Archivbild: Blick auf den Flughafen Berlin-Tegel «Otto Lilienthal» in Berlin
Bild: dpa

Geschäftsbericht für 2018 - Flughafengesellschaft rechnet mit höheren Verlusten

Trotz steigender Passagierzahlen an den Flughäfen in Tegel und Schönefeld rechnen die Berliner Flughäfen mit höheren Verlusten. Erwartet wird in diesem Jahr ein Verlust von 110 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es noch 77 Millionen Euro. Das geht aus dem Geschäftsbericht 2018 hervor, der diese Woche veröffentlicht wurde.

Verluste auch durch den BER

Auch der Flughafen BER trägt zu den steigenden Verlusten bei: Vorbereitungen zum geplanten Start, steigende Ausgaben für die Instandhaltung, erhöhte Anschreibungen sowie zusätzliche Mitarbeiter verursachten einen Großteil der Zusatzkosten.

Der Umsatz der Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg wuchs dank steigender Passagierzahlen an den Flughäfen in Tegel und Schönefeld im letzten Jahr um sechs Prozent auf 415 Millionen Euro. Die Belastung durch die Dauerbaustelle BER führten unterm Strich aber zu einem Verlust.

Eigentlich sollte der BER 2011 in Betrieb gehen. Nach Jahren mit Technikproblemen, Planungsfehlern und Baumängeln ist der Start nun für Oktober 2020 geplant.

Sendung: Inforadio, 10.08.2019, 09.20 Uhr

Kommentar

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Antwort auf [Alfred Neumann] vom 10.08.2019 um 15:10
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2 Kommentare

  1. 2.

    Der BER Flughafen ist aber dafür doch gewiss der umweltschonendste überhaupt, da keine Flieger abheben. Und außerdem ist es auch eine wichtige Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Und wer da buckelt, sorgt hinterher noch mit seinem Bandscheibenvorfall für weitere Arbeitsbeschaffung in besserverdienenden Berufsgruppen.

  2. 1.

    Was hindert die FBB eigentlich daran, kostendeckende Gebühren von den Fluggesellschaften zu verlangen? Die knappe Reisekasse der Grünen und ihrer Wähler?

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