Ausgetrocknetes Flussbett der Schwarzen Elster in Senftenberg (Bild: dpa/Pleul)
Video: rbb24 | 06.08.2019 | 16 Uhr | Bild: dpa/Pleul

Zahlungen in Brandenburg - Agrarbetriebe haben 72 Millionen Euro Dürrehilfe erhalten

An Brandenburger Landwirte sind für das Jahr 2018 insgesamt rund 72 Millionen Euro Dürrehilfen ausgezahlt worden. Das teilte das Landwirtschaftsministerium am Dienstag mit.

Die Überweisungen durch die Investitionsbank des Landes (ILB) seien Ende Juli abgeschlossen worden, hieß es. Es habe zwei Auszahlungsrunden gegeben. Die Gesamtsumme wurde je zur Hälfte von Bund und Land zur Verfügung gestellt. Hinzu kamen Mittel von Bundesländern, die nicht so stark von der Dürre betroffen waren wie Brandenburg.

Ministerium: Hilfen konnten nahezu die Hälfte der Schäden ausgleichen

Insgesamt hatten 778 Landwirte Hilfen aus dem Bund-Länder-Programm "Dürrehilfe" beantragt, 43 Anträge seien abgelehnt worden.

Die Antragsfrist war verlängert worden, nachdem zunächst nur wenige Landwirte ihren Bedarf angemeldet hatten. Für die Antragstellung mussten die Landwirte nachweisen, dass ihr Unternehmen im Jahr 2018 deutliche Ernteeinbußen verbuchte. Die durchschnittliche Jahreserzeugung musste um mehr als ein Drittel zurückgegangen sein. Auf Grundlage dessen sollte die Dürrehilfe den Ausfall in Höhe von bis zu 50 Prozent auffangen. Je Antragsteller wurden maximal 500.000 Euro gezahlt.

Durchschnittlich seien 45 Prozent des anerkannten finanziellen Schadens ausgeglichen worden, hieß es vom Agrarministerium in Potsdam.

Sendung: Inforadio, 06.08.2019, 11 Uhr

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