Fassanden und Altbauten in Berlin (Bild: imago images/Schoening)
Video: Abendschau | 10.09.2019 | Samira El Hattab | Bild: imago images/Schoening

Seit einem Jahr in Berlin - Wohnungstauschbörse stößt auf wenig Resonanz

Die vor einem Jahr vom Land Berlin gestartete Wohnungstauschbörse hat bislang nur eine verhaltene Nachfrage ausgelöst. Von 300.000 möglichen Haushalten haben sich in den zurückliegenden 12 Monaten rund 4.500 angemeldet. Geklappt hat der Tausch letztlich bei 52 Wohnungen, wie David Eberhardt vom Verband der Berlin-Brandenburger Wohnungsunternehmen BBU am Dienstagabend dem rbb sagte.

Eberhardt verteidigt Tauschbörse

Über die Internetseite [inberlinwohnen.de] können Mieter der sechs landeseigenen Wohnungsunternehmen ihre Wohnungen miteinander tauschen. Da der Mieter in den Mietvertrag seines Tauschpartners eintritt, bleiben die Konditionen gleich.

Eberhardt betonte, trotz der überschaubaren Zahlen sei das Projekt "Wohnungstauschbörse" nicht gefloppt. Immerhin hätten sich 100 Tauschpaare gefunden, so Eberhardt. Es sei ein großer Bedarf da, insgesamt seien 25.000 Tauschwünsche eingegangen.

Sendung: Abendschau, 10.09.2019, 19:30 Uhr

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5 Kommentare

  1. 5.

    Die Idee finde ich gut, zumal die getauschten Wohnungen zu den gleichen Mietpreisen vermietet werden, die vorher galten. Also bleibt auch die kleine Wohnung relativ günstig.
    Die Wohnungsunternehmen haben allerdings wenig Interesse an zusätzlichen Mieterwechseln. Jedenfalls wurden bei mir die falschen Angaben des Tauschportals trotz häufiger Nachfragen erst nach mehr als einem 1/2 Jahr korrigiert. Solange hatte ich Nachfrager mit falschen Erwartungen !

  2. 4.

    Ist doch wohl logisch, nicht nur der Umzug kostet, die kleinere Wohnung ist meist genau so teuer wie die Große.

  3. 3.

    DieInteressenten sind da !
    Allein es scheitert an den Kosten und an den persönlichen Problemen,wie u.a. Transport Renovierungen Reduzierung des Inventars, Bürokratie
    etc.
    Da ist den Betroffenen ein "weiter so" durchaus opportun, eine Absage wahrscheinlich.
    Selbst das Solzamt Finanziert einer Einzelperson lieber eine 61m2 große Wohnung als die Umzugskosten und weitere Nebenkosten zu übernehmen.
    Wieder eine Wohnung dem Mietermarkt entzogen.

  4. 2.

    Niemand sollte mit Immoscout kooperieren müssen. Zu teuer zu datenhungrig zu arrogant.

  5. 1.

    Laut meinen Infos heisst das Tausportal, jedenfalls in den Emails die ich davon noch bekommen. Landen jedoch nach meinem Umzug im Spamordner, ich hasse Portale in denen man sich einloggen muss um sich abzumelden. Jedenfalls steht mein alte Wohnung noch drin und ich bin zu faul mein Passwort zu resetten. Idee war ja ganz ok aber man hätte vielleicht lieber mit Immoscout kooperieren sollen, meine Meinung.

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