Eine Frau an einem Geldautomaten in Berlin-Neukölln (Quelle: imago images/Rolf Kremming)
Video: Abendschau | 27.08.2019 | F. Drescher | Bild: imago images/Rolf Kremming

Weshalb Banken Geldautomaten ausmustern - Teures Bargeld

Einmal Geld abheben: 4,95 Euro. In Berlin sind die Geldautomaten eines unabhängigen Anbieters weitaus öfter zu finden als die der größten Bank. Zwar zahlen die Deutschen am liebsten bar, den Banken ist die Geldausgabe aber schlicht zu teuer. Von Oliver Noffke

Bargeld ist das beliebteste Zahlungsmittel der Deutschen. Drei von vier Zahlungen an der Ladentheke werden hierzulande bar abgewickelt, der Anteil am Umsatz beträgt insgesamt 51 Prozent. Das geht aus einer aktuellen Studie der Deutschen Bundesbank hervor [bundesbank.de]. Bargeld zu erhalten, wird allerdings immer komplizierter. Die Bankenbranche befindet sich mitten im Umbruch.

So ist in Berlin mittlerweile ein unabhängiger Anbieter von Geldautomaten an mehr Standorten zu finden als die größte Bank. 400 Geldautomaten betreibt das Unternehmen Euronet in der Hauptstadt, heißt es auf Anfrage von rbb|24. Das sind zwar 200 weniger als die Berliner Sparkasse aufgestellt hat. Deren rote Automaten verteilen sich allerdings auf etwa 250 Standorte, während unabhängige Geldautomaten meist einzeln stehen.

Es gibt Straßen und Viertel in Berlin, in denen im Abstand weniger Hundert Meter die Schilder mehrerer freier Anbieter leuchten, aber der nächste Automat einer Bank kilometerweit entfernt liegt. Auch in Brandenburg setzt diese Entwicklung ein.

Bargeld ist für Banken ein teurer Service

Die Digitalisierung hat den Zugang zu den Konten von den Schaltern auf die Smartphones der Kunden gebracht; diverse Fusionen lassen das Feld der Konkurrenten schrumpfen; Skandale zwingen einige Geldhäuser zum Sparen. Bargeld vorzuhalten ist hingegen teuer. Geldtransporteure, IT-Sicherheit, Überwachung und Diebstahlsicherung, Einbau und Unterhalt von Automaten – all das steht auf der Sollseite für diesen Service.

"Bei Banken finden 95 Prozent der Transaktionen am Geldautomaten durch eigene Kunden statt. Da verdient eine Bank keinen Cent dran", sagt Kersten Trojanus. Er ist Sprecher der AG Geldautomaten (AGG), der Interessenvertretung freier Anbieter. Trojanus sagt, selbst mit hohen Gebühren für Fremdtransaktionen könnten Banken diese Kosten nicht decken. "Deswegen sind die Banken tendenziell daran interessiert, diese Geldautomatentätigkeiten immer mehr auszulagern. Mit den derzeit niedrigen oder keinen Zinserträgen trägt sich so ein Geldautomatennetz einfach nicht mehr für Banken."

In der Region Berlin/Brandenburg ist keine klassische Bank so präsent wie die Sparkasse. Der Berliner Ableger betreibt 89 Filialen sowie rund 600 Geldautomaten, die sich auf insgesamt 250 Standorte verteilen, heißt es auf Anfrage. Auch in Brandenburg stemmen die elf Sparkassen das größte Filialnetz. An 289 Standorten sind sie zu finden, außerdem betreiben sie insgesamt 594 Geldautomaten. In beiden Ländern folgen Commerzbank, Volksbank und Deutsche Bank auf den Plätzen.

Zumindest wenn es nach den Antworten geht, die rbb|24 in einer Umfrage unter Geldhäusern erhalten hat. Einige Anfragen wurden nur teilweise oder gar nicht beantwortet. Die Postbank, nach der Commerzbank wahrscheinlich die drittgrößte Bank der Region, teilte etwa auf Anfrage mit, dass für einzelne Bundesländer keine Zahlen zu Filialen oder Automatenstandorten veröffentlicht würden. Filialschließungen sind derzeit ein sensibles Thema in dem Unternehmen, das erst vor Kurzem von der Deutschen Bank übernommen wurde.

