Ein Mann fährt mit einem E-Scooter auf einem Fahrradweg durch Berlin © imago images/snapshot
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Neuer Anbieter - Ab Montag sollen noch mehr E-Scooter durch Berlin fahren

Auf den Berliner Straßen werden ab Montag noch mehr E-Scooter unterwegs sein. Der Anbieter "Bird" stellt dann nach eigenen Angaben 100 Roller zur Verfügung. Wie viele E-Scooter der Anbieter mittelfristig in Berlin aufstellen will, wollte das Unternehmen auf Anfrage nicht mitteilen.

Dies hänge von der "konkreten Nachfrage in den einzelnen Städten ab". Es sollte nicht darum gehen, "den Markt mit E-Scootern zu überfluten, sondern eine gute Abdeckung zu gewährleisten".

Anbieter "Lime" hat die meisten E-Scooter in Berlin

Will "Bird" mit den anderen Anbietern mithalten, was die Verfügbarkeit anbelangt, wird das Unternehmen aber ebenfalls eine vierstellige Anzahl an E-Scootern in Berlin aufstellen müssen.
Laut der jüngsten verfügbaren Marktanalyse von Civity (Stand: 15.07.) war "Lime" in Berlin mit 1.780 E-Scootern vertreten,  "Tier" mit 1.380 E-Scootern und VOI mit 1.260 E-Scootern.  
"Circ" war laut einer rbb-Datenanalyse (Stand: 7.07.) eine gute Woche vorher bereits mit 1.539 E-Scootern in Berlin vertreten.

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34 Kommentare

  1. 34.

    Ich denke mal, dass mit ggf. abseitig gelegenen Parkplätzen wird so nicht hinhauen. Und zwar deshalb, weil die Anbieter dieser insgesamt recht unökologischen Verkehrsvariante die E-Scooter als Werbeträger ansehen. Zumindest im gleichen Maße, wie das ein offeriertes Fahrzeug ist. Da kommt es dann darauf an, gesehen zu werden, ganz bewusst diese Dinger ins Blickfeld zu stellen. Beispielsweise ins Blickfeld der aus einem U-Bahn-Aufgang Kommenden. Oder direkt vor Ein- und Ausgängen stark frequentierter Gebäude.

    Wäre ich Stadt(verwaltung), würde ich die E-Scooter vor allem als Werbeträger auffassen und sie nach Werbesatzung behandeln. Insofern ist eine Vergleichbarkeit bspw. mit abgestellten Fahrrädern - die ja nur von den Nutzenden dort abgestellt und von dort wieder benutzt werden - nicht gegeben.

  2. 33.

    Ich bin regelmäßig als Gast in Berlin. Anreise mit dem Auto und dann in der Stadt mit den Öffentlichen. Vom Grundsatz finde ich diese Teile als sinnvolle Ergänzung zur vorhanden Mobilität. Leider ist es wie mit vielen Gesetzen und Zulassungen - Schnellschüsse werden nur sehr langsam nachjustiert. Es gibt genügend Flächen, auf welche die Stadt "Parkflächen" markieren/ausweisen kann und dann noch etwas Geld verdient, wenn die Anbieter für diese Flächen zur Kasse gebeten werden. Ich als Autofahrer zahle ja auch. So gibt es dann geordnete Sammelplätze. Idealerweise auch so , dass die Scooter nix beschädigen, wenn sie mal umfallen. Das Gleiche gilt auch für die e-Bikes usw. Die Scooter haben ja ein Kennzeichen. Mehr Kontrolle der Fahrregeln, Fotos der Kennzeichen mit empfindliche Strafe an die Anbieter. Dann regelt sich das schon von allein. Ich fahre gezwungenermaßen Auto, bin aber in der Stadt sehr gern ohne unterwegs.

  3. 31.

    Ich kann es immer nur wiederholen, endlich Helmpflicht für alle Roller und Fahrräder und schon werden viele "Fahrzeuge" nicht mehr benötigt.
    Wahrscheinlich war es bisher gerade noch effektiv das einsammeln der Roller, weil alle in der Innenstadt standen, da man aber jetzt doch mal den einen oder anderen Roller ausserhalb der Innenstadt. Da fahren dann demnächst für jeden Anbieter viele Transporter Kreuz und quer durch die ganze Stadt. Super Umweltschutz, aber die Grünen wollte das ja so.

  4. 30.

    Gar nicht so schlecht dieser Gedanke, danke. Jetzt fehlt nur noch ein passendes Fahrzeug um diese Dinger zu verladen und ab damit zum BSR-Hof. Bleibt nur zu Hoffen, dieser nimmt sie auch an;-)

  5. 29.

    Wenn ich durch die Stadt fahre, sehe ich eigentlich nur Scooterfahrer die sich zivilisiert benehmen, im Gegensatz zu den Radfahrern. Ich glaube das es hier wieder nur ein Bashing ist. Heute mal gegen E-Scooter morgen wieder gegen Autofahrer.
    Fußgänger und Radfahrer sollten mal in den Spiegel schauen und auch mal die Ampelschaltungen und gekennzeichneten Wege benutzen.

  6. 28.

    Giftigen Elektroschrott in die Flüsse werfen und nachher rumheulen dass Schwermetall im Trinkwasser ist. Dit is Berlin.

  7. 27.

    Scheuer musste die genehmigten, weil die Dinger ja angeblich ein wichtiger Baustein zur E-Mobilität sind und den Abschied vom Auto erleichtern sollen. Lediglich gegen das legale Befahren der Gehwege haben sich Linke, Grüne und AfD eingesetzt. Ginge es nach den Grünen, dürfte man die Dinger schon heute in Bahn und Bus (!) mitnehmen.

