Hinweisschild auf verkaufsoffenen Sonntag in Berlin-Spandau (Quelle: imago/Ralph Peters)
Bild: imago/Ralph Peters

Einkaufen am Wochenende - Senat legt weitere verkaufsoffene Sonntage fest

Die Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales hat fünf verkaufsoffene Sonntage für das zweite Halbjahr 2019 festgelegt

Wie die Verwaltung am Montag mitteilte, sind es der 21. Juli zum Lesbisch-Schwulen-Stadtfest, der 4. August wegen der Deutschen Meisterschaften in zehn Disziplinen, der 8. September anlässlich der Internationalen Funkausstellung, der 8. Dezember anlässlich der Weihnachtsmärkte sowie der 22. Dezember zusätzlich wegen des Louis-Lewandowski-Festivals für synagogale Musik.

Öffnung am Nachmittag

An verkaufsoffenen Sonntagen dürfen zwischen 13.00 und 20.00 Uhr Waren angeboten werden. Insgesamt erlaubt das Land Berlin acht stadtweite verkaufsoffene Sonntage pro Jahr.

Mit der Sonderregelung ist keine Pflicht zur Öffnung der Verkaufsstellen verbunden. Sie gibt dem Einzelhandel lediglich die Möglichkeit dazu. Die tarifvertraglichen und gesetzlichen Arbeitszeitbestimmungen bleiben ebenso wie die Vorschriften des Jugendarbeitsschutzgesetzes, des Mutterschutzgesetzes und des Betriebsverfassungsgesetzes unberührt.

Sendung:  Abendschau, 27.05.2019, 19.30 Uhr

Kommentar

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8 Kommentare

  1. 6.

    Es wird Zeit für die Abschaffung des Wochenendes an Sa/So, frei kann man auch in der Woche haben. Ebenso würde ich beim Berliner Lerndefizit die Schule am Samstag wieder einführen. Was für die Schichtarbeiter kein Familiäres Problem ist, ist für die anderen auch nur eine Frage der Gewöhnung. Ich bin für 24h-Öffnung und 7 Tage Woche in sämtlichen Bereichen.

  2. 5.

    Ich gebe TT vollkommen Recht. Es gibt Länder wo man 24 Stunden einkaufen gehen kann. Es kann sich jeder nach seinen Arbeitszeiten aussuchen, wann er einkaufen geht. Die Ladenschlußzeiten sollten komplett abgeschafft werden. Wenn ich als Tourist nach Hongkong komme, freue ich mich das ich rund um die Uhr shoppen kann, kommt ein Tourist nach Deutschland steht er Sonntags vor verschlossenen Türen. Was für ein Armutszeugnis..........

  3. 4.

    Das Verkaufsverbot ist antiquiert. Für jeden ist es normal am Sonntag Essen zu gehen, in Bars zu gehen, mit der BVG zu fahren, zu verreisen, ins Kino zu gehen, ein Taxi zu nehmen, zu tanken, TV zu sehen, Radio zu hören, in Konzerte und Sportveranstaltungen zu gehen. Überall arbeiten Menschen. Und ich habe bewusst jetzt mal die Krankenhäuser, die Polzei und Feuerwehr weggelassen. Ganz normale Jobs werden am Sonntag ausgeübt. Nur der Einzeihandel ist „geschützt“. Das passt doch nicht in die Zeit. Sogar in katholischen Ländern wie Portugal etc. kann man einkaufen am Sonntag.

  4. 2.

    Klimaschutz geht anders.

  5. 1.

    Konsum, Konsum, Konsum, wir glauben an den Konsum! :-)

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