Siemensbahn in Siemensstadt (Quelle: imago/Jürgen Heinrich)
Video: Abendschau | 23.08.2019 | Florian Eckardt | Bild: imago/Jürgen Heinrich

Boom im Berliner Nordwesten - Siemensbahn soll unterirdisch durch Spandau verlängert werden

Die Siemensbahn ist der verkehrstechnische Schlüssel für Spandaus neue Stadtquartiere. Zehntausende sollen hier bald wohnen, ohne S-Bahn droht der Kollaps. Doch für die Verlängerung der alten Trasse gibt es nur eine Option. Eine teure. Von Sebastian Schöbel

Spandaus Bürgermeister war schon jüngst ganz aus dem Häuschen. "Auf einen Schlag ist die Siemensbahn im Fokus des Interesses", erklärte Helmut Kleebank im rbb-Interview. Jahrelang war die 1980 stillgelegte Strecke nicht mehr als eine gestrichelte Linie im ÖPNV-Langzeitplan. Dann kam Siemens mit seinem 600 Millionen Euro teuren Innovationscampus, der Kleebanks Bezirk immens aufwertet und die alte Siemensbahn wieder auf die Agenda hob. "Auf einmal ist es nicht nur eine Chance, dass sie kommt, sondern es ist gesetzt, dass diese Trasse wiederbelebt wird."

Doch nun bekommt die Strecke überraschend noch eine ganz andere Dimension. Die Siemensbahn soll nicht nur wiederbelebt, sondern verlängert werden bis in die Spandauer Wasserstadt an der Havel – und zwar unterirdisch.

Siemensbahn soll unterirdisch durch Spandau verlängert werden (Quelle: mappa.pro/rbb)
Der genaue Streckenverlauf der Verlängerung (gestrichelt) nach Hakenfelde steht noch nicht fest | Bild: mappa.pro/rbb

Nur unter der Erde ist noch Platz

Denn oberirdisch gibt es für die S-Bahn-Trasse eigentlich keinen Platz mehr: Für die Insel Gartenfeld, die die Verlängerung kreuzen müsste, und die Wasserstadt liegen längst Bebauungspläne vor. Zum Teil rollen dort sogar schon die Bagger für neue Wohnquartiere. "Die Pläne würden alle zerschossen werden, wenn man jetzt eine oberirdische Trassenführung planen würde", sagt Spandaus Bezirksstadtrat Frank Bewig.

Also wird es die Siemensbahn-Verlängerung nur als Tunnel geben. Darauf habe man sich zwischen Senat und Bezirk auch bereits geeinigt, bestätigt Bewig dem rbb. Die drei zusätzlichen S-Bahnhöfe, die angedacht sind - möglicherweise Insel Gartenfeld, Daumstraße und Hakenfelde - wären dann natürlich auch unter der Erde. Die nötigen Ein- und Ausgänge will der Bezirk jetzt schnellstmöglich in die Bebauungspläne aufnehmen.

Mehr als 10.000 neue Wohnungen geplant

Der Bedarf nach einer weiteren S-Bahn-Anbindung im Berliner Nordwesten wird in den kommenden Jahren regelrecht explodieren. "Da werden locker 25.000 bis 30.000 Menschen neu hinziehen", sagt Bewig.

Aktuell geplant sind 3.000 neue Wohnungen auf dem Siemenscampus, 3.000 bis 4.000 Wohnungen auf der Insel Gartenfeld, 2.500 Wohnungen in der Wasserstadt, 1.000 Wohnungen im Hakenfelder Carossa-Quartier. Ohne verlängerte Siemensbahn droht der Verkehrskollaps.

"Ein echtes Versäumnis"

Natürlich wird das alles teurer, räumt der Spandauer SPD-Abgeordnete Daniel Buchholz ein. "Die Bahn hat sehr überschlägig gesagt, dass eine unterirdische Verlängerung 30 bis 40 Prozent teurer wird. Ich würde sagen: Mindestens." Das sei der Preis, den man nun zahlen müsse, so Buchholz.

Und er übt Kritik: "Sowohl auf der Landes- als auch der Bezirksseite ist das viele Jahre nicht ernst genommen worden." Nun würden wieder tausende Wohnungen entstehen, bevor die Verkehrsinfrastruktur verbessert wurde, so Buchholz. "Ein echtes Versäumnis."

Denn die S-Bahn sei längst nicht das einzige Verkehrsmittel, das für Spandaus boomende Stadtviertel ausgebaut werden müsste, so der SPD-Politiker. "Wir brauchen eine U-Bahn-Verlängerung und wir brauchen neue Straßenbahnen. Klingt viel, ist für so einen großen Bezirk aber mehr als notwendig."

Doch das ist Zukunftsmusik. Jetzt soll erst einmal die alte Siemensbahn wieder aufgebaut werden, zwischen den Bahnhöfen Jungfernheide und Gartenfeld. Am besten noch bevor die vielen neuen Wohnungen drumherum bezogen worden sind.

Bahn sieht alle Optionen offen

Alexander Kaczmarek, der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für Berlin, geht von "30 bis 40 Millionen Euro" Mehrkosten für einen Tunnel aus. Aus seiner Sicht sind die Messen für eine oberirdische Trasse allerdings noch nicht gesungen. "Theoretisch ist noch alles möglich", sagte Kaczmarek der rbb-Abendschau. Auf der Insel Gartenfeld werde ja noch nicht gebaut, die entsprechenden Pläne seien noch nicht final. Am Ende aber "muss der Senat entscheiden", wie und ob die Siemensbahn verlängert wird.

