirt- und Wissenschaft mit Hilfe des BMWi. Im Sommer soll hierzu eine Wohnung im Norden Berlins hergerichtet werden. Darin sollen 5 Versuchspersonen in Kaelteschlaf versetzt und dauerhaft in Kuehltruhen gelagert werden. Zuvor hat je ein selbstfahrender Roboter mit leistungsfaehigem Chip Mimik, Stimme und Wahlverhalten der Menschen erlernt und ein 3D-Drucker die Koepfe nachgebaut.
    Ziel ist, dass die Roboter fuer diese Menschen das Leben uebernehmen. Davon profitieren die Versuschspersonen enorm, denn sie sind dann vor einer Unzahl koerperlicher und geistiger Gefahren absolut sicher. Die Wissenschaftler nennen als nur wenige Beispiele Infektionen, Karies und Parodontitis, Verkehrsstaus und -unfaelle, Trennungen, Burn- und Bore-Out oder auch Familienfeiern. Zudem sollen mit dieser Technik z.B. Arztpraxen, Verkehrsmittel und Wohnungsmarkt stark entlastet werden, so die Hoffnung.

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