Energiesparmobil Lupus der BTU Cottbus-Senftenberg
Bild: BTU Cottbus–Senftenberg

Entwicklung der BTU Cottbus Senftenberg - BTU-Studenten schicken "Wasserstoff-Wolf" nach London

Die Mobilität ist der Sektor, in dem derzeit am härtesten über Nachhaltigkeit und Klimaschutz gestritten wird. Studenten der BTU Cottbus Senftenberg haben nun ein Fahrzeug entwickelt, das Teil des Wandels sein könnte: das Energiesparmobil "Lupus".

Studierende der Brandenburgischen-Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) haben ein wasserstoffbetriebenes Mobil selbst entwickelt und gebaut und nehmen damit an einem Wettbewerb in London teil. Ab Dienstag geht dort das Energiesparmobil "Lupus" der Senftenberger Studenten bei einem der weltgrößten Energieeffizienz-Wettbewerbe an den Start. Bei dem Wettbewerb geht es bis zum 5. Juli darum, mit möglichst geringer Energiemenge möglichst weit zu fahren.

Die BTU nimmt damit zum zehnten Mal mit einem selbst konstruierten Energiemobil an diesem Wettbewerb teil. In der Vergangenheit hatte die Universität schon einige Preise abräumen können, unter anderem einen ersten und zwei dritte Plätze in der Kategorie der Prototypen.

Ein Freizeitprojekt mit eigener Fertigung

Die Studierenden aus dem Fachbereichen Maschinenbau, Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieurwesen und Biotechnologie haben das Mobil in ihrer Freizeit neben dem Studium konstruiert, gebaut und weiterentwickelt. Eine besondere Leistung der Studierenden sei, dass sie nicht einfach gekaufte Komponenten miteinander verbunden, sondern viele Teile des Fahrzeuges selbst entwickelt und hergestellt haben, hieß es von der Universität in einer Mitteilung.

Neben Europa findet der Wettbewerb jährlich auch in Amerika und Asien statt. Weltweit nehmen 450 Studententeams teil.

Das Team der BTU und ihr Energiesparmobil Lupus

Sendung:  Antenne Brandenburg, 02.07.2019, 6.00 Uhr

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6 Kommentare

  1. 6.

    Die Preise richten sich nach dem Markt. Da es kaum H2 Tankstellen gibt, sind die Preise exotisch, genau wie die Nachfrage die durch diesen Mangel gedrückt wird.
    Wenn man hier mal klotzen würde und eine Infrastruktur für H2 schaffen würde, würden auch die Preise erschwinglich werden. Alles hierzulande Sabotage um "E" zu fördern, was in meinen Augen sinnlos ist, aufgrund der Reichweite und Ökosauereei an Batterien, hat E jetzt schon verloren. Für Zweitwagen von Reichen die mal schnell schoppen gehen mag E eine Alternative sein aber nicht für Arbeitnehmer ohne Steckedose und Zeitmangel.

  2. 5.

    Davon muss es viel mehr geben, denn Wasserstoff ist im Moment die viel bessere Alternative als ausgerechnet auf Elektro zu setzten. Daumen hoch und weiter so!

  3. 4.

    Vollkommen richtig. Den ganzen Batterie Geschichten sind doch arg Grenzen gesetzt. Dem Wasserstoff gehört die Zukunft. Ich staune nur das auf diesem Sektor (noch) viel zu wenig passiert. Denke das ist so vom Staat gewollt weil mit Elektroautos wohl mehr für den Staat hängen bleibt. Weshalb sonst nur wurde bisher auf das falsche Pferd gesetzt?

  4. 3.

    @Alexander : Klar, es gibt schon 2 Wasserstoffautos, die man kaufen kann (Toyota und Hyundai !). Aber das kann doch nicht "das Ende der Fahnenstange" sein - oder ? Bei den derzeitigen Preisen für diese Fahrzeuge und für das Tanken (knapp 10 Taler für 'n Kilo Wasserstoff !) kommt man (und frau) auf dieselben Preise pro km wie mit 'nem "mittelprächtigen" Benziner ... WARUM - bitte - soll ich um die 70000 Taler für solch ein Gefährt ausgeben, wenn ich DAS mit Benzin um 30000 Taler günstiger haben kann ? Ich will ganz ehrlich sein : persönlich halte ich die Elektro-Mobiltät per Wasserstoff-Brennstoffzelle für GENIAL ! (Betterie-elektrisch ist VIELLEICHT in der Stadt brauchbar ...) DARUM muss weiter geforscht und entwickelt werden. Doese ganze Entwicklung wird vielleicht dazu führen, dass wir die Umwelt schonend unsere liebgewordene Mobilität mit dem eigenen Fahrzeug behalten können ... sonst sehe ich DORT erhebliche Einschränkungen ...

  5. 2.

    Wenn ich dit rischtisch verstehen habe is dit da die Formel 1 der Wasserstoffautos. Jut so und Praktische Tätikeit is och für unsere Studierenden jut.

  6. 1.

    Wasserstoffautos gibt es doch schon den Toyota Mirai, kann man kaufen. Reichweite über 600 km, rein Wasserstoff. Ausstoß reines Wasser.

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