Der wahre Ausmaß des Bankenrückzugs wird noch verdeckt

Die Deutsche Bundesbank zählte zuletzt 57.967 Geldautomaten in ganz Deutschland [bankenverband.de]. Regionale Daten erhebt die Zentralbank nicht. Aus ihrer Statistik geht allerdings hervor, dass es 2017 zum ersten mal einen spürbaren Rückgang gab, nach drei Jahren mit zum Teil kräftigem Zuwachs. In diesen Zeitraum fällt ein enormes Wachstum freier Anbieter. Im Umkehrschluss dürfte dies also einen deutlichen Rückgang von Geldautomaten bei klassischen Banken verdeckt haben.

Auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (Bafin) weiß nicht, wie viele Geldautomaten in der Region stehen. Als Aufsichtsbehörde für die Finanzbranche in Deutschland prüft die Bafin unter anderem, ob Unternehmen die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen, um Finanzdienstleistungen anbieten zu dürfen. Wem zum Beispiel das Recht erteilt wird, Geldautomaten zu betreiben, erhält dies bundesweit und pauschal. Es muss später nicht für jeden einzelnen Automaten eine neue Genehmigung eingeholt werden. Ein Mietvertrag über die entsprechende Fläche reicht.

Die Lücken füllen unabhängige Anbieter

"Teilweise stehen die innerhalb von zwei Wochen", sagt AGG-Sprecher Trojanus. "Manchmal dauert es etwas länger, je nach Spediteur, die das dann auch für uns verbauen. Aber ansonsten geht das relativ schnell. Der Abbau genauso." Abgesehen von ihrem Netz an Geldautomaten bieten die Mitglieder der AGG meist keine weiteren Finanzdienstleistungen an. Da sie den Unterhalt der Maschinen nicht durch Kontoführungsgebühren oder ähnliches querfinanzieren können, kostet das Abheben in den allermeisten Fällen eine Direktgebühr. Derzeit stehen knapp 5.000 Geldautomaten von unabhängigen Anbietern in Deutschland.

[Lesen Sie hier das gesamte Interview mit Kersten Trojanus]

Jeder zehnte davon steht in der Region und wird von Euronet betrieben. "In Berlin und Brandenburg sind derzeit circa 500 Geldautomaten installiert", heißt es auf Anfrage. Etwa 80 Prozent davon entfielen auf Berlin. "Wir erwarten für die nächsten Jahre eine weitere moderate Entwicklung. Die Standorte haben sich im Vergleich zu vor fünf Jahren etwa verdoppelt", so Euronet.

Für Fremdnutzer macht es oftmals kaum einen Unterschied, ob über dem Automaten das Sparkassen S prangt oder das Logo eines freien Anbieters. Die Gebühren beim Abheben sind dann ähnlich hoch. Das gilt ähnlich auch für Kunden von Cash-Group, Cash-Pool sowie von Volks- und Raiffeisenbanken. Wer außerhalb seiner Bankengruppe Geld abhebt, muss dafür meist auch welches bezahlen.

Umgekehrt gibt es mittlerweile auch Direktbanken, die ihren Kunden das kostenlose Abheben an freien Geldautomaten ermöglichen, aber selbst weder über ein Filial- noch über ein Automatennetz verfügen. Die Kunden können also sehr günstig an vielen Orten Geld abheben, aber nirgendwo welches einzahlen. Alles andere muss online oder am Telefon erledigt werden.

Banken werden versuchen, die Bargeldausgabe noch weiter auszulagern

In ihren Apps präsentieren viele Banken ein dichtes Netz aus Punkten, an denen ihre Kunden an Bargeld kommen. Bei einigen privaten Geldhäusern beinhalten die Datensätze jedoch nicht nur Partnerbanken sondern auch Supermärkte und Tankstellen, die Auszahlungen an der Kasse durchführen. So manche Bank plustert sich auf diese Weise zum Scheinriesen auf.

Die Kassenauszahlungen sind für die Banken besonders bequem. Personalkosten oder die aufwendige Prüfungen der Scheine werden komplett ausgelagert. Der Bankkunde kommt hingegen erst an sein Geld, wenn er für einen festgelegten Mindestwert einkauft.

