Eine Frau an einem Geldautomaten in Berlin-Neukölln (Quelle: imago images/Rolf Kremming)
Video: Abendschau | 27.08.2019 | F. Drescher | Bild: imago images/Rolf Kremming

Weshalb Banken Geldautomaten ausmustern - Teures Bargeld

Einmal Geld abheben: 4,95 Euro. In Berlin sind die Geldautomaten eines unabhängigen Anbieters weitaus öfter zu finden als die der größten Bank. Zwar zahlen die Deutschen am liebsten bar, den Banken ist die Geldausgabe aber schlicht zu teuer. Von Oliver Noffke

Bargeld ist das beliebteste Zahlungsmittel der Deutschen. Drei von vier Zahlungen an der Ladentheke werden hierzulande bar abgewickelt, der Anteil am Umsatz beträgt insgesamt 51 Prozent. Das geht aus einer aktuellen Studie der Deutschen Bundesbank hervor [bundesbank.de]. Bargeld zu erhalten, wird allerdings immer komplizierter. Die Bankenbranche befindet sich mitten im Umbruch.

So ist in Berlin mittlerweile ein unabhängiger Anbieter von Geldautomaten an mehr Standorten zu finden als die größte Bank. 400 Geldautomaten betreibt das Unternehmen Euronet in der Hauptstadt, heißt es auf Anfrage von rbb|24. Das sind zwar 200 weniger als die Berliner Sparkasse aufgestellt hat. Deren rote Automaten verteilen sich allerdings auf etwa 250 Standorte, während unabhängige Geldautomaten meist einzeln stehen.

Es gibt Straßen und Viertel in Berlin, in denen im Abstand weniger Hundert Meter die Schilder mehrerer freier Anbieter leuchten, aber der nächste Automat einer Bank kilometerweit entfernt liegt. Auch in Brandenburg setzt diese Entwicklung ein.

Bargeld ist für Banken ein teurer Service

Die Digitalisierung hat den Zugang zu den Konten von den Schaltern auf die Smartphones der Kunden gebracht; diverse Fusionen lassen das Feld der Konkurrenten schrumpfen; Skandale zwingen einige Geldhäuser zum Sparen. Bargeld vorzuhalten ist hingegen teuer. Geldtransporteure, IT-Sicherheit, Überwachung und Diebstahlsicherung, Einbau und Unterhalt von Automaten – all das steht auf der Sollseite für diesen Service.

"Bei Banken finden 95 Prozent der Transaktionen am Geldautomaten durch eigene Kunden statt. Da verdient eine Bank keinen Cent dran", sagt Kersten Trojanus. Er ist Sprecher der AG Geldautomaten (AGG), der Interessenvertretung freier Anbieter. Trojanus sagt, selbst mit hohen Gebühren für Fremdtransaktionen könnten Banken diese Kosten nicht decken. "Deswegen sind die Banken tendenziell daran interessiert, diese Geldautomatentätigkeiten immer mehr auszulagern. Mit den derzeit niedrigen oder keinen Zinserträgen trägt sich so ein Geldautomatennetz einfach nicht mehr für Banken."

In der Region Berlin/Brandenburg ist keine klassische Bank so präsent wie die Sparkasse. Der Berliner Ableger betreibt 89 Filialen sowie rund 600 Geldautomaten, die sich auf insgesamt 250 Standorte verteilen, heißt es auf Anfrage. Auch in Brandenburg stemmen die elf Sparkassen das größte Filialnetz. An 289 Standorten sind sie zu finden, außerdem betreiben sie insgesamt 594 Geldautomaten. In beiden Ländern folgen Commerzbank, Volksbank und Deutsche Bank auf den Plätzen.

Zumindest wenn es nach den Antworten geht, die rbb|24 in einer Umfrage unter Geldhäusern erhalten hat. Einige Anfragen wurden nur teilweise oder gar nicht beantwortet. Die Postbank, nach der Commerzbank wahrscheinlich die drittgrößte Bank der Region, teilte etwa auf Anfrage mit, dass für einzelne Bundesländer keine Zahlen zu Filialen oder Automatenstandorten veröffentlicht würden. Filialschließungen sind derzeit ein sensibles Thema in dem Unternehmen, das erst vor Kurzem von der Deutschen Bank übernommen wurde.

Der wahre Ausmaß des Bankenrückzugs wird noch verdeckt

Die Deutsche Bundesbank zählte zuletzt 57.967 Geldautomaten in ganz Deutschland [bankenverband.de]. Regionale Daten erhebt die Zentralbank nicht. Aus ihrer Statistik geht allerdings hervor, dass es 2017 zum ersten mal einen spürbaren Rückgang gab, nach drei Jahren mit zum Teil kräftigem Zuwachs. In diesen Zeitraum fällt ein enormes Wachstum freier Anbieter. Im Umkehrschluss dürfte dies also einen deutlichen Rückgang von Geldautomaten bei klassischen Banken verdeckt haben.

Auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (Bafin) weiß nicht, wie viele Geldautomaten in der Region stehen. Als Aufsichtsbehörde für die Finanzbranche in Deutschland prüft die Bafin unter anderem, ob Unternehmen die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen, um Finanzdienstleistungen anbieten zu dürfen. Wem zum Beispiel das Recht erteilt wird, Geldautomaten zu betreiben, erhält dies bundesweit und pauschal. Es muss später nicht für jeden einzelnen Automaten eine neue Genehmigung eingeholt werden. Ein Mietvertrag über die entsprechende Fläche reicht.

Die Lücken füllen unabhängige Anbieter

"Teilweise stehen die innerhalb von zwei Wochen", sagt AGG-Sprecher Trojanus. "Manchmal dauert es etwas länger, je nach Spediteur, die das dann auch für uns verbauen. Aber ansonsten geht das relativ schnell. Der Abbau genauso." Abgesehen von ihrem Netz an Geldautomaten bieten die Mitglieder der AGG meist keine weiteren Finanzdienstleistungen an. Da sie den Unterhalt der Maschinen nicht durch Kontoführungsgebühren oder ähnliches querfinanzieren können, kostet das Abheben in den allermeisten Fällen eine Direktgebühr. Derzeit stehen knapp 5.000 Geldautomaten von unabhängigen Anbietern in Deutschland.

[Lesen Sie hier das gesamte Interview mit Kersten Trojanus]

Jeder zehnte davon steht in der Region und wird von Euronet betrieben. "In Berlin und Brandenburg sind derzeit circa 500 Geldautomaten installiert", heißt es auf Anfrage. Etwa 80 Prozent davon entfielen auf Berlin. "Wir erwarten für die nächsten Jahre eine weitere moderate Entwicklung. Die Standorte haben sich im Vergleich zu vor fünf Jahren etwa verdoppelt", so Euronet.

Für Fremdnutzer macht es oftmals kaum einen Unterschied, ob über dem Automaten das Sparkassen S prangt oder das Logo eines freien Anbieters. Die Gebühren beim Abheben sind dann ähnlich hoch. Das gilt ähnlich auch für Kunden von Cash-Group, Cash-Pool sowie von Volks- und Raiffeisenbanken. Wer außerhalb seiner Bankengruppe Geld abhebt, muss dafür meist auch welches bezahlen.

Umgekehrt gibt es mittlerweile auch Direktbanken, die ihren Kunden das kostenlose Abheben an freien Geldautomaten ermöglichen, aber selbst weder über ein Filial- noch über ein Automatennetz verfügen. Die Kunden können also sehr günstig an vielen Orten Geld abheben, aber nirgendwo welches einzahlen. Alles andere muss online oder am Telefon erledigt werden.

Banken werden versuchen, die Bargeldausgabe noch weiter auszulagern

In ihren Apps präsentieren viele Banken ein dichtes Netz aus Punkten, an denen ihre Kunden an Bargeld kommen. Bei einigen privaten Geldhäusern beinhalten die Datensätze jedoch nicht nur Partnerbanken sondern auch Supermärkte und Tankstellen, die Auszahlungen an der Kasse durchführen. So manche Bank plustert sich auf diese Weise zum Scheinriesen auf.

Die Kassenauszahlungen sind für die Banken besonders bequem. Personalkosten oder die aufwendige Prüfungen der Scheine werden komplett ausgelagert. Der Bankkunde kommt hingegen erst an sein Geld, wenn er für einen festgelegten Mindestwert einkauft.

Dass diese Entwicklungen bin absehbarer Zeit abgeschlossen werden, ist unwahrscheinlich. Der Blick auf die Kosten wird Banken in Zukunft dazu bewegen, ihre Infrastruktur weiter auszudünnen und zu versuchen, ihre Kunden verstärkt von EC- oder Kreditkarten zu überzeugen. Denn im Gegensatz zu Bargeldzahlungen verdienen Banken bei Kartenzahlungen in der Regel bei jeder Transaktion mit.

Sendung: Abendschau, 27.08.2019, 19.30 Uhr

Die Antworten der Banken im Überblick

  • Sparkassen

  • Commerzbank

  • Volksbank

  • Deutsche Bank

  • Targobank

  • Postbank

  • Sparda-Banken

  • Keine Antworten

Beitrag von Oliver Noffke

Kommentar

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54 Kommentare

  1. 54.

    Stimme Ihnen zu. Habe erst einmal mitbekommen, wie eine Kundin mit Karte bezahlen wollte und dies nicht klappte. Die Karte wurde nicht akzeptiert. Warum auch immer. Was ich aber vermehrt beobachte ist, dass es immer mehr Kunden in der Warteschlange an der Kasse einfach nicht schnell genug gehen kann. Von Abstandhalten an der Kasse mal ganz abgesehen. Hier wünsche ich mir oftmals, wie in großen Supermärkten der USA, solche Express-Kassen. Da wird nur eine bestimmte Anzahl von Produkten akzeptiert. Ist aber in unseren kleinen Supermärkten nicht machbar.

  2. 53.

