BVG Mitarbeiter streiken im Februar 2019 in Berlin (Quelle: Imago/ Mang)
Video: Abendschau | 12.03.2019 | Boris Hermel | Bild: Imago/ Mang

Laufender Tarifkonflikt - BVG-Busfahrer zum Warnstreik am Donnerstag aufgerufen

Erst im Feburar standen Busse, Bahnen und Trams der BVG in Berlin still - Am kommenden Donnerstag soll es zumindest bei den Bussen wieder so sein: Verdi hat die Busfahrer dazu aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen. Der Ausstand soll ganztägig sein.

Nutzer der BVG-Busse müssen am Donnerstag wohl erneut auf andere Verkehrsmittel umsteigen: Die Gewerkschaft Verdi hat für kommenden Donnerstag (14. März) die Busfahrer der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) zu einem Warnstreik aufgerufen.

Neben den Busfahrern sollen auch Beschäftigte zugehöriger Werkstätten von Betriebsbeginn bis 22.00 Uhr die Arbeit niederlegen, wie ein Verdi-Sprecher am Dienstag sagte. Der U-Bahn- und der Tramverkehr seien hingegen nicht betroffen.

Gewerkschaft fordert besseres Angebot

Verdi wies das Arbeitgeberangebot nach einer Tarifkommissionssitzung am Nachmittag als unzureichend zurück und forderte zugleich, das Angebot zu verbessern. Damit erhöhen die Gewerkschafter vor der vierten Tarifverhandlungsrunde am 28. März den Druck auf den Arbeitgeber.

"Je schneller die Arbeitgeber nachbessern, desto eher kann man wieder in Verhandlungen kommen, desto unwahrscheinlicher wird es, dass es weitere Streiks gibt", sagte Andreas Splanemann, Verdi-Sprecher für Berlin und Brandenburg, am Dienstagabend im rbb.

Bereits in der vergangenen Woche hatten sich die Verhandlungsführer der Gewerkschaft mit dem Stand der Gespräche unzufrieden gezeigt. Das Angebot der BVG führe zu einer Arbeitszeitverdichtung - die Verkürzung von Ruhezeiten und die Verlängerung von Schichten - hieß es.

Ablehnung der Arbeitgeberseite

Die Arbeitgeber hatten zwar insgesamt rund zwölf Prozent mehr Lohn und Gehalt angeboten, allerdings innerhalb von fünf Jahren. Und die von Verdi geforderte 36,5-Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich lehnen sie bislang ab. Derzeit muss knapp die Hälfte der Beschäftigten des Landesunternehmens 39 Stunden in der Woche arbeiten.

Der BVG fehle jetzt schon Personal, mit der kürzeren Arbeitszeit müssten rund 500 zusätzliche Mitarbeiter gefunden werden, hieß es zur Begründung.

BVG: Arbeitszeitverlängerung nur bei Bedarf

Bei Bedarf solle es die Möglichkeit geben, die Schichtarbeitszeit zu verlängern und Pausen flexibel zu gestalten, hieß es aus BVG-Kreisen. Die Schichten bei Bedarf für mehr Geld zu verlängern, sei aber nur ein Angebot, das die Mitarbeiter immer auch ablehnen könnten, und so genannte Wendezeiten am Ende einer Strecke sollen nicht wie behauptet abgeschafft werden.

Erst im Februar gestreikt

Erst im Februar hatten Beschäftigte der Berliner Verkehrsbetriebe ihre Arbeit niedergelegt. In der Zeit zwischen 3.30 Uhr und 12 Uhr fuhren in Berlin weder Trams noch U-Bahnen noch Busse, die von der BVG selbst betrieben werden. Bahnhöfe blieben bis in die Mittagsstunden geschlossen. Einen Notfall-Fahrplan gab es für die rund zwei Millionen Berufspendler in Berlin nicht.

Von dem Streik ausgenommen waren Linien, die von Subunternehmen der BVG betrieben werden. Diese verkehrten allerdings vorwiegend am Stadtrand.

Kommentar

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79 Kommentare

  1. 79.

    Genau da liegt das Problem, die BVG fährt nicht nach Lust und Laune, sondern fährt so wie es der Verkehr, die Fahrgäste und vor allem die Personalpolitk zulässt. Da merkt man leider immer wieder das es Leute wie Sie gibt, die das Prinzip noch nicht verstanden haben. Erst informieren, dann reden oder schreiben.

  2. 78.

    Roman wie wärst mit ein tag mit fahren ganzen dienst
    Labern ist einfach war

    Ich empfehle dir m48 zb

  3. 77.

    Danke für die Info, das ist mir aber bekannt ;-) Ich halte die Diskussion für müßig, ob man trampen sollte oder nicht. Das muß schon jeder für sich selber entscheiden. Ich kenne niemanden, der das tut. Auch ich definitiv würde nicht mit Menschen mitfahren, deren Fahrstil, Charakter oder Gesinnung ich nicht einschätzen kann. Genausowenig wie ich mich mit Fremden blind verabreden, oder in deren Wohnungen mitgehen würde. Wer das als Hysterie einordnet, scheint diesbezüglich völlig anders positioniert zu sein, als mein soziales Umfeld und ich. Ich kann mir solche Risiken als mehrfache Mutter auch einfach nicht erlauben. Was ich halt auch sehr unpassend und schon beleidigend empfinde sind die sich wiederholenden Äußerungen, besonders einer Kommentatorin, über uns Berliner. Muss das sein? Was stecken denn da für Aggressionen hinter? Ich z.b. „fremdle“ ein wenig mit den Westfalen. Die sind ja schon häufig recht derb und stur ;-) Deshalb würde ich sie aber niemals alle über einen Kamm scheren. Jedes Völkchen hat halt so seine Art. Gehört sich nicht, finde ich. Sollte es weitere Streiks geben, hoffe ich aber, dass man diese wenigstens 1 Woche ankündigt. Das heute war wirklich ein Schlag ins Kontor. Für uns busfahrende „Stadträndler“... ;-)

  4. 76.