Kommentar

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73 Kommentare

  1. 73.

    Ich denke auch: Die Kombination der Siemensbahn mit einer Tram wäre überfällig und wir haben heute alle Möglichkeiten, das auch zu bewerkstelligen. Das könnte zugleich der Startpunkt sein für ein Tramnetz für die Viertelmillionenstadt Spandau, seit 1920 eingemeindet nach Berlin: Jeder Mensch, der auch nur eine halbe Stunde am U-, S- und Busbahnhof Spandau steht, kann nur den Kopf schütteln, was für ein Chaos und für ein gegenseitiges Blockieren von Bussen dort herrscht. Das auf drei Tramlinien gebracht, wären schon mal gut die Hälfte der Buslinien weg.

  2. 72.

    Über DIE Wasserstraßenbrücke fahren gleich viel Busse wie durch die Gloltzstraße - je Richtung einer alle 10 Minuten. Dir Brücke ist in der Tat mit Reserven gebaut worden. Die paar LKW - die nebenbei dort oft kurz ohne Kennzeichen stehen - könnten auch woanders abgestellt werden. Neben der Rauchstraße steht ein Grundstück zum Verkauf.

  3. 71.

    Es existieren zwei Wasserstadtbrücken. In der Rauchstraße fuhr vormals die Industriebahn, sodass jeweils nur eine Autofahrspur für eine Richtung bestand. Nach Abbau der Gleise, der Verlegung von Versorgungs- bzw. Abwasserleitungen sowie komplett neuer Asphaltierung, besitzt die Rauchstraße seitdem zur nördlichen Wasserstadtbrücke jeweils zwei Fahrspuren. In Anbetracht des Bus- und LKW-Verkehrs, kann man diesen Zustand als optimal bezeichnen, zudem auf der nördl. Wasserstadtbrücke auch LKWs bzw. Anhänger vorübergehen abgestellt werden.

  4. 69.

    Berlin hat es in der gesamten Geschichte des Flughafen Tegel nicht geschafft, dort ein Gleis hinzubringen. Jetzt wollen sie plötzlich wegen ein paar Wohnungen genau dort das Gleis verlängern. Für mich sitzen entweder nur Versager und Vollpfosten an den entscheidenden Stellen oder ich bin einfach nur doof.

  5. 68.

    Was die gedankliche U-Bahnverlängerung anbelangt, möchte ich die folgende Webseite als Information vorschlagen. http://www.gleisplanweb.eu/Berlin-blind-index.php

  6. 67.

    Für die Spandauer Wasserstadt gibt es m. W. eine Vorbehaltstrasse für die Tram, für die verlängerte Daumstraße aus Richtung Haselhorst auch. Letztere könnte mitgenutzt werden und erstere sowieso. Dass eine Straßenbahn auch auf Brücken fahren kann, wissen die West-Berliner, als zwischen Nollendorfplatz und Bülowstraße auf der stillgelegten Hochbahnbrücke eine Tram fuhr.

    Das wird heute natürlich hochmodern sein. Keinesfalls unter dem Niveau der Züge von Flexity Berlin. Auch die Einbindung in östliche Richtung, in Richtung Jungfernheide ließe sich so leichter bewerkstelligen, als weit oberhalb der Spree eine Brücke bauen zu müssen, die die Vorgänger-Brücke ja noch übertrumpfen müsste.

    Das Zeitalter, wo Stadtoberhäupter und Verwaltungszuständige eine stolz geschwellte Brust bekamen, wo möglichst viel Geld in der Erde versenkt wurde, dürften eigentlich vorbei sein. Das waren die 1960er und mehr noch die 1970er..

  7. 66.

    Das wird der nächste BER, das ist schwieriger Baugrund. Das wird ein Milliardengrab. Also müssen die Hakenfelder entscheiden, eine realistische Anbindung oder ein Milliardengrab für die Betonlobby in 40 Jahren.

    Die Straßenbahn ist schneller und billiger zu haben.

    Das fängt schon mit dem Baugrund an und damit meine ich nicht den extrem schwierigen Baugrund an sich (man denke an die U7 zwischen Rathaus und Haselhorst), sondern an die Altlasten, die da noch im Boden schlummern.

    Aus Haselhorster Seite die Tanklager und auf der anderen Seite ehemaliges Industriegelände.

  8. 65.

    Wer im Berufsverkehr mit der BVG unterwegs ist, merkt schnell, dass er nicht alleine eine Alternative zum PKW sucht. Schaut man sich morgens zudem die Kennzeichen an, fallen viele Drei-Buchstaben-Kombinationen ins Auge. Die müssen eigentlich bereits an der Stadtgrenze abgeholt werden.

    Nur auf einem kleinen Stück der Neuendorfer springt einem nicht sofort der Platz für Schienen ins Auge. Die Straßenbahngleise kann man zudem als Busspur nutzen. Auf dem Rest der Strecke mindestens bis Eschenweg brauchen die Autofahrer sich also keine Sorgen machen. Die könnten sich sogar doppelt freuen, da dann weniger Busse mit Ihnen unterwegs wären und auch weniger PKW.

    Wie ich erwähnte, wären mir unterirdische Bahnen auch lieber. Das wäre dann aber nur fernste Zukunftsmusik, gerade unter diesem Senat mit der ausgeprägten Verweigerungshaltung der Grünen und Linken. Also bleibt als absehbare Lösung nur die Tram. Günther nutzt jedoch den ÖPNV kaum.

