Der Bahnhof Eisenhüttenstadt (Quelle: imago/Jürgen Ritter)
Audio: Brandenburg aktuell | 23.05.2019 | Anja Meyer | Bild: imago/Jürgen Ritter

Bis 2029 - 150 Bahnhöfe in Brandenburg sollen modernisiert werden

Die Bahnhöfe in Brandenburg sollen in den kommenden zehn Jahren spürbar kundenfreundlicher und moderner werden. Darauf haben sich am Donnerstag in Potsdam Infrastrukturministerin Kathrin Schneider (SPD) und Bahnvorstand Ronald Pofalla geeinigt.

Insgesamt sollen 170 Millionen Euro investiert werden, davon trägt das Land Brandenburg 68 Millionen Euro, so Schneider. Den Rest übernimmt die Bahn. Die Maßnahmen werden an 150 Bahnhöfen und damit an fast jedem zweiten im Land durchgeführt.

Aufzüge, bessere Informationen, WLAN

Unter anderem wird der Mittelbahnsteig in Eisenhüttenstadt auf 220 Meter verlängert, damit auch längere RE1-Züge dort halten können. In Falkenberg/Elster werden die Bahnsteige des unteren Bahnhofsbereichs erneuert, zudem wird dort ein Aufzug eingebaut. Außerdem sollen die Infos für die Reisenden verbessert und WLAN-Hotspots eingerichtet werden.

Laut Pofalla werden in der letzten Ausbaustufe rund 380.000 Reisende von den Investitionen profitieren. Schneider sprach von einem großen Meilenstein.

Sendung: Brandenburg Aktuell, 23.05.2019, 19.30 Uhr

Kommentar

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4 Kommentare

  1. 4.

    In dem Artikel fehlt mir der Hinweis, dass die meisten Bahnhöfe gar nicht mehr im Besitz der DB sind. Es sollte also genauer heißen, die Bahn investiere in die Modernisierung der Bahnsteige. An dem traurigen Erscheinungsbild der Bahnhofsgebäude wird sich nichts ändern, weil die in der Regel in privater Hand sind.

  2. 3.

    Na, wollen wir mal hoffen, dass die Bahnhoefe nach der Modernisierung tatsaechlich fuer die Bahnkund/innen benutzungsfreundlicher werden, und wir es nicht nur wieder mit zumindest zum Teil fremdfinanzierten Rueckbaumassnahmen (weniger Gleise, Weichen, Signale, Bahnsteige etc.)zu tun haben.

  3. 2.

    Stichtag 1. Januar 2022 für die Barrierefreiheit

    Allerdings lässt das Personenbeförderungsgesetz Schlupflöcher offen.

    Auszug aus PBefG § 8:
    Der Nahverkehrsplan hat die Belange der in ihrer Mobilität oder sensorisch eingeschränkten Menschen mit dem Ziel zu berücksichtigen, für die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs bis zum 1. Januar 2022 eine vollständige Barrierefreiheit zu erreichen. Die in Satz 3 genannte Frist gilt nicht, sofern in dem Nahverkehrsplan Ausnahmen konkret benannt und begründet werden.

    Frau Günther, Frau Pop von den Grünen und Frau Breitenbach von den Linken laufen sich deshalb hier in Berlin schon mal warm und haben die ersten Ausreden gefunden.

  4. 1.

    Hoffe das auch der Bahnhof in Calau neu gemacht wird und vorallendingen barrierefrei aber wie so oft gehen wieder die Gelder an Calau vorbei oder versickern in iwelchen Kreis oder Stadtsäckel.

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