    Du, die "Zauberhand"-Tochter gibt's schon bisschen länger :-) sonst wäre sie ja nicht Schülerin... Tip: ich nehm auch dich mit im Auto - wenn du das Meckern sein lässt... und das Radio bleibt aus!

  5. 75.

    Und wie von Zauberhand gibt es eine Tochter und wieder viele gute Ratschläge, wie es richtig geht ^^ Sie lassen ja kein gutes Haar an den Berlinern, was hält Sie dann hier? ;-)

  6. 74.

    Hallo Doro,
    meine Tochter ist in der Schule, sie hat eine regenfeste Jacke an, gibt auch Hosen für Radler, ich habe so eine. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unangemessene Kleidung. Ich fahre den ganzen Tag hin und her zu den gleichen Terminen wie Sie, ich nähme dabei auch Schüler mit, man erkennt mich am roten Punkt in der Windschutzscheibe. Gerne könnte ich auch vorher Verabredungen mit Eltern ohne PKW treffen. Man hilft ja gern aus. Meine Freundin hat auch kein eigenes Auto, wenn sie mich braucht, helfe ich. Ich habe zudem keinen Ausweich-Kerl daheim mit zweitem Wagen, also alles alleine, im Auto, das das Statussymbol für die ist, die keines brauchen. Ich kurble noch am Fenster - nähme aber Leute ohne Karre mit. Wenn sie WILLENS wären. Sind sie aber nicht. Oder, Doro? Wie viele Nachbarn/Kollegen/Freunde haben Sie gefragt, ob sie euch heute mitnehmen könnten? Mein Kollege (auch Exil-NRW) täte das sofort bei mir. Logisch. Aber Berliner machen das nicht. Never.

  7. 73.

    Ja wir Westfalen können schon echte Sturköppe sein;-) Positiv gesehen sieht man es ja bei Ihnen. LG

  8. 72.

    Kleiner Nachtrag. Die Aktion „ Roter-Punkt“ wurde damals eingeführt wegen den drohenden Fahrpreiserhöhungen der Verkehrsbetriebe in Westdeutschland und Westberliner übernahmen dies allzu bereitwillig. Nachzulesen bei Wikipedia. MFG

  9. 71.

    Stimme Ihrem Wortlaut grundsätzlich zu. Doch was Sie vermutlich nicht wissen, es gab in den 70er Jahren eine Zeitlang den Roten Punkt, den sich einige Westberliner Autofahrer anbrachten um Tramper mitzunehmen. Dies galt besonders für Personen, die sich eine Beförderung mit dem Auto durch die ehem. DDR erhofften. Ich habe es seinerzeit sehr häufig genutzt, auch innerhalb der Stadt. Daumen raus und schon hielt oft jemand an. Zeiten ändern sich eben.

  10. 70.

    Bin wieder mit rotem Punkt ab Stadtgrenzen durch Z´dorf, Steglitz, T´hof, N´kölln geeiert - bewusst langsam an Wartenden vorbei gerollt - nix. Dann halt nicht. Vielleicht ja aufm Rückweg, bei DEM Wetter ;-)

    Der Exil-OWLer grüßt freundlich (und OWL ist wirklich nicht der Ursprung der Kontaktfreundlichkeit...)

  11. 69.

    Bin seit Kurzem Lichtenraderin. Genau Grenze Buckow. Hier fährt nichts. Fußweg zur S-Bahn mindestens 30 Minuten. Zur U-Bahn länger. Im Regen, mit Kindern, zur Schule... Aus der Perspektive von Autofahrern alles ein Klacks ;-). Den Urlaubstag, den ich mir nehmen musste, ziehe ich von der nächsten Abo-Rechnung ab ;-). Ich hab Verständnis für den Streik, für mich persönlich ist er aber sehr belastend. Zudem so kurzfristig. Ich wünsche allen trotzdem einen erträglichen Tag, wird schon :-)

  12. 68.

    Bin seit Kurzem Lichtenraderin. Genau Grenze Buckow. Hier fährt nichts. Fußweg zur S-Bahn mindestens 30 Minuten. Zur U-Bahn länger. Im Regen, mit Kindern, zur Schule... Aus der Perspektive von Autofahrern alles ein Klacks ;-). Den Urlaubstag, den ich mir nehmen musste, ziehe ich von der nächsten Abo-Rechnung ab ;-). Ich hab Verständnis für den Streik, für mich persönlich ist er aber sehr belastend. Zudem so kurzfristig. Ich wünsche allen trotzdem einen erträglichen Tag, wird schon :-)

  13. 67.

    Wer in einer Stadt wie Berlin groß geworden und sozialisiert ist, fährt nicht einfach mit Fremden mit. Früher nicht und jetzt auch nicht. Sie hacken so beharrlich auf allen herum, daher jetzt eine Reaktion von mir. Ihre Angebote sind bestimmt gut gemeint, helfen aber bei den Meisten bestimmt wenig. Denn auch ich bräuchte nicht eine Fahrt in die Firma, sondern einen Ganztags-Chauffeur. Sie fahren alleine in einem so großen Auto herum, da mutmaße ich, dass Sie keine Familie haben (umweltbewußt ist das nicht! ;-)). Aus der Perspektive können Sie natürlich Töne spucken^^. So ein normaler Tag mit Arbeitswegen, Kindern, Einkäufen, Terminen uvm. hängt von einem guten Zeitmanagement ab. Zum Glück habe ich einen fairen Arbeitgeber, er gab mir spontan frei. Schade für uns als Familie, ein Tag weniger Urlaub. Den Tag opfere ich aber dieses Mal noch gerne für die BVGler ;-). Meine Kinder konnten nicht mit dem Rad fahren, es regnet stark bei uns. Brauchts noch mehr? Hören Sie doch bitte jetzt auf alle pauschal abzuurteilen. Sie lehnen sich zu weit aus dem Fenster, das steht Ihnen nicht zu. Kurzes Update aus der Innenstadt gefällig? Mein Sohn steht seit 30 Minuten auf dem Bahnsteig, der ist so voller Menschen, dass er bisher nicht mitkam. Ihre Wahrnehmung bezüglich des Alltags von berufstätigen Leuten mit Familie kommt leider etwas einseitig daher. Sie meines es gut, kommt aber inzwischen etwas lästig rüber. Nicht böse sein. Alles Gute! :-)

  14. 66.