    Und Lesen bildet. Habe ich Ihrem Kommentar 48 widersprochen? Nein. Ich schrieb lediglich, dass ich mit dem Service von Mastercard zufrieden bin. Mir gleich mit Unterstellungen zu kommen, passt aber zu Ihrer Anmerkung“ Gläserner Bürger“. Ich besitze weder eine Paybackkarte vom hiesigen Supermarkt, noch nutze ich regelmäßig meine Kreditkarte. Wenn möglich zahle ich ersteinmal mit Bargeld.

  3. 52.

    Da ich letzteres noch nie gemacht habe: Keine Ahnung.
    Hinter Menschen (nicht nur Rentnern) anzustehen, die erst einen (gefühlt mehrstündigen) Kassensturz machen müssen... dieses "Vergnügen" hatte ich schon oft.
    Ein Hallodri ohne Kontodeckung stand aber noch nie vor mir in der Schlange.
    Und auch wenn man mich mal wieder einen rechten Wasauchimmer schimpft:
    Ich vermisse die Zeiten, in denen es in Supermärkten noch keine Wachleute brauchte (und in denen man den Müll auf dem Hof noch nicht wegschließen musste).

  4. 51.

    Ignoranz ist nun wirklich keine Tugend. Mag sein, dass Sie bisher keine Probleme mit Ihrer Mastercard hatten. Aber das Mastercard massive Sicherheitsprobleme hatte und komplette von dem Unternehmen komplette Datensätze inklusive Kartennummern gestohlen wurden, kann definitiv zu Ihrem Problem werden. Aber klar, so etwas nimmt man nur wahr, wenn man sich auch mit den Folgen digitaler Fußabdrücke beschäftigt, anstatt lediglich stumpf einzukaufen...
    https://www.verbraucherzentrale.de/aktuelle-meldungen/geld-versicherungen/datenleck-bei-mastercard-was-kreditkartenbesitzer-jetzt-tun-sollten-39272

  5. 50.

    Tremor und Fabian
    Die Omi, die mit ihrem Portemonnaie ein wenig Zeit verbraucht ist mir lieber, als die, die ihre Karten nicht gedeckt haben, dann stehst Du gefühlte Ewigkeit an. Per Smartphone bezahlen, so leicht, so smart, wie erhält man seinen analogen finanziellen Überblick?

  6. 49.

    Ohne jetzt hier Werbung machen zu wollen, doch noch nie hatte ich Probleme mit meiner Mastercard gehabt und das Weltweit. Im Gegenteil. Service ist super. Einmal forderte ich Geld zurück und Mastercard hat dies für mich umstandslos erledigt.

  7. 48.

    Mit Kartenzahlungen macht man sich aber auf Dauer zum gläsernen Bürger. Zumal auch digital gespeicherte Bankdaten nicht sicher sind. Das hat doch erst das jüngsten Datenlecks bei Master Card oder Visa gezeigt oder die Hack-Versuche bei einigen Direktbanken.

  8. 47.

    Den Artikel finde ich ganz interessant. Erhellt eventuell einige der in der Diskussion aufgekommene Fragezeichen ;-)

    https://www.businessinsider.de/9-gruende-warum-viele-haendler-noch-immer-keine-kartenzahlung-akzeptieren-2019-6

  9. 46.

    Da haben Sie auch wieder recht. Daran habe ich gar nicht gedacht. Neulich wurde meine EC Card beim Einkauf bei Penny nicht akzeptiert. Die Verkäuferin entschuldigte sich und sprach von einen technischen Fehler. Zum Glück besitze ich noch eine Kreditkarte und diese wurde umgehend auch akzeptiert. Schon deshalb habe ich gerne immer etwas Bargeld dabei.

  10. 45.

    Diese ganzen technischen Bezahlmethoden funktionieren aber nur mit Strom und Internet. Bei Stromausfall siehts schlecht aus (geht ja nicht mal mehr der Notruf). Oder wenn durch die Hitze o. a. irgendwelche Server ausfallen. Das habe ich diesen Sommer auch schon erlebt, da ging dann bei unserem kleinen Edeka hier im Wohngebiet nur noch Barzahlung. Die Schlange an der Kasse war plötzlich sehr kurz.
    In Prenzlau bei Norma ist wohl die Internetverbindung so schlecht, das da öfter mal Kartenzahlung nicht möglich ist oder mittendrin abbricht, wie die Kassiererin erzählte. Mir ist das zum Glück nur zweimal passiert und ich hatte genug Bargeld dabei. Aber ich frage mich, wie das ohne Bargeld funktieren soll in Gegenden mit schlechter bis fehlender Internetanbindung bzw. Handyempfang? Wie passt das mit dem Klimawandel zusammen, verbraucht das nicht alles unglaublich viel Strom (z. B. die ganzen Server/ Rechenzentren, die man dafür braucht)? Und wie geht bargeldloser Flohmarkt? Und Taschengeld?

  11. 44.

    Es ist nicht nachvollziehbar, warum für mich als Bankkunde irgendwelche Gebühren anfallen, wenn ich an mein Geld möchte. Die Banken müssen das ihren Kunden kostenfrei ermöglichen.
    Ansonsten : Geld kostet nun mal Geld . Herstellung, Transport, zählen, usw. Dass es auch ohne Bargeld geht zeigt vorbildlich Schweden. Das mit den Kosten muss also auch anders gehen. Dann braucht man auch nicht die Automaten, an denen die Auszahlung 4,95 kostet.

