Lebende Küken rutschen in Einer Fabrik von einem Fließband (Bild: imago/Stezycki)
Video: rbb24 | 15.04.2019 | Ute Barthel | Bild: imago/Stezycki

Umfrage zu Praxis in Brütereien - Mehrheit spricht sich für Verbot des Kükentötens aus

Weil sie fürs Eierlegen nicht taugen, werden männliche Küken getötet. Die meisten Verbraucher, so das Ergebnis einer rbb-Umfrage, sind gegen diese Praxis. Tierschützer und Landwirte suchen nach Alternativen – auch in Brandenburg. Von Ute Barthel

"Eintagsküken" werden sie genannt – doch das ist eine Beschönigung. Denn die neugeborenen männlichen Geschwister der Legehennen leben oft nur wenige Stunden. Weil sie fürs Eierlegen untauglich sind, werden jährlich über 45 Millionen kleine Hähne getötet: Kurz nach dem Schlüpfen werden sie in Plastikkörbe gepackt und dann vergast.

Die Meinung der Verbraucher hierzu ist eindeutig. In einer Online-Umfrage im Auftrag des rbb-Verbrauchermagazins Super.Markt sprachen sich 81 Prozent der Befragten für ein gesetzliches Verbot aus. Dafür hat das Meinungsforschungsinstitut "INSA-Consulere" bundesweit 1018 Deutsche befragt: 75 Prozent sind bereit, mehr Geld für Eier auszugeben, wenn auf das Kükentöten verzichtet wird. Allerdings würden die meisten nur einen kleinen Preisaufschlag in Kauf nehmen.

"Es wird einfach geduldet"

Von der Praxis des Kükentötens hatte "SOKO Tierschutz" heimlich in einer deutschen Brüterei Aufnahmen gemacht. Dafür hatte ein Mitglied des Vereins als Undercover-Ermittler in der Brüterei gearbeitet: "Die Haupttätigkeit bestand darin, Tiere in einen Gasschrank zu schieben, wo diese dann mit Kohlendioxid umgebracht worden sind. Manchmal wurden sie auch in die Mülltonne geschüttet oder in den Reißwolf. Es war ein ständiges Töten", berichtet Friedrich Mülln, der Gründer von SOKO Tierschutz. Dabei heißt es in Paragraf des deutschen Tierschutzgesetzes: "Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen."

Doch aus Sicht der Geflügelzüchter gilt Wirtschaftlichkeit als vernünftiger Grund. Und die Aufzucht der männlichen Küken wäre unwirtschaftlich. Tierschützer Friedrich Mülln hingegen sieht diese Praxis als "konstitutionalisierten Rechtsbruch": "Es ist eigentlich im Tierschutzgesetz eine ganz klare Sache. Aber wie so häufig in der Agrarindustrie, wird es einfach geduldet und auch von Gerichten leider gedeckt. Weil das System sonst in sich zusammenbrechen würde."

Versuche, diese Praxis gesetzlich zu verbieten, sind bisher gescheitert. 2013 hatte das Land Nordrhein-Westfalen ein Tötungsverbot verfügt. Doch elf Brütereien klagten erfolgreich dagegen. Mitte Mai 2019 wird sich das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig über die Zulässigkeit des Verbots entscheiden.

Alternativen durch "Respeggt-Eier"

Die Bundesregierung will noch in dieser Legislaturperiode das Kükentöten beenden. Dafür fördert sie die Entwicklung von Alternativen zu dieser Praxis. Eine davon ist die Geschlechtsbestimmung im Brutei. Seit November gibt es bereits sogenannte Respeggt-Eier in Berliner REWE- und Penny-Märkten zu kaufen. Dafür, so steht es auf der Verpackung, mussten keine Küken sterben. Denn vor dem Schlüpfen wurden sie mit dem Seleggt-Verfahren, das von REWE entwickelt wurde, aussortiert.

"Wir unterbrechen etwa am achten, neunten Bruttag den Brutprozess für die männlichen Bruteier", erklärt Ludger Brehlo, Geschäftsführer der Seleggt GmbH. "Nur die weiblichen Bruteier kommen dann in den Brutschrank zurück und werden bis zum 21. Tag gebrütet. Dann schlüpfen auch nur noch weibliche Küken."

Tierschützer und Umweltverbände lehnen das Verfahren ab

Beim Verfahren werden die Bruteier auf ein weibliches Hormon getestet. Die aussortierten männlichen Bruteier werden dann zu Futtermittel verarbeitet. Doch sowohl Tierschützer als auch Umweltverbände lehnen das Verfahren ab: Ihrer Meinung nach kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Embryonen zu diesem Zeitpunkt schon Schmerzen empfinden können.

