Eine Straßenbahn fährt durch Potsdam. (Quelle: imago/Ralph Peters)
Bild: imago/Ralph Peters

Medienberichte - Führungsduo des Potsdamer Verkehrsbetriebs muss gehen

Die Potsdamer Stadtwerke trennen sich mit sofortiger Wirkung von den beiden Geschäftsführern des Verkehrsbetriebs (ViP), Oliver Glaser und Martin Grießner. Wie die "Märkische Allgemeine" und die "Potsdamer Neuesten Nachrichten" berichten, fiel der Beschluss am Freitagabend auf einer Sondersitzung des Aufsichtsrats einstimmig. Es bestehe kein Vertrauen mehr, hieß es.

Den Zeitungen zufolge war die Situation vor Monaten eskaliert, Hintergrund ist die Entwicklung des neuen Stadtteils Krampnitz im Potsdamer Norden. Die beiden Geschäftsführer sollen unabgestimmt einen mehrere hunderttausend Euro teuren Beratungsauftrag vergeben haben. Der Leiter der Potsdamer Stadtwerke, deren hundertprozentige Tochter der Verkehrsbetrieb ist, habe zudem moniert, er sei über Millionen-Mehrkosten für die Straßenbahnanbindung nach Krampnitz zu spät informiert worden. Beide Vorwürfe bestreiten die beiden Geschäftsführer.

Sendung: Brandenburg aktuell, 11.05.2019, 19:30 Uhr

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

3 Kommentare

  1. 3.

    Der genannte "Rosa Klotz" kann sich über Zulauf nicht beklagen und wer die Augen offen und nicht verschlossen hält, sieht die langsamere Fahrt um den Landtag herum geradezu als ästhetischen Höhepunkt der Fahrt. Dazu allerdings kann nur der Mensch selbst bereit sein.

    Für die einen zählt nur das Ziel, Buddhisten sehen den Weg als Ziel, für mich gehört der Weg zum Ziel und kann nicht von diesem getrennt werden.

    Schön, dass die Potsdamer Innenstadt mittlerweile nicht nur die Brandenburger Straße ist.

  2. 2.

    Jetzt fehlt eben das Geld, was man verpulvert hat, um die historischen Innentstadt durch minderwertige Barock- Attrappen wie den Rosa Klotz am Alten Markt zu ersetzen. Die Schloß-Attrappe welche die Mehrheit der Potsdamer Bürger nicht wollte, ist zudem eine Hindernis für den ÖPNV.

  3. 1.

    Wo die Potsdamer Stadtspitze bislang immer wieder Meter für Meter zu ihrem Glück hingetragen werden musste (das betrifft selbst die längst überfällige Restaurierung der historischeb Mitte, endlich nach bald 30 J.) nimmt das Unter-der-Decke-Halten derlei Mehrkosten kein Wunder. Überzeugung und Mut besteht nur auf finanziell gesichertem Terrain. Dann aber sind beide Begriffe substanzlos geworden.

Das könnte Sie auch interessieren