  9. 64.

    Ich habe noch die letzte Fahrt der 55 aus Hakenfelde ins Depot erlebt. So auch die Industriebahn Hakenfelde, die zwischen dem damaligen Kraftwerk Oberhavel, BAT und Bergmann Kabelwerke AG fuhr. Die oberirdischen Zeiten haben sich in Hakenfelde derart unwiederbringlich entwickelt, sodass kein Raum für Schienenverkehr von Spandau Rathaus nach Hennigsdorf besteht.

  10. 63.

    Wer unter den Flugzeugen wohnt und die BVG nutzt, wäre froh, wenn die 5min-Takt-Busse schnell ersetzt werden und nicht irgendwann frühestens in der übernächsten Dekade Entlastung kommt.

    Den Mittelstreifen der Streitstrasse hatten wir schon. Von Süden kommend sieht man sogar noch kurz vor der Mertensstraße Spuren der Bahn. Und mit den richtigen Rauchwaren lachen einem die zwei ungenutzten Bahnsteigkanten der U-Bahn an. Es findet am Rathaus eh ein fast vollständiger Fahrgastwechsel statt.

  11. 62.

    Sicherlich kann man der Politik des RRG-Senats kritisch gegenüber, muss aber auch fair abwägen, wie man vom Staat gerechtes Denken und Handeln erwarten sollte. Wer z.B. in Hakenfelde auf den Bus wartet und unter dem Verkehrslärm leidet (auch wegen der Flugzeuge), unpünktliche Busse aufgrund von Wetter sowie Verkehrsbeeinträchtigungen erlebt, der wird einer unterirdischen Verkehrsverbindung sicherlich aufgeschlossener gegenüber stehen.

  12. 61.

    i2030 oder es ist etwas komplizierter
    https://www.i2030.de/

    Bei meiner Tram-Idee habe ich i2030 nicht berücksichtigt. Neben der Verlängerung der Siemensbahn steht auch noch eine Verlängerung Richtung Nauen und/oder Richtung Falkenhagener Feld zur Diskussion. Die Diskussion ist aber schon älter als die Tram-Verschiebung durch den Verkehrssenat. Es müsste dort schon längst Bewegung geben.

    Müsste ich priorisieren, würde ich ASAP dem X49 entlang der Heerstraße durch die Straßenbahn mehr Kapazität geben. Es soll entlang der hypothetischen Strecke eh gebaut werden. Man könnte damit viele Einpendler aus Brandenburg mitnehmen. Danach eine Nord-Süd-Verbindung von Hakenfelde bis Gatow und je nach dringend erforderlicher Entscheidung zur S-Bahn Falkenhagen und Hakenfeld-Wasserstadt-Haselhorst.

    So viel zu meinen Träumen am Morgen.

  13. 60.

    RRG vergeigt derzeit vieles, egal ob Schule, Wohnungsbau oder hier Verkehr.

    Genau deshalb ist es wichtig, dass man schnell Alternativen zu Auto vorweisen kann anstelle nur mit viel Elan alle ÖPNV-Pläne weit nach hinten zu schieben und Berater nur für die Radwegeplanung zu engagieren. Das Geld hätte man besser in die Interessen der "Randberliner" stecken können, musste aber die AL befriedigen.

    Ich habe fünf Minuten mit einer Online-Karte auf der Suche nach breiten Straßen mit Mittelstreifen gespielt und bis zu einem ähnlichen Ergebnis wie Iprost gekommen. Deren Idee endet aber auf der Heerstraße im Nirgendwo. Wenn man *jetzt* mit dem Planen beginnen würde, könnte man inkl. Klagen in zehn Jahren durch sein. Klimapolitik steht gerade hoch im Kurs. Der größte Knackpunkt ist der Bereich Rathaus/Bahnhof Spandau. Eine U-Bahn wäre mir aber lieber, kommt aber nie.

    Ebenfalls jetzt muss man auch über die Verlängerung der S-Bahn bis Hakenfelde entscheiden.

  14. 59.

    Nein! Die Arbeitskarte fasst die beschlossenen FNP samt hier unterirdischer Bahnhöfe zusammen. Am Entwurf des FNP für Insel hat sich unter Führung von Lompscher (die ist bekanntlich nicht in der CDU) nicht grundsätzliches geändert. Bereits bei der ersten Bürgebeteiligung in 2017 war die S-Bahn unterirdisch geplant. Sie sind mit Ihrer Idee viel zu spät. Aber keine Sorge. Bis die mit dem Bauen anfangen, vergehen bei dem Ergeiz der grünen Verkehrssenatorin eher Dekaden als Jahre. Bis dahin wird man beamen lassen können oder zumindest Ersatz für die BR 483/484 bestellt haben.

  15. 58.

    Zukünftige Generationen wären bei aktuellen Tempo des Senates froh, wenn bis zu deren Rente überhaupt etwas passiert. Sie werden uns hassen, weil alles auf die lange Bank geschoben wird.

  16. 57.

    Da sind wir uns mal einig, nur haben wir zwei verschiedene Lösungsansätze. Was passiert wenn Günther die Wende zu radikal (aus Sicht der Autolobby und ihrer Jünger) angeht? Richtig, RRG ist weg vom Fenster und cDU und FDP im Bunde mit der AfD wetzen schon die Messer um die (m.E. zu) zaghaften Ansätze wieder zunichte zu machen.

    Was halten sie von den Plänen wie von Iprost vorgestellt? Schnell umsetzbar.

