Eine Monteurin arbeitet im Plenarsaal des Deutschen Bundestages (Bild: imago/Michael Gottschalk)
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In Berlin und Brandenburg - Vollzeitbeschäftigte verdienen mehr Geld

Das mittlere Lohnniveau in Berlin und Brandenburg ist im vergangenen Jahr gestiegen. Obwohl die Werte nach oben gingen, liegen sie weiterhin unter dem bundesweiten Niveau, wie es aus einer am Montag veröffentlichten Statistik der Bundesagentur für Arbeit hervorging.

Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg, Bernd Becking, sagte: "Berlin und Brandenburg haben bei der Lohnentwicklung aufgeholt: Beim Bruttolohn ist der Abstand zum bundesdeutschen Niveau geringer geworden. Der Lohnanstieg fällt in beiden Ländern stärker aus als in Deutschland insgesamt." Dennoch müsse der Aufholprozess weitergehen.

Berliner bekommen mehr Lohn

Ende 2018 lag der mittlere Wert der monatlichen Bruttoarbeitsentgelte von Vollzeitbeschäftigten in der Hauptstadt bei 3.242 Euro und damit um 3,7 Prozent über dem Wert von 2017 (3.126). Bundesweit befand sich der Wert bei 3.304 Euro

Die Zahlen bilden nicht das durchschnittliche Einkommen der Berliner und Brandenburg ab, sondern den Wert - Median genannt -, der auf der Mitte der gesamten Zahlenreihe zu Bruttoarbeitsentgelten liegt.

Lohnunterschiede bestehen immer noch zwischen Ost und West

Ende 2018 lag der mittlere Wert der monatlichen Bruttoarbeitsentgelte von Vollzeitbeschäftigten bei 2593 Euro und damit um 4 Prozent beziehungsweise um 100 Euro über dem Wert von 2017, laut der Statistik der Bundesagentur für Arbeit.

Verglichen mit den anderen ostdeutschen Bundesländern - außer Berlin - liegt Brandenburg, was den mittleren Wert angeht, auf Platz zwei knapp hinter Sachsen-Anhalt (2595 Euro). Danach folgen Sachsen, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern.

Sendung: Brandenburg Aktuell, 22.07.2019, 19.30 Uhr

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1 Kommentar

  1. 1.

    Wie schauts dagegen bei den Preisen bzw. Lebenshaltungskosten aus?

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