Deutsche Wohnen steht an einer Hausfassade (Quelle: rbb/Abendschau)
Bild: rbb/Abendschau

Entscheidung am Landgericht - Deutsche Wohnen gewinnt Prozess um Mieterhöhung

Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen hat vor dem Berliner Landgericht einen Prozess um eine Mieterhöhung gewonnen.

Im Rahmen des Verfahrens hat das Gericht ein Sachverständigengutachten eingeholt, um den Berliner Mietspiegel 2015 zu überprüfen. Der gerichtlich bestellte Sachverständige kam zu dem Ergebnis, dass der Mietspiegel nicht nach anerkannten wissenschaftlichen Grundsätzen erstellt wurde. Daher gelangte das Gericht zu der Feststellung, dass der Berliner Mietspiegel 2015 keine geeignete Schätzgrundlage darstellt.

Wie die Deutsche Wohnen mitteilte, beauftragte das Gericht ein weiteres Gutachten zur Bestimmung der ortsüblichen Vergleichsmiete. Der Gutachter kam unter Heranziehung von Vergleichsobjekten zu dem Ergebnis, dass die Vergleichsmiete höher liegt als im Rahmen der Klage begehrt.

Konkret darf nun die Gehag, eine Tochterfirma der Deutsche Wohnen, für eine Wohnung in der Argentinischen Allee in Zehlendorf die Miete erhöhen.

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version hieß es fälschlicherweise, die Deutsche Wohnen habe mit dem Urteil eine Mieterhöhung oberhalb des Mietspiegels durchgesetzt. Richtig ist, dass die Mieterhöhung die Obergrenze des Berliner Mietspiegels nicht sprengt. Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen.

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