  17. 56.

    Die zukünftigen Generationen werden es uns vor allen danken wenn wir endlich die autogerechte Stadt der Ewiggestrigen hinter uns lassen und es nicht ihnen überlassen unsere schwerwiegenden Fehler zu korrigieren. Schon heute ist das Auto kein Statussymbol wie in meiner Generation. Führerschein war mit 18 "Pflicht", darüber dachte man gar nicht nach.

    RRG fängt viel zu zaghaft an endlich die Zukunft zu gestalten. Für Menschen, nicht für die Autolobby.

  18. 55.

    Sie sagen es: Arbeitskarte! Also ein Entwurf. Unterirdisch im verseuchten Gebiet und schwierigen Untergrund. Das Ding wird ein neuer BER, ganz ohne Entrauchungsanlage. Sehr zur Freude der Betonlobby.

  19. 54.

    Dass auch ich das absurd finde, hatte ich schon in #1 angedeutet.

    Es muss dringend (nicht nur) für West-Spandau eine Konzept geben, mit man die Verkehrswende verstetig. Die Verlängerung der Siemensbahn gehört dazu. Das Buschaos schreit nach PKW, Günther will die bis 2030 weg haben, spielt aber Beamten-Mikado.

    Warum nicht sofort eine Straßenbahn von Hakenfelde am Rathaus vorbei über Wilhelmstadt nach Gatow planfeststellen? Falkenhagen darf auch nicht vergessen werden. Warum keine X-Tram entlang der Heerstraße von Staaken bis zum ICC, wenn man dort eh bald bauen will? 75m-Bahnen müssen möglich sein. Das kostet Geld, aber dann kann sie gerne wieder mit der City-Maut um die Ecke kommen. Paris plant 40 Mrd. für den Ausbau der Metro.

    Das AK Funkturm soll umgebaut werden. Könnte man dort dann Platz finden, um in fernerer Zukunft am Westkreuz vorbei bis zum Ku'Damm und über die Busspuren weiter bis Wittenbergplatz zu kommen?

  20. 53.

    Prüfen Sie bitte die Legende der Arbeitskarte(!) zum FNP:
    https://fbinter.stadt-berlin.de/fnp/index.jsp?Szenario=fnpak
    Sowohl der neue Bahnhof Gartenfeld direkt am Ende der Siemensbahn wie auch der westlich der Havel sind gestrichelt dargestellt und damit unterirdisch. Da der FNP für die Insel Gartenfeld noch nicht beschlossen wurde, hat man in der aktuellen Arbeitskarte den Linienverlauf der S-Bahn noch nicht geändert. Die Insel ist immer noch als Gewerbegebiet ausgewiesen. Im aktuellen Entwurf zur Begründung des FNP für die Insel Gartenfeld wird allein 7x(!) erwähnt, dass die S-Bahn unterirdisch fahren solle.
    https://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/fnp/pix/buergerbeteiligung/download/0116/5-109_gartenfeld_begruendung.pdf
    Die aktuelle Kurzfassung vom Sommer 2018:
    https://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/fnp/pix/buergerbeteiligung/download/0116/0116.pdf

  21. 52.

    Die zukünftigen Generationen (Die noch nicht geboren sind) werden es uns danken, wenn man heute eine U-Bahn baut statt die Strassen noch mit Strassenbahn zu belasten. Vieleicht ist eine Strassenbahn im ersten Moment preiswerter, aber der Preis sollte nicht alles sein.
    Mich ärgert am meisten das schon 1955 an 200km U-bahn für Berlin geplant wurde, aber leider nicht viel davon umgesetzt worden ist. Spätestens zum Mauerfall und dem entstehen neuer Wohngebiete hätte man den U-Bahnbau voran bringen müssen.
    Dann müssten wir heute nicht diskutieren.
    R2G wird dieses Thema bestimmt nicht lösen.

  22. 51.

    ""Hiermit sind Überlegungen zur Straßenbahnerschließung zurückgestellt. " schrieb Streese im Mai an die Senatshauptverwaltung, da die Verlängerung der Siemensbahn wie hier beschreiben konkreter wurde."

    Was umso unverständlicher ist da auf der Wasserstadtbrücke und der vierspurigen Scheunemannchen "Autobahn" (die sog. "neue" Daumstraße), die Haselhorst zerschneidet, schon Vorleistungen für eine Straßenbahn erbracht wurden.

    Es ist absurd was die Verkehrsverwaltung da veranstaltet, da könnte schon längst Straßenbahnen fahren, die als Zubringer zur U7 fungieren würden. Die Entlastung von Hakenfelde und Haselhorst wäre enorm.

    https://www.morgenpost.de/berlin/article214907661/Tram-soll-wieder-in-Spandau-fahren.html

    ...

    Man könnte die aufgeständerte S-Bahn auch auf dem Industriegelände (Rewe, Kleingewerbe)an der Rauchstr. enden lassen und den ÖPNV mit Straßenbahnen realisieren oder ab da unterirdisch weiterbauen. Platz wäre vorhanden.

  23. 50.

    Ich kann ihnen bestätigen, den Bibern geht es gut. Ich komme da fast wöchentlich vorbei. Zu einem Interview bin ich aber noch nicht gekommen, die Tiere sind relativ scheu und nachtaktiv. Und was sie "Brühe samt toter Bäume" ist deren Habitat.

