Ein Mann sitzt am Donnerstag alleine an einem Tisch mit einem Glas Bier in einer Kneipe in Berlin. (Quelle: dpa/Sebastian Kahnert)
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Video: rbb|24 | 18.06.2019 | | Bild: dpa/Sebastian Kahnert

DAK Gesundheitsreport für Berlin - Beschäftigte mit Suchtproblemen sind deutlich öfter krank

Wer unter einer Sucht leidet, ist deutlich öfter krankgeschrieben als die nüchternen Kollegen. Das zeigt eine Untersuchung der Krankenkasse DAK. Erstmals wurde auch der Einfluss von Onlinespielen erhoben. Von Oliver Noffke

Arbeitnehmer mit Suchtproblematik haben nahezu doppelt so viele Fehltage wie ihre nicht betroffenen Kollegen. Das zeigt eine repräsentative Studie der Krankenkasse DAK, die unter anderem die Folgen von Alkohol, Rauchen und Gaming untersucht hat. Demnach liegt der Krankenstand Betroffener bei 7,2 Prozent. Unter Erwerbstätigen ohne Hinweise auf eine Substanzstörung liegt der Krankenstand bei 3,9 Prozent. Suchterkrankungen bei Erwerbstätigen haben also auch wirtschaftliche Folgen.

Laut der Studie gibt es unter Berliner Erwerbstätigen 447.000 abhängige Raucher, rund 40.000 erfüllen die Kriterien einer Internet Gaming Disorder (Computerspielsucht), fast 18.000 sind alkoholabhängig. Bei 178.000 weiteren zeige sich ein "riskanter Alkoholkonsum" - das entspricht jedem zehnten Beschäftigten in der Hauptstadt. Insbesondere unter Rauchern ist Sucht aber verbreitet, mehr als 85 Prozent gelten als abhängig, können nicht aufhören oder ordnen ihr Verhalten dem Rauchen unter.

Auslöser für Krankschreibungen: Folgeerkrankungen

Arbeitsunfähigkeit aufgrund von Substanzstörungen ist besonders häufig im Baugewerbe. Laut DAK entfallen unter 100 Berliner Arbeitsnehmern auf dem Bau 24,8 Fehltage auf eine Form von Sucht. Auch im Gesundheitswesen ist dieser Wert mit 16,1 Fehltagen vergleichsweise hoch, gefolgt von der Öffentlichen Verwaltung (15,3 Fehltage).

Das sind allerdings nur die Fehltage, bei denen eine Sucht der Grund für die Krankschreibung war. Meist ist die Sucht sind aber Folgeerkrankungen Auslöser für die Krankschreibungen, etwa andere psychische Erkrankungen, Atemwegsprobleme oder Muskel-Skelett-Erkrankungen. Unter einer Sucht leidet aber auch die Arbeitsleistung: Betroffene kämpfen mit Unaufmerksamkeit, fühlen sich abgeschlagen und haben ein höheres Risiko für Arbeitsunfälle.

Videospiele stellen (fast) kein Problem dar

Erstmalig untersuchte der DAK Gesundheitsreport die Folgen von Computerspielsucht auf die Arbeitswelt. Exzessive Nutzung von Videospielen hat demnach fast keine Auswirkungen auf die Arbeitswelt. Etwa ein Prozent der Berliner Beschäftigten leidet unter Internet Gaming Disorder (IGD).

Entsprechend stellt die Studie fest: "Kaum jemand kommt wegen Videospielen zu spät zur Arbeit oder macht früher Schluss, Videospiele spielen keine Rolle bei einer Krankmeldung". Allerdings daddeln sieben Prozent der Erwerbstätigen während der Arbeitszeit.

Inwieweit Computerspielsucht ein wachsendes Problem am Arbeitsplatz darstellt, wird der Vergleich mit kommenden Ausgaben des Reports zeigen. Erst im Mai nahm die Weltgesundheitsorganisation (WHO) IGD in ihren Krankheitskatalog auf. Für viele Suchtexperten ein längst überfälliger Schritt.

Suchtfolgen am Arbeitsplatz (Quelle: DAK Gesundheitsreport 2019 / Grafik:rbb

Brandenburg fast mit dem höchsten Krankenstand

Unter den erwerbstätigen Mitgliedern der DAK-Gesundheit Berlin belief sich der Krankenstand im vergangenen auf insgesamt 4,5 Prozent. Das sei nicht nur ein Anstieg gegenüber 2017 (4,3 Prozent), sondern liege nicht nur über dem Bunsschnitt (4,2 Prozent).

In Brandenburg lag der Krankenstand insgesamt im vergangenen Jahr bei 5,4 Prozent, nur in Sachsen-Anhalt war dieser Wert noch höher (5,5 Prozent).