  12. 43.

    Es ist nicht nachvollziehbar, warum für mich als Bankkunde irgendwelche Gebühren anfallen, wenn ich an mein Geld möchte. Die Banken müssen das ihren Kunden kostenfrei ermöglichen.
    Ansonsten : Geld kostet nun mal Geld . Herstellung, Transport, zählen, usw. Dass es auch ohne Bargeld geht zeigt vorbildlich Schweden. Das mit den Kosten muss also auch anders gehen. Dann braucht man auch nicht die Automaten, an denen die Auszahlung 4,95 kostet.

  13. 42.

    "Denn die Gebühren zahlen diese ja trotzdem. " - das war Ihre Aussage. Und diese Aussage ist daher falsch, weil Sie die höheren umsatzabhängigen Gebühren und sonstigen Kosten einfach vernachlässigen! Außerdem hat der Händler das Risiko, dass Ihr Konto nicht gedeckt ist (man kann das bei noch höheren Gebühren auch absichern) oder Sie dem Einzug widersprechen. Das ist der Fehler in Ihrem Post! Die Grundgebühr fällt ständig an, aber die umsatzabhängige Gebühr nur bei Kartenzahlung! Wenn Sie also z.B. 2 € mit Karte zahlen wollen, dann ist der Gewinn für den Händler so gering und das Risiko verhältnismäßig hoch , dass es besser wäre, wenn Sie überhaupt nicht gekommen wären. Es kommen ja die Personalkosten und die Kosten für die Buchhaltung, das Thermopapier auf der Rolle usw. da noch hinzu. Und so gewöhnt der Händler seine Kundschaft eben daran, dass eben nur "Bares - Wahres" ist.
    Und immer wieder kommt es vor, dass Konten nicht gedeckt sind, für manche ist das Sport.

  14. 41.

    Ist das Ihr Niveau einer Diskussion? Weihnachtsmann? Na dann machen Sie sich mal sachkundig wie das System des Bargeldkreislaufes funktioniert. Dann können wir gerne nochmal reden.

  15. 40.

    Danke für diese ausführliche Info. Doch ist mir nicht verständlich, was an meiner meiner Aussage falsch sein soll? Ich gebe nur wieder, was mir von unabhängigen Ladenbesitzern zum Thema EC Card Abrechnung dazu mitgeteilt wurde. Diese Hinweisschilder über die Bezahlweise: erst ab 10 Euro sind keine Einzelfälle. Besonders in kl.Kiosken lohnt sich für die Betreiber nicht, diesem Service mit einzubeziehen, weil zu teuer. Diese Aussagen bekomme ich standardmäßig zu hören bei Nachfrage. Und wie @ Tremor im Kommentar (38) schon sehr zutreffend anführt, ist dies auch schade.

  16. 39.

    Glauben Sie an den Weihnachtsmann?
    Weshalb tun sich die Banken so schwer mit dem Auszahlen, und haben lieber digitale Transaktionen?
    Weil sie nur so tun als hätten sie Geld. Vielleicht aus Tradition, sind sie legitimiert, aber ich bezweifle, dass die das Geld eines jeden aufbringen könnten.

  17. 38.

    Ich wohne in Tempelhof und habe in einem Radius von ca. zwei Kilometern überhaupt keine Bäckerei, was dann aber als nächstes zu finden ist, bietet m. W. keine Kartenzahlung an.
    Und wie ist es mit anderen Läden, wie den von mir erwähnten Fleischereien, Zeitungsläden, Kneipen, Friseuren, Imbissen, sowie Schustern, Schneidern, Schlossern, Kleindruckereien/Stempelläden, Trödelläden etc., etc.?
    Allzuoft gibt es einfach keine Alternative zum Kleingeld.
    Und das finde ich schade.

  18. 36.

    Das ist falsch, was Sie sagen! Die Gebühren , jetzt nur auf GIRO-CARD (nicht:Kredit-karte!) bezogen, was früher EC-Karte hieß setzten sich wie folgt zusammen: 7-12 cent PRO Transaktion PLUS 0,2 % bis 0,3% vom Umsatz, aber in der Regel mind. 25 Cent. Teilweise kommen noch Gebühren für den Buchungsposten bei der Bank hinzu. Das Ganze wird ergänzt durch Grund- , Mietgebühr für das Gerät und Hotline-Gebühr. Also ist jede Gebühr vom Umsatz abhängig. Bei Kreditkarten in D. sind die Gebühren noch viel höher . Grundsätzlich sind obige EC-Gebühren auch für Großkonzerne im Großen und Ganzen nicht verhandelbar!

  19. 35.

    Es mag sicher sein das es noch eine ganze Reihe von Bäckereien gibt bei denen EC oder kontaktloses bezahlen auch im Jahr 2019 immer noch ein Fremdwort ist aber es stellen immer mehr auch auf diese Dienste um so das man selbst entscheiden kann ob man mit Bargeld oder ohne bezahlt und das im übrigen auch bei Beträgen unter 5 Euro . In Neukölln rings um die Neukölln Arcaden haben Steinecke , Back - Factory , Ditsch und noch ein weiterer Bäcker ein paar Straßen weiter seit dem Frühjahr 2019 neben Bargeld und EC Zahlung jetzt auch kontaktloses bezahlen ( Smartphone ) im Angebot . Ähnliches habe ich auch schon in anderen Bezirken gesehen .