    Dem "Schallgutachten" kann man getrost entgegensehen. Die Anwohner wußten dass dort gebaut werden würde.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Siemensbahn#Nutzungspl%C3%A4ne

  24. 49.

    Der breite Mittelstreifen ist wie viele andere aber weiterhin noch frei. Es gibt nur einen hässlichen Satz zur Straßenbahn in Spandau: "Hiermit sind Überlegungen zur Straßenbahnerschließung zurückgestellt. " schrieb Streese im Mai an die Senatshauptverwaltung, da die Verlängerung der Siemensbahn wie hier beschreiben konkreter wurde. Dabei war die Straßenbahn eh ein sehr ehrgeiziges Verkehrswendeprojekt für den Zeitraum 2030+.

  25. 48.

    Doppelfalsch, sogar die Niederneuendorfer hat noch ein Stück Trasse (Mittelstreifen) bis zur Schützenstraße. Die Streitstrasse bis dahin wo die Endhaltestelle der Straßenbahnen war, z.B. der letzten Straßenbahn, die Linie 55. Also streng genommen auch noch ein Stück die Niederneuendorfer Allee (da wo sich jetzt die Bushaltestelle befindet, man erkennt noch die Wendeschleife).

    Eine Suchmaschine einer Wahl hilft da weiter. Gockel Maps oder Pling.

  26. 47.

    Viel Spaß mit dem Schallgutachten für eine neue Hochbahnstrecke durch Wohngebiete.

    Gibt es die Biber noch? Neuere Presseartikel als Ihren von 2015 habe ich nicht gefunden und die Brühe samt toter Bäume, die sich auf der anderen Straßenseite an den Rohrbruchteich anschließt, sieht auch nicht besonders lebensfreundlich aus.

  27. 46.

    Die Falkenseer Ch. hat eine durchgehende Trasse. Hat nix damit zu tun ob da jemals eine fuhr (das Falkenhageer Feld wurde erst bebaut, da war die Straßenbahn quasi schon Geschichte).

    Schauen sie sich die Streckenführung der Bötzowbahn an, die nutzt den neuen Bewohnern der angesprochenen Stadtquartiere nicht. http://www.gartenfreunde-spandau.de/boetzowbahn.htm Ich halte sie dennoch für sinnvoll.

    Eine Schwebebahn halte ich nach wie vor wie eine Idee aus dem Wolkenkuckucksheim.

  28. 44.

    Mir ist absolut unbekannt, auch auf Nachfragen bei "Ureinwohnern" von Spandau, das auf der Falkenseer Ch. jemals eine Straßenbahn fuhr. Im Moment werden auch im Bezirksamt und im Senat mehrere Möglichkeiten diskutiert. Sie werden noch staunen wenn diese Modelle vorgestellt werden. Und die Einbeziehung der Gleise der Osthavelländischen Eisenbahn, mit einer Erweiterung des Schienennetzes auf den früheren Stand plus Erweiterung Richtung westliche Seite der Wasserstadt ist nicht aus einem Wolkenkuckucksheim entstanden. Entspricht nur der harten Realität, bedingt durch den rasanten Wohnungsbau am nordwestlichen Stadtrand von Spandau. Bitte keine voreiligen Schlüsse ziehen, ich bin da doch näher dran.

  29. 43.

    Utopisch teuer! Auch wenn ein Hr. Bewig von der Betonlobbypartei cDU feuchte Augen bei dem Gedanken bekommt ist eine aufgeständerte Trasse wesentlich günstiger und schneller zu bauen. Dann muß der piefige Baustadtrat halt nochmal neu planen, gebaut wurde da noch nix!

    Die obige Trassenführung wird eh nix, da werden die Naturschützer wegen der Biber und dem NSG an der Rhenaniastraße völlig zu Recht auf die Barrikaden gehen.*

    Man müßte die Trasse nördlicher bauen, da sind nur Gartenkolonien betroffen, die nach Fertigstellung wieder zurückziehen könnten.

    Also auf der Insel Gartenfeld nach Norden schwenken Richtung Hohenzollernkanal und an der Wasserstadtbrücke rüber zur Rauchstraße, dort ist Gewerbegebiet. Dort dann enweder weiter im Schildvortrieb oder weiter nördlich aufgeständert zur Mertensstraße.

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/spandau/tiere-und-verkehr-in-berlin-haselhorst-biber-haben-vorrang-eigentlich/12598680.html

  30. 42.

    "Lieber eine Schwebebahn über die Falkenseer Ch. bis zum Rathaus. Platz wäre genug auf dem Mittelstreifen."

    Manchmal kann man über solche Forderungen aus dem Wolkenkuckucksheim nur staunen.

    Die Falkenseer Ch. hat auf ihrer ganzen (!) Länge noch die Straßenbahntrasse in der Mitte. Mal abgesehen dass das den neuen Bewohner in Hakenfelde nichts nützen würde. Aber auch die Streitstraße hat noch ihre Straßenbahntrasse. Man könnte sofort (!) mit dem Bau beginnen.

  31. 41.

    Unterirdisch von und nach Hakenfelde? - Eine faszinierende Alternative zu den Bussen.

  32. 40.

    So ein Quatsch! Bis 1967 fuhr die Straßenbahn durch Spandau. Die letzte Straßenbahn in Westberlin war die 55, zum großen Teil sind sogar die Trassen noch vorhanden (Am Juliustum). Dann widersprechen sie sich auch noch in einem Satz. Wie lange dauert wohl ein U-Bahnbau?

  33. 39.