    Für wahr, was Sie da schreiben. Kann ich nur unterstreichen. Leider trifft so ein Streik allerdings auch betroffen Personen, die dringend auf den Busverkehr angewiesen sind. Besonders in den Randbereichen der Stadt und es kann sich beileibe nicht jede/jeder ein Taxi leisten. Schon deshalb macht Ihr Vorschlag ja auch Sinn. Nebenbeibemerkt: wußte gar nicht, das wir beide westfälischen Ursprungs sind. Da grüßt dann mal der ehem. Münsteraner. LG

  15. 65.

    Na toll, das hat der rbb ja schon beim letzten Streik geschrieben: der Berliner fährt nirgends mit. Einer in einem Auto. Vielleicht bin ich als Westfale in einer anderen Zeit großgeworden. Vielleicht war es "damals" ja noch eine Selbstverständlichkeit, anderen zu helfen, jemanden mitzunehmen, Tür aufzuhalten, erst aus der StraBa aussteigen zu lassen, alten Menschen einen Sitzplatz anzubieten.

    Ja, ich habs schon während der Schwangerschaft und mit Kleinkind hier in Berlin bemerkt: die einzigen, die mir einen Platz anboten oder den Kinderwagen die S-Bahn-Treppen hochtrugen waren junge Männer mit Migrationshintergrund, wie man so schön sagt.

    Dann bleibt halt daheim, und meckert weiter. Dann fahre ich wieder mal alleine, im 5sitzigen Karren. Wird ja keiner zu seinem Glück gezwungen.

    Ich peil das echt nicht - man WILL sich partout nicht organisieren, man will meckern und hocken bleiben. Bloß keen Kontakt zu anderen Menschen. Da komm ich echt nicht mit.

  16. 64.

    Ich ich ich. Andere sind aber mißtrauisch. Ihr Angebot in Ehren, aber NEIN DANKE. Wären Sie etwas offener für die Argumente anderer...aber ich würde auch nicht mitfahren wollen. Zumal das nichts an der Tatsache ändert, dass der Streik in dieser Form eine Sauerei ist. Im Süden fährt gar nichts. Nicht einmal eine Notlinie, die die unzähligen Schulen in Buckow Süd und Lichtenrade erreichbar machen würde. Aber egal...da fahren die Busse ja eh nur, wann sie wollen. Schwamm drüber, solln se machen. Aber jeder piefige Busfahrer wird ab jetzt von mir behandelt, wie er seine Fahrgäste behandelt. Quit pro Quo ;-)

  17. 63.

    https://www.rbb-online.de/content/dam/rbb/rbb/unternehmen/presse/migration/rbb/img/512x288_beitragsbild_gross_top_teaser_1_videovorschaubild/presseinformationen/2014/20141105_Fahr_mit_512_288.jpg.jpg/img.jpg Der Rote rbb-Punkt
    Ausdrucken, in die Windschutzscheibe, jemanden mitnehmen.

    Übrigens sind die BUSFAHRER nicht die Verursacher der Verspätung, sondern die Fahrgäste und der Verkehr, die maroden Busse und die schlechten Fahrpläne. Auch sind sie nicht der Verursacher des Streiks, das sind die Berliner Regierung und die BVG. Immer schön trennen beim Meckern...

  18. 62.

    Ich zahle monatlich 85 Euro für eine Monatsticket bei der BVG. Pünktlichkeit zählt bei den Busfahrern nicht. Das ist 15 Jahre lang meine Erfahrung. Der Streik ist nicht gerechtfertigt.

  19. 61.

    Also ich finde Ihre Aktion sehr gut und wenn ich betroffen wäre, würde ich auch Ihr Angebot sofort unterstützen.

  20. 60.

    Allerdings ist das Maß voll! Es wird nämlich alles das was sie aufgezählt haben auf dem Rücken der beschäftigten ausgetragen. Wenn sie die Mängel abstellen wollen sollten sie sich mit den Streikenden solidarisch zeigen, schon aus Eigennutz.

  21. 59.

    So, was ist nun? Braucht jemand morgen noch eine Mitfahrgelegenheit? Schließt sich jemand der "roter Punkt"-Aktion an? Oder heulen wieder alle im Kämmerchen, wettern gegen BVG, Autofahrer und co - dabei ist der einzige Weg, etwas zu ändern, SELBER nächstes Mal anders zu wählen.

    Wie gesagt - ich nähme tatsächlich FREMDE Menschen mit, deren Bus nicht fährt, und die kein Auto haben. Ich hege kein Grund-Misstrauen anderen Menschen gegenüber.

  22. 58.

    Warum so gehässig? Warum wünschen Sie das den Berlinern? Weil wir...was genau? Das „verdient“ haben, Sie uns nicht leiden können oder sich einfach lustig finden? Auf Kosten der Berliner, von den viele bewußt aufs Auto verzichten? Denen soll dann der sonstwas flattern? Wow. Wenn das passieren sollte, bin ich auch dafür allen bösartigen und schadenfrohen Brandenburgern mal ein paar Jahre den Zutritt zu verweigern. Dann sollen die bitte auch nicht mit ihren Autos unsere Luft verpesten. Wie sind Sie denn drauf?

