An einem Gebäude in der Berliner Siemensstadt steht in großen Lettern der Siemens (Quelle: Imagebroker/Ingo Kuzia)
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"Außergewöhnliche stadtpolitische Bedeutung" - Planung für Siemens-Campus wird Senatssache

Den Bebauungsplan für den sogenannten Siemens Innovations-Campus wird die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen übernehmen und nicht der Bezirk Spandau. Das hat der Berliner Senat am Dienstag beschlossen. Da das geplante Stadtquartier eine "außergewöhnliche stadtpolitische Bedeutung" habe, wird die Entwicklung nicht vom Bezirk verantwortet.

Denkmalgeschützte Bauten sollen integriert werden

Auf dem bislang für die Öffentlichkeit unzugänglichen Industrieareal zwischen Siemensbahn, Rohrdamm und Nonnendammallee in Spandau soll in den kommenden Jahren ein Quartier mit Wohnungen, Produktions-, Büro- und Forschungsflächen entstehen. Die bestehenden, teilweise denkmalgeschützten Bauten sollen Lompscher zufolge erhalten bleiben und in die Planung integriert werden.

Siemens hatte im vergangenen Jahr mitgeteilt, man werde bis zu 600 Millionen Euro in das Areal stecken. Das Land Berlin wird möglicherweise eine ähnliche Summe rund um den Siemens-Campus investieren wie Siemens selbst. Das sagte Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) am Montag dem rbb.

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1 Kommentar

  1. 1.

    Na dann wird´s nie was - Glückwunsch zum nächsten Pleiten- uind Pannenprojekt......

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