Erster Spatenstich in Spremberg (Quelle: dpa/Soeren Stache)
Video: rbb24 | 09.07.2019 | Frank Krause | Bild: dpa

Zur Stromspeicherung - Grundstein für Megabatterie ist gelegt

In Schwarze Pumpe (Spree-Neiße) ist am Dienstagnachmittag der Grundstein für eine Mega-Batterie des Energie-Konzerns LEAG gelegt worden. Sie soll überflüssigen Kohle-Strom speichern und bei Bedarf wieder ins Netz einspeisen. Die Batterie wäre die größte ihrer Art in Deutschland. Sie soll 2020 in Betrieb gehen.

Steinbach: Brandenburg braucht Netzstabilisierung

Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) sieht im Bereich Speichertechnik Entwicklungsbedarf. "Speichertechnik ist in Brandenburg insgesamt noch völlig unterausgeprägt. Wir brauchen es als Teil der Netzstabilisierung. Weil die Erneuerbaren, wie man so schön sagt, 'zappelnde Energien'" sind, so der SPD-Politiker. Steinbach sei bereit, Ideen und Aktivitäten in diesem Bereich finanziell zu unterstützen.

Sendung: Brandenburg Aktuell, 09.07.2019, 19:30 Uhr

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7 Kommentare

  1. 7.

    ist doch Quark,
    überall produziert man überwiegend permanente Energie aus Wasser, Solar, Wind, Kohle, Müll, Gülle, GAS um Generatoren und Umformer anzutreiben, die dann die produzierte Energie (Luft, GAS, Wasser, Strom) zwischenspeichern, damit man eine gezielte Energieform erzeugen kann.
    Nicht benötigte Spitzen verkauft man am Strommarkt an Anlagenbetreiber damit ihr Stromnetz auch gedeckt ist. (Deckung Energiebedarfsspitzen, also nicht der Verbrauch sondern die Last).
    Wie gesagt, es wird gespeichert (Pumpspeicherwerke. Fernwärmespeicher, Strom/GAS, Batterie etc.). Somit hat man Rückfallebenen geschaffen. Würde man nachts keine Turbinen oder Umformer Energie schaufeln lassen, also nicht speichern, würde am Tage der Strom zusammenbrechen. Zur derzeitigen Energie ist die Kohle in einigen Regionen nicht wegzudenken. Es sei denn man kauft Strom im Ausland ein. Der Ökostrom kommt nicht Offshore in den Harz getruselt, sondern wird mit Zertifikaten beim Hersteller erkauft und umgekehrt.

  2. 6.

    Dr. Kawasaki outet sich hier immer wieder als echter Experte. Vielleicht sollte er sich erst mal fachkundig machen, welche Voraussetzungen aktuell ein STABILES Stromnetz erfüllen muss. Dem Geschrei der Lemminge folgen hier schon viel zu viele. Wahrscheinlich brauchen wir wirklich mal einen flächendeckenden Blackout, denn der "Warnschuss" neulich in Berlin ist verpufft. Dummerweise wird es vielleicht bei uns länger dauern, bis alle wieder Strom und schnelles Internet haben ;-)

  3. 5.

    Wenn ich diese Bilder schon sehe... Spaten (neu) Helme (neu) Haben sie eigentlich das kleine Loch wenigstens selbst ausgehoben? Nee haben in dem Berg Erde eine Schaufelspitze entnommen...

  4. 3.

    Schlimmer gehts nicht. "Weil Erneuerbare Energien zappelnde Energien sind"??? Die unflexible Kohle (!) braucht diesen Speicher. Hier wird eine tote Technologie am Leben erhalten. Die Speicher sollten für Erneuerbare entwickelt und eingesetzt werden und nicht für den Klimakiller Braunkohle!

  5. 2.

    Und wenn man "überflüssigen Kohlestrom" besser gar nicht erst produzierte? Und dann auch gar nicht so eine Mega-Batterie bräuchte? Oder bekommt jetzt jedes Braunkohlenkraftwerk eine Riesenbatterie aus Südkorea anstatt diese Klimaschädlinge endlich schnellstens abzuschalten?

  6. 1.

    Batterien eigenen sich sehr gut als Regelenergie und können extrem schnell auf Netzschwankungen reagieren. Für den Betreiber kann das durchaus finanziell attraktiv sein. Großartig Strom wird die sicherlich nicht speichern können.

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