Leiden Sie selbst unter einer Form von Sucht? Hier finden Sie Adressen, Links und Telefonnummern zu verschiedenen Anlaufstellen: Berliner Suchthilfe oder Suchtprävention Land Brandenburg.

Beitrag von Oliver Noffke

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32 Kommentare

  1. 32.

    Oha, da sind Sie aber gewaltig auf dem Holzweg. Zucker, dazu in Verbindung mit Aromastoffe ist höchst süchtigmachend. Wird fast überall beigemischt. Warum wohl? Man könnte die Lebensmittelindustrie auch umbenennen in Dickmacherindustrie. Etwas Fett schadet echt nicht. Doch wer weiß den schon, wieviel man davon täglich einnimmt? Die wenigsten Verbraucher kontrollieren Ihren Einkauf gründlich.

  2. 31.

    Die Faktoren erschließen sich aus unzähligen empirischen Erhebungen und können in der Tat Hinweise oder sogar Belege für eine Sucht sein. Sie möchten das nicht wahrnehmen, das ist Ihr Recht. Aber alles und jeden infrage zu stellen, der diesbezüglich kompetent ist, nicht. Sehr aufschlußreich hierzu von der bpb-digitale bildung, "Medienabhängigkeit", oder einfach bei "klicksafe.de" mal reingucken. Guten Tag.

  3. 30.

    Mal abgesehen davon, dass ich mich Ihrer "Logik" (dass etwas so sein soll, weil es Ihrer Meinung nach so ist) irgendwie nicht so recht anschließen mag, machen Sie denselben Fehler, der heutzutage vielen "Wissenschaftlern" unterläuft:
    Sie zählen Faktoren auf, behaupten dann, dass es zwischen diesen einen Zusammenhang geben muss und auch, dass Sie genau wüssten, wie dieser aussähe.
    Die Mühe, das alles auch mal zu überprüfen (also diesen Zusammenhang nicht nur zu behaupten, sondern nachzuweisen), wollen Sie Sich ebensowenig machen, wie Sie die Möglichkeit in Betracht ziehen können, dass Spiele ggfs. nicht die Ursache sondern die Folge von Vereinsamung sein können.
    Eine "Sucht-Einsicht" werden Sie frühestens erhalten, wenn Sie BEWIESEN haben, dass es sich um eine Sucht handelt.

  4. 29.

    Ich lach mich echt schlapp. Hier ist ein Kommentator schwer aktiv, der es entweder sehr gut mit uns meint und uns amüsieren möchte, oder wirklich nicht versteht, worum es geht^^. Natürlich gibt es die Computerspielsucht. Und wie es die gibt. Und es gibt viele Süchtige, die trotzdem soweit „klar“ kommen. Wer seinen Job wuppt, keine Verantwortung für Frau/Mann/Kind trägt und nicht anderweitig verwahrlost, der soll doch machen. Aber es gibt auch viele, die dadurch nicht klar kommen. Die Schlafstörungen entwickeln, morgens nicht mehr raus kommen, immer zurückgezogener leben und ihren Alltag nicht mehr bewältigen. Wer permanent im Netz aktiv ist und zockt, kann auch Wahrnehmungsstörungen entwickeln und seine Sozialkompetenz einbüßen. Das beklagt schon so mancher Lehrer, aber auch Erwachsene sind betroffen. Aber jeder muss das selber wissen, selber eruieren, wo er steht. Eine „Sucht-Einsicht“ ist das Mindeste, um dagegen angehen zu können.

  5. 28.

    Bei mir eher Unterforderung. Da mache ich dann mal krank, damit ich dann an den anderen Arbeitstagen was zu tun habe. Zzt. Sommerloch im Büro

  6. 27.

    Ich leide unter keiner Sucht, aber unter krank machender Überforderung.

  7. 26.

    Ich bin noch am Überlegen, wo Sie da Heftigkeit herausgelesen haben, doch ich muss Sie enttäuschen:
    Wenn ich arbeite, arbeite ich.
    Da ein Videospieler ja von simplen Gemütern automatisch das Etikett eines Süchtigen angeheftet bekommt, bin ich diesbezüglich natürlich in einer Lose-lose-Situation:
    Wenn ich es abstreite, bin ich jemand, der seine Sucht verleugnet,. Wenn ich es fälschlicherweise zugebe, heißt es "Ha, erwischt!"
    "Ihr müsst mir doch 'ne Chance geben, da rauszukommen!" (aus "Das Leben des Brian")
    Warum schreiben Sie übrigens, wenn Sie außer einer halbgaren Vermutung nichts vorzuweisen haben?
    Sind Sie etwa (*schluck*) geltungssüchtig?

  8. 25.

    Da sind Sie wohl erwischt worden.... Oder warum diese heftige Reaktion?