  23. 57.

    Genau, damit die "Oberen" der BVG mal direkt von den Streikauswirkungen betroffen sind, anstatt sich per Dienstwagen bequem am maroden ÖPNV vorbei zu kutschieren, sollten vielleicht mal sämtliche Dienstwagen besetzt werden, so dass die Damen und Herren gezwungen sind, zu laufen oder ihre eigenen, unzuverlässigen, verdreckten und überfüllten Verkehrsmittel zu benutzen.
    Wenn das stimmt, was kürzlich in einem Kommentar an anderer Stelle stand, dass Frau Nikutta 36.000 (!!!) Eurto monatlich verdient, ein Busfahrer hingegen nur 2.500 Euro - da frage ich mich ernsthaft, wo da noch die Verhältnismäßgkeit ist. 10.000 Euro wären schon derbe hoch angsesetzt für diese Position. Wer genehmigt eigentlich solche Gehälter? Soviel kann doch ein einzelner Mensch (meinetwegen auch mit Familie) im Monat gar nicht verwohnen, verfressen und vershoppen.

  24. 56.

    Zwei unterschiedliche Bereiche, die Sie hier ansprechen. Die von Ihnen genannten „Schulschwänzer“, vor denen ich großen Respekt habe, sind zurecht sauer und haben ein Recht darauf uns Erwachsenen den Spiegel vorzuhalten. Ich und sicherlich auch Sie werden nicht diese Heranwachsenden erleben, wie Sie zukünftig mit den jetzt schon beginnenden Klimawandel klar kommen müssen.

  25. 55.

    Die sollen mal, wie 1992 eine ganze Woche mal alles bestreiken.
    Dann kriegen die alle so richtig Arschbackenflattern. Und das zu 100 Prozent. Amen!

  26. 54.

    BVG hat diese Streiklohnerhöhung nie verdient, weil alle U-Bahn-und Buslinien immer zu spät kommen, sie denken nie an Leute, die für ihn arbeiten, sie sind zu spät dafür, auch ich, die zu spät arbeiten. Sie sind eine BVG-Basis.

  27. 53.

    Jetzt, wo ich förmlich mit der Nasenspitze ( dank Ihnen) auf die vielen Probleme stoße, wenn plötzlich die Busse ausfallen, bin ich schon erschrocken darüber. Zudem bin ich alleinstehend ohne Kinder und habe den Vorzug direkt in der Innenstadt wohnen zu dürfen. Zudem haben Sie vollkommen recht damit, was das gegenseitige Verständnis unserer Mitmenschen untereinander anbelangt. Auch ich prangere letzteres oft an, da ich z.B. Oberflächlichkeiten, einfach weggucken, nicht mag. Ich hoffe sehr, das die BVG insbesonders in den Randgebieten weiterhin Busse einsetzt. Denn gerade dort werden diese dringend benötigt. LG

  28. 52.

    Persönlich stelle mich hinter die im Arbeitskampf stehenden BVGer. Aber nicht nur die Busfahrer sollten streiken, sondern die gesamte BVG. Und zwar solange, bis die berechtigten Forderungen durchgesetzt sind.
    Ich frage mich aber, warum der Streik der Busfahrer nicht auf den Freitag gelegt wurde, wo doch ein Großteil der Stadt durch demonstrierende Schulschwänzern blockiert wird.

  29. 51.

    Ach Frau Emmi,
    Hier geht es jetzt um die BVG'er. Ich habe übrigens großen Respekt vor allen, die 24/7/365 für Menschen arbeiten. Habe ich übrigens schon mal hier bemerkt. Und das Pflegepersonal streikt auch zu wenig.
    Geht's jetzt besser?

  30. 50.

    Die Solidarität untereinander kennt mal wieder keine Grenzen.. Ja,so soll es sein,die Obrigkeit lacht sich ins Fäustchen.
    Ich hoffe alle,die leider vom Streik betroffen sind,beschweren sich auch bei der BVG direkt. Je höher der Druck,umso höher die Wahrscheinlichkeit einer Einigung.

    Ich frage mich,wieso der Senat da nicht auch Druck macht,damit die BVG ein anständiges Angebot vorlegt.

    @Shadowwolf123
    "Da würde ich wenn das alles so durch geht selber anfangen. Das heut zutage einfach unrealistisch gerade bei Fahrer mangel."
    Du verstehst leider nicht die Zusammenhänge. Gerade aufgrund des Fahrermangels kann die Gewerkschaft auf bessere Bedingungen pochen. Die BVG handelt irrational.

    @Emmi
    Die alte Leier,wenn es mir schlecht geht,soll es auch den anderen schlecht gehen.

  31. 49.

    Kein Problem ;-) Ich finde nur, dass man, auch wenn man beharrlich seine Meinung vertritt, nicht Menschen vorschnell aburteilen sollte. Ich habe z.t. großes Verständnis für den Streik, dennoch finde ich die Vorgehensweise unangemessen. Hier bei uns draußen ist es ohne Streik schon beschwerlich genug mit den Bussen. Es fallen täglich auf allen Linien viele aus. Und dann noch den ganzen Tag zu streiken, ist kaum handelbar für manche. Wenn alle wenigstens versuchen ein Minimum an Verständnis für einander aufzubringen, wäre die gesellschaftliche Stimmung bedeutend angenehmer. Ich dachte mirvschon, dass Sie das nicht so haet meinten. LG

  32. 48.

    Ist klar. Wer nicht mit Fremden mitfahren möchte ist selber schuld. Es ist mehrfach angekommen. Jeder strickt sich seine Welt halt zusammen, wie es seine Wahrnehmung erlaubt. Diese Form der Aburteilung von Mitmenschen ist scheinbar neue Mode. Sie gut- die Anderen doof. Was ich nicht nachvollziehen kann, ist der Tunnelblick und die Ignoranz, die einem hier z.t. entgegen schlägt. Es gibt Menschen, die es innerhalb von 36 Stunden nicht hinbekommen, alles einfach gehandelt zu bekommen. Hier bei uns fährt keine einzige Ersatzlinie. Und ich schließe mich @Oles Kommentar an, wer am lautesten krakeelt... ;-) Schwamm drüber, reicht. Sie haben recht und alles gut.