Dass diese Entwicklungen bin absehbarer Zeit abgeschlossen werden, ist unwahrscheinlich. Der Blick auf die Kosten wird Banken in Zukunft dazu bewegen, ihre Infrastruktur weiter auszudünnen und zu versuchen, ihre Kunden verstärkt von EC- oder Kreditkarten zu überzeugen. Denn im Gegensatz zu Bargeldzahlungen verdienen Banken bei Kartenzahlungen in der Regel bei jeder Transaktion mit.

Sendung: Abendschau, 27.08.2019, 19.30 Uhr

Die Antworten der Banken im Überblick

  • Sparkassen

  • Commerzbank

  • Volksbank

  • Deutsche Bank

  • Targobank

  • Postbank

  • Sparda-Banken

  • Keine Antworten

Beitrag von Oliver Noffke

Kommentar

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54 Kommentare

  1. 54.

    Stimme Ihnen zu. Habe erst einmal mitbekommen, wie eine Kundin mit Karte bezahlen wollte und dies nicht klappte. Die Karte wurde nicht akzeptiert. Warum auch immer. Was ich aber vermehrt beobachte ist, dass es immer mehr Kunden in der Warteschlange an der Kasse einfach nicht schnell genug gehen kann. Von Abstandhalten an der Kasse mal ganz abgesehen. Hier wünsche ich mir oftmals, wie in großen Supermärkten der USA, solche Express-Kassen. Da wird nur eine bestimmte Anzahl von Produkten akzeptiert. Ist aber in unseren kleinen Supermärkten nicht machbar.

  2. 53.

    Und Lesen bildet. Habe ich Ihrem Kommentar 48 widersprochen? Nein. Ich schrieb lediglich, dass ich mit dem Service von Mastercard zufrieden bin. Mir gleich mit Unterstellungen zu kommen, passt aber zu Ihrer Anmerkung“ Gläserner Bürger“. Ich besitze weder eine Paybackkarte vom hiesigen Supermarkt, noch nutze ich regelmäßig meine Kreditkarte. Wenn möglich zahle ich ersteinmal mit Bargeld.

  3. 52.

    Da ich letzteres noch nie gemacht habe: Keine Ahnung.
    Hinter Menschen (nicht nur Rentnern) anzustehen, die erst einen (gefühlt mehrstündigen) Kassensturz machen müssen... dieses "Vergnügen" hatte ich schon oft.
    Ein Hallodri ohne Kontodeckung stand aber noch nie vor mir in der Schlange.
    Und auch wenn man mich mal wieder einen rechten Wasauchimmer schimpft:
    Ich vermisse die Zeiten, in denen es in Supermärkten noch keine Wachleute brauchte (und in denen man den Müll auf dem Hof noch nicht wegschließen musste).

  4. 51.

    Ignoranz ist nun wirklich keine Tugend. Mag sein, dass Sie bisher keine Probleme mit Ihrer Mastercard hatten. Aber das Mastercard massive Sicherheitsprobleme hatte und komplette von dem Unternehmen komplette Datensätze inklusive Kartennummern gestohlen wurden, kann definitiv zu Ihrem Problem werden. Aber klar, so etwas nimmt man nur wahr, wenn man sich auch mit den Folgen digitaler Fußabdrücke beschäftigt, anstatt lediglich stumpf einzukaufen...
    https://www.verbraucherzentrale.de/aktuelle-meldungen/geld-versicherungen/datenleck-bei-mastercard-was-kreditkartenbesitzer-jetzt-tun-sollten-39272

  5. 50.

    Tremor und Fabian
    Die Omi, die mit ihrem Portemonnaie ein wenig Zeit verbraucht ist mir lieber, als die, die ihre Karten nicht gedeckt haben, dann stehst Du gefühlte Ewigkeit an. Per Smartphone bezahlen, so leicht, so smart, wie erhält man seinen analogen finanziellen Überblick?

  6. 49.

    Ohne jetzt hier Werbung machen zu wollen, doch noch nie hatte ich Probleme mit meiner Mastercard gehabt und das Weltweit. Im Gegenteil. Service ist super. Einmal forderte ich Geld zurück und Mastercard hat dies für mich umstandslos erledigt.