    Es geht übrigens um Sucht am Arbeitsplatz. Zocken Sie während der Arbeit? Das wäre auch schon ein Zeichen von Suchtverhalten, wenn man denn seine Spiele auch während der Arbeitszeit nutzen muss/will....

  9. 24.

    Jup, ist klar:
    Da ja Video- und Computerspiele eine Sucht sein müssen, dürfen sich Spieler - ob sie Argumente haben oder nicht - nicht zu diesem Thema äußern, denn sie sind ja Süchtige.
    D. h. über die Frage "Sind Spiele Suchtmittel?" dürfen nur jene etwas sagen, die selbst nicht spielen.
    Von vergleichbarer Logik wäre ein Satz wie "Du darfst dich nicht über das Essen äußern, denn du isst ja!"
    Aber gut aufgepasst.

  10. 23.

    Ich lehne Informationen keineswegs ab.
    Aber sie brauchen mehr Substanz als bloße Behauptungen.
    Und dass es 40.000 (Sind Dezimalpunkte nicht was Feines?) Spielsüchtige geben soll, ist eine solche.
    Glücksspielsüchtige? Videospielsüchtige? Oder haben Sie einfach alle zusammengeworfen?
    Und ich betrachte eine Bezeichnung wie "Süchtige" als Stigma. Zumindest dann, wenn man nicht schlüssig erklären kann, was eine Sucht eigentlich konkret ist und inwiefern sie sich von einer Gewohnheit oder einem Hobby unterscheidet.

    @ Trojan:
    Bislang habe ich den Begriff "Generation Schneeflocke" (nicht das englischsprachige Pendant) zwei- oder dreimal benutzt, was laut Ihrer Interpretation "häufig" ist.
    Übrigens SOLL er ja beleidigen und ein gerüttelt Maß an Geringschätzung ausdrücken.
    Dass er pauschalisiert, ist für mich hinnehmbar, denn das tut die politische Gegenseite beispielsweise mit messerstechenden "jungen Männern" ja auch. Gleiches Recht für alle.

  11. 22.

    @ Tremor. Sie erinnern mich mit Ihren Aussagen an Süchtige. Die bestreiten eine Sucht zu haben, weil sie das nur aus Lust und Spaß machen und bestehen darauf jederzeit aufhören zu können. Ihre Aussage, die ich gerade in einem anderen Forum gelesen hat bestärkt mich in meiner Meinung :

    „TremorBerlinMittwoch, 19.06.2019 | 13:13 Uhr
    Als Laie in Sachen Mietrecht sehe ich da so manche Parallele zu meinen Hobbys (= Videospiele und Computer):
    Heutzutage bindet man sich oft langfristig an bestimmte Dienste und kann nicht spontan wechsel, wenn beispielsweise der Preis erhöht wird. “

    Schönen Tag noch und genießen Sie den (Spiele)Abend. Aber immer daran denke, es gibt auch ein Reallife :-)

  12. 21.

    Und immer noch gilt der von Ihnen so gerne und häufig benutzte Begriff "Generation Snowflake" als respektlose Beleidigung einer ganzen Generation. Wird nicht besser, nur weil Sie das immer wieder schreiben. Ich gehöre übrigens nicht dazu, würde mich aber auch nie so pauschal-despektierlich über andere Menschen äußern. Ist schon recht böse. Mir ist Ihre Meinung auch echt egal, sollen sie sie haben, nur nicht, dass Sie nie auf etwas eingehen, was andere äußern und Informationen.nicht aufnehmen. Auch immer recht haben zu müssen, kann übrigens süchtig machen. Aber dadurch fehlt man wenigstens nicht unbedingt im Job ;-) Lieber Gruß :-)

  13. 20.

    Und die ca. 40000 Spielsüchtigen gibt es in Ihrer Welt dann einfach nicht? Ich pauschalisiere eben gar nicht, da ich differenziert mehrere Arten von Sucht erwähnte. Lediglich riet ich Ihnen dazu, über den Tellerrand hinauszuschauen und sich zu informieren. Sie lehnen aber Informationen ab, indem Sie sie "Stigma" nennen. Ist natürlich auch ne Möglichkeit^^

  14. 19.

    So wie Sie habe ich nicht die Absicht, meine Meinung zu unterdrücken (dazu sind Foren nämlich nicht da) oder meiner Einschätzung nach falsche Sichtweisen unkommentiert zu lassen. (Auch wenn heutzutage viele Menschen keine andere Ansichten als die eigenen kennenzulernen wünschen. Generation Schneeflocke halt.)
    Zu Entzugserscheinungen (deren Auftreten logischerweise oft mit Geldmangel zu tun hat) habe ich mich bereits geäußert.
    Diese fallen bei tatsächlich Süchtigen etwas anders aus als bei Übergewichtigen, die mal auf eine Sahneschnitte verzichten müssen, oder bei Video- und Computerspielen, die (warum auch immer) vorübergehend keinen Zugriff auf ein Game haben.
    So, nun bin ich mal gespannt, ob Sie Ihren eigenen Rat befolgen können.
    Nebenbei: Von Fastenzeiten halte ich ebenso wenig wie von Fröhlichkeit nach Kalender (Fasching, Karneval etc.).