    Kommen Sie am Mittwoch?

  8. 26.

    Danke @Paula. Ich sehe das genauso. Ich bin 73 Jahre und noch gut zu Fuß unterwegs und musste schon mehrfach, z.B. auf dem Kurfürstendamm oder Tauentzien, Scootern (sogar zu zweit unterwegs) ausweichen. Noch bin ich schnell genug. Auch unerträglich finde ich das Abstellen der Dinger mitten auf Gehwegen - für blinde Passanten besonders schlimm - gestern mitten im Eingangsbereich der Wilmersdorfer Arkaden !!!. Wenn irgend möglich stelle ich die Dinger an den Straßenrand. Auch hier hat Herr Scheuer " bescheuerterweise" entschieden und gehandelt, ohne die tatsächliche Tragweite seiner Entscheidung zu bedenken. Wann tritt er endlich zurück?
    Wann verschwinden diese Dinger wieder, weil die Nutzer meinen, sie seien ein Spielzeug" und Verkehrsregeln nicht zu beachten???

  9. 25.

    Du bist ja ein ganz Schlauer - in die Spree werfen - dann Dich gleich hinterher um die Dinger hochzutauchen.
    Was ein bescheuerter Kommentar.
    Bringt die Kackdinger zum BSR-Hof - da wo sie hingehören - zum E-Schrott.

  10. 24.

    Es geht doch insgesamt um Sicherheit im Straßen für ALLE und auch Verkehrsteilnehmer die sich mit weniger als 4 Rädern und ohne CO2-Ausstoss rücksichtslos in dieser überfüllten Stadt bewegen, sind eine Gefahr für ALLE. UND DAS IST KEINE BELEHRUNG SONDERN EINE TATSACHE. Nur weil ich nicht mit einem Auto durch die Stadt fahre, gemietet oder nicht, bin ich doch nicht automatisch umweltfreundlich und von der Einhaltung der Verkehrsregel befreit.

  11. 23.

    Viele Radfahrer sind nur aus Bequemlichkleit in den Fußgängerbereichen unterwegs, weil sie sonst z.B. auf die rechte Straßenseite wechseln müssen oder weil sie glauben, dass sie dann an der Ampel nicht anhalten müssen. Es ist für die bedeutend kürzer, quer über den Alex zu fahren als auf der vorhanden Radinfra außenrum und man kommt in der Fußgängerzone schneller mit dem Rad voran als zu Fuß bei nur Schrittempo etc. Gerne fahren die in Eile mit dem Rad bis zum Fahrstuhl im Bahnhof und stellen es dann in der S-Bahn in den Gang oder vor die Tür, weil sie sich selber auf den Klappsitz hocken müssen.

  12. 22.

    Ich nutze keinen E-Scooter und konnte vorgestern nur knapp einen kleinen Jungen davor bewahren, von so einem rüchsichtslosen Scooter -Fahrer auf dem Gehweg umgefahren zu werden. Die Mutter mit Kinderwagen konnte gar nicht so schnell eingreifen. Der Kleine ist dem Typen auch nicht vor die Räder gelaufen !!! Habe ansonsten leider keinen Einfluß auf die Misere. Außer an der Wahlurne. Da muss ich aber leider noch bis Sept. 2021 warten.

  13. 20.

    Gerade mal nachgelesen:
    Der Demonstrations-Spaziergang für Fußgänger-Rechte startet am 28. August um 16 Uhr nahe Alexanderplatz zwischen Kaufhof und Karl-Liebknecht-Straße. ---------- Veranstaltet von FUSS.EV.
    Ich hoffe, ich kann mir die Zeit dafür freischaufeln und hingehen.

  14. 19.

    die im Weg rumstehen und andere behindern in die Spree werfen- wie bei unseren Brüder & Schwestern in Paris..

  15. 18.

    Die Gewerbefreiheit lässt Anbieter auch ohne Vertrag zu. Zudem sind für die Gehwege primär die bezirklichen Ordnungämter zuständig, nicht der Senat. Man stelle sich vor, in den Scooter-Hot-Spot-Bezirken lassen Herrmann und von Dassel mehr als nur symbolisch gegen das Befahren der Gehwege vorgehen - der Aufschrei ihrer Wähler wäre ihnen sicher.

  16. 17.

    Nunja, das angebliche "Auto-Bashing" passt in dem Kontext aber, da die Scooterproblematik zusätzlich zum wahnsinns Verkehr in Berlin eine Zumutung darstellt. Nun ist man auch auf Gehwegen nicht mehr sicher, muss aufpassen wie ein Schießhund und mit querenden, rasenden Radfahrern und Scootern rechnen. Die widerum eigentlich auf den Radweg und auf die Strasse gehören, wo sie aber wegen des Höllenverkehrs nicht fahren mögen und weil viele Radwege marode oder zugeparkt oder nicht ausreichend vorhanden sind. Gehört also schon zum Thema. Wenn nur diejenigen fahren würden, die müssen und/oder das Konzept "ein Auto pro Familie" umgesetzt werden würde, wäre das schon eine große Erleichterung. Wir praktizieren das seit vielen Jahren, funktioniert trotz Jobs und Kindern.

  17. 16.

    Egal ob Sie Carsharing-Autos im Innenstsdtbereich meinen oder auch private oder geschäftlich genutze PKW's - HIER GEHT ES GRAD UM E-SCOOTER !!!

  18. 15.

    Joa, für Sie vielleicht. Für viele andere Menschen ja nun offensichtlich nicht. Gestern in Rixdorf. Von hinten auf dem Gehweg. Mein Kind konnte grad noch springen. Das ist nicht "in Ordnung". Und Alltag auf Berlins Fußwegen.

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