Außerdem, kritisiert Katarina Reuter von Unternehmensgrün, dem Bundesverband der grünen Wirtschaft, würde sich mit der Geschlechtsbestimmung im Ei nichts am grundsätzlichen System und damit auch der Problematik der  industriellen Tierhaltung ändern. Denn sowohl die Legehennen, als auch das Mastgeflügel wurden für Höchstleistungen gezüchtet. Der Körper der Tiere könne dem gar nicht standhalten. "Wir beobachten viele sogenannte Berufskrankheiten", berichtet Katarina Reuter. "Bei den Legehennen sind es vor allem Eileitererkrankungen und bei den Masthühnern extreme Veränderungen im Skelett, zum Beispiel Beinverdrehungen. Zudem wird so viel Fokus auf den Brustmuskel gelegt, wofür das Skelett gar nicht ausgerüstet ist. Die können das Gewicht nicht tragen, fallen vornüber und bekommen Entzündungen im Brustbereich." Diese "Qualzüchtungen" müssten beendet werden.

Eine Alternative zum Kükentöten ist die Aufzucht der Bruderhähne: Die männlichen Geschwister der Legehennen werden gemästet. Aber diese Rasse ist eben für eine möglichst hohe Eierproduktion gezüchtet worden. Als Mastgeflügel sind die Tiere ungeeignet. Die Vermarktung des Fleisches ist schwierig. Daher wird die Aufzucht mit einem höheren Eierpreis subventioniert.

Plädoyer für Zweinutzungsrasse

Deshalb plädiert Reuter für die Züchtung einer Rasse, die sowohl für die Eierproduktion als auch für die Mast geeignet ist – die sogenannten Zweinutzungshühner. Die weiblichen Hühner dieser Rasse würden zwar weniger Eier legen und die Hähnchen weniger Fleisch ansetzen, aber die Tiere können artgerechter gehalten werden.

Eine solche echte Alternative bietet das Projekt "Ei-Care". Auf fünf Biohöfen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern werden Zweinutzungshühner gehalten. Einer davon ist der Biohof Auguste in Kolkwitz bei Cottbus. Hier leben 1.000 Hennen der Rasse" Les Bleues" in Mobilställen. Ihre männlichen Geschwister werden gemästet. "Unsere Tiere leben viel länger und artgerechter", erzählt Betriebsleiter Ronny Hehne. "Ab der zweiten Lebenswoche gehen sie in den Auslauf, können im Gras picken, Sandbäder nehmen. Und die Hähne leben mit den Hennen zusammen."

Nach 120 Tagen werden die Masthähnchen geschlachtet. Sie leben aber viermal länger als konventionelles Mastgeflügel, welches schon nach 30 Tagen geschlachtet wird. Allerdings setzen sie weniger Fleisch an, und auch die Legehennen legen nur 200 Eier im Jahr, weniger als die Hochleistungshühner, die fast täglich ein Ei legen. Deshalb kosten die Produkte auch deutlich mehr. Aber die Mitarbeiter vom Biohof Auguste sind überzeugt, dass es dennoch der richtige Weg ist: weil hier kein Küken kurz nach dem Schlüpfen getötet wird.

Beitrag von Ute Barthel

Kommentar

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Antwort auf [Claudia Lauer] vom 15.04.2019 um 10:08
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15 Kommentare

  1. 15.

    Sie haben meine letzen Satz überlesen. Mir kommt es nur darauf an, dass ich so wenig wie nötig „belastetes“ Zeug esse. Die Küken sind mir egal.

  2. 14.

    Ich voll hinter der Meinung von @Max Flensburger.
    Scheint, dass wohl jeden Tag "eine andere Sau durchs Dorf getrieben wird". Mein Vorschlag: Eier, aus Legebatterien, wo nicht geschreddert wird, sollen in BIO-Läden verkauft werden. Das Klientel können die bezahlen und ihr gutes Gewissen stillen.

  3. 13.

    Ich denke, wir haben eine Klimaerwärmung? Und, wie kommt es zu einem Vergleich zwischen einen zu schreddernden Küken und uns Menschen?
    Damit stehe ich voll hinter der Meinung von @Max Flensburger.
    Scheint, dass wohl jeden Tag "eine andere Sau durchs Dorf getrieben wird". Mein Vorschlag: Eier, aus Legebatterien, wo nicht geschreddert wird, sollen in BIO-Läden verkauft werden. Das Klientel können die bezahlen und ihr gutes Gewissen stillen.
    Wovon aber soll das Getöse um das Schreddern von männlichen Küken ablenken?
    Von den Umwelt"Aktivisten", die uns Allen ihren Willen aufzwingen wollen, in dem sie sich auf Straßen und Brücken legen und somit der arbeitenden Bevölkerung den Feierabend vermießen?