  20. 34.

    Knifflig. Ehrlich gesagt weiß ich schlichtweg nicht, was für Gebühren wann anfallen, wie es diesbezüglich mit den Steuern aussieht usw.
    Aber ich finde, dass man ruhig davon ausgehen kann, dass diese Weigerung auch mindestens einen plausiblen Grund hat.
    Kein vernünftiger Ladeninhaber würde auf auch nur geringe Einnahmen verzichten, wäre das nicht aus seiner Sicht vernünftig(er).
    Wie Hinseher so richtig schrieb, sollten die Gebühren gesenkt werden. Dann lohnen sich Kartenzahlungen auch in kleineren Geschäften und bei kleineren Umsätzen.
    Dazu wird es aber ohne politisches Eingreifen kaum kommen.

  21. 33.

    Interessanter Bericht. Schade, dass angedeutet wurde, die Digitalisierung sei Kausalität für diese Entwicklung der weniger werdenden, gebundenen Bankautomaten. Sie ist nicht einmal Korrelation, sondern nur Anlass. Kausal ist die Ultra-Neoliberalisierung der Finanzwelt seit Jahren. Personal stört in den Filialen, denn es, ohje, kostet. Reine Reduktion des Geschäftsmodells auf Profit. Hoher Preis - wenig Leistung.

    Es gibt ja mittlerweile unzählige Dokus über Bargeld vs. Abschaffung des Bargelds. Gern wird da auch Schweden(?) genannt, wo die Menschen per App "swishen". Eine Abschaffung bedeutet, dass der Mensch, der gerne Geld nutzen möchte, am Ende mehr zahlt als tatsächlich notwendig und dass eine Regulierung der Finanzmärkte zur Illusion wird. Dann braucht man auch keine Scheu mehr vor per se unregulierten Krypto-Währungen zu haben. Der/ Die Bürger*in ist Spielball von Finanzkonzernen, ungeschützt durch Staat, Verbraucherschutz und Co - da reiben sich die Neoliberalen die Hände.

  22. 32.

    Ich kann Ihnen in vielen punkten zustimmen. Frage mich allerdings, wie Sie daraufkommen, dass über dieses Thema nicht kritisch berichtet wird? Schließlich konnten Sie Ihren Kommentar doch nun ausgerechnet unter einen Artikel schreiben, der einen Großteil dieser Entwicklungen anprangert. Jetzt einfach so pauschal alle Medien über einen Kamm zu scheren, ist doch auch recht billig … um mal metaphorisch im Thema zu bleiben.

  23. 31.

    Offenbar verkennen Sie eines. Ein Haben muss die Bank vorhalten. Da Sie nie genug Bargeldbestände hat, muss sie dies bei der Zentralbank absichern und somit dort Geld dafür bezahlen. Im Übrigen... meine Bank zB führt mein Girokonto kostenlos. Nein, es ist keine Direktbank. Also, im Endeffekt zahle ich derzeit nichts an meine Bank. Insofern kann ich verstehen, wenn die Banken an ein Outsourcing der Bargeldautomaten denken.

  24. 30.

    Sehe ich nicht ganz so:
    Da ich kaum einen emotionalen Bezug zum Universaltauschmittel Geld habe (was nicht bedeutet, dass ein plötzlicher Gewinn bei mir keine Freude auslösen und mich ein Verlust nicht ärgern würde), kann ich seinen tatsächlichen Wert nur an den verlangten Preisen erkennen.
    Und mit denen ändert sich auch mein Bezug zum Geld.
    Die Abschaffung des Bargeldes ist unwahrscheinlich, weil sowohl Rechte als auch Linke dagegen Vorbehalte haben.
    Auf Kleingeld aber verzichten zu KÖNNEN, wäre eine Möglichkeit, die ich mir mitunter sehr wünschen würde.

  25. 29.

    Bei einigen kleinen Verkaufsläden, die zwar EC Card akzeptieren ist sogar an der Kasse deutlich für den Kunden sichtbar ein Hinweisschild angebracht: Mit EC Card bezahlen nur ab 10 Euro. Fragt man nach wieso, ist immer die einhellige Antwort darauf: die Gebühren seien einfach zu hoch, die für diese Serviceleistung. Das bezeichne ich aber nur als eine vorgeschobene Entschuldigung von Seiten der Ladenbesitzer. Denn die Gebühren zahlen diese ja trotzdem.

  26. 28.