  33. 47.

    Egal welcher Streik, er wird immer auf dem Rücken derer ausgetragen, die nichts, aber auch rein gar nichts dafür können. Frau Nikutta interessiert es nicht in dem Sinne, ob Busse, UBahnen oder sonstwas fahren.

  34. 46.

    @ Neo
    Ich werde Ihnen mal was sagen oder schreiben. Ich arbeite im Krankenhaus das ist genauso eine Knochenarbeit wie bei der BVG, auch ich werde beschimpft und vieles mehr. Sie tun ja gerade so als wenn die BVG'er was ganz besonderes sind, wenn die mit ihren Gehalt nicht einverstanden sind sollen sie sich was anderes suchen und basta. Ich habe im meinen Job gar keine Zeit so rumzusülten wie die Mitarbeiter der BVG. So, nun nun Schluss, sollen streiken so viel sie wollen und wenn Sie @ Neo mal auf meiner Station sind streike ich auch.

  35. 45.

    Danke, Lothar. Ich bin Mitglied einer Gewerkschaft, und dennoch werde ich ausgebeutet. Käme ich wegen Bus nicht, müsste ich Urlaub nehmen ODER meinen Kopp anstrengen, wie ich hin käme. Und Angebote freundlicher Mitmenschen annehmen oder mal da fragen. Als Misanthrop nimmt einen natürlich keiner mit.
    Übrigens: ich nähme auch Schülerinnen und Schüler mit. Bringe ja auch mein Kind - zurück fährt sie Bus oder dann laufen, Longboard, Roller, Rad. Bei uns gibt es nämlich auch nur Busse, keine Bahnen.

  36. 44.

    Sie haben ja recht damit und meine Äußerungen übers Trampen sind auch nicht gerade hilfreich hier. Der Kommentar( 3)von @ Berlinerin verleitete mich dazu weiter auszuholen zu diesem Thema.

  37. 43.

    Ich bitte um Entschuldigung. Wollte Ihnen keineswegs zu nahe treten. Mir viel nur spontan das Handy ein und deren Nutzung.

  38. 42.

    Aber ich sprach von Frauen und Kindern. Und ich laufe nicht den ganzen Tag mit Smartphones herum. Ich habe Freunde, die aber zu gänzlich anderen Zeiten an anderen Orten arbeiten. Sie müssen mir nicht mein Leben erklären. So eine undifferenzierte Häme liest man sonst von Ihnen nicht. Schade.

  39. 41.

    Wahrscheinlich wird noch öfter gestreikt werden müssen, sonst wird das mit der 35 Stunden Woche bei der BVG erst am Sankt-Nimmerleins-Tag was. Viel Erfolg mit der 36,5 Stunden Woche als erstes Schrittchen!!!
    https://www.igmetall-berlin.de/aktuelles/meldung/jetzt-ist-unsere-zeit-35-stunden-fuer-alle/
    Ohne bessere Arbeitsbedingungen und bessere Bezahlung wird die BVG nicht vorankommen mit einem bedarfsdeckenden Angebot für Berlin und die Pendler. Nur so klappt fairer ÖPNV für alle!

  40. 40.

    Liebe Kommentatoren, die auf das Busfahren angewiesen sind: ich hoffe, Sie werden den Tag überstehen, ich kann mir sehr gut vorstellen, wie belastend der Streik für manche ist. Kein Verständnis habe ich für das Bashing hier. Das zwischenmenschliche Klima in Berlin wird immer schlechter. Liebe Streikenden: Trotzdem ich Verständnis für den Streik habe, verstehe auch ich nicht, dass es den ganzen Tag sein muss. Dass die Kunden langsam sauer werden, kann ich verstehen. Grade am Stadtrand klappts mit den Busfahrplänen ja nun gar nicht so gut. Und jetzt das noch. Keine gute Werbung, um Menschen davon zu übrzeugen „umzusteigen“, oder davon abzuhalten, ein Auto zu kaufen.

  41. 39.

    Es gibt auch Fahrräder - und jetzt?
    Auf Ihre Anmerkung zu der Unregelmäßigkeit usw gehe ich mal nicht ein - man kann für alles Gründe finden um zu jammern.
    Das hier in den Kommentaren ist Jammern und Lamentieren auf höchstem Niveau auf Kosten der BVG´er die 24/7/365 uns zur Verfügung stehen und aus der Situation das Beste machen, denn sie sind nur die Angestellten und nicht verantwortlich für die Situation.

  42. 38.

    Schadenfreude? Sicher nicht - aber tauschen Sie doch gerne mal Ihren Job gegen den eines busfahrenden Menschen - ich lese bei Ihrem Kommentar eher einen gewissen Mangel an Empathie - wie bei einigen Moserköppen hier.
    Sind Sie ansatzweise in der Lage, sich in die Situation der BVG´er hinein zu versetzen? Wahrscheinlich nicht unbedingt, aber Hauptsache schimpfen, obwohl Umstände und Bedingungen der Beschäftigten nicht im Geringsten bekannt sind. Und übrigens: alle Berliner Bürger und auch Touristen zahlen über ihre kommunalen Abgaben die Gehälter der BSR/BVG-Angestellten, nicht nur über Fahrpreise - wussten Sie das?

  43. 37.