  7. 48.

    Mit Kartenzahlungen macht man sich aber auf Dauer zum gläsernen Bürger. Zumal auch digital gespeicherte Bankdaten nicht sicher sind. Das hat doch erst das jüngsten Datenlecks bei Master Card oder Visa gezeigt oder die Hack-Versuche bei einigen Direktbanken.

  8. 47.

    Den Artikel finde ich ganz interessant. Erhellt eventuell einige der in der Diskussion aufgekommene Fragezeichen ;-)

    https://www.businessinsider.de/9-gruende-warum-viele-haendler-noch-immer-keine-kartenzahlung-akzeptieren-2019-6

  9. 46.

    Da haben Sie auch wieder recht. Daran habe ich gar nicht gedacht. Neulich wurde meine EC Card beim Einkauf bei Penny nicht akzeptiert. Die Verkäuferin entschuldigte sich und sprach von einen technischen Fehler. Zum Glück besitze ich noch eine Kreditkarte und diese wurde umgehend auch akzeptiert. Schon deshalb habe ich gerne immer etwas Bargeld dabei.

  10. 45.

    Diese ganzen technischen Bezahlmethoden funktionieren aber nur mit Strom und Internet. Bei Stromausfall siehts schlecht aus (geht ja nicht mal mehr der Notruf). Oder wenn durch die Hitze o. a. irgendwelche Server ausfallen. Das habe ich diesen Sommer auch schon erlebt, da ging dann bei unserem kleinen Edeka hier im Wohngebiet nur noch Barzahlung. Die Schlange an der Kasse war plötzlich sehr kurz.
    In Prenzlau bei Norma ist wohl die Internetverbindung so schlecht, das da öfter mal Kartenzahlung nicht möglich ist oder mittendrin abbricht, wie die Kassiererin erzählte. Mir ist das zum Glück nur zweimal passiert und ich hatte genug Bargeld dabei. Aber ich frage mich, wie das ohne Bargeld funktieren soll in Gegenden mit schlechter bis fehlender Internetanbindung bzw. Handyempfang? Wie passt das mit dem Klimawandel zusammen, verbraucht das nicht alles unglaublich viel Strom (z. B. die ganzen Server/ Rechenzentren, die man dafür braucht)? Und wie geht bargeldloser Flohmarkt? Und Taschengeld?

  11. 44.

    Es ist nicht nachvollziehbar, warum für mich als Bankkunde irgendwelche Gebühren anfallen, wenn ich an mein Geld möchte. Die Banken müssen das ihren Kunden kostenfrei ermöglichen.
    Ansonsten : Geld kostet nun mal Geld . Herstellung, Transport, zählen, usw. Dass es auch ohne Bargeld geht zeigt vorbildlich Schweden. Das mit den Kosten muss also auch anders gehen. Dann braucht man auch nicht die Automaten, an denen die Auszahlung 4,95 kostet.

  12. 43.

    Es ist nicht nachvollziehbar, warum für mich als Bankkunde irgendwelche Gebühren anfallen, wenn ich an mein Geld möchte. Die Banken müssen das ihren Kunden kostenfrei ermöglichen.
    Ansonsten : Geld kostet nun mal Geld . Herstellung, Transport, zählen, usw. Dass es auch ohne Bargeld geht zeigt vorbildlich Schweden. Das mit den Kosten muss also auch anders gehen. Dann braucht man auch nicht die Automaten, an denen die Auszahlung 4,95 kostet.

  13. 42.

    "Denn die Gebühren zahlen diese ja trotzdem. " - das war Ihre Aussage. Und diese Aussage ist daher falsch, weil Sie die höheren umsatzabhängigen Gebühren und sonstigen Kosten einfach vernachlässigen! Außerdem hat der Händler das Risiko, dass Ihr Konto nicht gedeckt ist (man kann das bei noch höheren Gebühren auch absichern) oder Sie dem Einzug widersprechen. Das ist der Fehler in Ihrem Post! Die Grundgebühr fällt ständig an, aber die umsatzabhängige Gebühr nur bei Kartenzahlung! Wenn Sie also z.B. 2 € mit Karte zahlen wollen, dann ist der Gewinn für den Händler so gering und das Risiko verhältnismäßig hoch , dass es besser wäre, wenn Sie überhaupt nicht gekommen wären. Es kommen ja die Personalkosten und die Kosten für die Buchhaltung, das Thermopapier auf der Rolle usw. da noch hinzu. Und so gewöhnt der Händler seine Kundschaft eben daran, dass eben nur "Bares - Wahres" ist.
    Und immer wieder kommt es vor, dass Konten nicht gedeckt sind, für manche ist das Sport.