  4. 12.

    Ein Bio-Siegel reicht da leider nicht aus.
    Auch im Bio-Bereich war das Töten der männlichen Küken über viele Jahre hinweg leider eine übliche Vorgehensweise, um sich der nutzlosen männlichen Küken zu entledigen - bis dann einige Vorreiterbetriebe und -verbände sich erstmals der Thematik angenommen haben. Ich gehe jedoch davon aus, dass bis zu einem tatsächlichen Verbot zumindest im EG-/EU-Biosiegel-Bereich weiterhin fleißig geschreddert, vergast, erdrückt wird.

    Es gibt aber eben auch ziemlich vorbildliche Firmen und Höfe in Berlin und Brandenburg. Da ich neulich in einem ähnlichen Kontext Herstellernamen erwähnt hatte, der Kommentar dann aber nicht freigegeben wurde, lasse ich es diesmal bleiben. Einfach selbst informieren.

    Was die konventionelle Eierproduktion anbelangt, so könnte man sarkastisch formuliert sagen, dass die Männchen mit einem zwar eventuell qualvollen, aber wenigstens frühen Tod vermutlich noch besser dran sind als ihre Schwestern.

  5. 11.

    Thema ist wohl Ostern geschuldet. Gibt doch wirklich wichtigeres als Küken..... Ich schaue beim Kaufen nicht auf den Preis, sondern nehme eh Bio Eier. Der Rest ist mir schnuppe

  6. 10.

    Strom, Gas, Fleisch, es steht Ihnen durchaus frei auf all das zu verzichten.

    Sie mögen es Ablasshandel nennen, aber nachdem ich den Film "Unter täglich Brot.." gesehen habe und mich auf einem Bio-Hühnerhof davon überzeugen konnte, dass es eben doch anders geht, bin ich dankbar für mein schlechtes Gewissen und zahle gerne mehr. Weil es in diesem Falle nämlich doch eine Gegenleistung gibt!

    Nein, ich bin kein "reicher" Grüner, sondern muss die mehr gezahlten Cent woanders einsparen.

  7. 9.

    Wie unterscheiden sich die Reeggt-eier und normale im Preis? Hier hat der RBB versäumt, die Ergebnisse der Umfrage vor Ort zu überprüfen. Sofern der Preisaufschlag in der laut Umfrage akzeptierten Spanne liegt, müssten das eine Regal häufig nahezu leer sein, während die anderen überquellen. Am Theo ist übrigens schräg gegenüber vom Funkhaus gleich ein Rewe.

  8. 8.

    Was soll der Kommentar, Küken mit Strom, Gas, Rundfunkgebühren use vergleichen? Nur zur Erinnerung, Küken sind auch Lebewesen, Lebewesen wie Sie und ich. Fakt ist, wenn wir mehr solche Leute wie Sie hätten, wäre die Welt noch kälter, weil Gefühle und Nächstenliebe fehlen. Gut, dass andersdenkende Menschen in der Überzahl sind.

  9. 7.

    Es ist sinnvoll, den gesamten direkt u. indirekt tierischen Lebensmittelindustriesektor kritisch zu hinterfragen. Nur ist Deutschland einer der wirtschaftlich größten Lebensmittelmärkte der EU. Das führt zwingend zu der Folge, dass Lobbyinteressen sehr druckvoll auf Politik eingehen u. rechtlich bereits verbindliche Regularien umgehen o. aushebeln können, die Deutsche Gesellschaft für Ernährung ist ein solches Beispiel.

    Die eigenen Handlungen, so klein sie auch erscheinen mögen, sind neben politischem Druck ausschlaggebend. Wo wäre die grotesk überdimensionierte Fleisch-, Milch- oder Eierindustrie ohne millionenfachen Absatz in den Supermärkten? Mehr zu zahlen, ist ebensowenig ein Garant wie ein x-beliebiges Bio-Siegel etc.

    Abseits davon: Rbb, "Rassen" gibt es nicht, auch nicht in der Nomenklatur der Biologie. Sie wurden under werden von manchen Menschen konstruiert. Dass Zuchtverbände zu faschistoider, eugenischer Sprache neigen, ist kein Grund, das distanzlos zu übernehmen.

  10. 6.

    Wir freuen uns, dass immer mehr Menschen den Mord an unschuldigen Küken als das Verbrechen, das es ist, erkennen. Gerade im Hinblick auf Ostern leiden die Hühner große Qualen.
    Derzeit werden über 45. Mio männliche Küken jedes Jahr getötet, da sie keine Eier legen können und somit für die Ei-Industrie unbrauchbar ist.
    Dabei gibt es etliche Möglichkeiten die Feiertage ganz ohne Tierleid zu verbringen. Eier aus veganer Schokolade sind eine tolle Alternative für die Osternester. Vegane Lecker-ei-en finden Sie nach unserer Erkundung vor Ort in jedem gängigen Supermarkt!
    Viktoria von
    Menschen für Tierrechte - Tierversuchsgegner Baden-Württtemberg e. V.