    @Marla Siger: Völlig verständlich und sehr verantwortungsbewusst. Natürlich trampen Kinder und Frauen nicht so einfach. Würde ich meiner Frau auch sehr übel nehmen. Lassen Sie sich da bloß nicht reinreden, die die am lautesten krakeelen, dass man ja laufen oder trampen kann, sitzen dabei meist gemütlich auf der Couch, haben keine Kinder zu versorgen und haben ein Auto ;-)

  44. 36.

    Sorry, die Antwort sollte an Kommentar (29)@ Neo gehen. Aber wo ich schon mal dabei bin, erlaube ich mir die Frage, wieso Sie kein Zweirad nutzen, wenn Sie so weit ab vom Schuß wohnen? Bin früher locker bis zu 15 km mit dem Rad gefahren und das bei Wind und Wetter. Hält fit.

  45. 34.

    Verständnis für den Streik zu haben sollte nicht bedeuten, kein Mitgefühl für die Fahrgäste zu haben, die innerhalb von 36 Stunden völlig neu planen müssen und auch oft Schwierigkeiten damit haben. Und nicht jeder hat das Geld für Taxi, Carsharing usw. So vielfältig die Bevölkerung ist, so vielschichtig sind Ihre Alltagspflichten. Man sollte da mehr Verständnis zeigen. Ich z.b. habe ein Auto und könnte flexibel Home-Office machen. Trotzdem habe ich viel Verständnis für die Opfer des Streiks. @Lothar: Sind Sie Vater? Sie halten es für übertrieben, dass Frauen und Kinder nicht mit Fremden mitfahren wollen? Das ist nicht Ihr Ernst?! Auch ich würde meine Kinder eher zu Hause behalten, als sie so einer Gefahr auszusetzen. Und meiner Lebensgefährtin würde ich auch dringend davon abraten. Da fehlt es Ihnen wohl etwas an Sachlichkeit und Empathie.

  46. 33.

    Ach gottchen, geht’s noch? Überall mit dem Smartphone in der Hand herumlaufen, Social Media nutzen und nicht einmal in der Lage sein Freunde und Bekannte dazu anregen eine Fahrgemeinschaft zu bilden. Nur ein Beispiel von vielen Möglichkeiten. In jedem dritten Wagen sitzt meistens nur eine Person. Zudem ging das Trampen sehr gut damals, wieso soll es nicht auch heute möglich sein? Natürlich gilt das nicht für Kinder. Das habe ich auch nie damit andeuten wollen.

  47. 32.

    Die Foderungen sind doch wohl ein bisschen überzogen das hat nichts mit gerechten Lohn mehr zutuhen. Weniger Arbeite mehr Lohn, Weihnachtsgeld, Sodnerzahlung für Gewerkschafter und Abschafffung der unteren 3Tarif Geld Gruppen.
    Das alles zusammen ist viel zuviel. Da würde ich wenn das alles so durch geht selber anfangen. Das heut zutage einfach unrealistisch gerade bei Fahrer mangel.

  48. 31.

    Nur Busse ist gut gesagt es gibt Orte in Berlin die sind nur mit Busse erreichbar. Ich selber Wohne in einer gegend wo ich egal welche richtung ich Laufe gute 1 Stunde und mehr laufen muss bis zu nächsten S bahn oder U Bahn.
    Warum die Fahrer so dumm angemacht werden ist auch leicht erklärt weil sie einfach viel zuspät kommen oder weil sie früher los fahren und man dann im regen steht. Natürlich gibt es auch hier und da unbegründete Mecker Köpfe. Aber das keine Erklärung dafür das hat man über all das Menschen einen Beschimpfen oder rummeckern sei es im Handel sei es im Krankhaus oder Ämter und die Streiken auch nicht und legen die gesammte Stadt lahm für einen Tag. Der letzte war schon mit halben Tag heftig und das ist jetzt nicht viel besser.

  49. 30.

    Jetzt ist Verdi an deine Kündigung schuld?

    Du könntest natürlich früher Aufstehen und mit Hilfe von Ausweichmöglichkeiten (Taxi, U- und S-Bahn, Carsharing, Fahrrad) zur Arbeit gelangen. Wahrscheinlich wirst du aber auch eine Ausrede XY haben...

    Sollte es zur Kündigung kommen, dann bewerbe dich doch bei der BVG. Sie suchen dringend neue Bus-, U-Bahn und Tram-Fahrerinnen.

  50. 29.

    Tja Frau Singer - es gab schon Streiks, da standen dann Leute an Haltestellen und wurden von Autolenkern mitgenommen - so ganz solidarisch - unvoreingenommen und pragmatisch. Kennen Sie solche Begriffe oder sind Sie so voller Angst, dass Sie niemandem mehr vertrauen?
    In einer Solidargemeinschaft funktioniert es - man muss nur ein wenig zusammenhalten, zusammenrücken und schon geht´s - nicht immer an das Böse und Negative denken.

  51. 28.

    Wieder jemand, der die Arbeit von Gewerkschaften nicht nachvollziehen kann oder will. Gäbe es diese nämlich nicht, würden viele am Hungertuch nagen. Ich finde es schon blamabel genug wenn Menschen drei Jobs tätigen müssen um über die Runden zu kommen. Ausbeutung nenne ich das und amerikanische Verhältnisse einzuführen. Es sind nicht die Arbeitnehmer sondern die Arbeitgeber und vor allem Subunternehmen die Dumpinglöhne vorantreiben. Im übrigen, wenn Sie sich schon Flüge leisten können, dann dürfte es Ihnen auch nicht schwerfallen mal ein Taxi zu nehmen, denn diese Branche jammert ja auch ohne Ende, so wie Sie.

  52. 27.

    @Neo
    Ihr Kommentar tropft ja nur so vor Schadensfreude. Haben Sie schon mal darüber nachgedacht dass die Fahrgäste diejenigen sind die Ihr Gealt oder b.s.w. der BVG Angestellten zahlen?!
    Das ewige Gejammer der BVG Leute kann ich auch nicht mehr hören.