  14. 41.

    Ist das Ihr Niveau einer Diskussion? Weihnachtsmann? Na dann machen Sie sich mal sachkundig wie das System des Bargeldkreislaufes funktioniert. Dann können wir gerne nochmal reden.

  15. 40.

    Danke für diese ausführliche Info. Doch ist mir nicht verständlich, was an meiner meiner Aussage falsch sein soll? Ich gebe nur wieder, was mir von unabhängigen Ladenbesitzern zum Thema EC Card Abrechnung dazu mitgeteilt wurde. Diese Hinweisschilder über die Bezahlweise: erst ab 10 Euro sind keine Einzelfälle. Besonders in kl.Kiosken lohnt sich für die Betreiber nicht, diesem Service mit einzubeziehen, weil zu teuer. Diese Aussagen bekomme ich standardmäßig zu hören bei Nachfrage. Und wie @ Tremor im Kommentar (38) schon sehr zutreffend anführt, ist dies auch schade.

  16. 39.

    Glauben Sie an den Weihnachtsmann?
    Weshalb tun sich die Banken so schwer mit dem Auszahlen, und haben lieber digitale Transaktionen?
    Weil sie nur so tun als hätten sie Geld. Vielleicht aus Tradition, sind sie legitimiert, aber ich bezweifle, dass die das Geld eines jeden aufbringen könnten.

  17. 38.

    Ich wohne in Tempelhof und habe in einem Radius von ca. zwei Kilometern überhaupt keine Bäckerei, was dann aber als nächstes zu finden ist, bietet m. W. keine Kartenzahlung an.
    Und wie ist es mit anderen Läden, wie den von mir erwähnten Fleischereien, Zeitungsläden, Kneipen, Friseuren, Imbissen, sowie Schustern, Schneidern, Schlossern, Kleindruckereien/Stempelläden, Trödelläden etc., etc.?
    Allzuoft gibt es einfach keine Alternative zum Kleingeld.
    Und das finde ich schade.

  18. 36.

    Das ist falsch, was Sie sagen! Die Gebühren , jetzt nur auf GIRO-CARD (nicht:Kredit-karte!) bezogen, was früher EC-Karte hieß setzten sich wie folgt zusammen: 7-12 cent PRO Transaktion PLUS 0,2 % bis 0,3% vom Umsatz, aber in der Regel mind. 25 Cent. Teilweise kommen noch Gebühren für den Buchungsposten bei der Bank hinzu. Das Ganze wird ergänzt durch Grund- , Mietgebühr für das Gerät und Hotline-Gebühr. Also ist jede Gebühr vom Umsatz abhängig. Bei Kreditkarten in D. sind die Gebühren noch viel höher . Grundsätzlich sind obige EC-Gebühren auch für Großkonzerne im Großen und Ganzen nicht verhandelbar!

  19. 35.

    Es mag sicher sein das es noch eine ganze Reihe von Bäckereien gibt bei denen EC oder kontaktloses bezahlen auch im Jahr 2019 immer noch ein Fremdwort ist aber es stellen immer mehr auch auf diese Dienste um so das man selbst entscheiden kann ob man mit Bargeld oder ohne bezahlt und das im übrigen auch bei Beträgen unter 5 Euro . In Neukölln rings um die Neukölln Arcaden haben Steinecke , Back - Factory , Ditsch und noch ein weiterer Bäcker ein paar Straßen weiter seit dem Frühjahr 2019 neben Bargeld und EC Zahlung jetzt auch kontaktloses bezahlen ( Smartphone ) im Angebot . Ähnliches habe ich auch schon in anderen Bezirken gesehen .

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