    Frau Günther hat nichts vergessen, sie möchte nur Fußgänger und Fahrradfahrer in der Stadt! Das betont sie immer wieder, eine Fußgänger und Fahrradstadt!

  34. 38.

    Nix konkret geplant. Vielleicht kommt in der übernächsten Dekade eine Straßenbahn von der Heerstraße Richtung Rathaus. Dass die Leute dort auch nach Berlin fahren wollen, hat Günther bei ihrer "2030 verbrennerfrei"-Idee völlig vergessen. Immerhin gibt es bis dahin vielleicht einen neuen Radweg, so dass man zumindest bei schönem Wetter nach Berlin kommt.

  35. 37.

    Setzen Sie mal alle Leute aus einer Tram in eigene Autos und vergleichen Sie wie viel Stau entsteht. Klar sind U- und S-Bahnen besser. Wir haben aber nicht so wirklich Zeit zu warten bis die denn mal gebaut sind. Eine Tram kann man deutlich schneller bekommen.

  36. 36.

    Gute Idee! Wir verlagern die gut 200 Mio Straßenbahn-Fahrgäste pro Jahr auf, sagen wir mal, 700 zusätzliche Busse pro Tag, die dann - als "Ersatz" für die rund 300 Straßenbahnzüge - ganz toll die Straßen entlasten und nie in Unfälle verwickelt sind mit irgendwelchen Leuten, die nicht aufpassen oder sich nicht verkehrsgerecht verhalten wollen. Weil Busfahren so angenehm ist (an den Haltestellen im Gegensatz zur Tram höchstens halb soviele Sitzplätze, nur selten niveaugleicher Ein- und Ausstieg, hin- und herschlenkern, Holpern über mangelhafte Straßen, mangels angemessenen Busspurnetzes mit der Autoflut im Stau stehen), dürften die neuen Fahrgäste nur so strömen, allen voran bisherige Autofahrer, die es gar nicht erwarten können, künftig in so einem Kollektivgefährt herumkutschiert zu werden. Ein echter Beitrag zur Verkehrswende und zum Klimaschutz!
    Übrigens, wann machen Sie Urlaub auf dem Mond oder reisen mit dem atomgetriebenen Flugzeug? (Ich frage, weil Sie offenkundig 1965 leben.)

  37. 33.

    Ja na klar, unterirdisch. Welches Jahrhundert?

  38. 32.

    Guten Abend liebe Mitforisten,
    nun bitte mal ganz entspannt. Das Ganze ist eine Absichtserklärung, im Artikel steht "soll" und nicht "wird", weiter ist von "schnellstmöglicher" Aufnahme der Ein- und Ausgänge in die Bebauungspläne. Aber Ein- und Ausgänge bringen nichts, wenn dahinter kein Bahnhof steckt und davon sollen es drei werden. Drei vollständige Bahnhöfe unterirdisch in Gelände mit hohem Grundwasserspiegel, von der Trasse in einem Tunnel rede ich erst mal gar nicht. Und es gibt bisher nichts als Absichtserklärungen... bei diesem Senat.... Wie lange wird jetzt an der ach so sinnvollen Verlängerung der U5 gebastelt? Mag sein, dass die vorhandene Trasse tatsächlich in den nächsten vier/fünf Jahren saniert und in Betrieb genommen wird. Aber wer glaubt, dass irgendwelche konkreten Arbeiten am angedachten Tunnel und den Bahnhöfen vor, sagen wir 2025 beginnen: bitte die Hände heben. So wünschenswert es ist, Herrn Müller und seinem Kasperltheater traue ich das nicht zu.
    Gruß, Hajakon.

  39. 31.

    " Strassenbahn und Tram gehören sofort aus dem Berliner Wortschatz gestrichen und auch aus dem Stadtbild entfernt.
    Sie verstopfen die Strassen noch mehr und stellen eine Grosse Unfallgefahr dar, auch für Fahrräder "

    Ich kenne ein Verkehrsmittel was noch sehr viel mehr Staus verursacht als eine Straßenbahn und jedes Jahr alleine in Deutschland Tausende schwer verletzte und Hunderte Tote Fußgänger und Radfahrer hinterlässt !! Es ist das Auto !!

    Sollen deshalb die Autos jetzt alle in den Untergrund oder ganz aus unseren Wortschatz gestrichen werden ??

  40. 30.

    Mein Reden! Man ist schon seit Monden am Ball. Der Tagesspiegel berichtete bereits im März.

    Die S-Bahn plant die DB und für die Straßenbahn könnte man ausländische Expertise mit ins Boot holen, wenn man es selber aus Personalgründen nicht hinbekommt. Für andere breite grün angemalte Schneisen macht Günther das ja auch.

    Aber sind Sie sicher, dass Sie mir antworten wollten und nicht #2/#3?

  41. 29.

    Darüber streiten sich Grüne und Linke. Genauer, sie wollen, aber auch gleichzeitig nicht. Dann müssten sie ja ihren Fokus von Lobby auf Bürger ändern.

  42. 28.

    Strassenbahn und Tram gehören sofort aus dem Berliner Wortschatz gestrichen und auch aus dem Stadtbild entfernt.
    Sie verstopfen die Strassen noch mehr und stellen eine Grosse Unfallgefahr dar, auch für Fahrräder!
    Deshalb gehört der Berliner ÖPNV weitgehend in den Untergrund.

  43. 27.