  53. 26.

    Ich habe vollstes Verständnis für die Beweggründe mancher hier genannten Beispiele. Doch was das Trampen an solch einem Tag betrifft, zeigt doch mal wie es auch gehen könnte. Ich finde Ihre Sorge um das einsteigen in fremde Fahrzeuge reichlich übertrieben. Zumal heutzutage jede Person ein Handy dabei hat und Daten weitergibt ohne lange zu Fackeln. Ihre Argumentation halte ich daher für vorgeschoben. Nochmal auch für Sie, bei diesem Streik geht es um gerechten Lohn und nicht weil es Spaß macht auf den Köpfen anderer seinen Spaß zu haben.

  54. 25.

    Ob die BVG Bus streikt oder der Bus eh nicht kommt. Wo ist der Unterschied. Die BVG fährt seit Jahren nach Lust und Laune. Wie wäre es, wenn die Kundfn mal streiken würden und 1 Monat nicht zahlen würden für die vielen Ausfälle und Verspätungen. Wer sich auf die BVG verlässt, ist verlassen.

  55. 24.

    Und das stellen Sie pauschal für alle mal so fest? Das steht Ihnen nicht zu. Auch wenn es für manche nicht vorstellbar ist, es gibt Menschen, die jeden Tag so viel zu bewältigen haben, dass solche Situationen wie ein derartiger Streik, einem schon große Probleme bereiten können. Das haben Sie nicht ins lächerliche zu ziehen oder anzuzweifeln.

  56. 23.

    Dann befreien Sie sich und bleiben der Stadt und uns Bewohnern doch einfach fern, anstatt sich diesem Gefängniss aus Flugzeug und Nahverkehr preiszugeben.
    Es gibt so viele tolle Orte und Städte - die Erde ist groß und vore allem: rund - keine Pizza :-P
    Wenn Sie kein Verständnis für diesen Streik haben - es interssiert niemanden außer Sie selbst :-D

  57. 22.

    Hier streiken die Busfahrer schon seit Jahren in Intervallen???! Denn so oft wie hier die Busse im Lauf des Tages regelmäßig ausfallen, müssten eigentlich wir.morgen zum Ausgleich verschont bleiben. Wir hier am Stadtrand müssen schon genug ertragen. Nur mal nebenbei bemerkt: wir sind stets respektvoll, freundlich und umgänglich. Leider kann man das von vielen Busfahrern nicht behaupten. Und selbst wenn sie z.b. unter doofen Schülern zu leiden haben, dürfen sie das nicht an allen auslassen. Diese sozialromatische schwarz-weiß Malerei ist albern und unrealistisch.

  58. 21.

    Wieder so´n Billigheimer von woanders, der Berlin sagen will, was die Leute zu tun haben - fliegt aber meckert immer noch - heute schon die Umwelt verpestet?

  59. 20.

    Hallo Sandy,
    von wo nach wo musst du denn? Kann dich keiner mitnehmen, damit du nicht die Kündigung bekommst?

  60. 19.

    Die guten, alten Zeiten. Bei allem Respekt, das ist jetzt der ultimative Tipp für Schüler, Senioren und Frauen? Trampen?? Bei fremden Menschen ins Auto zu steigen?? Aber ganz sicher nicht. Aber es kommen von Kinderlosen und Autofahrern bestimmt wieder tolle Ratschläge, wie man klar kommen müsste. Ein paar Stunden zu streiken ist legitim. Einen ganzen Tag die zahlenden Fahrgäste mit reinzuziehen ist inakzeptabel.

  61. 18.

    Persönlich Stelle mich hinter die im Arbeitskampf stehenden BVGer.
    Ich frage mich aber, warum der Streik der Busfahrer nicht auf den Freitag gelegt wurde, wo doch ein Großteil der Stadt durch demonstrierende Schulschwänzern blockiert wird.

  62. 17.

    Persönlich Stelle mich hinter die im Arbeitskampf stehenden BVGer.
    Ich frage mich aber, warum der Streik der Busfahrer nicht auf den Freitag gelegt wurde, wo doch ein Großteil der Stadt durch demonstrierende Schulschwänzern blockiert wird.

  63. 16.

    Dem kann ich mich nur anschließen, was ich noch schlimmer finde, das die Dir einen solchen Hebel haben ihn auch schamlos ausnutzen. Es gibt viele, bei denen Streiks nichts nützen und trotzdem wenig haben. Servicekräfte etc.
    jetzt komme ich morgen ohne Flugstreik nach Berlin, dafür streiken die Busse. Ich habe es echt langsam satt immer gefangen zu sein.

  64. 15.

    Jeder möchte gerne mehr Geld für gute Arbeit erhalten, gleichzeitig nimmt die Geiz ist Geil - Haltung zu, niemandem anderem, ausser sich selbst, wird gegönnt.
    Die BVG´er machen alle eine gute Arbeit, bekommen wenig bis garkeinen Respekt, werden mitunter angegriffen, beschimpft, bespuckt - sollen dies alles weiter ertragen?
    Und kommen Sie mir nicht mit dem dummen Argument "die haben es sich ja ausgesucht" - die Arbeit ja - den Umgang mit zunehmender Aggression aber nicht.
    Der Streik ist berechtigt - sie verdienen mehr Gehalt - alsoliebe BVG´er - streikt was das Zeug hält.
    Und die ewig nörgelnden Fahrgäste sollten mal darüber nachdenken, ob sie diese anstrengende Arbeit machen wollten. Und die vom Streik betroffenen können immer noch andere Verkehrsmittel wählen, oder ein paar Haltestellen laufen (soll gut für Körper und Geist sein) - es fahren "nur" keine Busse.

  65. 14.

    Es gibt so viele Ausweichmöglichkeiten... Taxi, Mietwagen, Carsharing, Bekannte fragen, vielleicht Mutti selbst zum Arzt fahren? Aber wahrscheinlich wirst du noch mit Ausrede XY kommen...

