U-Bahnhof Potsdamer Platz Berlin (Quelle: dpa/Hurek)
Bild: dpa/Markus C. Hurek

U-Bahn Richtung Ruhleben - U2 hält bis Oktober 2020 nicht am Potsdamer Platz

Der über 100 Jahre alte Berliner U-Bahnhof Potsdamer Platz erhält einen neuen Bahnsteig. Das sei notwendig, da die verbauten Materialien veraltet seien und eine statische Ertüchtigung notwendig sei, teilte die BVG am Mittwoch mit. In der ersten Phase der Erneuerung wird die U-Bahnlinie 2 in Richtung Ruhleben demnach nicht am U-Bahnhof Potsdamer Platz halten.

Die Sperrung beginnt am kommenden Montag und wird dann ein Jahr lang, bis zum 12. Oktober 2020, bestehen bleiben. Die Arbeiten nähmen so viel Zeit in Anspruch, da die komplette Bahnsteigseite bis zur Gleisebene abgerissen und im Anschluss wieder neu aufgebaut werden müsse, so die BVG.

Fahrgäste sollen bis Gleisdreieck und dann zurück zum Potsdamer Platz fahren

Die BVG empfiehlt ihren Fahrgästen in Richtung Ruhleben, bis zum U-Bahnhof Gleisdreieck zu fahren. Dort kann ohne Bahnsteigwechsel der Zug in Gegenrichtung zurück zum U-Bahnhof Potsdamer Platz genommen werden.

Im Anschluss an diese erste Bauphase wird am U-Bahnhof Potsdamer Platz die andere Bahnsteigseite in Richtung Pankow saniert. Für die Anlieferung der Baumaterialien muss der Ausgang in Richtung Leipziger Straße/Leipziger Platz bis voraussichtlich Oktober 2021 gesperrt werden.

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4 Kommentare

  1. 4.

    Es ist nett das die BVG empfiehlt "Fahrgäste sollen bis Gleisdreieck und dann zurück zum Potsdamer Platz fahren".
    Für einen Schreibtischtäter kein großes Hindernis ... für einen Rollstuhlfahrer der dort täglich zur Arbeit fährt ein riesen Ärgernis. Da springt man nicht schnell in die gegenüberliegende UBahn. Natürlich müssen Sanierungen stattfinden. Warum man dafür aber ein Jahr braucht, ist mir ein Rätsel. Aber das die BVG nicht viel für behinderte Menschen übrig hat, sieht man an den ständig über lange Zeit gestörten Aufzügen!



  2. 3.

    Da zeigt sich mal wieder mangelnde Weitsicht der BVG und der Stadtverwaltung. Der Potsdamer Platz war nach dem Mauerfall eine riesige Baustelle. Das wäre der rechte Zeitpunkt gewesen, grundlegendes zu bauen. Damals wurde nur geflickschustert. Hoffen wir, daß es heute besser wird. Aber das sieht nicht nach einer grundlegenden Verbesserung aus.
    Wichtig wäre es doch die U- und S-Bahn Steige zu verbinden. Damit die tausenden täglichen Umsteiger hier nicht immerwieder in den Straßenverkehr laufen müssen. Wenn der Stadt wirklich etwas an einem sinnvollen Nahverkehr liegen würde, dann wäre es doch jetzt eine gute Gelegenheit.
    Aber nur ein Jahr Bauzeit pro Seite? Das kann nichts werden. Derzeit sind ernsthafte Projekte über Dekaden in Entstehung.

  3. 2.

    Ich glaube jetzt nicht, was ich hier lesen muss.
    Die nächsten Wochen muss ich schon von der S5 umsteigen auf die U5 und U2 wegen Bauarbeiten und nun kann ich auch nicht mal am PotsPlatz aussteigen! Wie weit wird mir mein Arbeitsweg denn noch verwehrt und behindert??

  4. 1.

    Würde es keine Diesel-Fahrverbote geben, wenn VW nicht manipuliert hätte? Dann wären die jetzt nicht mehr erforderlich. Die meisten VW haben keine Abschalteinrichtibg mehr.

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