  15. 18.

    "Nur weil etwas häufig (weil gern) getan wird und negative Auswirkungen hat (und was hat keine?), wird es kurzerhand zur Sucht erklärt. Müssten aber dazu nicht noch weitere Faktoren hinzukommen (wie z. B. Beschaffungskriminalität und - von den allgemeinen Kosten der Krankenversorgung mal abgesehen - weitere Schäden bei Unbeteiligten)? ". Falsch. Ob Sie süchtig nach etwas sind merken Sie, wenn sie mal abstinent sein müssen. Auch ein tägliches Feierabendbier kann Sie zum Alki werden lassen. Erst wenn man es weglässt merkt man es. Ähnlich wie Nikotin, Koffein usw. Spielen ebenso. Die von Ihnen erwähnten Faktoren kommen eh nur zum Tragen, wenn Geld fehlt und haben mit dem Thema nichts zu tun. Übrigens kann auch das Kommentieren anderer Kommentare süchtig machen ;-)) Versuchen Sie mal, eine Meinung unkommentiert sehen zu lassen, obwohl Sie sich über diese aufregen. Die Fastenzeit ist gut zum testen, ob man auf etwas verzichten kann. Süßes zb. Manche brauchen den täglichen Zuckerschock.

  16. 17.

    Ja, Beschaffungskriminalität (wie z. B. falls erforderlich der Diebstahl von Spirituosen) und Schäden bei Unbeteiligten, wie sie JEDE Sucht mit sich bringt.
    Ich rate Ihnen umgekehrt, nicht ALLES zur Sucht zu erklären, sondern mit Augenmaß vorzugehen.
    Denn Ihre Äußerungen zeigen umgekehrt, dass Sie gern pauschalisieren und es sich damit viel zu einfach machen.
    Was außer einer vorübergehenden Übellaunigkeit keinerlei "Entzugserscheinungen" mit sich bringt, würde ich eher als Angewohnheit, ggfs. als Hobby oder schlimmstenfalls als Charakterschwäche bezeichnen.
    Aber die typisch deutsche Tendenz, wenn möglich alles mit einem Stigma zu versehen. lehne ich ab.

  17. 16.

    Wie bitte? Beschaffungskriminalität? Schäden bei Unbeteiligten? Christiane F. läßt grüssen?^^ Alkoholkranke bezahlen ihren Konsum meist, Spielsüchtige auch und Esssüchtige...egal. Ich rate Ihnen das Thema "Sucht" einfach einmal etwas näher zu beleuchten, bevor Sie Andere schulmeistern. Es gibt so viele Varianten von Süchten, Ihre Äußerungen zeigen deutlich, dass Sie da nicht so im Thema sind. Schwamm drüber!

  18. 15.

    Inklusive aller Folgeerkrankungen davon wie Diabetes, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf- und Gefäß- und orthopädischen Erkrankungen. Diese schlagen sich definitiv auch auf das Allgemeinbefinden und die Leistungsfähigkeit im Berufsleben und auf die Quote der Krankschreibungen nieder. Das sind ja nun wirklich Fakten, die jeder schon einmal gehört haben sollte. Wenn nicht, Google hilft gerne^^

  19. 14.

    Sie begehen denselben Fehler wie viele andere Menschen:
    Nur weil etwas häufig (weil gern) getan wird und negative Auswirkungen hat (und was hat keine?), wird es kurzerhand zur Sucht erklärt.
    Müssten aber dazu nicht noch weitere Faktoren hinzukommen (wie z. B. Beschaffungskriminalität und - von den allgemeinen Kosten der Krankenversorgung mal abgesehen - weitere Schäden bei Unbeteiligten)?
    Ich rede die Folgen von Falsch- und Überernährung sicher nicht klein, doch sie sind sicher noch ein ganzes Stück weit von denen entfernt, wie sie z. B. Heroin- und Glücksspielsucht mit sich bringen.
    Und ich bin diesbezüglich vorsichtig, denn jede Verallgemeinerung bringt immer auch die Gefahr der Verharmlosung mit sich.
    Gleichfalls.

  20. 13.

    Natürlich kommentiere ich für mich selbst. Für wen denn sonst?
    Und ich betrachte Spiele keineswegs als Sucht.
    Es geht in diesem Bericht um Süchte und Kranktage.
    Spiele sind diesbezüglich bislang irrelevant.
    Sie können sie daher gern als etwas Negatives darstellen, wenn Sie möchten.
    An den Fakten ändert das nichts.

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