  66. 13.

    Es reicht ! Habe kein Verständnis mehr, wie wäre es wenn wir BVG—Nutzer streiken… wir bezahlen einfach kein Ticket mehr, denn die BVG erbringt ja auch ihre Leistung nicht… unpünktliche Busse/Bahn bzw. immer wieder Ausfälle oder es wird wiedermal gestreikt. Viele Menschen sind auf die Öffentlichen angewiesen und eure Streiks und permanenten Ausfälle tragt ihr auf dem Rücken der Fahrgäste aus! Wenn ihr der Meinung seit, ihr seit unterbezahlt und mehr wert, dann kündigt und sucht euch eine Arbeit wo ihr mehr wert geschätzt werdet.

  67. 12.

    Wußte gar nicht das es den roten Punkt noch gibt. Kenne dies noch aus den 70er Jahren, wo Westberliner Autofahrer Tramper mitnahmen und den Punkt hinten an der Heckscheibe angebracht hatten. War schon cool. Man brauchte nur die Hand am Straßenrand heben und wer wollte hielt an mit seinem Fahrzeug. Oft wurde ich gefragt, na wo willste denn hin und wurde meistens bis an die Haustür gefahren. Zeiten ändern sich.

  68. 11.

    Vielen dank liebe BVG/Verdi
    morgen bekomme ich wohl vorraussichtlich dank euch meine kündigung. echt super!

  69. 10.

    Ich bin da ganz bei Ihnen. Mich empören auch naiv-arrogante Kommentare, was für ein easy-peasy Späßchen dieser Streik wird, doofe Busse behindern nicht des Autofahrers Fahr-Gaudi, ansonsten müsste man nur den Daumen raus halten. Bei uns am Stadtrand fährt keine Tram, keine Bahn. Nur Busse. Hier wohnen viele alte Menschen und Leute, die auf die Busse angewiesen sind. Hier hält auch niemand, um Leute mitzunehmen. Zumal ich niemals meinen Kindern erlauben würde, mit Fremden mitzufahren. Meine Nachbarin z.b. muss ihr Enkelkind zur Kita bringen, zur Arbeit fahren und beides wieder zurück. Die wird auch niemals, sehr vernünftig und verständlich, mit ihrer 3-jährigen Enkeltochter trampen. Die empathielose Arroganz mancher Kommentatoren ist peinlich. Und der Streik dann noch ganztägig. Auf wessen Kosten? Auf Kosten der Menschen, die ohnehin schon massiv unter dem schlechten Service der BVG leiden. Trotz Verständnisses für die Streiks, langsam reicht es. Es trifft die Falschen. Den ganzen Tag die Menschen im Stich zu lassen, geht zu weit. P.S.: Wie wäre es denn, mal den gesamten Samstag alles zu bestreiken? Wie herrlich leer wäre die Innenstadt. Läden könnten so gut wie dicht machen. Nix shoppen, nix Kino. Das wäre doch ein Spaß ^^

  70. 9.

    Besten Dank!
    Meine Mutter (80)+Gehbehindert sollte am Do.mit dem Bus(keine U-Bahn i.d.Nähe) zum Ortho. Auf diesem Termin hat sie 3.Monate gewartet.Nochmals DANKE!

  71. 8.

    Für diesen Streik muss man kein Verständnis haben. Seit Jahren steht die BVG für Leistungs-Nicht-Erbringung durch ausfallende Fahrten, grob unpünktliche Fahrten, Verwahrlosung der Anlagen und Fahrzeuge. Als Fahrgast bist du in Berlin der letzte Arsch. Im Mietrecht kann man bei Mängeln die Miete mindern. Als BVG-Abo-Kunde zahle ich regelmäßig und vollständig. Aber die BVG liefert weder regelmäßig noch vollständig. Das Maß ist voll.

  72. 6.

    Was soll denn dieser Unsinn, seitens Verdi schon wieder, nicht die Ganze BVG zu bestreiken?
    Bei den Vehandlungen zum TVN damals wurde damit nicht genug Druck aufgebaut, das nur Teilgewerke bestreikt wurden.
    Das haben die Mitarbeiter heute noch auszubaden. Dem Arbeitgeber muss es richtig weh tun um ein vernünftiges Angebot vorzulegen. Dazu sollte auch der letzte Aktenträger und Bleistiftanspitzer in der Konzernzentrale in den Streik treten. Das schmerzt der Führungsriege mehr, als das nur die Busfahrer und Werkstätten zeitweise ihre Arbeit zu Lasten der Bevölkerung nicht verrichten. Wenn Verdi so weiter in Verhandlungen eintritt wird es seitens der Mitarbeiter eine große Austrittswelle aus DIESER Gewerkschaft geben und der nächste Verhandlungspartner mit dem Arbeitgeber wird einen anderen Namen führen.

  73. 5.

    Viel Erfolg an alle Streikenden. Es wird endlich Zeit für einen gerechten Lohn einzustehen. Denn so kann es nicht mehr weitergehen.

  74. 4.

    Ja. Die werden von Subunternehmer gefahren. Diese werden nicht bestreikt.

  75. 3.

    Super! Also Donnerstag ist Autofahren dann wieder staufrei ;-) weil keine Busse unterwegs sind. Natürlich unterstütze ich die Gehaltsforderungen. Und ich nehme gerne Tramper mit, einfach an der Bushalte stehen und winken oder roten Punkt hochhalten. 3-4 Leute gehen. Süd-Berlin West bis Südberlin Mittelost.

  76. 2.

    Ja sind es. Die Linien die von Subunternehmern (Dr. Hermann, Hartmann, BVB, etc.) bedient werden sind ausgenommen.

  77. 1.

    Sind auch wie beim letzten Mal bestimmte Buslinien ausgenommen vom Streik?

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