    Die Idee des Geldes ist es, ein Äquivalent zum Wert von Naturalien zu haben. Bei der Aufgabe des Bargeldes wird auch diese Idee aufgegeben. Es geht keinesfalls um den Ersatz des einen Äquivalents durch ein anderes. Meiner Meinung nach bedeutet die Abschaffung des Bargeldes auch die Auflösung der Bindung des Geldes an einen konkreten Wert. Und das bedeutet, dass das Geld ohne weiteres ständigen Manipulationen unterliegen wird. Eine Entwertung wird zukünftig die Sache von Sekundenbruchteilen sein. Die Überwachungsfunktion scheint mir da noch das geringste Problem zu sein. Das sollte uns bewusst sein, wenn wir das bargeldlose Zahlen für superbequem und modern halten.

  27. 27.

    Es geht nicht darum wer mir alles Geld auszahlt.
    Die Bank arbeitet mit meinem Geld ist mein Ansprechpartner.
    Es kann nicht sein dass für das gültige Zahlungsmittel, Gebühren verlangt werden, damit die sich die Taschen voll hauen.
    Die Taschen können sie sich gerne bei Krediten vollhauen, aber nicht bei "Haben", im Gegenteil, man müsste die gleichen Zinsen für sein haben von der Bank verlangen.

  28. 26.

    Tolle schöne Welt .

    Grichenland , Zypern ..
    Bankgeheimnis ,
    und und ...

    Ich hebe mein Geld einmal im Monat ab .
    Und tätige meine Einkäufe ausschließlich Bar .

    Überdies gibt es Untersuchung über die Zeitspanne zwischen Barzahlung und Kreditkarten Zahlung
    an der Kasse .

    Die Barzahler sind dort wesentlich schnelle fertig .

    Diese Thema weg von Bargeld ,
    wir uns wie viel dieser neuen Technicken,
    noch böse auf die Füße fallen .

    Leider ist diese ja nichts mehr gewollt und wird Medial entsprechend struckturierend begleitet .






  29. 25.

    Im Zuge der Europäisierung wäre es dringend an der Zeit, die Gebühren für Kreditkarten für die Geschäfte in Deutschland dringend zu reduzieren. Während in Skandinavien als Gebühren für Kreditkarten 0,09 -0,1%für Geschäfte üblich sind, sind es in Deutschland immer noch 1,0 - 3% und unter Umständen sogar mehr.
    Bezahlt man z.B. in der deutschen Apotheke einen rezeptpflichtigen Artikel von 1000 € Verkaufspreis mit Kreditkarte und 2% Gebühren für die Apotheke , bleiben der Apotheke nur sage und schreibe ca. 15 € als Handelsspanne. Bei 3% ist das schon ein Minusgeschäft. Das muss man auch mal wissen.

  30. 24.

    Naivität würde ich es nicht nennen, denn ich kenne mich berufsbedingt sehr gut aus mit den fließenden Daten. Und konkret bei der Bezahlung mit ApplePay fließen weitaus weniger Daten, als Sie es offenbar vermuten.
    Sie selbst geben durch eine einfache Suche bei Google, durch das Mitführen Ihres Smartphones oder durch das Betreten eines videoüberwachten Geschäftes mehr Daten von sich preis, als wenn ich mein Toastbrot mit dem Handy bezahle.

    Und dass das Bezahlen mit Bargeld schneller sein soll als die 1,5 Sekunden vom Hinhalten meines Handys bis zum Drucken des Kassenbeleges halte ich für eine Fehlinterpretation der entsprechenden Studien.
    Das Bargeld soll ja nicht abgeschafft werden, aber die Nutzung elektronischer Bezahlvarianten wird sich rasch durchsetzen, trotz mancher Verschwörungstheorie hier in den Kommentaren.

  31. 23.

    Das ist so pauschal gesagt natürlich falsch.
    Sind Sie noch nie hinter jemandem gestanden, der erst an der Kasse mühselig sein Kleingeld abzählt?
    Da lob ich mir die ec-Karte.
    Dass dann irgendwelche Schlapphüte erfassen könnten, was mein Knäcke gekostet hat, bereitet mir keine schlaflosen Nächte.

  32. 22.

    Dass ich keine entsprechenden Bäcker kenne, stimmt durchaus.
    Schön, dass Sie's besser haben, doch zwei (backende) Schwalben machen noch keinen Sommer.
    Will heißen:
    Solche Bäckereien sind dünn gesät und wer möchte die entsprechenden Fillialen schon ermitteln und ggfs. große Umwege machen?
    Fazit: Man braucht oft Bargeld. Leider.
    Aber als Option wäre es mir lieber denn als Zwang.

  33. 21.

    Melanie und Fabian.
    Naivität halt inne. Mit Bargeld zu bezahlen ist eines der letzten Freiheiten die wir 'noch' besitzen dürfen. Und Barzahlung an der Kasse ist die schnellste. Wer sich in seinem Kaufverhalten überwachen lässt, darf nicht jammern, wenn zu viele, zu viel über Sie und Ihn wissen.

  34. 20.

