Verkäuferin in einem Geschaeft misst bei einem Kunden eine Jeans aus (Foto: dpa/blickwinkel)
Bild: dpa/blickwinkel

Einigung in erster Tarifrunde - Beschäftigte im Einzelhandel bekommen mehr Geld

Die Tarifbeschäftigten im Berliner und Brandenburger Einzelhandel bekommen mehr Geld. Die Gewerkschaft Verdi und die Arbeitgeberseite, der Handelsverband Berlin-Brandenburg, haben sich bereits am Freitag, in der ersten Gesprächsrunde, auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Dieser sieht vor, dass es ab September drei Prozent mehr Geld gibt.

Im Juli 2020 steigen de Löhne um weitere 1,8 Prozent

Höhere Entgeltgruppen erhalten als monatliche Erhöhung einen Festbetrag von 76 Euro. Im Juli 2020 steigen die Löhne dann für alle um weitere 1,8 Prozent. Auszubildenden erhalten 50 bis 85 Euro jährlich mehr, "eine überproportionale Erhöhung", heißt es von Verdi Berlin-Brandenburg dazu in einer Mitteilung.

Der Tarifvertrag gilt zwei Jahre. Darunter fallen in Berlin 141.000 Beschäftigte, in Brandenburg 84.000.

Vor den Tarifverhandlungen hatte Verdi eine Erhöhung der Tariflöhne um 6,5 Prozent gefordert – bei einer Laufzeit des Tarifvertrags für ein Jahr.

Sendung: Antenne Brandenburg, 05.07.2019, 19 Uhr

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Bitte beachten Sie unsereNetiquette zum Kommentieren von Beiträgen sowie unsere Richtlinien zum Datenschutz.

3 Kommentare

  1. 3.

    Na das ist ja ein Mega Ergebnis 3 Prozent in 3 Monaten . Dann geht der 24 Monate und nächstes Jahr Juli 2020 1,8 Prozent . Sag mal wieso brauch man Verdi wenn die nichts erreichen sondern verschlechtern . Unglaublich und nichts erreicht

  2. 2.

    Also bitte? Was ist das denn für ein Bericht? Vielleicht sollte Mal der rbb ordentlich recherchieren, bevor sie eine Meldung rausgeben. Solange die Tarifkommission dem Angebot nicht zustimmt, ist das auch nicht durch. Ist ja schön und gut, das das Verhandlungsteam sich einig waren, aber genau betrachtet sind keine wichtige Forderungen umgesetzt, geschweige den dafür gekämpft worden. Ver.di feiert sich, obwohl noch nichts beschlossen wurde. Vielleicht sollte man mal genau drauf schauen, was eigentlich wirklich erreicht wurde und darüber berichten, kopieren kann jeder. Viele Ver.di-Mitglieder, die ich kenne, sind in keinster Weise mit diesem Ergebnis zufrieden und viele überlegen auszutreten, da sich in den letzten Jahren nichts getan hat ausser immer wieder Prozente, Prozente, Prozente. Man ist es leid als Ver.di-Mitglied seine Bereitschaft zu erklären, für die aufgestellten wichtigen Forderungen zu kämpfen und dann am Ende doch nur enttäuscht zu werden.

  3. 1.

    Die Öffentlichkeitsarbeit von Ver.di ist echt ein Eigentor.
    Der Abschluss ist eine Kopie des Abschlusses in NRW. Nicht mal die Hälfte der Forderungen wurde erfüllt und Themen wie Ost-West Angleichung (soll seit 2015 ausgehandelt werden!) oder Allgemeinverbindlichkeit standen zwar im Forderungspapier aber fallen einfach kampflos Hinten runter. Ver.di spricht von einem Erfolg und vermittelt den Eindruck eines abgeschossenen Ergebnis, dabei hat die Tarifkommision noch gar nicht zugestimmt.
    Mit dieser Öffentlichkeitsarbeit wird nur Zustimmungsdruck auf die Tarifkommissionsmitglieder erzeug, die in weiten Teilen alles andere als Zufrieden sind mit diesem Abschluss.
    Mit dieser Politik schießt sich Ver.di erneut ein bitteres Eigentor und wird weitere Mitglieder im Handel verlieren. Man füllt sich verraten.

Das könnte Sie auch interessieren