    Wann soll man sonst darüber sprechen, als in der Planungs- bzw. Vorplanungsphase? Wenn gebaut wird? Dann wird es noch teurer. Denn dann müssen die Baupläne geändert werden. Die Firmen, die die Ausschreibung gewonnen haben, brauchen sich nicht mehr an die Ausschreibung halten und können wesentlich mehr verlangen, außerdem auch durch die Verzögerung werden die Kosten höher. Damit hat Berlin genug Erfahrung. Besser, wenn diesmal, gelernt aus der Vergangenheit, geplant, ausgeschrieben UND NICHT umgeplant wird. Dann kann sogar Zeit- und Kostenrahmen funktionieren. Zusätzlich wäre das Schweizer Malus-/Bonus-Prinzip sehr sinnvoll.

  44. 26.

    Ohne Umstieg mit der Tram bis zum Görli oder gar zum Hermannplatz - das hätte was. Reicht dafür eine Tageskarte oder sollte man besser eine Wochenkarte ziehen? ;-)

    OK, ernsthaft: Die M6 braucht von der hintersten Ecke in Hellerdorf fasst eine Stunde bis zum Alex, mit der S-Bahn sind es von Birkenwerder nur eine halbe. Die Fahrstrecke mit dem PKW von Hakenfelde bis zum Hbf wäre ähnlich lang. Die Tram ist auf so langen Strecken nach S-/U-Bahn und PKW dritte Wahl. Innerhalb Spandaus und vielleicht die Heerstraße entlang bis ins Westend ergibt die als Ersatz für volle Busse aber Sinn.

  45. 25.

    Erstmal den Flughafen fertigstellen und dann kann man weiter planen und bitte gleich von vornherein die 10 fachen Baukosten einplanen.

  46. 24.

    "Der Ort heißt Hennigsdorf"

    Bald nicht mehr - die demokratische Willensbildung durch ständiges 'andersschreiben' sagt: 'Henningsadorf'. /Ironie aus

  47. 22.

    Träumen ist schön. Ich wünsche mir einen Chinesen als Planer und Ausführer.

  48. 21.

    Auf der Siemensbahn soll die S21 fahren. Damit käme man bis Hauptbahnhof und perspektivisch bis Potsdamer Platz.

    @Ulrich Petzinna:
    2030+ wäre aktuell der früheste Zeithorizont für neue Schienen in Hakenfelde, egal ob nach EBO oder BOStrab. Der Senat meint es bekanntlich mit der Verkehrswende sehr sehr ernst.

    @Klaus:
    Besser die Tram als der Bus. Die bieten weniger Platz und stehen auch im Stau, weil die Senatorin sich wohl noch für keine neue Farbe für die angekündigten Busspuren entscheiden konnte. Dabei gäbe es zwischen Betriebshof Spandau an der Heerstraße und Hakenfelde vielfach breite Mittelstreifen und im 5min-Takt fahrende Busse. Die Wasserstadtbrücke ist für die Tram ausgelegt. Auf Ruhlebener Straße (Bus M45, 6,5min-Takt) wäre auch viel Platz etc.

    Mittelfristig ist auch eine Umgestaltung des Bereiches Rathaus/Bahnhof Spandau angedacht. Dort reichen die vier Busspuren heute oft nicht aus.

  49. 20.

    @icke: pardon, natuerlich nur mit doppel n; uebrigens vor 100jahren fuhr da auch schon ne tram, die 120er;
    @klaus: die tram ist billiger - mittels verkehrstelematik koennten die fahrzeiten auch bei stau verbessert werden.

  50. 19.

    Ich verstehe nicht was alle in Straßenbahn für ein Allheilzweck sehen. Ich wohne im Ostteil, um mich herum fahren mehrere Trams. Nur sind Trams nur dann brauchbar, wenn sie im Mittelstreifen/Seitenstreifen eigenes Platz dafür haben ohne mit Auto teilen zu müssen (was hier offensichtlich nicht geboten ist). Sonst stehen die Trams im Stau wie alle anderen Autos und Bussen. So Tram M10 traue ich gar nicht erst darauf zu warten in Stoßzeiten.

  51. 17.

    Die S Bahn Pläne sind vernünftig und sinnvoll, in Anbetracht der Bevölkerungsentwicklung dort. Nur bleibt zu hoffen, dass die Realisierung nicht wieder übermäßig lange dauert und die Leute nicht zwischenzeitlich in Staus feststecken.

  52. 16.

    statt der sbahn koennte auch eine tram auf den gleisen von jungfernheide nach hakenfelde gefuehrt werden.
    somit waere noch geld fuer eine tramlinie spandau - henningsdorf uebrig

  53. 15.

    Gatow/Kladow könnten über die Route 5 gemäß der Karte aus #10 angebunden werden. Am Theo gäbe es sogar schon einen kurzen U-Bahntunnel bis zum Beginn der Heerstraße.
    http://www.berliner-untergrund.de/Theo2.htm

  54. 14.

    Verkehrshindernis? Straßenbahn IST der Verkehr! Das ist notwendige Politik, den ÖPNV so attraktiv machen dass Autofahren unnötig wird.

  55. 13.

    Und was ist mit Gatow / Kladow? Da wohnen weit mehr als 30.000 Leute. Da fehlt auch eine Bahn....

  56. 12.

