Apfelernte in Hamburg (Bild: imago images/Markus Tischler)
Bild: imago images/Markus Tischler

Nach Frost und Trockenheit - Deutlich kleinere Apfelernte in Brandenburg erwartet

Die Brandenburger Obstbauern erwarten in diesem Jahr die niedrigste Apfelernte seit 2011. Wie das Amt für Statistik am Mittwoch mitteilte, wird derzeit von einer Erntemenge von rund 15.000 Tonnen ausgegangen - auf einer Anbaufläche von rund 900 Hektar. Im Jahr 2018 lag der Ertrag bei fast 29.000 Tonnen - also bei rund doppelt so viel.

Ursachen für eine geringere Ernte könnten laut Statistikamt die Frostperioden zwischen Anfang April und Anfang Mai dieses Jahres sein. Trockenheit und Hitze hätten die Erträge vermutlich weiter geschmälert. Einige Betriebe würden 2019 bereits einen Totalausfall einplanen, hieß es vom Statistikamt.

Für die Landwirtschaft spielt der Apfelanbau in Brandenburg eine wichtige Rolle. Anbaugebiete liegen in den Landkreisen Potsdam-Mittelmark, Märkisch-Oderland sowie in Frankfurt (Oder).

Sendung: Antenne Brandenburg, 07.08.2019, 13 Uhr

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2 Kommentare

  1. 2.

    Wen meinen Sie?
    Die Bauern, die ich kenne, verfluchen z.B. durchweg die Grünen. Und die Winzer freuen sich über ein Rekordjahr.

  2. 1.

    Vielleicht wählen die Bauern dann eine Partei, die etwas gegen den Klimawandel unternehmen möchte.

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