    Danke für die Zustimmung.
    Da ich die Ware ja letztendlich dann doch so bezahlen konnte (und bei dem derzeitigen Wetter jeden unnötigen Schritt vermeide), ist es dann ja doch zum Kauf gekommen, doch Werbung ist so eine Einschränkung freilich nicht.
    Was mir da so durch den Kopf geht:
    Gerade in kleineren Geschäften (wie halt Zeitungsläden und Bäckereien) entsteht doch durch die fehlende Option der Kartenzahlung (die wohl durch entsprechende Gebühren erklärbar ist) ein wirtschaftlicher Nachteil.
    Müsste hier nicht die Politik gegensteuern und die Voraussetzungen dafür schaffen, dass man dort ebenso per Karte bezahlen kann wie im Supermarkt?
    Und das sei vorweggenommen: Mit irgendwelchen Beträgen aufladbare Karten halte ich diesbezüglich für absurd, denn es dürfte keinen Unterschied machen, WESWEGEN man immer wieder zur Bank/zum Automaten müsste.

  35. 19.

    Stimmt nicht. Bei uns im Kiez (Stadtrand) bieten diesen Service 2 Bäcker: ein alt eingesessener Familienbetrieb und eine Kette. Und beide machen Werbung damit und akzeptieren diese Zahlung auch für das Stück Kuchen für 2,20 EUR. Die Umstellung ist in vollem Gange und wer in 5 Jahren diese Zahlungsweisen nicht anbieten wird, kann seinen Laden dicht machen. Dass die Abschaffung des Bargelds erhebliche Risikien mit sich bringt und gefährlich ist steht auf einem anderen Blatt...Da hoffe ich noch, dass die Digital-Natives von den Digital-Immigrants lernen können was digitale Gefahren und informationelle Selbstbestimmung angeht....

  36. 18.

    Ich stimme Ihnen in vollem Umfang zu. Bargeld muß weiterhin möglich sein. Ich benutze beim Einkaufen vorwiegend meine Karte, doch Kleingeld möchte ich ebenso weiterhin in meiner Geldbörse tragen. Dieser Supermarkt, bei dem Sie waren und nur zähneknirschend den kleinen Betrag von Ihrer EC Card abgebucht hat, vergisst wer der König im Laden ist. Immernoch der Kunde. Ganz mieser Service. Ich persönlich hätte die Ware nicht gekauft und wäre gegangen. So Handhabe ich es bei miserablen Service in Geschäften. Hatte sogar deswegen schon Streit mit einer Verkäuferin, als ich sagte, das sei ein schlechter Service, als diese einen Geldbetrag unter 10 Euro nicht von der EC Card abbuchen wollte. Sie fühlte sich tatsächlich persönlich angegriffen. Worauf ich ihr sagte: wenn ihr Chef sagt, springen sie ins Wasser, dann tun sie es auch gleich und das bei solch Stundenlohn. Daraufhin ließ ich sie einfach stehen.

  37. 17.

    Bin für neues offen (per Smartphone etc.), dennoch mein Portemomnaie ist Stichfest mit Kette, kostet 40€ hält locker 5 Jahre und mehr, hatte noch nie eine Sicherheitslücke gehabt oder ein Sicherheitsupdate,eine Steckdose oder Internet gebraucht. Alternativen gerne, aber Bargeld ist und bleibt die einfachste und vor allem autonome Lösung für den Bürger. Das andere ist nur alter Wein in neuen Schläuchen. Bei Smartphones sehr teure Lösungen mit Anschluss an USA und China. Einzig E-currency wär noch was, dann ziehe ich mir mein Geld selbst aus dem Internet auf den Stick.

  38. 16.

    Leider falsch. Ich war vor wenigen Wochen in einem Supermarkt, wo man mich zähneknirschend und "ausnahmsweise" einen kleineren Betrag mit ec-Karte bezahlen ließ und darum bat, diese Mindestgrenze künftig zu beachten.
    Nicht ganz sicher bin ich mir diesbezüglich übrigens bei Friseuren, doch wie um Himmels Willen gibt man per Karte Trinkgeld?

  39. 14.

    Das Bargeld darf niemals abgeschafft werden, andernfalls wären wir den Banken ausgeliefert.

    Ich will meine Freiheit behalten und auch unabhängig von irgendwelchen Finanzdienstleistern meine Zahlungen tätigen können.

    Gäbe es kein Bargeld, könnte man mir Negativzinsen abpressen oder auch jegliche Zahlungsaktivität verweigern.

  40. 13.

    Das Problem ist doch, dass selbst wenn man alles bargeldlos bezahlen möchte viele kleine Geschäfte nicht alle Karten akzeptieren. Ich stelle immer wieder fest, dass selbst bei größeren Beträgen meine Visacard abgelehnt wird, da angeblich zu hohe Gebühren anfallen.
    Da sollten sich unsere Geschäftsführer mal an Schweden orientieren. Da kann man an jedem Kiosk mit Kreditkarte bezahlen. Servicewüste Deutschland.

  41. 12.

    Das ist EIN Aspekt.
    Aber auch für viele Paranoiker wird es ein böses Erwachen geben, wenn ihnen klar wird, dass eine Bargeldabschaffung ein wichtiger Schritt in Richtung Totalüberwachung ist.
    D. h. wer sich mal eben eine Tüte Gras oder eine Stunde Sex kaufen will, findet diese Tatsache dann auch auf seinem Kontoauszug wieder.

  42. 11.