    " Wie brauchen keine Strassenbahn. Sie ist schienengebunden und bei einem Unfall ist das Chaos perfekt "

    Diese Aussage ist genauso unkorrekt wie die Aussagen wir brauchen keine U Bahn oder alles würde ganz ohne Autos gehen !! Es gibt für jedes Verkehrsmittel Gebiete wo das ein oder andere besser geeignet ist als ein anderes und das aus den verschiedensten Gründen !! Auf die richtige Aufteilung kommt es an und dazu kann u.a. auch gehören das sich das ein oder andere in Sachen Verkehr auch mal ändert nach dem man sich 40 Jahre an etwas gewöhnt hat .

  57. 11.

    Keine Straßenbahn, die ist ein Verkehrshindernis. Lieber eine Schwebebahn über die Falkenseer Ch. bis zum Rathaus. Platz wäre genug auf dem Mittelstreifen. Und interessant wäre auch die Einbeziehung der sogenannten Bötzowbahn(OHE)vom Bahnhof Spandau,Gleise liegen ja teilweise noch, andere könnten wieder installiert werden bis zur Niederneuendorfer Allee am Stadtausgang, denn dort wurden-und werden ja auch Häuser gebaut.

  58. 10.

    Nicht jeder hat wie Sie im Osten das Glück, eine S-Bahn parallel zur als S-Bahnersatz gebauten U-Bahn zu bekommen. In eine Straßenbahn passen jedoch bedeutend mehr Fahrgäste als in einen Bus. Wegen meiner kann man zur Not auch X-Busse auf vielen dieser neue Wege fahren lassen:
    https://www.rbb24.de/content/dam/rbb/rbb/rbb24/2019/2019_06/presse/Berlin_RSV-Karte.jpg

    Wer tatsächlich die Berliner Verkehrswende fortsetzen möchte, muss jetzt handeln und nicht nur darüber reden.

  59. 8.

    Wenn mit der Instandsetzung der Siemensbahn begonnen sein wird, ist es für eine Planung der Verlängerung zu spät. Die muss bereits an bisherigen Endpunkt Gartenfeld berücksichtigt werden. Dabei ist die bereits im B-Plan-Entwurf für die Insel Gartenfeld aus 2017 erwähnt worden.

  60. 6.

    " Das sind Verkehrsprojekte, wie die U-Bahn nach Pankow Rathaus, diverse Straßenbahn-Linien, die werde ich (39) nicht mehr erleben "

    Was soll ich da erst sagen .... bin schon 49 grins ....

  61. 5.

    Sicher ein sinnvolles Verkehrsprojekt wie viele andere dringend notwendige Projekte in der Stadt auch aber ein Berliner Senat der selbst bei Straßenbahnprojekten wie Wista II wo es kaum Anwohner gibt und der breite Mittelstreifen schon für eine Straßenbahnverlängerung vorbereitet wurde ins straucheln gerät von anderen Bauvorhaben wie die Straßenbahnlinien zum Ostkreuz , Potsdamer Platz oder zum Hermannplatz oder gar die ein oder andere U Bahn Verlängerung ganz zu schweigen wird wohl erst recht bei solchen Aufgaben hoffnungslos überfordert sein .

  62. 4.

    Die Idee der Verlängerung der S-Bahn ist super nur sollte man gleich überlegen auch das Flugfeld Tegel ebenfalls mit anzubinden. Ferner ist der U-Bahn Ausbau absolut notwendig.
    Schlimm ist nur das jetzt erst Ideen besprochen werden, die Umsetzung hätte schon lange begonnen sein müssen, bzw. die Fertigstellung müsste "morgen" sein.
    Und bitte vergesst die Strassenbahn als Verkehrsmittel für Berlin, das ist nur für den ländlichen Raum wo viel Platz ist und den hat Berlin nicht!!!

  63. 3.

    Es ist noch nicht einmal ein Meter der "SIEMENS-Bahn verlegt und schön fabulieren sie von unterirdischen Strecken nach Spandau.
    Das sind Verkehrsprojekte, wie die U-Bahn nach Pankow Rathaus, diverse Straßenbahn-Linien, die werde ich (39) nicht mehr erleben. Man scheitert ja schon am CO²neutralen BER.
    Müller und seiner Truppe glaube ich nichts mehr

  64. 2.

    Es ist noch nicht einmal ein Meter der "SIEMENS-Bahn verlegt und schön fabulieren sie von unterirdischen Strecken nach Spandau.
    Das sind Verkehrsprojekte, wie die U-Bahn nach Pankow Rathaus, diverse Straßenbahn-Linien, die werde ich (39) nicht mehr erleben. Man scheitert ja schon am CO²neutralen BER.
    Müller und seiner Truppe glaube ich nichts mehr

  65. 1.

    Der Plan ist schon ein älter. Da unsere Urenkel vielleicht die Verlängerung der S-Bahn erleben werden, hat Günther ausnahmsweise schnell reagiert und die angedachte Straßenbahn für Spandau auf eine noch längere Bank geschoben. Dabei ist der Verkehrkollaps nicht mehr weit entfernt. Man muss sich nur einmal im Berufsverkehr die Busse und PKW am Rathaus anschauen.

    In Spandau wird nicht erst seit gestern gebaut. Trotz dichtem Bustakt bleiben deshalb oft Fahrgäste stehen. Statt langwierig breite Schneisen für ein Schönwetterverkehrsmittel zu planen, müsste dringend zur Veränderung der Stadt der halbwegs allwettertaugliche ÖPNV schnell ausgebaut werden. Das Wetterproblem des Fahrrades floß sogar in den Nahverkehrsplan ein, Konsequenzen wurden daraus aber keine gezogen, im Gegenteil. Gleiches trifft auf die Koordinierung von Stadt- und Verkehrsentwicklung zu.

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