  11. 5.

    Meine vollste Zustimmung für Ihr Statement. Ich sehe das genauso. Alleine die Abzocke beim Strompreis in Deutschland ist unerträglich, nur um den neuen "grünen" Reichen die Taschen zu füllen. Die "grüne Religion"Ist unantastbar, jedes seriöse Widerwort ist Blasphemie. Und wie schon im Mittelalter üblich existiert dazu dann auch die "grüne Inquisition". Wer nicht dafür ist, der ist dagegen und muss weg. Neudeutsch: mundtot gemacht werden. Nehmen wir doch das wunderschöne EEG. Da bekommt man die volle Vergütung für angeblich entgangene elektrische Arbeit, welche nie geleistet wurde. Das ist so, als wenn die Kunden im Supermarkt für all die Ware bezahlen müssen, die zum Ladenschluss noch in den Regalen steht. Geld bekommen ohne Gegenleistung, dazu jetzt noch die sozialen Geschenke von R2G und keiner macht sich nen Kopp, wie das bezahlt werden soll. Naja, die Gründung der DDR 2.0 steht bevor (zumindest in Berlin) Wie DDR1.0 endete: BEKANNT!

  12. 4.

    Ich weiß jetzt nicht, wen sie alles befragt haben und wer dafür bereit ist, mehr auszugeben.
    Ich bin es nicht!
    Für alles, was uns, und jetzt für das Tierwohl, gut ist oder uns eingeredet wird, dass es gut ist, müssen wir bezahlen: Strom, Gas, Rundfunkgebühren, "gutes" Fleisch uvm. Ich habe den Eindruck, dass das nur ein Ablasshandel für ein gutes Gewissen ist.
    Steigende Mieten, teurere Grundnahrungsmittel, die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander.
    Und, weil wir Menschen sind, wird uns ein schlechtes Gewissen eingeredet.

  13. 3.

    Das Töten der Tiere, jeglicher Art muss endlich ein Ende haben. Es ist unerträglich, wie lange das bereits aus Gier geduldet wird. Dann reduziert doch einfach die Zuchtmengen auf ein gesundes Maß. Gibt es keinen Politiker, der hier konsequent dem Elend schnell ein Ende setzt, der schnellen Handlungsbedarf erkennt? Die Lahmaschigkeit in unserer Politik, die Hörigkeit zu den Lobbyisten ist Grund für die politikmüdigkeit in unserem Land. Jeder fühlt die Ungerechtigkeit und Falschentscheidung, nur die Politiker leben in ihrer Blase. Aber sie haben uns zu dienen, dafür sind sie gewählt. Wer hält dieser Politik endlich Einhalt????? Das Volk ist schon lange klüger. Wir leben von der Natur und durch sie, keine Macht der Welt kann dies ändern, aber wir können begreifen, dass wir Respekt und Demut dieser Natur entgegen bringen müssen.

  14. 2.

    Gut, dass wir uns intensiv mit den wirklich wichtigen Themen beschäftigen, die die Zukunft unseres Landes sichern.

    Und schön auch, dass sich in einer Ecke der Gesellschaft darum gesorgt wird, ob es Hühnerembryonen in Eiern wehtut, wenn man ihr Geschlecht testet und sie dann eventuell nicht weiterbrütet, aus der sonst gern ebenso intensiv betont wird, jede Frau habe das Recht, nach eigenem Gutdünken zu entscheiden, ob sie ein Kind austragen möchte oder nicht. Aber da geht es natürlich nur um Menschen. Nicht um süße, flauschige Tierchen.


  15. 1.

    Überzeugung war noch nie zum Nulltarif zu haben, wenn das Wort einen Inhalt haben soll. Wenn ich mal ein MIndestmaß an Überzeugtheit ansetze, weshalb die überwältigende Mehrheit die systematische und massenhafte Tötung männlicher Küken ablehnt, dann kann und muss sich das folgerichtig in einem höheren Preis niederschlagen.

    Da offenbart sich wiederum ein weiterer fataler Preis des so bezeichneten Wirtschaftswunders - dass nur ein möglichst niedriger Preis im Sinne der Massenproduktion zählt, egal welchen "Preis" im übertragenen Sinne das sonst noch hat. Schön, dass diese antiquierte Denkfigur jetzt endlich aufgebrochen wird und dass nach den jeweiligen "Preisen" im übertragenen Sinne gefragt wird.


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