    Sie werden den Tagnan dem das Bargeld vollständig abfeschafft ist noch verfluchen. Dann haben Sie keinerlei Kontrolle mehr über Ihr Geld. Sue werden eines Tages aufwachen, auf Ihren Kontostand schauen und feststellen, das über Nacht 5, 10, 20, vielleicht auch 50 % Ihres Geldes weg sind, weil die EZB oder sonstwer zur Marktbereinigung es so beschlossen hat. Dem Millionär wird es nicht weh tun, Ihnen vielleicht schon. Solange es Bargeld gibt geht das nicht. Oder Sie werden durch Negativzinsen abgezockt und können nicht mehrvauf Bargeld azsweichen. Nicht alles was modern aussieht ist auch gut.

  43. 10.

    ... was insofern eine gewisse Ironie mit sich bringt, dass diverse Supermärkte keine Kartenzahlung bei < 5 € akzeptieren.
    Man "darf" also eventuell erstmal Geld vor Ort abheben und es auch gleich verwenden.
    Tja, warum einfach, wenn's auch umständlich geht.

  44. 9.

    Was die Bäcker betrifft: Schön wär's.
    Ich kenne keinen einzigen, der Karten akzeptiert.
    Und die wenigen, die das tun, werden es vermutlich auch nur bei Beträgen über 5 € machen.
    D. h. auch weiterhin Bankbesuche oder die Tüte Schrippen fällt künftig flach.
    (Und ich bin echt froh, dass ich keinen Grund habe, Zeitungsläden, Fleischereien oder Kneipen aufzusuchen und auch nicht SO oft zum Friseur oder Imbiss gehe.)

  45. 8.

    Völlig richtig. Z. B. in Skandinavien oder China ist man uns weit voraus, dort lassen sich flächendeckend auch kleinste Beträge mit dem Handy bezahlen. Ich selbst lasse meinen Geldbeutel meistens zuhause und gehe nur dorthin, wo man mit dem Handy bezahlen kann. An Tankstellen, Supermärkten und in vielen Restaurants ist das möglich, so dass für mich das Bargeld schon so gut wie ausgedient hat. Zudem ist es sicherer als und anonym wie Bargeld. (Zumindest bei ApplePay)
    Geldautomaten sind bald ein Relikt, ebenso wie die meisten Filial-Banken.

  46. 7.

    Ich fahre einfach mit meinem Diesel bis zum nächsten Automaten, egal... Und solange man kein Trinkgeld in Deutschland mit Karte zahlen darf (Wenn die Gastro eine GmbH ist...) wird das auch so bleiben...

  47. 6.

    In diesem Zusammenhang wäre es doch interessant darauf hinzuweisen, dass ( zumindest hier in Berlin) bei Lidl und bei Edeka- Filialen bei einem Einkauf ( 10/15€) an der Kasse problemlos und Gebührenfrei Geld abgehoben werden kann.

  48. 5.

    Gruppenzwang in Deutschland: Wer das nicht will, dem bleibt nur der Sparstrumpf.

  49. 4.

    Habe mich immer gefragt wozu die ganzen Automaten nötig sind.

    Barzahlung beobachtet man meist bei vor allem älteren Leuten.

    Denke es findet bald ein Wandel statt, Geschäfte die keine Karte bzw andere bargeldfreie Zahlungsmittel annehmen werden dies auch am Umsatz merken.

    Ein Bäcker der nur Bargeld anbietet ist langsam nicht mehr zeitgemäß, für Geschäfte entstehen für Barzahlung ebenfalls hohe Kosten.

    Deutschland ist im Vergleich zu anderen Ländern Rücklicht bei diesem Thema.

  50. 3.

    Was heißt hier "beliebt"?
    Ich würde gern mal beim Bäcker bezahlen oder dem Pizzaboten Trinkgeld geben, ohne für solche Kleinstbeträge immer wieder zum Geldautomaten tigern zu müssen.
    Aber was für Alternativen zu Bargeld gäbe es denn da?
    Die GeldKarte hat sich nicht durchgesetzt und andere Varianten wie Google Pay sind diesbezüglich leider auch nutzlos.
    Bargeld ist gut und sollte bleiben.
    Doch niemand sollte GEZWUNGEN werden/sein, es zu benutzen.

  51. 2.

    Die armen Banken müssen sich den Rücken krumm arbeiten um mit dem Geld der Kunden umzugehen - und dann wollen die es am Ende auch noch wiederhaben! Undank ist der Welt Lohn!

  52. 1.

    Ja ja die AGBs werden von den Geldinstituten gewechselt wie die Unterwäsche.
    Früher wollte man mit Automaten dem Kunden weiß machen, dass man besser wirtschaften tue, schaffte Schalter ab, um Personalkosten sparen.
    Heute sind Automaten den Banken ein Dorn im Auge.
    Man wartet auf sein Geld, seien es läppische 5.000,- Euro die man cash abheben möchte, nur mit Anmeldung und ggf. sogar Gebühren.
    Heute wird man nur noch geprellt und verarscht.
    In zehn Jahren wird bestimmt das Bargeld hierzulande komplett abgeschafft.
    Aber dann brauche ich aber auch keinen inländische Bank mehr. Wie sagt man so schön LMAA!

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